Nun geht es in die vollen: in Frankfurt wird in einer Hauptschule alles "nebensächliche" wie Sprachunterricht oder Geschichte gestrichen. Wozu braucht der "Pöbel" das auch? Von den Naturwissenschaften ist auch schon gar nicht mehr die Rede. So zieht man natürlich Menschen groß welche sich souverän in einer technisierten Umgebung behaupten können. Was sollen sie in den Projekten machen wenn ihnen die Wissensgrundlagen fehlen? Highschool-Projekte a la "wir schneiden bunte Bilder aus dem SPIEGEL aus"? Mutig finde ich an der ganzen Sache nur die Unverfrohrenheit mit welcher sich hier der Staat seinem Bildungsauftrag verweigert. http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&sv[gsid]=rmn01.c.5022459.de%20&_subtopic=fnp
Gast
#947809
das hat ja schon uner kohl angefangen ... ich zitiere mal voler pispers : "10 jahre lang hat der kohl an der geistig und moralischen wende in diesem land gearbeitet. jetzt seht ihr die früchte und seid nicht zufrieden. eh, merkel süssmuth, das habt ihr so bestellt das wird jetzt so gegessen" armes deutschland ...
Naja, im Artikel der FNP steht ja schon ein bisschen was anderes, als das, was Rüdiger da hineininterpretiert. Wundern würde mich eine solche Vorgehensweise allerdings auch nicht, ist sie doch das (unerklärte) Ziel der Bildungspolitik der letzten 30 Jahre, die Rückverdummung Deutschlands.
Gast
#947821
>Rückverdummung Deutschlands.
Huxley's schöne neue Welt lässt grüßen...
Gast
#947827
das hat doch auch schon Nena (ja genau, die mit den Luftballons!) versucht, die Schule war/ist in Hamburg und das "Erziehungskonzept" ist völlig antiautoritär. Neben den Lern-nicht-erfolgen stellt sich mitlerweile auch Chaos und anarchie in der Schule ein! http://www.welt.de/welt_print/article1841101/Eltern_klagen_ueber_Gewalt_und_Chaos_an_Nenas_Schule.html
Gast
#947834
>Rückverdummung Deutschlands
schön gesagt :-)
aber es passt leider nur zu gut ...
geht es bei den zielen dieser leute (die an der rückverdummung arbeiten)
eigentlich darum dasselbe bildungsniveau amerikas nach deutschland zu
importieren (immerhin "wollen" wir ja auch sonst so alles tolles haben
was in amerika so in und modern ist, sagt mir jedenfalls mein fernseher
immer :-)))
Sie haben schon in Amerika gemerkt das man über "dummes Vieh" bedeutend leichter herrschen kann. Ich habe mal gelesen das in früheren Jahrhunderten in Polen Schuldbildung generell verboten war weil man dies als Gefahr für die Herrschaft ansah. Aber bekannt war diese Strategie sicher schon im alten Ägypten. "Rückbildung" - ja, das trifft es sehr gut. Es ist immer wieder erstaunlich wie offen sie eigentlich ihre Sachen bekanntgeben. Viele Leute sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Deshalb sollte man bei allen Wörtern, die uns so um die Ohren gefegt werden, nach der Bedeutung fragen. Aber wenn zu den Kriegszielen die wirtschaftliche Ausschaltung eines Opponenten gehört (s. Morgenthau-Plan mit seinem "Agrarstaat") dann ist "Rückbildung" genau das was man braucht.
Gast
#947854
Wer dumm bleiben will, bleibt es auch, egal wie gut die Bildung ist. Und andersrum auch, die pfiffigen Kinder haben das "beste" ihrer Bildung nie aus der Schule bekommen.
Gast
#947859
> Ich habe mal gelesen das in früheren Jahrhunderten in Polen > Schuldbildung generell verboten war weil man dies als Gefahr > für die Herrschaft ansah. In früheren Jahrhunderten gab es einfach keine Schul- bzw. Bildungspflicht. Weil man es einfach nicht für notwendig hielt. Wer wollte, konnte allerdings schon immer etwas für seine Bildung tun ... > Aber bekannt war diese Strategie sicher schon im alten Ägypten. Was an Wissen gebraucht wurde, hat man natürlich immer schon an die nächste Generation weitergegeben. Es wurde halt damals nur weniger gebraucht. Nice week, Zardoz
Gast
#947863
Wasserlasser (Gast) ...Aber der Grundstein wurde gelegt
Gast
#947864
An alle, bitte unbedingt die von Hr. Knörig verlinkte Quelle lesen, das liest sich schon ein ganzes Stückchen anders. Hr. K eifert hier wohl einem Uhu nach in Sachen Tatsachenverfremdung und populistischen Äußerungen. Ich finde die im Artikel genannten Ideen gar nicht schlecht! Es sagt jeder, dass unser Schulsystem verknöchert und nicht mehr zeitgemäß ist, aber wenn mal ein konkreter Vorschlag kommt, wird es gleich als Verdummung abgetan. >Die Schüler wählen sich den Weg, auf dem sie zu Wissen kommen, selbst. Und >nutzen die Fähigkeiten, die sie haben. Auch die Einbeziehung der Tatsache, dass viele Kinder quasi zwei Kulturen in sich tragen, gefällt mir. Weder Gleichmachung und Unterdrückung, noch Vernachlässigung der deutschen Kultur, das nenne ich mal eine Idee zur wirklichen Integration. >Aufgabe der Lehrer wird es sein, die Schüler in den Projekten so zu lenken, >dass sie alle Fächer mit aufnehmen: Texte auf Englisch, Gedichte, >naturwissenschaftliche Entdeckungen. Also nichts fällt weg, Hr. K, es wird nur anders angeboten. >Kurse in Musik, Darstellendes Spiel, Kunst und Neue Medien/ Informatik, >zwischen denen die Kinder wechseln. «Nicht alle bekommen das von zu Hause >mit: Flötenunterricht, Vorlesen, Besuche im Theater. Wir holen es für >alle Kinder in die Schule» Das halte ich für sehr sinnvoll. Hier wird das Kind als Ganzes betrachtet, nicht nur als Müllhalde für trockenes Wissen. Ich wäre gerne in so einem Schulsystem zur Schule gegangen, aber vielleicht bin ich noch nicht so ganz eingefahren, dass ich in allem "anderen" nur das Schlechte sehe. Ach ja, und ich neige eher nicht zum hier immer noch pestbeulenartig wuchernden Zynismus und Gegenwartshass.
Als Ergänzung, als Kür ja - aber erst einmal müssen solide Grundlagen geschaffen werden! Lesen & Schreiben zuweilen erst ab der 4. Klasse (!) - wann sollen da die Naturwissenschaften kommen?
Gast
#947883
>Bisher gehen nur die Stufen 5 bis 7 in der Kompetenzschule auf. In der >Grundschule und in den oberen Klassen läuft der Unterricht wie üblich. 4 Jahre normale Grundschule sind doch "solide Grundlagen"? Abgesehen davon denke ich, dass "stures Pauken" der trockenen Fächer nicht gerade das Wundermittel für diese soliden Grundlagen ist, auch da finde ich mutige Veränderung durchaus richtig.
> In früheren Jahrhunderten gab es einfach keine Schul- bzw. > Bildungspflicht. Ersetze "pflicht" durch "Möglichkeit", und die Aussage trifft mehr zu. > Weil man es einfach nicht für notwendig hielt. Nein, weil Bildung gezielt einem sehr eingeschränktem Personenkreis vorbehalten war. Nämlich denen, die in den ausschließlich unter kirchlicher Obhut betriebenen Bildungseinrichtungen aufgenommen wurden. Anderweitig vermittelte Bildung wurde aktiv unterbunden (Hexenverfolgung, "Ketzer"prozesse und dergleichen), mit oft lethalen Folgen für die betroffenen. > Wer wollte, konnte allerdings schon immer etwas für > seine Bildung tun ... Nein, konnte er nicht, weil es für Leute, die nicht zum o.g. Personenkreis gehörten, einfach gar keinen Zugang zu Bildung gab. Und das, was dann an den offiziellen Strukturen vorbei organisiert wurde, aktiv unterbunden wurde. Der einfache Pöbel, der Leibeigene, der konnte weder Schreiben noch Lesen. Und das war auch so gewollt. Und das ist auch heute so gewollt, jedenfalls lässt die Bildungspolitk der letzten 30 Jahre dies in erstaunlicher Kontinuität als Ziel erkennen.
Gast
#947941
>Und das ist auch heute so gewollt, jedenfalls lässt die Bildungspolitk >der letzten 30 Jahre dies in erstaunlicher Kontinuität als Ziel >erkennen. Also diese Schwachsinnsaussage musst du aber unheimlich dick mit Beispielen/Argumenten untermauern, bevor man sie anders nennen kann.
Gast
#947946
In früheren Jahrhunderten gab es Bildungsmöglichkeiten, tatsächlich. Nur leider für die wenigsten. Viele Kinder mussten arbeiten gehen, um das nicht eben üppige Familieneinkommen aufzustocken. Wovon hätten sie das Schulgeld bezahlen sollen ? Ganz so ähnlich ist es auch heute in einigen Teilen der Welt: Mädchen in Afghanistan, Kindersoldaten in Afrika, u.v.a. nutzen ihre Bildungsangebote absichtlich nicht ... Wie kann man den realexistierenden Zynismus durch irgendwelche Wortbeiträge auch nur im Entferntesten erreichen ? Gruss
Vielleicht ist das hier die Antwort zu allem: http://www.isnichwahr.de/r49965188-endgame.html
Gast
#947979
Natürlich kann jeder Geschichte interpretieren, wie er mag. In diesem Fall halt die "klassenkämpferische" Sicht. Andererseits gelten jenseits jeder Interpretation einige Randbedingungen. So ist die Menge anspruchsvoller Positionen in einer Gesellschaft nicht beliebig vermehrbar und Bildung niemals kostenlos. Auch nicht ganz außer Acht lassen sollte man die Tatsache, daß Bildung durchaus eine zweiseitige Sache ist: Man kann die Kamele zur Tränke führen, aber saufen müssen sie schon selbst. > Nein, weil Bildung gezielt einem sehr eingeschränktem Personenkreis > vorbehalten war. Und das soll heutzutage anders sein? Die "Grundbildung" versucht man jedem mitzugeben, weil er sonst kein nützliches Mitglied der Gesellschaft sein könnte sondern ihr vermutlich eher zur Last fallen dürfte. Jede zusätzliche Bildung ist dann aber schon mit zunehmenden Einschränkungen verbunden. > Nämlich denen, die in den ausschließlich unter kirchlicher Obhut > betriebenen Bildungseinrichtungen aufgenommen wurden. Das für die Funktion einer Gesellschaft notwendige Wissen wurde zu jeder Zeit weitergegeben. Dazu zählen natürlich auch die Religionen. > Anderweitig vermittelte Bildung wurde aktiv unterbunden > (Hexenverfolgung, "Ketzer"prozesse und dergleichen), mit oft > lethalen Folgen für die betroffenen. Und die Weitergabe des von den jeweiligen Machthabern unerwünschten Wissens wurde auch zu jeder Zeit verfolgt. Nice week, Zardoz
Gast
#947997
"10 jahre lang hat der kohl an der geistig und moralischen wende in diesem land gearbeitet. jetzt seht ihr die früchte und seid nicht zufrieden. eh, merkel süssmuth, das habt ihr so bestellt das wird jetzt so gegessen" armes deutschland ... Stimmt: nur noch Kleinschreibung.
hi, bin auch einer von diesen 'untätern', die gerne unnötiges weglassen. kann mir jemand einen (es genügt wirklich einer) guten (das muss er aber auch wirklich sein) grund für die existenz der grossbuchstaben nennen? grüssens, harry p.s. und bitte nix wie 'regeln', das ist nur ein problem der definition. auch im gesprochenen wort gibt es keine großschreibung, der sinn des gesprochenen enthüllt sich uns dennoch.
Gast
#948203
Texte in "klassischer" Schreibweise finde ich besser lesbar. Der Informationsgehalt ist derselbe, nur ist mehr Dekodieraufwand nötig, da die zusätzliche Redundanz der Grossbuchstaben fehlt. Auch Leute, die das Morsealphabet kennen, lesen manchmal ganz gerne Bücher in Normaldruck. Eine Programmiersprache wie "Assembler" ist für viele Anwender immer noch sperriger als z.B. Delphi, C usw. Und wenn man partout Druckerschwärze sparen will, könnte man ja die Bild-Zeitung nur noch Online vertreiben und/oder den täglichen Werbemüll in den Briefkästen etwas eindämmen ! Gruss
Gast
#948211
> Eine Programmiersprache wie "Assembler" ist für viele > Anwender immer noch sperriger als z.B. Delphi, C usw. Programme werden immer besser lesbar, wenn gezielt Großschreibung verwendet wird. Erstaunlicherweise haben Programmierer in ihren Programmen auch keine Probleme mit der "Interpunktion" ... ;-) Nice week, Zardoz
Texte in "klassischer" Schreibweise... das ist lediglich eine frage der gewohnheit. eben nur, weil man die kleinschreibung als ungewöhnlich eben weil ungewöhnlich interpretiert. gewohnheit ist aber der schlechteste aller gründe, mir als raucher ist das mehr als klar. mit der interpunktion habe ich keine probleme, da würde ich mich durchaus als 'altmodisch' bezeichnen, auch die deutsche rechtschreibung durch alle schichten stellen teilweise einen echten grusel dar, das wird aber doch auch nicht bemängelt, obgleich die meinung vertreten werden darf, gerade der akademiker darf seine muttersprache in wort und schrift sicher beherrschen. ein guter grund gegen kleinschreibung fehlt demnach noch. grüssens, harry
Gast
#948490
Klein ..Groß.. was ist hier los
hast recht, es ging darum, was ein dienstbote wissen muss: fast nix. grüssens, harry
Aber er muß ständig erreichbar sein. Deswegen haben so viele ein Mobiltelefon. Arno
... Man könnt ihn auch gleich per "Eingebung " (Telepathie) fernsteuern, dann bedürfte es keiner Selbständigkeit, welche nur ablenkt. Und die zeitaufwendige serielle mündliche Übertragung wäre auch hinfällig. So dann bräuchte er nicht mehr mit der Magd rätschen. Und überhaupte wäre die Herrschaft sicherer vor ungewolltem Wissenstransfer an Dritte. ....
>Sie haben schon in Amerika gemerkt das man über "dummes Vieh" bedeutend >leichter herrschen kann. Das sind harte Worte und unbegründete Vorurteile.
Gast
#949142
Großschreibung verbessert erheblich die Lesbarkeit. Hab mal von Experimenten in den Niederlanden gelesen (die Kleinschreibung ähnlich engl. haben), und die Großschreibung nach deutscher Art verbesserte laut der meisten Leute die Lesbarkeit drastisch. Immer nur alles "unnötige" weglassen funktioniert nicht oft im echten Leben.
Gast
#949153
> Grßschrbng vrbssrt rhblch d Lsbrkt. Hb ml vn xprmntn n dn Ndrlndn > glsn (d Klnschrbng hnlch ngl. hbn), nd d Grßschrbng nch dtschr rt > vrbssrt lt dr mstn Lt d Lsbrkt drstsch. mmr nr lls "nntg" wglssn > fnktonrt ncht ft m chtn Lbn. Schwierig, aber nicht unmöglich ... ;-) Nice week, Zardoz
Wasserlasser wrote: > oeiu eee eei ie eaei. a a o > Eeiee i e ieeae eee (ie eieiu äi > e. ae), u ie oeiu a eue A eeee au > e eie eue ie eaei ai. Ie u ae "uöie" > eae uioie i o i ee ee. oder so...
Gast
#949249
auch ändern der die kann Man problemlos Reihenfolge Wörter. Alphabetisch z. B. ... Nice week, Zardoz
. . .
Gast
#949291
@Zardoz, "auch ändern der die kann Man problemlos Reihenfolge Wörter." Du solltest dieses System beibehalten, Deine Gedankengänge werden auf einmal viel klarer...
Gast
#949314
> Du solltest dieses System beibehalten, Deine Gedankengänge > werden auf einmal viel klarer... aber auch aussehen besorgen dann deswegen ich Mag noch sein von werde? Nice week, Zardoz
Gast
#949422
Gast wrote: > das hat doch auch schon Nena (ja genau, die mit den Luftballons!) > versucht, die Schule war/ist in Hamburg und das "Erziehungskonzept" ist > völlig antiautoritär. > > Neben den Lern-nicht-erfolgen stellt sich mitlerweile auch Chaos und > anarchie in der Schule ein! > > http://www.welt.de/welt_print/article1841101/Eltern_klagen_ueber_Gewalt_und_Chaos_an_Nenas_Schule.html Hehe, Nena. Der traue ich nicht mal zu, die Pflanzen in der Baumschule zu erziehen. :) Der Hippie- und spät-68er-Geist, den die an den Tag legt hat mit realem Leben nicht viel zu tun. Arme Kinder, die dort sein mussten!
hi, kann klar man ändern reihenfolge die wörter, meistens verstehen wir ausländer recht gut, auch wenn grammatikalischer satzbau unstimmig ist. nur dass manche von uns dann dermaßen bescheuert antworten, in der erwartung, der ausländer würde das gesagte dann besser verstehen, das kann einen schon auf die palme bringen. grüssens, harry
Folgendes Zitat aus Henry Picker: "Hitlers Tischgespräche" vom 22.7.1942 im Führerhauptquartier "Wehrwolf" erläutert die deutsche Bildungspolitik für die Bevölkerung der besetzten Ostgebiete: ... "Von außerordentlicher Bedeutung sei ferner, daß man nicht durch irgendwelche Maßnahmen ein Herrenbewußtsein bei der nichtdeutschen Bevölkerung erzeuge. In dieser Hinsicht müsse man besonders vorsichtig sein, denn gerade das Gegenteil von einem solchen Herrenbewußtsein sei eine der notwendigen Voraussetzungen für unsere Arbeit. Aus diesem Grunde dürfe der nichtdeutschen Bevölkerung auch keinesfalls eine höhere Bildung zugestanden werden. Würden wir in diesen Fehler verfallen, so würden wir einen kommenden Widerstand gegen unsere Herrschaft selbst züchten. Man müsse ihnen zwar Schulen geben, für die sie bezahlen müßten, wenn sie hineingingen. Man dürfe sie in ihnen aber nicht mehr lernen lassen als höchstens die Bedeutung der Verkehrszeichen. Inhalt des Geographie-Unterrichts dürfe im großen und ganzen nur sein, daß die Hauptstadt des Reiches Berlin heiße und jeder in seinem Leben einmal in Berlin gewesen sein müsse. Darüberhinaus genüge es vollkommen, wenn die nichtdeutsche Bevölkerung, zum Beispiel der Ukrainer, etwas Deutsch lesen und schreiben lerne; Unterricht im Rechnen und dergleichen sei überflüssig." Nun, die deutschen Herrenmenschenallüren haben ausgedient, jetzt ist es so weit, bei uns "ein Herrenbewußtsein" zu verhindern... http://www.amazon.de/Hitlers-Tischgespr%C3%A4che-F%C3%BChrerhauptquartier-Entstehung-Nationalsozialismus/dp/354907185X
Gast
#950636
> Folgendes Zitat aus Henry Picker: "Hitlers Tischgespräche" vom > 22.7.1942 im Führerhauptquartier "Wehrwolf" erläutert die deutsche > Bildungspolitik für die Bevölkerung der besetzten Ostgebiete: Besten Dank. Damit weiß jetzt wenigstens jeder, aus welcher Richtung diese Ansichten eigentlich stammen. Allerdings schon erstaunlich, wer diesem Gedankengut hier im Forum so anhängt ... Nice weekend, Zardoz
Zardoz wrote: > Allerdings schon erstaunlich, wer > diesem Gedankengut hier im Forum so anhängt ... Wieso erstaunlich? Wie kommst du darauf, daß ich dem anhänge?
Gast
#950650
> Wieso erstaunlich? Wie kommst du darauf, daß ich dem anhänge?
Um zu glauben, Bildung wäre etwas, was eine herrschende Klasse der
beherrschten Klasse vorenthalte, um sie einfacher beherrschen zu können,
muß man doch wohl zunächst auch glauben, Bildung führe zu so etwas wie
einem "Herrenbewußtsein".
Und das Zitat belegt, woher dieser Glaube stammt.
Nice weekend,
Zardoz
Zardoz wrote: >> Wieso erstaunlich? Wie kommst du darauf, daß ich dem anhänge? > > Um zu glauben, Bildung wäre etwas, was eine herrschende Klasse der > beherrschten Klasse vorenthalte, um sie einfacher beherrschen zu können, > muß man doch wohl zunächst auch glauben, Bildung führe zu so etwas wie > einem "Herrenbewußtsein". > > Und das Zitat belegt, woher dieser Glaube stammt. > > Nice weekend, > Zardoz Du weichst aus. Du hast mir unterstellt, ein Nazi zu sein.
Gast
#950670
> Du hast mir unterstellt, ein Nazi zu sein.
Ach ja? Wo denn?
Nice weekend,
Zardoz
Wissen ist Macht. @ Zardoz Nichts wissen macht nichts.
Gast
#952108
@ Uhu Uhuhu > Folgendes Zitat aus Henry Picker: "Hitlers Tischgespräche" vom 22.7.1942 > im Führerhauptquartier "Wehrwolf" erläutert die deutsche Bildungspolitik > für die Bevölkerung der besetzten Ostgebiete: Führerhauptquartier "Wehrwolf" -> "Wolfsschanze"
Carsten wrote: > @ Uhu Uhuhu > >> Folgendes Zitat aus Henry Picker: "Hitlers Tischgespräche" vom 22.7.1942 >> im Führerhauptquartier "Wehrwolf" erläutert die deutsche Bildungspolitik >> für die Bevölkerung der besetzten Ostgebiete: > > Führerhauptquartier "Wehrwolf" -> "Wolfsschanze" Nein. Das sind zwei verschiedene Quartiere. 1. habe ich da einen Tippfehler gemacht - Werwolf ist korrekt 2. unterscheidet Picker zwischen Wolfsschanze und Werwolf und schreibt an der Stelle, wo vor meinem Zitat der Ort von Wolfsschanze nach Werwolf wechselt, man sei jetzt von der Wolfsschanz kommen in Werwolf eingetroffen. (sinngemäß) http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerhauptquartier
Gast
#952128
sorry habe ich nicht gewußt
Den Picker zu lesen, kann ich nur empfehlen. Der bringt das, was der olle Adolf so von sich gegeben hat in Weise, die verdaulich ist - ganz im Gegensatz zu dem unsäglichen Zeug, das sich der Typ selbst in Landsberg abgekämpft hat. Und da sind wirklich Klöpse dabei. Z.B. erzählt er einmal, wie er es anstellen würde, den Vatikan zu anektieren: Er würde den ganzen Verein einfach überrennen und hinterher öffentlich sagen, er habe sich geirrt - aber die seien dann weg. Denselben Trick benutzte übrigens Willy Brandt, als er vor sich dem Juso-Kongress von den von ihm selbst eingeführten grundgesetzwidrigen Berufsverboten "distanzierte". Er verkündete in großer Pose: "Ich habe mich geirrt!" Und das wars. Es wurde deswegen kein einziges Berufsverbot zurückgenommen un nicht ein Opfer entschädigt. Das waren immerhin ca. 10.000.
Gast
#952305
> Es wurde deswegen kein einziges Berufsverbot zurückgenommen un > nicht ein Opfer entschädigt. Das waren immerhin ca. 10.000. Na ja, sich selbst zum "Opfer" zu erklären hat ja hierzulande schon Tradition. Aber wer natürlich der Meinung ist, linke und rechte Agitation sei ein wichtiger Bestandteil staatlicher Bildung, der muß es wohl so sehen. Nice week, Zardoz
Du hast wirklich ein sehr plakatives Weltbild... Da wurde Postboten und Lokomotivführern ein Berufsverbot aufgebrummt, weil si Mitglied einer legalen Partei waren. Sowas ist höchstgradig verfassungswidrig.
Gast
#952339
> Da wurde Postboten und Lokomotivführern ein Berufsverbot > aufgebrummt, weil si Mitglied einer legalen Partei waren. Der Staat hielt es damals offensichtlich für opportun, Bewerber für den Staatsdienst (Post und Bahn waren ja noch Staatsunternehmen) aus bestimmten Gründen zu diskriminieren. Übrigens wird staatlicherseits nach wie vor der Zugang zu vielen Berufsgruppen mit durchaus zweifelhaften Begründungen reglementiert. > Sowas ist höchstgradig verfassungswidrig. Ich kann mich nicht erinnern, daß das Bundesverfassungsgericht etwas derartiges entschieden hätte. Nice week, Zardoz
Zardoz wrote: > Der Staat hielt es damals offensichtlich für opportun, Bewerber für den > Staatsdienst (Post und Bahn waren ja noch Staatsunternehmen) aus > bestimmten Gründen zu diskriminieren. Das war damals illegal und ist es auch heute noch. > Übrigens wird staatlicherseits nach wie vor der Zugang zu vielen > Berufsgruppen mit durchaus zweifelhaften Begründungen reglementiert. Das ist ebenfalls verfassungswidrig. >> Sowas ist höchstgradig verfassungswidrig. > > Ich kann mich nicht erinnern, daß das Bundesverfassungsgericht etwas > derartiges entschieden hätte. Oh Zardoz... dazu braucht man wirklich kein Verfassungsgericht... Art 3 GG (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Gast
#952372
> Oh Zardoz... dazu braucht man wirklich kein Verfassungsgericht...
Nein, Du sicher nicht.
Ich andererseits bin zwar nicht staatsgläubig, achte aber seine Regeln.
Nice week,
Zardoz
Zardoz wrote:
> Ich andererseits bin zwar nicht staatsgläubig, achte aber seine Regeln.
Wie darf man denn das verstehen?
Gast
#952397
> Wie darf man denn das verstehen?
Das darf jeder verstehen wie er möchte. Allerdings dürfte sich auch
jeder einmal in einer stillen Stunde überlegen, wo staatliche Strukturen
notwendig sind und wo eher nicht.
Ist man dabei ehrlich gegenüber sich selbst, wird man sehr überrascht
sein.
Nice week,
Zardoz
Du bist ein elender Schwafler.
Gast
#952707
> Du bist ein elender Schwafler.
Wegen Deiner kognitiven Dissonanz?
Nice week,
Zardoz
Gast
#952753
Schade..... das ihr nicht so über die Rentenpunkte diskutiert.
Gast
#952798
Apropos Schwafler: > Gesetzgeber und Revolutionäre, die Gleichheit und Freiheit zugleich > versprechen, sind Phantasten oder Scharlatans. > > Johann Wolfgang von Goethe Nice week, Zardoz
Zardoz wrote: >> Du bist ein elender Schwafler. > > Wegen Deiner kognitiven Dissonanz? > > Nice week, > Zardoz Kognitive Dissonanzen an sich sind nichts Schlimmes, so lange man sie zur Kenntnis nimmt. Schlimm wirds erst, wenn zur Beseitigung kognitiver Dissonanzen das Weltbild zurecht geschustert wird. Z.B. indem die Kritik, daß 3,3 Mio EUR als Haftungsobergrenze für einen AKW-Betreiber völlig inakzeptabel sind, einfach dadurch aus der Welt geschafft wird, daß man behauptet, der Artikel, in dem das Problem dargestellt ist, enthielte Falschinformationen.
Gast
#952811
> Z.B. indem die Kritik, daß 3,3 Mio EUR als Haftungsobergrenze für > einen AKW-Betreiber völlig inakzeptabel sind, einfach dadurch aus > der Welt geschafft wird, daß man behauptet, der Artikel, in dem > das Problem dargestellt ist, enthielte Falschinformationen. Wie oft wollen wir das denn noch durchkauen? Die Falschinformation war die Angabe, daß nur die Stromerzeuger profitierten. Auch wenn es Dir unvorstellbar scheint: Manche Kunden zahlen für ihren Strom, weil sie den Gegenwert sehen - das ist nämlich ihr Gewinn. Nice week, Zardoz
Gast
#952818
> Kognitive Dissonanzen an sich sind nichts Schlimmes, > so lange man sie zur Kenntnis nimmt. Genau, und deshalb gibt es ja auch so viele langhaarige Hippies in Vorstandspositionen und schwule Profi-Fußballer. > Schlimm wirds erst, wenn zur Beseitigung kognitiver Dissonanzen > das Weltbild zurecht geschustert wird. DAS Weltbild gibt es ja bekanntermaßen nicht. Und DEIN Weltbild basiert doch eben (wie bei jedem anderen auch) auf dem Versuch, kognitive Dissonanzen zu vermeiden. Kurz gesagt: Was ich tue, was ich aufnehme, was ich wiedergebe - das alles sollte ein integres (widerspruchsfreies) Ganzes ergeben. Nice week, Zardoz
Gast
#953281
Ich habe mir diesen Thread nicht in voller Länge durchgelesen, aber dafür, dass der TO in zahllosen Beiträgen im Offtopic versucht intellektuell zu wirken (man fühlt sich teilweise ein wenig an Theo oder Stefan erinnert), offenbart sich doch ein recht geringes Leseverständnis. Oder aber er wollte den Text absichtlich nicht richtig wiedergeben und stattdessen nur polemisieren.
Timo, laß Theo im Kasten und prügel dich lieber selber...
Zardoz wrote: >> Kognitive Dissonanzen an sich sind nichts Schlimmes, >> so lange man sie zur Kenntnis nimmt. > > Genau, und deshalb gibt es ja auch so viele langhaarige Hippies in > Vorstandspositionen und schwule Profi-Fußballer. Was willst du denn damit sagen? Oder handelt es sich wieder um eine dieser inhaltslosen Zardoz-Hülsen... >> Schlimm wirds erst, wenn zur Beseitigung kognitiver Dissonanzen >> das Weltbild zurecht geschustert wird. > > DAS Weltbild gibt es ja bekanntermaßen nicht. Ach, tatsächlich? Wie kommst du da drauf? > Und DEIN Weltbild basiert > doch eben (wie bei jedem anderen auch) auf dem Versuch, kognitive > Dissonanzen zu vermeiden. Nein. Mein Weltbild ist ein Abbild der Welt, in der ich lebe - oder sollte es zumindest, denn anderenfalls ist es ein Zerrbild und je verzerrter, desto ungeeigneter, daraus sinnvolles Verhalten in der realen Welt abzuleiten; dazu ist das Weltbild nämlich da. Wenn kognitive Dissonanzen entstehen - sprich Widersprüche - dann kann man die weglabern - so wie du es permanent mit diesen gemessen am Gefahrenpotential lächerlich niedrigen Haftungsobergrenzen für AKW-Betreiber versuchst - oder man nimmt den Widerspruch zur Kenntnis und akzeptiert, daß es sich offensichtlich um ein Problem handelt. > Kurz gesagt: Was ich tue, was ich aufnehme, was ich wiedergebe - das > alles sollte ein integres (widerspruchsfreies) Ganzes ergeben. Aber nicht dadurch, daß du einfach ein paar blinde Flecke ins Weltbild einbaust und dann mit schön klingenden, aber völlig inhalts- und sinnlosen Floskeln versuchst, darüber hinwegzutäuschen. Wenn du dir selbst eins in die Tasche lügen willst, dann nur zu - aber erwarte nicht, daß andere deine neuen Kleider bewundern...
Gast
#953487
> ... und dann mit schön klingenden, aber völlig inhalts- und > sinnlosen Floskeln versuchst, darüber hinwegzutäuschen. So inhalts- und sinnlos, daß Du Dich endlos daran abarbeiten kannst. Oder ist da nur eine gefühlte Leere? Nice week, Zardoz
Nur ein Vergleich: Meine PKW-Haftpflicht kommt für Schäden von maximal 10 Mio. EUR auf -- dreimal so viel wie für ein litauisches AKW. Und jetzt erklär mir mal, warum das Betriebsrisiko für einen PKW höher ist, als für einen alten RBMK-Reaktor.
Gast
#953622
> Und jetzt erklär mir mal, warum das Betriebsrisiko für einen PKW > höher ist, als für einen alten RBMK-Reaktor. Das dürfte dann aber ziemlich mathematisch werden: Schadenseintrittswahrscheinlichkeit, durchschnittliche und maximale Schadenshöhe, Schadenshäufigkeit ... Versicherungsmathematik ist nicht umsonst ein komplexes Thema und gibt einer Menge von Mathematikern Lohn und Brot. Es geht allerdings auch ganz einfach ohne jedes unnötige Wissen: Schweinerei, das. Nice week, Zardoz