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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik NE555 Spannungsverdoppler Problem ("Überladung")


Autor: Thorsten (Gast)
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Hallo Leute,

ich hab gerade nach verschiedenen tutorials einen ne555 als 
spannungsverdoppler beschaltet 
(http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206161.htm)


Das Ausgangssignal (pin3) ist wunderbar, etwa 10khz hab ich bei meinen 
Bauteilwerten.


Das Problem ist nur, dass sich die Ausgangsspannung im Leerlauf immer 
und immer weiter erhöht... (12v eingang, ausgang geht von 24v immer 
höher, bei 35v hab ich wegen den kondensatoren mal abgeklemmt)

Ich hab jetzt schon einen widerstand nach masse, der dämmt das ein. Ist 
das normal?


Grüße!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Thorsten (Gast)

>Das Problem ist nur, dass sich die Ausgangsspannung im Leerlauf immer
>und immer weiter erhöht... (12v eingang, ausgang geht von 24v immer
>höher, bei 35v hab ich wegen den kondensatoren mal abgeklemmt)

???
Kann nicht sein.

Die Schaltung kann nur verdoppeln.

>Ich hab jetzt schon einen widerstand nach masse, der dämmt das ein. Ist
>das normal?

Wie misst du denn?

Mfg
Falk

Autor: Analog (Gast)
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ja. Ohne Last kann die Ladung nicht verschwinden und akkumuliert sich 
immer weiter.

Autor: Gast (Gast)
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... akkumuliert sich immer weiter. ...

Glaube ich nicht!

1. Der Eingangskondensator wird auf z. B. 12 Volt geladen.
2. Er wird in Reihe zu der Betriebsspanung geschaltet.
3. Auf diese Reihenspannung wird der Ausgangskondensator max. 
aufgeladen.

Spannungsverluste einmal vernachlässigt.

Autor: Michael H* (Gast)
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ach was, er hat ein fremdwort verwendet, er muss recht haben!

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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mehr als doppelte Eingangsspannung ist mit dieser Schaltung definitiv 
nicht drin. Wenn Du allerdings lange Zuleitungen und keine 
Stützkondensatoren in der Betriebsspannung verwendest, kommen kleine 
Leitungsinduktivitäten ins Spiel. Bei steilen Schaltflanken können dann 
Spannungsspitzen induziert und  von den Dioden gleichgerichtet werden. 
Die können im Leerlauf die Ausgangsspannung erhöhen.

Jörg

Autor: nixcheck (Gast)
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Pin 4, 8 versehentlich an Ua statt an Ubat ?

Autor: J. K. (rooot)
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Doch das ist normal

Die Ladung von C2 wird bei jedem Zyklus auf C3 übertragen.

wenn sich C3 nicht entlädt > Spannung steigt und steigt

Autor: Michael H* (Gast)
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ohje...

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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@Michael H* (-holli-)

Du sagst es.
Und wenn sie nicht abgeschaltet haben hat der Kondensator jetzt sicher 
schon 1MV drauf.

@J. K. (rooot)

Wie soll da die Ladung von C2 auf C3 abfliessen wenn beide gleiche 
Spannung haben ? Das waere so als ob Wasser den Berg rauf fliest.




Jörg R. (j_r) hat es schon richtig erkannt. Die Leitungsinduktivitaeten 
sind daran schuld das die Spannung mehr als das doppelte betraegt. Wenn 
du das richtig abblockst passiert das nicht mehr. Ich habe das selber 
schon mal beobachten koennen auf einem Steckbrett. Nach vernueftiger 
Abblockung war ruhe.

Gruss Helmi

Autor: Analog (Gast)
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@Jörg R.

ok. Vielleicht hast Du recht, aber wie erklärst Du uns dann, daß sich 
diese parasitären Induktivitäten bei Last in nichts auflösen ?

Gruß,

Autor: Analog (Gast)
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Vielleicht gibt es ja tatsächlich durch die Parasitären Induktivitäten 
einen LC-Schwingkreis oder komplexer - durchschaue ich nicht. Das würde 
dann viellecht (langsam) zum Resonanzfall führen und nicht bis zu 1MV.

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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@Analog:

> ok. Vielleicht hast Du recht, aber wie erklärst Du uns dann, daß sich
> diese parasitären Induktivitäten bei Last in nichts auflösen ?

Natürlich lösen sich die Induktivitäten nicht auf. Der durch diese 
Parasitären Induktivitäten entstehende Ladestrom ist aber sehr gering 
gegenüber dem Laststrom, selbst wenn er mit dem Laststrom steigt, sodass 
er sich nur im Leerlauf auswirkt. Es wurde ja beschrieben, dass sich der 
Elko nur langsam auflädt.

Jörg

Autor: Schwurbl (Gast)
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Ich will ein Bild vom Aufbau mit Multimeter sehen, das die hohe Spannung 
anzeigt. Wenn das nicht möglich ist (meine Kamera ist defekt - lol) bist 
Du halt ein Troll :-)

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Die Induktivitäten  lösen sich nicht im Luft auf. Nur ist die dort 
gespeicherte Energie ziemlich klein.

Autor: Analog (Gast)
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@Helmut, Jörg: Ok.

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