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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf manu dextra kann jemand über die was sagen?


Autor: noch grün hinter den Oren (Gast)
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hi,
ich habe vor paar tagen mein Studium beendet (als Dip.Ing.).
Ich wollte mich jetzt bei manu dextra GmbH bewerben.
Könnt ihr mir etwas über sie berichten?

Meine Ziel ist in der Zukunft als Projektleiter zu arbeiten.
Ist es in dem Fall besser bei einer "normalen" Firma anzufangen oder bei 
einem Ingenieursvermitler wie manu dextra?

Was sind nach Eurer Meinung die Vor- und Nachteile der Beiden?

Jede Info und jeder Tipp würde mir weiter helfen.

Ich Danke Euch im vorraus.

Autor: auch fast fertiger (Gast)
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Hm, das ist je nachdem wie du das siehst. Ich werde auch die nächsten 4 
wochen fertig und muss ehrlich sagen ich fange erstmal ganz unten an 
ohne so große dinge wie projektleitung im auge zu haben. Meine Meinung: 
erst wenn ich die basics der firma/des produkts verinnerlicht habe und 
fachlich auf einer hohen ebene mitspiele, erst dann mach ich mir 
gedanken ob ich projektleitung machen will/darf. Diesen Posten als 
gerade fertiger als Zielpostition zu haben hmhm, sehr fragwürdig, aber 
deine Entscheidung. Wie schon so oft erwähnt: Personaldienstleister 
lernste mehrere Firmen kennen, lernst mehrere Projekte kennen etc. Alles 
hat sein für und wieder. Nur jetzt schon als Ziel den Projektleiter zu 
haben..Hut ab

Autor: noch grün hinter den Oren (Gast)
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Ich sehe dies genau wie du,
mit Zukunft meine ich in den nächsten 5-7 Jahren und nicht in den 
nächsten 5-7 Wochen. Vieleicht denke ich schon zu früh darüber nach, ich 
war aber immer so, für mich stand schon mit 14 fest das ich einen 
Studium als Dip.Ing. beenden möchte.
Damit möchte ich sagen, das ich mir bewust bin, das ich unten 
anfange(das ist ja auch gut so) und die Firma, die Produckte und auch 
die Kunden kennen lernen muss.

mein Nickname soll ja auch dies zur Schau stellen: "noch grün hinter den 
Oren"

Autor: Rolf (Gast)
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Ihr seid lustige Vögel! Wenn wollt Ihr denn als Projektleiter ablösen? 
Jemanden, der 5 JKahre vor euch in die Firma eingetreten ist und den Job 
bekommen hat, obwohl 2-5 weitere gute Entwickler das auch gern gemacht 
hätten?

Wo mit empfhelt ihr euch?

Bei einem Dienstleister anzufangen ist da sicher kein guter Weg. Es sei 
denn man wird dort Projektleiter. Kannst ja mal bei den Leuten Fragen: 
Es sind so 60.000 für einen Teamleiter drin.

>ich fange erstmal ganz unten an
>ohne so große dinge wie projektleitung im auge zu haben.

Das ist schon eher einen gesunde Einstellung.

Autor: noch grün hinter den Oren (Gast)
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@Rolf
Es wäre für mich sehr viel hilfreicher wenn du deine Meinung begründen 
würdest. Zurzeit kann ich sie nur hinnehmen, ohne genau zu verstehen was 
hinter deiner Meinung steht.

Es interessiert mich, warum du meinst es ist nicht gut bei einem 
Dienstleister an zu fangen.

Autor: Max (Gast)
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Leider verwirren sich in vielen Köpfen die Begriffe 
Ingenieurdienstleister und Personaldienstleister.

Ingenieurdienstleister ziehen eigene Projekte durch. Sie verleihen keine 
Mitarbeiter sondern arbeiten immer an konkreten Projekten, inhouse und 
auch extern beim Kunden.

Personaldienstleister verleihen ihre Mitarbeiter und haben keine Ahnung 
von den Projekten. Sie interessiert nur ein möglichst hoher Stundensatz 
vor Kunde und an ein möglichst niedriger interner Stundensatz für ihren 
MA.

Autor: Max (Gast)
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Um es noch klarer zu machen, hier ein paar Beispiele:

Ingenieurdienstleister:

Edag, Bertrandt, IAV, Carmeq, Gigatronik u.a.

Personaldienstleister:

Brunel, Ferchau, Schmitt, Manpower, Personal-Total, u.v.a.

Autor: Markus (Gast)
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Bei mir hatte sich Manu Dextra - wohl auf mein Profil beim Arbeitsamt 
hin - gemeldet. In der schriftlichen Termin-Bestätigung für das 
Vorstellungsgespräch stand dann, daß sie grundsätzlich keine Fahrtkosten 
übernehmen (bei mir waren es immerhin 400 km bis Nürnberg). Bin dann 
trotzden hin. Der Typ bei dem ich das Gespräch hatte, wirkte auf mich 
auch nicht besonders seriös, zählte jede Menge "Referenzen" auf, konnte 
mir aber keine konkreten offenen Stellen nennen. Sie haben sich danach 
auch nie mehr bei mir gemeldet, nicht mal eine Absage. Das Ganze schien 
mir eher so, als wäre die Firma ein Adressen-Sammler, der mit möglichst 
vielen Karteileichen für sich selbst Werbung machen will. Mag sein, daß 
ich einfach nur Pech hatte oder wirklich nicht ins Profil passte, aber 
mein Eindruck von der Firma war weniger gut.
Ach ja, das ganze ist bei mir jetzt auch schon 4 Jahre her und hat sich 
vielleicht gebessert.

Viel Glück!

Autor: guest (Gast)
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Den Eindruck von Markus kann ich nur bestätigen. Habe vor drei Jahren 
etwa das gleiche durchgemacht. Nicht wirklich empfehlenswert. Seltsame 
Firma.

Autor: Würzer (Gast)
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Lasst bloß die Finger weg...Blender und Sklaventreiber!!!

Erst schmieren sie dir Honig ums Maul und wenn du mal nicht nach ihrer 
Pfeife tanzen willst zeigen sie sehr schnell ihr wahres Gesicht. Dann 
wird man vom geschätzten Mitarbeiter zu einem Sklaven der gefälligst die 
Fresse zu halten hat.

...nur so ein Tip!!!!

Autor: Gast (Gast)
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Heiland! Das hört sich ja schlimm an!

@Markus
>Nürnberg
hiess der zufällig Georg O.?

Autor: Markus (Gast)
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>hiess der zufällig Georg O.?
Genau, der Chef persönlich.

Autor: Marc (Gast)
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Auch wenn die Beiträge schon was älter sind...
Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Personal- und 
Ingenieurdienstleistern?
Firmen wie Brunel oder Yacht Teccon präsntieren sich ja als 
Ingenieurdienstleister.
Ich stehe kurz vor dem Ende meines Studiums und wollte mich u.a. auch 
beiBertrand und Gigatronik bewerben, bin aber skeptisch gegenüber all 
diesen "Dienstleistern".

Autor: Max (Gast)
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Schau auf deren Webseite. Wenn irgendwo KONKRETE Produkte und/oder 
Dienstleistungen (Hardware, Software, Konstruktion, Tests) dargestellt 
werden ist es ein "richtiger" Ingenieurdienstleister.
Ist die Webseite nur voll Geblubber = Personaldienstleister.
(Bertrandt und Gigatronik sind "richtige" Ingenieurdienstleister)

Autor: Gast (Gast)
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Häufig verraten sich Personaldienstleister durch große Mengen an offenen 
Stellen. Gerade bei manu dextra war das schon immer der Fall. Es geht 
erstmal nur darum potentiell interessante Kandidaten zu "fischen". Eine 
Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bekommt man idR immer (Tipp: zum 
"Üben" einfach vorab alle Dienstleister abarbeiten :-)). In meinen Augen 
ist das Slaventreiberei. Ich hoffe dass auch der ein oder andere 
Dienstleister Krisenopfer wird...

Autor: Klaus-Dieter (Gast)
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**********************************
hi,
ich habe vor paar tagen mein Studium beendet (als Dip.Ing.).
Ich wollte mich jetzt bei manu dextra GmbH bewerben.
Könnt ihr mir etwas über sie berichten?

Meine Ziel ist in der Zukunft als Projektleiter zu arbeiten.
Ist es in dem Fall besser bei einer "normalen" Firma anzufangen oder bei
einem Ingenieursvermitler wie manu dextra?

Was sind nach Eurer Meinung die Vor- und Nachteile der Beiden?

Jede Info und jeder Tipp würde mir weiter helfen.

Ich Danke Euch im vorraus.
**************************************


Ganz ehrlich?

Die Ing.´s die später als PM aktiv werden, haben meistens schon während 
des Studiums ein Zusage....

Studenten, die technisch fit sind aber auch noch ein ordentliches Pfund 
an sozialer Kompetenz aufzeigen, werden eigentlich schon ab dem 
Praxissemester abgefischt.


Viel Erfolg

Autor: Marco (Gast)
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Hallo,
ich arbeite seit 4 Jahren bei manu dextra und kann bisher nur Positives 
berichten. Wie ich zum Bewerbungsgespräch dort war, dachte ich auch 
erst, ist halt einer unter vielen Dienstleistern. Aber die Philosophie 
von manu dextra, die Sie mir im Bewerbungsgespräch erzählt haben, wird 
wirklich umgesetzt und ist nicht nur schönes Gerede. Ich habe einen ganz 
normalen unbefristeten Arbeitsvertrag mit 3 Monaten Kündigungsfrist ohne 
besondere Klauseln. Bezahlung und Urlaub ist übrigens genauso wie bei 
meinen direkt beim Kunden angestellten Kollegen (werde nach 
IG-Metall-Tarif entlohnt). Nachdem ich einmal das Projekt gewechselt 
habe bin ich nun seit drei Jahren beim gleichen Kunden tätig. Mein 
Vorgesetzter beim Kunden hatte mir schonmal eine direkte Anstellung 
angeboten, aber ich habe abgelehnt. Dafür waren zwei Gründe für mich 
entscheidend: Zum einen wird man als Mitarbeiter respektiert und fair 
miteinander umgegangen und ich denke, dass manu dextra durch Ihre 
Firmenphilosophie und das Management sehr solide da steht. Zum anderen 
ist es ein sicherer Arbeitsplatz. Falls ich beim Kunden nicht mehr 
gebraucht werde steh ich nicht auf der Straße, sondern manu dextra sucht 
ein neues Projekt für mich. Unter meinen manu dextra-Kollegen bin ich 
übrigens nicht der Einzige, der eine Übernahme abgelehnt hat.

Ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen
Viele Grüße Marco

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Marco schrieb:
> Bezahlung und Urlaub ist übrigens genauso wie bei
> meinen direkt beim Kunden angestellten Kollegen (werde nach
> IG-Metall-Tarif entlohnt).

Äh? Ein Dienstleister, der IG-Metall-Tarif zahlt? Und wo kommt dann 
bitte dessen Gewinnspanne her?

> Falls ich beim Kunden nicht mehr
> gebraucht werde steh ich nicht auf der Straße, sondern manu dextra sucht
> ein neues Projekt für mich.

Das freilich sollte selbstverständlich sein.

Autor: Johannes (Gast)
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Hallo,
durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und möchte auch meine 
Meinung hinterlassen. Ich arbeite seit über 5 Jahren für manu dextra und 
bin äußerst zufrieden.
In meiner Bewerbungsphase vor 6 Jahren, wurde ich von mehreren Firmen 
zum Gespräch eingeladen, darunter auch drei Ingenieursdienstleister. Ich 
habe mich für manu dextra entschieden, da mir die Firma am ehesten 
zugesagt hat und ich mir sicher war, dass die Chefs mir Projekte suchen, 
die zu mir passen und die mir Spaß machen und genauso war es auch!
Als den größten Vorteil der Ingenieursdienstleistung, gegenüber der 
Festanstellung bei einer Firma, sehe ich die Abwechslung der Projekte, 
der Kunden und ggf. auch der Einsatzorte, so dass man innerhalb weniger 
Jahre viele Erfahrungen bei unterschiedlichen Firmen sammeln kann.
@Markus: Wenn manu dextra die Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch nicht 
übernimmt, ist es dann nicht so, dass die Arbeitsagentur die Kosten 
erstattet? Wo ist das Problem?

Ich kann die Ingenieursdienstleistung und manu dextra nur empfehlen.

Autor: Matthias (Gast)
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Marco (Beitrag vom 01.07.) und Johannes (06.07.) besitzen nicht zufällig 
dieselbe IP-Adresse ?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Matthias schrieb:
> Marco (Beitrag vom 01.07.) und Johannes (06.07.) besitzen nicht zufällig
> dieselbe IP-Adresse ?

Oder sollte es jenseits der üblichen Nörgler, die sich hier tummeln, 
auch noch mehr als einen geben, der richtig zufrieden mit seinem 
Arbeitsplatz ist?

Ich weiss, das können sich viele hier nicht vorstellen ...

Chris D.
(auch nicht von manu dextra bezahlt - aber trotzdem sehr mit seiner 
Arbeit zufrieden :-)

P.S.: Cooler Name übrigens: "manu dextra" - gefällt mir

Autor: Johannes (Gast)
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@Matthias:
Nein, und ich wurde auch nicht gebeten oder aufgefordert "doch mal was 
positives zu schreiben".

Wäre ich nicht zufrieden, dann wäre ich nicht über 5 Jahre dabei, trotz 
Abwerbeversuche. Und wäre ich nicht zufrieden, würde ich das auch 
schreiben.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Chris D. schrieb:
> P.S.: Cooler Name übrigens: "manu dextra" - gefällt mir

"manu sinistra" wäre aber viel cooler. ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Hast du zwei linke Hände studiere Rechte!

SCNR

Autor: Max (Gast)
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Johannes, lass stecken! Dein typisches, unkonkretes BWL-Geblubber hat 
dich entlarvt!

Autor: Markus K. (markus-)
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Mark Brandis schrieb:
> Marco schrieb:
>> Bezahlung und Urlaub ist übrigens genauso wie bei
>> meinen direkt beim Kunden angestellten Kollegen (werde nach
>> IG-Metall-Tarif entlohnt).
>
> Äh? Ein Dienstleister, der IG-Metall-Tarif zahlt? Und wo kommt dann
> bitte dessen Gewinnspanne her?

Ich dachte, man bedient sich externer Ingenieure vor allem deshalb, weil 
man sie bei Bedarf (Auftragseinbruch) schnell wieder los wird, ohne dass 
man deswegen auf der Titelseite der Lokalpresse auftaucht. Eher weniger 
weil sie billiger wären, das sind sie idR nicht.

Markus

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Sagen wir so, sie verdienen in der Regel weniger als ihre 
festangestellten Kollegen, eben weil ja der Dienstleister auch seine 
Gewinnspanne haben will. Somit bleibt für den Angestellten sicher kein 
IG-Metall-Tarif übrig.

Autor: Markus K. (markus-)
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Mark Brandis schrieb:
> Sagen wir so, sie verdienen in der Regel weniger als ihre
> festangestellten Kollegen, eben weil ja der Dienstleister auch seine
> Gewinnspanne haben will. Somit bleibt für den Angestellten sicher kein
> IG-Metall-Tarif übrig.

Ich kenne die genauen Stundensätze von ext. Ing. nicht, aber der dürfte 
so in der Größenordnung von 60 Euro liegen. Damit sollte man doch nach 
IG-Metall-Tarif zahlen können?!

Markus

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Markus Kaufmann schrieb:
> Ich kenne die genauen Stundensätze von ext. Ing. nicht, aber der dürfte
> so in der Größenordnung von 60 Euro liegen. Damit sollte man doch nach
> IG-Metall-Tarif zahlen können?!

Selbst wenn man es könnte, warum sollte man? Man 
(=Ingenieurdienstleister, Zeitarbeitsfirma) verringert ja seine 
Gewinnspanne dadurch. Betriebswirtschaftlich gesehen ist dies aus Sicht 
der Dienstleister sogar noch vollkommen richtig.

Autor: Johannes (Gast)
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@ Max:

Hä?? Wer bist Du und was willst Du?

@ Mark Brandis:
Das ist definitiv falsch! Woher hast Du denn Deine Informationen?
"Selbst wenn man konnte, warum sollte man?" Weil dem Dienstleister dann 
vielleicht die Mitarbeiter davonlaufen??
Ich verdiene genausoviel wie meine festangestellten Kollegen.

Autor: Der der es weiss (Gast)
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@Mark:
Ingenieurdienstleister != Zeitarbeitsfirma

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Johannes schrieb:
> @ Mark Brandis:
> Das ist definitiv falsch! Woher hast Du denn Deine Informationen?
> "Selbst wenn man konnte, warum sollte man?" Weil dem Dienstleister dann
> vielleicht die Mitarbeiter davonlaufen??

Schon mal den prozentualen Anteil der Dienstleister an den 
Stellenanzeigen bei Monster etc. gesehen? Er liegt bei gefühlten 99% ;-)

> Ich verdiene genausoviel wie meine festangestellten Kollegen.

Dann arbeitest Du wohl eher nicht bei Daimler, Porsche, Siemens, 
Bombardier, ...

Der der es weiss schrieb:
> @Mark:
> Ingenieurdienstleister != Zeitarbeitsfirma

Aha, und wo ist die klare Trennlinie? Es gibt Firmen die sowohl ein 
bisschen was selbst entwickeln an einem Standort, als auch viele 
Ingenieure direkt nur in anderen Firmen einsetzen. Und nu?

Autor: Max (Gast)
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Echte Ingenieurdienstleister machen keine Zeitarbeit (ANÜ)!

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Max schrieb:
> Echte Ingenieurdienstleister machen keine Zeitarbeit (ANÜ)!

Ist das per Gesetz verboten? ;-)

Wikipedia meint:
"Formen [Bearbeiten]

Die meisten Entwicklungsdienstleister bieten Dienstleistungen aus 
verschiedenen der nachstehend beschriebenen Bereich an.

    * Werksverträge
    * Auftragsentwicklung
    * Arbeitnehmerüberlassung"

Autor: rotuA (Gast)
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>> Das ist definitiv falsch! Woher hast Du denn Deine Informationen?
>> "Selbst wenn man konnte, warum sollte man?" Weil dem Dienstleister dann
>> vielleicht die Mitarbeiter davonlaufen??
> Schon mal den prozentualen Anteil der Dienstleister an den
> Stellenanzeigen bei Monster etc. gesehen? Er liegt bei gefühlten 99% ;-)
>
Er hat aber Recht, in den meisten Fällen bekommt der von dem 
Ingenieur-/Personaldienstleister überlassene das gleiche Gehalt wie der, 
der direkt angestellt ist. Zusätzliche Sozialleistungen natürlich nicht. 
Den Firmen geht es hauptsächlich um die Umgehung des Kündigungsschutzes.

Autor: Jens B. (sio2)
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Interessant wäre nur zu wissen, ob die die hier mit Ihrer Meinung "manu 
dextra doppelplusgut" Trollen, oder nur von dieser Firma sind. Das was 
da als Positiv rausgekramt wird, ist doch nur das was die einem 
erzählen.

Autor: NuEinGast (Gast)
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Über Personaldienstleister kam heute was in SWR2 Wissen.
Vielleicht will ja jemand von Euch ein bischen "Radio hören" und sich 
anhören was die so über die Leiharbeit zu sagen haben.
Netter Artikel um ihn mit dem MP3 Player auf der Heimfahrt zu hören...

http://mp3.swr.de/swr2/wissen/sendungen/heuern-und...

Gruss
NuEinGast

Autor: ich fluche beim Autofahren (Gast)
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...also bei mir war es so, dass die manu dextra Führungskräfte meine 
Wünsche bezüglich meines Einsatzortes nicht ernst nahmen.

Dies habe ich leider erst gemerkt als der Vertrag unterzeichnet war und 
eine Vertragsstrafe vereinbart war, in der es um zwei Bruttogehälter 
geht, die man bei Nichtantritt zu zahlen hätte.

Hatte dann eine lange Zeit doppelte Haushaltsführung und kam 
logischerweise nur am Wochenende heim, was mir damals überhaupt nicht 
geschmeckt hatte. Die interessante Arbeit beim Kunden hat über einiges 
hinweggetröstet.

Aber ich hab trotzdem einen Schlussstrich gezogen, weil ich einerseits 
mich überhaupt nicht mit der Firma identifizieren konnte und 
andererseits befürchtete, dass mein nächster Einsatzort womöglich noch 
weiter weg ist.

Was die Bezahlung und Sozialleistungen angeht kann man überhaupt nicht 
meckern...Bezahlung nach IG-Metall Tarifvertrag (Bayern) in der Regel 
mit Zuschuss, 30 Tage Urlaub von Anfang an, vermögenswirksame Leistung 
und noch einen Zuschuss zum Gehalt per Leistungszulage, die jedes Jahr 
neu beurteilt wird.

In diesem Sinne...

Autor: Gast (Gast)
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>Er hat aber Recht, in den meisten Fällen bekommt der von dem
>Ingenieur-/Personaldienstleister überlassene das gleiche Gehalt wie der,
>der direkt angestellt ist. Zusätzliche Sozialleistungen natürlich nicht.
>Den Firmen geht es hauptsächlich um die Umgehung des Kündigungsschutzes.

Zusätzlich kommt das Geld beim Kunden meist aus einem anderen Topf.

Autor: Marcel (Gast)
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Was ist mit Oehmichen und Bürgers? Die machen auf ihrer Homepage nen 
sehr guten Eindruck find ich, aber das ist glaub ich auch nur so ein 
Zeitarbeitsladen oder?
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Firma oder kann was dazu sagen?

MfG

Marcel

Autor: Mitarbeiter Manu Dextra (Gast)
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Hallo,

ich will mich nun auch mal einbringen. Bin nun schon seit einiger Zeit 
bei Manu Dextra.

Vom Vorstellungsgespräch bis zur Einstellung hat es wohl einige Zeit 
gedauert. Immerhin hatte ich gewisse Vorstellungen von meiner Tätigkeit 
und von der Umgebung in der ich arbeiten möchte. Diese hat Manu Dextra 
weitgehenst erfüllt.

Zum Gehalt kann ich folgendes sagen. Es werden etwa IG Metall Gehälter 
bezahlt. Allerdings arbeitet man 40h/Woche, aber der Tarif der 35h/Woche 
wird angewandt. Hinzu kommen noch einige andere Vorteile und 
Vergünstigungen. In Summe fährt man nicht schlechter - ja, manchmal 
sogar besser - als ein interner Mitarbeiter.

Das Arbeitsverhältnis läuft unter Ingeneurdienstleistungen und somit 
versucht das Unternehmen den Mitarbeiter zu motivieren und für viele 
Jahre für sich zu gewinnen. Die meisten anderen Dienstleister (hier: 
Vermittler) hoffen auf eine relativ kurze Anstellung um schnell viel 
Geld zu machen. D.h. aber im Umkehrschluss auch weniger Bezahlung.

Die Stundensätze für Kunden liegen bei den meisten Dienstleistern für 
Engineering bei 50-80 Euro. Somit ist wohl auch trotz großer 
Gewinnspanne die Bezahlung nach IG-Metall Tarif möglich. Manchmal sogar 
auch etwas mehr.

Mit Sicherheit gibt es als Externer Vorteile: viel Erfahrung in 
unterschiedlichen Bereichen sammeln und trotzdem bei einem Arbeitgeber 
angestellt sein (sieht immer gut im Lebenslauf aus). Andererseits 
ergeben sich auch Nachteile: evtl. Unterbringung weit weg von zu Hause, 
schlechter gestellte Behandlung beim Kunden im Gegensatz zu internen 
Mitarbeitern usw.

Im Endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen was er tun will. Von 
Vorteil sind Dienstleister dann, wenn man nicht schlüssig ist, was man 
in Zukunkt genau machen will. Denn die Erfahrung die man dort sammelt 
wird man als interner in nur einem Unternehmen wohl nicht. Evtl. öffnen 
sich dann auch Türen in die Welt der Selbstständigkeit.

Autor: Der Externe :) (Gast)
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Auch wenn das Thema ziemlich her ist und der Thredersteller inzwischen 
hoffentlich sein ziel erreicht hat Projektmanager zu werden:

Ich habe 2003 mein Diplom gemacht und stand dann genau vor derselben 
Frage.
ICh habe mich damals u.a. auch bei manu dextra vorgestellt. Was mir so 
erzählt wurde klang ganz okay und ich hätte auch dort angefangen wenn 
mir ein Arbeitsvertrag angeboten worden wäre. Letztendlich war 
Gigatronik in Ingolstadt aber schneller und da die Firma noch einen 
besseren Eindruck gemacht hat als manu dextra hab ich natürlich sofort 
zugesagt und habe dort mein Berufsleben begonnen ;)

Ungefähr 2 Wochen nach meinem Start hat sich manu dextra gemeldet und 
gemeint sie hätten ein Projekt bei Audi für mich. "Leider" zu spät.

Ich war zuerst im Gigatronik Gebäude beschäftigt und habe eine angenehme 
Aufgabe im Bereich SW Entwicklung bekommen. Ich hatte keinen Druck und 
man gab mir genügend Zeit mich einzuarbeiten und bekam auch regelmäßig 
Schulungen. Nach ca. 6 Monaten bekam ich dann eine Beauftragung von Audi 
- also 3km weg von Gigatronik... hat soweit alles gepasst und ich hatte 
die Chance 2 verschiedene Abteilungen bei Audi kennenzulernen. Bei einem 
Projekt habe eng mit einem Kollegen von Manu dextra zusammengearbeitet. 
Im Prinzip selbe Aufgabe und selbe Position...

Nach 2.5 Jahren bekam ich ein super Angebot von einem Tier1 Zulieferer 
und bin seither Projektleiter für internationale Entwicklungsprojekte 
beim Kunden BMW... ohne dieses Angebot wäre ich auch gerne noch länger 
bei Gigatronik geblieben.

Abschließend kann ich sagen:
Als Einstieg sind Ingenieurdienstleister wie Gigatronik oder Bertrandt 
super! Auch der Kollege bei Manu dextra war sehr zufrieden. Schwierig 
wird es bei Firmen wie z.B. Adecco oder Tuja etc. das sollte man sich 
genauer überlegen.
Gehaltlich kann ich die Aussagen aber nicht nachvollziehen. Wenn man 50€ 
pro Stunde bezahlt bekommt und bedenkt, dass man noch Steuern und 
Sozialabgaben abführen muss, dann noch ein Handy, Laptop und z.B. teure 
Vector- Tools und dann auch noch wirklich die netto- Stunden bezahlt 
werden (also wenn du Urlaub machst dann zahlt der Kunde auch nicht). 
Aber meckern kann man als Ingenieur trotzdem nicht...

-> Aus meinen Erfahrungen ist ein Start beim Ingenienstleister auf alle 
Fälle zu empfehlen. Aber aufpassen: Es gibt wie schon öfter erwähnt 
"richtige" Dienstleister und auch eher "unseriöse" Kandidaten die nur 
Kohle machen wollen und die der einzelne Mensch nicht so sehr 
interessiert.

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