mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf ETH oder FH (Schweiz)


Autor: M. Beffa (m_beffa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen!

Nächsten Sommer werde ich mit meiner Lehre als Elektroniker fertig. 
Parallel zur Lehre mache ich eine Berufsmatur. Nun, ich bin seit 
längerem am überlegen was ich nach dieser Ausbildung machen soll.

Ich möchte auf jeden Fall in der Branche bleiben. Also 
Elektrotechnik/Elektronik ist meine Richtung, da hab ich keine Zweifel. 
Dass ich nach der Lehre studieren möchte ist auch klar. Nur ich kann 
mich nicht entscheiden ob ich an die ETH gehen soll oder an eine FH.

Bis jetz habe ich folgende Meinungen gehört:

ETH:
- Äusserst theoretisch (Das Wort Fachidioten ist auch gefallen ;))
- Hohe Qualität der Ausbildung
- Eher geeignet für den Forschungsbereich d.h. kaum Chancen in der 
Wirtschaft

FH:
- Weniger Theorie, mehr Praxis
- Gute Ausbildungsqualität
- Eher geeignet für Arbeiten in der freien Wirtschaft

Ausserdem habe ich oft das Argument gehört, dass in einem Unternehmen 
immer Ingenieure beiden Schlages eingestellt werden. Der ETH Ing 
berechnet, der FH im führt es aus.

Was ist da drann?


Kann mir jemand sagen wie das Studium dann konkret aussehen würde im 
Bereich Elektrotechnik? Also ist das Vollzeit oder kann man da auch 
nebenbei arbeiten?

Welche Meinung habt ihr zu der Sache? evt. noch weitere Punkte die für 
oder gegen einen Weg sprechen?


Marco Beffa

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Mit der Berufsmatura kannst du nicht direkt an die ETH.

> ETH:
> - Äusserst theoretisch (Das Wort Fachidioten ist auch gefallen ;))

Ich würde eher sagen: Äusserst grundlagenbasiert. Man wird wirklich 
befähigt, die Vorgänge in Physik und Technik zu verstehen - das geht 
nunmal nicht ohne einige Theorie. An einer FH hingegen wird dieses 
umfassende Verständnis ganz sicher fehlen: Wichtige 
Verständnisgrundlagen wie Vektoranalysis- und integrale, 
Elektromagnetische Felder, Quantenmechanik, partielle 
Differentialgleichungen usw. werden da nicht behandelt.

> - Hohe Qualität der Ausbildung

Man lernt viel, muss aber auch viel Arbeiten - entsprechend hoch sind 
die Durchfallquoten an den Prüfungen. Wer es packt, sollte aber 
ordentlich was können und hat zudem bewiesen, dass er nicht ganz auf den 
Kopf gefallen ist.

> - Eher geeignet für den Forschungsbereich d.h. kaum Chancen in der
> Wirtschaft

Unsinn. Ich glaube nicht, dass diverse Firmen hier ständig Werbung 
machen würde, wenn man uns von der ETH nicht wollte :-)



> FH:
> - Weniger Theorie, mehr Praxis

Wenn du 'etwas verstehen' als theoretisch bezeichnest, und 'etwas am 
Computer zeichnen oder zusammenbauen' als praktisch, dann ja.

> - Gute Ausbildungsqualität

Man kann danach durchaus was, das vermittelte Wissen liegt aber weit 
unter dem ETH-Niveau. (Lehrpläne vergleichen!)

> - Eher geeignet für Arbeiten in der freien Wirtschaft

Genauso geeignet oder ungeeignet, wie ein ETH-Studium. Einzig bist du 
dann vermutlich billiger zu haben... :-)


Gruss
Michael

Autor: M. Beffa (m_beffa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo.

Jep ich weis schon dass man mit der BM nicht direkt an die ETH kommt. 
Bis es soweit ist oder spätestens nach einem Jahr und der RS, werde ich 
aber meine Matur haben.

Danke für deine Meinung, sehr interessant :)

Autor: Fabio S. (codehamster)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Marco, Hallo Michael:

vieleicht kann ich dir die Sicht eines FH Absolventen noch schildern. 
Somit hast du eine Meinung eines ETH und eines FH Absolventen.

In den Punkten tiefere Grundlagen gebe ich Michael recht. Ebenso wird an 
der ETH wahrscheinlich noch mehr Mathe unterrichet.

Vektoranalysis- und Integrale,
Elektromagnetische Felder, Quantenmechanik, partielle
Differentialgleichungen usw. werden an der FH sehr  wohl 
behandelt

Die Frage zu mehr Praxis oder mehr Theorie würde ich so beantworten:
Ich denke da die Studenten der ETH tiefere Grundlagen erlernen machen 
sie dazugehörige "Übungen". An der FH macht man ebenfalls Übungen, sind 
dann allenfalls nicht ganz so auf grundlegender Physik basierend. 
Sondern eher Anwendungsbezogen. (Sprich so wie du es später als 
Entwickler (Anwender) nicht Grundlagenforscher, brauchen wirst)

Ich denke was für mich noch ein wichtiger Entscheidungsgrund war ist die 
Einstellung zum Studium und zu den Mitstudenten. Ich habe die Erfahrung 
gemacht dass viele ETH Studenten vorgängig keine Lehre gemacht haben. 
Was nicht heisst das Sie die schlechteren Studis wären. Nein, aber die 4 
Jahre Lehre geben einer Person eine Prägung mit. Man ist sich Strukturen 
und Hirarchien eher gewohnt. Sprich du hast an der "Arbeitswelt" 
geschnuppert und kommst wieder in die "Schule". Die ETH Studis sind 
meistens direkt von der Matur und für Sie geht es mehr oder weniger im 
gleichen Stil weiter.

Ich kann dir nicht sagen was für dich der beste Weg ist. Falls du freude 
am Programmieren, Schaltungen entwickeln usw. hast dann kann ich dir 
sagen das die FH für dich sicher in Frage kommt. Das selbe 
wahrscheinlich etwas tiefgehender kann man sicher auch an der ETH 
erlernen.

Ich denke Michael hat die wichtigsten Unterschiede aufgezeigt. Ich hoffe 
ich habe noch etwas hinzufügen können.

Fazit:
Das E-Tech Studium ist extrem Mathe lastig. Also stell dich darauf ein. 
Zusätzlich daneben Arbeiten würde ich nicht empfehlen. Such dir in den 
Semesterferien einen Ferien job! Den gibts auch in deiner Branche. Und 
muss nicht heissen im Migros Waren auffüllen oder so. Ohne Fleiss keinen 
Preis!!!

Ich wünsch dir viel Erfolg...

MFG Fabio

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Vektoranalysis- und integrale,
> Elektromagnetische Felder, Quantenmechanik, partielle
> Differentialgleichungen usw. werden an der FH sehr  wohl
> behandelt

Ich habe mir kürzlich mal den Lehrplan der HTA Luzern angeschaut, da 
fehlen die genannten Punkte jedenfalls oder sind Wahlfach in höheren 
Semestern oder werden zusammen mit weiteren Themen in einer Vorlesung 
behandelt, so dass man kaum in die Tiefe gehen kann.


> Ich denke was für mich noch ein wichtiger Entscheidungsgrund war ist die
> Einstellung zum Studium und zu den Mitstudenten. Ich habe die erfahrung
> gemacht das viele ETH Studenten vorgängig keine Lehre gemacht haben.

Die allermeisten ETH-Studenten haben eine Matura gemacht, nicht eine 
Lehre. Schwierig zu beurteilen, wie sich dies auf die Einstellung zum 
Studium auswirkt. Jedenfalls ist man mit einer schlechten Einstellung 
recht schnell weg vom Fenster. Das Klischee-Unileben kann man sich 
sicher ans Bein streichen, auch arbeiten liegt neben dem Studium nur 
begrenzt drin.

Autor: M. Beffa (m_beffa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Echt super eure Infos :)

Noch ne Frage an mr.chip:

Ich hab jetz schon von paar Leuten gehört dass das Studium an der ETH 
dermassen anspruchsvoll ist, dass man quasi nur noch dafür lebt.. 
sprich.. fast null freizeit.. jeden Abend bis in die späten Abendstunden 
lernen etc..

Wie ist/war das bei dir?

@Fabio
Wie ist das an der FH?

MFG

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich hab jetz schon von paar Leuten gehört dass das Studium an der ETH
> dermassen anspruchsvoll ist, dass man quasi nur noch dafür lebt..
> sprich.. fast null freizeit.. jeden Abend bis in die späten Abendstunden
> lernen etc..

Das hängt stark davon ab, wie gut du Mathematik und Physik kannst. 
Dürfte wohl einen Faktor 2 beim Zeitaufwanf ausmachen. Wenn du 
durchschnittlich (d.h., gute bis sehr gute Maturanoten in 
Mathematik/Physik bei moderatem Lernaufwand) bist, dann kommst du mit 
einem normalen Arbeitspensum, plusminus eine 42-Stunden-Woche, durch. 
Aber es gibt natürlich sehr wohl Leute, die praktisch ihre gesamte Zeit 
fürs Studium opfern müssen.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wichtige
> Verständnisgrundlagen wie Vektoranalysis- und integrale,
> Elektromagnetische Felder, Quantenmechanik, partielle
> Differentialgleichungen usw. werden da nicht behandelt.

Das haben wir auf der FH alles durchgenommen. War standardmäßig 
Lehrstoff.

;)

Autor: Ralf Schwarz (spacedog) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was das Arbeiten während dem Studium angeht, kannst du, wenn du an die 
ETH gehst, locker 20% arbeiten. Hab ich auch so gemacht.

ETH-Studium funktioniert etwa so: Du hörst etwas mehr oder weniger 
kompliziertes in der Vorlesung und dann löst du etwa gefühlte 100 
Aufgaben zu dem Thema. Wenn du nach 50 Aufgaben schon das Gefühl hast, 
dass du sie genug schnell lösen kannst für die Prüfung, dann hast du 
nachher viel Zeit zum Arbeiten (manche machen dann auch Party). Wenn du 
etwas langsam in der Birne bist, ist nix mit Arbeiten. Dann machst du 
nochmals 100 Aufgaben, bis es flüssig läuft.

Wenn du das Problem nach 25 Aufgaben schon begriffen hast (was sehr 
wahrscheinlich ist) und dann das Gefühl hast, dass die nächsten 75 mal 
auch nicht mehr spannender wird, dann landest du wie ich irgendwann an 
der FH, weil dir die Prüfungen zwar alle relativ leicht vorkommen, aber 
du etwa viermal so lange bräuchtest um sie zu lösen.

An der FH angekommen würdest du dann deine Seele verkaufen um wieder an 
die ETH gehen zu dürfen. Aber irgendwann denkst du: "Hey, warum stehe 
ich am Morgen plötzlich gerne auf?" und dann mekst du, dass die ETH 
einfach nix für dich war. Allerdings hast du dann fast keine Zeit mehr 
zum Arbeiten. Du lötest dann nächtelang Platinen zusammen und 
programmierst Firmware und trinkst dein Feierabend-Bier auf verdiente 
Weise.

Kurz gesagt: Wenn du eher so der Typ bist, der die Arbeit sieht und sie 
gerne anpackt, der nicht alles so haargenau wissen muss und ne fünf auch 
mal gerade sein lassen kann, wenn sich das Problem dann eleganter löst, 
dann geh an die FH.

Wenn du ein Tüpflischiiser bist, der die Arbeit scheut aber nicht das 
Detail, wenn du später lieber mal ein Entwicklungsteam leitest anstatt 
selber zu entwickeln, dann geh an die ETH.

Schlussendlich kommt's eh auf dich persönlich an, wie weit du kommst im 
Leben. Da spielt die Ausbildung nicht so eine Rolle. Aber achte immer 
darauf, dass du Freude an dem hast, was du tust. Dann stellt sich auch 
der Erfolg ein.

Autor: Vorname Nachname (logout-name)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da muss ich dem Ralf aber widersprechen. Man kann auch an der ETH viel 
Freizeit haben. Es geht immer darum wie "talentiert" du bist. Bei mir 
war es so, dass ich während dem Semester einigermassen in die 
Vorlesungen ging, mit einem Minimum an Übungen die Testate errungen. 
Dann hat man am Ende des Semesters einen angenehmen überblick was nun 
wichtig ist in den jeweiligen Fächern. Das Lernen kann dann je nach 
geistiger Verfassung lange oder weniger lange dauern. Da man jedoch 
wochenweise Zeit hat zum Lernen, hat man auch da genug Zeit. OK es gibt 
Leute, die nach 10 Wochen (seriösem) Lernen im hohen Bogen durchs VorDip 
rasseln und dann meinen sie sollten es noch mals versuchen. OK, 
vielleicht schaffen sie es im 2. Anlauf. Aber diese sind ausnahmslos 
ALLE beim 2. gegangen worden.
An der FH ist das Ganze eher wie in der Schule. Man hat auch während dem 
Semester Prüfungen (--> gibt Vornoten), der Lehrer (ja, Lehrer, weil da 
sitzen ca. 30 Leute in einer Klasse) kennt jeden, auch die Schwächen, 
kann darauf eingehen...

Man sollte einfach Birnen nicht mit Äpfeln vergleichen!
Und wenn jemand sagt, dass die ETH alles andere als praxisfremd ist, 
dann muss ich dem auch widersprechen. Das Bild das die FHler von den 
ETHlern haben kommt daher, dass diejenigen, die aus der ETH austreten 
(freiwillig oder nicht) dieses Bild in der FH zementieren. Aber genau 
diese Studenten kommen an der ETH nicht über das 2te Jahr hinaus, erst 
da beginnt es einigermassen praxisrelevant zu werden. Zudem hängt es 
noch von der Vertiefungsrichtung und Nebenfächer an, wie stark 
industriebezogen die Ausbildung ist.

Autor: 3374 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab Beides gemacht. FH und ETH. Die FH zuerst. Die gesammte FH 
Mathematik von 4 Semestern wurde an der ETH in 2 Monaten abgespult. Das 
Tempo ist nicht zu vergleichen.

Autor: Ralf Schwarz (spacedog) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vorname Nachname wrote:
> Da muss ich dem Ralf aber widersprechen. Man kann auch an der ETH viel
> Freizeit haben.

Ich hatte ja viel Freizeit - zu viel, leider.

>                                       Das Bild das die FHler von den
> ETHlern haben kommt daher, dass diejenigen, die aus der ETH austreten
> (freiwillig oder nicht) dieses Bild in der FH zementieren. Aber genau
> diese Studenten kommen an der ETH nicht über das 2te Jahr hinaus, erst
> da beginnt es einigermassen praxisrelevant zu werden.

Ich hatte das Glück, dass mein WG-Kollege, der mit mir E-Technik an der 
ETH angefangen hat fleissiger war als ich. So konnte ich mitverfolgen, 
was mir noch geblüht hätte, wenn ich nicht an die FH gekommen wäre. Und 
ja es stimmt, es wird nach dem zweiten Jahr tatsächlich etwas 
praxisrelevanter. Vorausgesetzt, man kämpft dafür, dass man eigene 
Projekte lancieren kann und nicht nur die Vorgegebenen abspult. 
Allerdings wird Eigeninitiative nicht gerade belohnt an der ETH. Man 
steht dann allein da auf weiter Flur und irgendeine Belohnung muss man 
auch nicht erwarten.

Autor: Ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibs hier eigentlich nur ETH-studenten, dachte die wären jetzt gerade am 
Strebern für die Basisprüfung/Semesterprüfung. Oder lenkt euch das WWW 
ab, weil euch die Übungen zu sehr anscheissen? :)

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Gibs hier eigentlich nur ETH-studenten, dachte die wären jetzt gerade am
> Strebern für die Basisprüfung/Semesterprüfung. Oder lenkt euch das WWW
> ab, weil euch die Übungen zu sehr anscheissen? :)

Bin dran, wobei strebern etwas anders aussehen würde... :-)

Autor: Mr.Mister (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe für eine Zeit in der Schweiz gearbeitet. Dort scheint es mir 
so, daß die Firmen Abgänger der FH recht hoch bewerten. Hier in 
Deutschland ist es eher so, daß man als Schweizer nicht ganz soviel 
zählt, wie ein Deutscher mit FH! Kommt man von der ETH Zürich, hat man 
quasi den Status einer Eliteuni wie München oder andere große Unis in 
Deutschland.

Wen du also im ausland arbeiten willst: ETH.

Anderer Punkt:

"Vektoranalysis- und Integrale, Elektromagnetische Felder, 
Quantenmechanik, partielle Differentialgleichungen usw. werden an der FH 
sehr  wohl behandelt"

Aber sehr unzureichend. Das führt dazu, daß Firmen, die dort Bedarf 
haben, nur jemand von einer Uni dort hinsetzen und meist sogar solche 
mit Promotion. Willst Du das also machen, dann ETH.

Willst du das aber nicht machen, kann es Dir egal sein, ob es auf dem 
Lehrplan fehlt.

.................

Wie gut und wie schlecht di FHs in der Schweiz nun tatsächlich sind, 
vermag ich nicht zu sagen, aber ich habe einige Abgänger von FHs und 
auch der ETH kennen gelernt und da gab es schon große Unterschiede.

Muss aber nichts heissen.

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin grad mitten in meinem FH-Studium. Und nebenbei arbeite ich noch 
80% als Entwicklungsingenieur. Das funktioniert aber nur in einem 
berufsbegleitenden Studium und nur, wenn Du keine Mühe hast, Dir Dinge 
zu merken.
Ich habe auch eine 4-Jährige Lehre (Automatiker) und gleichzeitig die 
BMS gemacht. Von meinen Mitschülern sind alle, die sich für ein Studium 
entschieden haben, an eine FH gegangen. Ich denke für jemanden, der 
praktisch etwas entwickeln und entwerfen will, ist die FH besser 
geeignet.
Vor meiner Lehre war ich noch ein Jahr an der Kanti. Von den damaligen 
Mitschülern haben die meisten an der ETH weiterstudiert. Von denen hatte 
aber keiner eine praktische Ausbildung. Ich denke auch, dass ein 
ETH-Student es später schwerer haben wird, in einen Praxis-nahen 
Etwicklerjob einzusteigen. Aber ich kann mich da auch täuschen.

Auf jeden Fall habe ich es nie bereut, mich für eine FH entschieden zu 
haben.

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich denke auch, dass ein ETH-Student es später schwerer haben wird, in
> einen Praxis-nahen Etwicklerjob einzusteigen. Aber ich kann mich da auch
> täuschen.

Glaube ich kaum. Immerhin müssen ja auch Semester- und Diplomarbeiten 
geschrieben werden, also muss man das gelernte auch anwenden können. 
Natürlich, wenn man eine neue Stelle antritt, wird man sich in dieses 
oder jenes Thema einarbeiten müssen, beispielsweise Schaltplaneditoren 
oder Entwicklungsumgebungen. Aber das gilt auch, wenn du von der FH 
kommst. Und spätestens nach 1, 2 Jahren im Beruf hat man die mangelnde 
"Praxis" gegenüber FHlern sowieso wettgemacht. Durch eine umfassendere 
Grundlagen-Ausbildung dürfte es einem EHTler dann sogar leichter fallen, 
in ein neues Gebiet einzusteigen.

IMHO ist es halt schon so, dass die FH primär für Leute geeignet sind, 
die ihre Elektroniker-Berufskenntnisse stark vertiefen wollen, während 
die ETH für Leute geeignet ist, die sich grundlegend in Mathematik und 
Physik einarbeiten wollen, um die Elektrotechnik umfassend verstehen zu 
können.

Autor: David (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wenn du im ausland arbeiten wilst, dann sicher eth...

in der schweiz wird fh hoch bewertet, den fh absolventen wird 
nachgesagt, das sie bei ihrer ersten stelle schneller eingearbeitet 
sind...
verdienen wirst du eher mehr wenn du die eth machst, wobei die löhne der 
berufseinsteäger von eth/uni in der schweiz unter jehnen der fh 
absolventen liegen, nach etwa 5 jahren sind dann statistisch gesehen die 
fh absolventen etwas im hintertreffen...

wenn du an eine fh gehst, schau sie dir genau an und informiere dich, 
sind teils recht unterschiedlich von niveau und ansehen...

Autor: Mr.Mister (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>in der schweiz unter jehnen der fh absolventen liegen,
>nach etwa 5 jahren sind dann statistisch gesehen die
>fh absolventen etwas im hintertreffen...

Kann man da Zahlen haben?

Ein ETH Abgänger kriegt weniger ?

Dann her mit den Jungs!

Wir können die brauchen - ist kein Witz.

Also machen wir es konkret:

Uniabgänger in Elektrotechnik mit guten Hardware und Softwarekenntnissen 
und gutn Noten kriegen mindestens! 45.000 Euro im Jahr. Das sind auch 
bei miesem Wechselkurs 70 "dusig" Franke!

Wer hat Lust?

Altbauwohnung in Nürnberg (direkt neben einer Lebkuchenmanufaktur) : 
740,- warm mit Garage und Wäscheservice. Fahrt zum FLughafen = 20 
Minuten!

Autor: David (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
habs auch nicht ganz geglaubt... aber stand vor einigen tagen ein 
bericht in der zeitung der sich aufs bundesamt für statistik bezog... 
auf www.admin.ch hab ich jedoch nix gefunden, naja war auch zu faul 
lange zu suchen...

Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann würde ich es auch erst einmal nicht glauben!

Wer soll denn dann an eine schweizer Uni studieren?

Ich glaube eher, daß das "Einholen" darauf abzielt, daß der FH-ler 1 
Jahr früher in den Beruf geht und die Gehaltssteigerung des Uni-lers so 
gering, bzw nicht so sehr hoch ist, daß er erst nach 5 Jahren auf 
demselben Stand ist. Damit sollte er dann in 10 Jahren etwas dasselbe 
verdient haben und dann ins Plus laufen.

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Betrifft diese Gehaltsstatistik nur frisch ins Berufsleben eingestiegene 
Ingenieure? Andernfalls müsste man bedenken, dass es unter den 
Uni-Abgängern auch Studienrichtungen hat, die sicher nicht so schnell 
ein Hammer-Gehalt erzielen oder dass viele Uni-Absolventen in 
Trainee-Programme oder Praktika einsteigen.

Autor: Oliver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dochdoch, das stimmt schon, aber wie gesagt, nach ein paar Jahren ists 
dann umegekehrt.

Gehaltsstudien gibts z.B. von 
http://web.swissengineering.ch/Salaerbroschuere-20...
Kostet aber. Ich hab sie allerdings noch umsonst gekriegt, da man als 
Student dort gratis Mitglied ist. In dieser Broschüre geht es nur um 
Ingenieure und Architekten (aber schön aufgeschlüsselt, auch nach Jahren 
Berufserfahrung und nicht nur nach Alter).

Nach meinem FH Abschluss hab ich mit etwas über 50'000 Eur angefangen 
(in der Schweiz). Gut, wir arbeiten natürlich auch 42 Stunden die Woche 
;-)

Gruss
Oliver

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Uniabgänger in Elektrotechnik mit guten Hardware und Softwarekenntnissen
>und gutn Noten kriegen mindestens! 45.000 Euro im Jahr. Das sind auch
>bei miesem Wechselkurs 70 "dusig" Franke!

Für 70'000 Franken im Jahr würde ich als FH-Abgänger nicht anfangen. Das 
sind ja nur knapp 5'400 Franken im Monat (bei 13 Monatsgehältern). Das 
verdiene ich jetzt schon, ohne abgeschlossene FH. Danach sollten schon 
84'000 drin liegen.

Hier: http://www.lohnrechner.bfs.admin.ch/Pages/Salarium... kann 
man sich mal ungefähr ausrechnen lassen, was man verdienen sollte.

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marco:

Wenn Du nebenbei arbeiten willst, dann kann ich Dir ein 
berufsbegleitendes FH-Studium empfehlen. Ich denke einfach, dass die FH 
für Lehrabgänger besser geeignet ist. Welche Schulen würden denn für 
Dich in Frage kommen?

Autor: Mr.Mister (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Für 70'000 Franken im Jahr würde ich als FH-Abgänger nicht anfangen.

Dann verstehe ich aber nicht, wie da andere Zahlen zu stande kommen, die 
besagen, daß man in der Schweiz nicht so gut verdient!

Beitrag "Elektotechnik - Ingenieur  / Schweiz Einstiegsgehälter"

Autor: Patrick (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>Für 70'000 Franken im Jahr würde ich als FH-Abgänger nicht anfangen.

>Dann verstehe ich aber nicht, wie da andere Zahlen zu stande kommen, die
>besagen, daß man in der Schweiz nicht so gut verdient!

>Beitrag "Elektotechnik - Ingenieur  / Schweiz Einstiegsgehälter"

Da stehen aber auch so ca. 80'000 Franken drin. Ausserdem kann man die 
deutschen Lohnangaben nicht direkt mit dem Wechselkurs umrechnen. Um in 
der Schweiz gleichviel verdienen zu können, müssen die teueren 
Lebensunterhaltskosten einberechnet werden. Aber das ist hier ja nicht 
das Thema. Es geht ja um das Thema ETH oder FH.

Mein FH Studium sieht so aus:
Erste 2 Jahre Grundausbildung mit folgenden Fächern:
Mathematik, lineare Algebra, Physik, Elektrotechnik, Mechanik, 
Systemtechnik, Informatik, Chemie, Betriebswirtschaft, Werkstofftechnik.
Letzte 2 Jahre:
Folgende Fachgebiete stehen zur Auswahl:
Ingenieuresinformatik
Elektronik und Regelungstechnik (meine Wahl)
Mechanik und Konstruktion
Innovationsmanagement
Technologie und Prozesse
Und nebenbei für alle: Systemtechnik

Der Abschlusstitel lautet dann "Bachelor of Science für Systemtechnik im 
Fachgebiet XY"

Bis jetzt habe ich es noch nicht bereut, dieses Studium begonnen zu 
haben.

Autor: Berater (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bis aus "Innovationsmanagement" ist das so ziemlich das normale Zeug, 
was jeder macht. Hätte mich auch gewunder, wenn die Schweizer gross was 
anders lernen ...

"80'000 Franken"

Damit stehtman als Anfänger in der Schweiz ja recht gut dar, brutto 
gesehen. Hier in Erlangen / Nürnberg fangen die FH-Ingenieure nicht mit 
(80k/Kurs) = 50k an, sondern mindestens 10% darunter. So ht der 
Schweizer Einsteiger etwa 8000-10000 Franken mehr. Da die Schweizer auch 
weniger Steuern zahlen, kommen die nochmal besser davon: Nach meiner 
Schätzung (Mittelwert Luzern 14% = halbes Deutschland) sind es 
mindestens 7000 Franken weniger.

Ich glaube nicht, daß die Schweizer Jungingenieure die 15.000 Franken 
mehr alles für Miete und Essen brauchen. So teuer ist die Schweiz nun 
auch wieder nicht. Die anderen Abgaben sind ja in Deutschland auch eher 
höher.

Sollte man als deutscher FH-ler mal in der Schweiz anfragen ?

Autor: MR.r (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mr.chip = typish ETHler war nie an der FH aber glaubt zu wissen wie es 
dort ist.

Autor: M. Beffa (m_beffa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mich inzwischen für die Berner Fachhochschule entschieden. 
Standort Biel.

War da und hat mir sehr gut gefallen. Laborausrüstung im HF Bereich ist 
exzellent. Schöne Lage am "hogger" und moderne Räume. Die Profs da haben 
auch einen kompetenten Eindruck gemacht und auch die Projekte mit denen 
die Studis beschäftigt waren, waren nicht von schlechten Eltern.

Ich danke allen für ihre Meinung.

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Mr.chip = typish ETHler war nie an der FH aber glaubt zu wissen wie es
> dort ist.

Natürlich kann man nicht an beiden Orten zugleich studieren :-) Aber ich 
denke mal, dass man sich durchaus ein Bild machen kann, auch wenn man 
nicht an einer bestimmten Hochschule studiert. (BTW machst du das mit 
"typisch ..." ja auch.)

Autor: aha (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja. ich hab auch an beiden Orten studiert, ist echt toll beides zu 
haben. Zuerst FH auf Elektrotechnik und dann Physik an der ETH. An der 
ETH trifft man viel mehr gewaltige Selbstueberschaetzer. Leider sagt das 
denen niemand. Auch nachher nicht. Ein ETH Kollege : Ich habe ja Maxwell 
gelernt  (= 2, 3 Beispiele von Maxwell mit raeumlich symmetrischen 
einfachen Randbedingungen) - also habe ich quasi ein elektro studium 
inklusive... naja, da sagt man nichts mehr.
Das muss man auch als ETH Absolvent wissen, die ersten 10 Jahre nach dem 
Studium muss man noch viel lernen bis man dann dort ist wo man glaubt 
schon nach dem Studium zu sein.

Autor: Nam Tam (namtam)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
mr.chip schrieb:
> Glaube ich kaum. Immerhin müssen ja auch Semester- und Diplomarbeiten
> geschrieben werden, also muss man das gelernte auch anwenden können.
> Natürlich, wenn man eine neue Stelle antritt, wird man sich in dieses
> oder jenes Thema einarbeiten müssen, beispielsweise Schaltplaneditoren
> oder Entwicklungsumgebungen. Aber das gilt auch, wenn du von der FH
> kommst. Und spätestens nach 1, 2 Jahren im Beruf hat man die mangelnde
> "Praxis" gegenüber FHlern sowieso wettgemacht. Durch eine umfassendere
> Grundlagen-Ausbildung dürfte es einem EHTler dann sogar leichter fallen,
> in ein neues Gebiet einzusteigen.
Ich bezweifle, dass man die Semesterarbeiten wirklich mit der Arbeit im 
späteren Berufsumfeld wirklich vergleichen kann. Theorie hilft dir nach 
dem Studium wohl nicht mehr viel. Es verschafft dir lediglich mehr 
Verständnis und mehr Hintergrundwissen, vielleicht auch etwas Methodik, 
aber den Rest musst du dir selbst während dem Beruf aneignen.
Desweiteren erhalten Theoretiker etwas nicht, was der Praktiker sich 
während der Lehre, der Arbeit aneignen kann: Erfahrung. Gerade das 
Themengebiet der Elektronik enthält soviele Probleme, die man nicht mit 
Wissen oder den üblichen Methoden lösen kann, sondern die man meist nur 
"provisorisch" löst, bzw. dank der Erfahrung der älteren Kollegen lösen 
kann. Da hilft dir dann dein Wissen nicht weiter :) Nach fünf Jahren 
Praxis als Entwickler habe ich erst einen Bruchteil des Wissens um 
meinen Beruf erhalten. Gerade in der Elektronik ist Erfahrung etwas 
unschätzbar wertvolles.

Berater schrieb:
> Ich glaube nicht, daß die Schweizer Jungingenieure die 15.000 Franken
> mehr alles für Miete und Essen brauchen. So teuer ist die Schweiz nun
> auch wieder nicht. Die anderen Abgaben sind ja in Deutschland auch eher
> höher.
Täusch dich da mal nicht ;) Gerade wenn man in der Gegend um Zürich 
arbeitet, geht viel Geld für die Miete drauf. Auch Lebensmittel sind 
teilweise viel teurer. Gibt ansonsten hier im Forum einige Beiträge zu 
dem Thema, wo man sieht, dass unterm Strich etwa das gleiche 
herauskommt.

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> An der ETH trifft man viel mehr gewaltige Selbstueberschaetzer.

Das erstaunt mich wenig. Wenn man den ganzen Tag mit Begriffen wie 
"Elitehochschule", "astronomische Aussiebraten", "äusserst gefragt" usw. 
umgarnt wird, glaubt man es eben irgendwann. Auf der anderen Seite muss 
ich aber auch sagen, dass die Intelligenzdichte hier schon gewaltig ist 
- kein Vergleich zum Gymasium und somit auch zu vielen anderen 
Universitäten.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wichtige
>Verständnisgrundlagen wie Vektoranalysis- und integrale,
>Elektromagnetische Felder, Quantenmechanik, partielle
>Differentialgleichungen usw. werden da nicht behandelt.

Also ich weiß ja nicht, wie das in der Schweiz ist, aber in Dtl. ist das 
an jeder FH Stoff im Grundstudium.
Viele Maturenten bzw. Abiturienten haben eine völlig falsche Vorstellung 
von der FH. Praxisorientiert heißt nicht, daß man dort keine Thoerie auf 
Hochschulniveau bekommt. Löten, Feilen, Bohren lernt man dort wenigstens 
nicht.
Die immerwieder gebrachte Aussage FH = Praxis, sollte man auch mal 
relativieren. Ich würde sagen, dort wird das - natürlich theoretisch - 
behandelt, was man in der Arbeitswelt als Entwickler in der Industrie 
benötigt.
An der Uni lernt man eher Sachen, die zur Forschung qualifizieren.
Am besten geht man mal in eine Buchhandlung und schaut sich ein Buch für 
die FH und eins für die Uni (wenn es denn noch getrennte Ausgaben gibt) 
an. Man merkt dann ganz schnell, daß das Abi Lari fari dagegen war.

Part. DGL braucht der E-Ing für die Feldtheorie, der Maschinenbauing. 
für Wärmeflußberechnung und der Bauingenieur für die Statikberechnung. 
Das wird an keiner FH ausgelassen (in Dtl.).

Vom Prestige würde ich natürlich zur ETH raten, die gibt's ja auch schon 
länger. Und was der Bauer (das Volk) nicht kennt (die FH), frißt er 
nicht.

Autor: Nam Tam (namtam)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Natürlich gehört das auch in der Schweiz an der FH zum Grundstudium.

Die FH ist vorallem eines: Eine Vorbereitung auf das Berufsleben. Man 
arbeitet stark projektorientiert, hat jeweils Projekte bei Partnerfirmen 
usw. Man wendet das Gelernte direkt an. Während halt eine ETH wiederum 
sehr auf die Forschung konzentriert ist. Ist wohl ähnlich wie der 
Vergleich Matura und Berufsmatura. Während man in der Berufsmatura sehr 
viel weniger Zeit hat, hat man am Gymnasium theoretisch viel mehr Zeit 
für den gelernten Stoff. Dadurch werden die einzelnen Gebiete 
gründlicher durchgenommen. Während man an der ETH die physikalischen 
Vorgänge wirklich verstehen muss, teilweise auch auf der "molekularen 
Ebene", reicht es an der FH, wenn man weiss, wie es funktioniert, bzw. 
dass es passiert und grob, wieso das so ist. Aber darüber nun eine 
Abhandlung schreiben müssen zu können, wäre wohl übertrieben :)

Autor: Daniel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich war schon immer etwas mathegeil, im laufe der zeit ist noch die
physik und etwas später die informatikgeilheit dazugekommen.
aber auch damit war es nicht immer leicht.

herr chip hat insofern recht mit seine aussage
if schwerpunkt(mathe,physik) goto uni;
else if schwerpunkt(elektronik,schaltungen) goto fh;
else goto ausbildung;

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.