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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pic Bootloader oder nicht?


Autor: Heinz (Gast)
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Hallo,

ich möchte einige Erfahrungen mit PIC’s machen.
Ein bekannter meinte, dass man PIC’s nur mit Bootloader Programmieren
kann.
Wenn ich das richtig verstanden habe soll man zuerst einen Bootloader
draufspielen und dann kann ich den PIC mit ponyprog Programmieren.

Hört sich für mich etwas komisch an!
Ich dachte das geht genauso einfach wie mit AVR’s.

Kann mir jemand sagen ob das stimmt?
Nicht dass ich einen PIC kaufe und nix damit anfangen kann.

Heinz

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Schlag mich tot, aber soweit ich weiß, haben die PICs kein ISP, wie die
AVRs, d.h. Du brauchst immer einen Programmieradapter.

Und der Bootloader kann dann eben weiterhin direkt über die RS-232
programmieren.


Peter


P.S.:
Wenn Du bereits den AVR kannst, würde ich eher zur 8051 Familie raten,
um was Neues kennen zu lernen. Die können nämlich bis zu 4
Interruptprioritäten, was besonders interessant ist, wenn man größere
und komplexere Projekte vorhat.
Und dann könntest Du auch leicht die Boliden DS80C390, 251-Serie,
Philips-XA Serie davon ableiten, die auf dem 8051-Kern aufbauend 4MB
Adreßraum bzw. 16-bit Erweiterungen haben.

Autor: Steffen (Gast)
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Brauche ich beim AVR denn keinen Programmieradapter?

So gut wie alle PIC´s kannst Du per ICSP (In Circuit Serial
Programming) in der Schaltung oder vorher programmieren. Ein Teil der
PIC´s ist in der Lage auf den eigenen Programmspeicher zuzugreifen
(Schreiben, Lesen). Bei diesen kannst Du einen Bootloader installieren
und das Programm dann über die serielle Schnittstelle, CAN oder
demnächst (Prozessoren sind angekündigt) USB in den Prozessor spielen.

Steffen

Autor: Heinz (Gast)
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Erstmal Danke für euer Posting!

@Peter
Eigentlich stehe ich noch am Anfang mit den ganzen Micorcontrollern.
Bevor ich mich auf einen bestimmten spezialisiere möchte ich einfach
mal einige Erfahrung mit den verschiedenen Typen sammeln.
Eines hab ich schon gemerkt, an dem 8051’ern kommt man nicht
Drumherum.

@Steffen
Auf sprut.de hab ich gerade einen Programmieradapter zum selber bauen
gefunden.
Kennst Du das Teil bzw. funktioniert es?

Autor: Björn (Gast)
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Ja funktioniert

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Steffen,

"Brauche ich beim AVR denn keinen Programmieradapter?"

nein, man kann die 3 Programmierpins + Reset direkt an den LPT legen.
Man benötigt auch keine 12V Programmierspannung.

Allerdings bevorzuge ich die Version, wo ein extra MC die Daten über
die UART empfängt und dann den AVR programmiert.
Das erspart einem Probleme mit den verschiedensten Betriebssystemen und
ist auch sicherer und schneller, da der MC das optimale Timing besser
hinkriegt, als ein PC.


Bzw. bei den ATMegas und der AT89C51***-Familie eben über einen
Bootloader.


Peter

Autor: Steffen (Gast)
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@Peter

Also genauso wie bei den PIC´s auch. Fast alle neueren Flash-PIC´s
lassen sich auch mit 5V programmieren.
Dann reicht es auch zwei Pins mit der LPT zu verbinden.

@Heinz

Soweit ich das aus anderen Foren kenne funktionieren die Schaltungen
von sprut.de recht gut. Wenn Du wirklich nur mal reinschnuppern willst,
dann wird so ein Brenner wohl das günstigste sein.
Ich würde aber auch wie Peter einen Prozessor mit Bootloader
bevorzugen.

Steffen

Autor: Hajo (Gast)
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Hallo Heinz,
für PIC bist du bei fernando-heitor.de gut aufgehoben

Autor: Heinz (Gast)
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Danke für eure Hilfe!

Heinz

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