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Forum: Offtopic Spekulationssteuer


Autor: Stefan (Gast)
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Hallo!

Vielleicht kennt sich hier jemand mit der Spekulationssteuer bei Aktien 
fürs nächste Jahr aus?

Bisher war es doch so, dass man am Ende des Jahres seine Gewinne an der 
Börse, sprich Aktien, dem Finanzamt melden und danach Steuern zahlen 
musste (Gewinne - Verluste = Steuern)!
Ab nächstes Jahr ist es doch so (korrigierts mich, wenn ich falsch 
liege) werden doch von der jeweiligen Bank direkt Steuern in Höhe von 
25% vom Gewinn abgezogen! D.h. ich kaufe Aktien für 10000 Euro und 
verkaufe sie nach ein paar Monaten für 50000 (ist zwar jetzt nicht so 
realistisch, aber es rechnet sich leicht;-) ), dann hab ich 40000 Euro 
Gewinn gemacht! Jetzt werden mir automatisch 10000 Euro (25%) von der 
Bank als Spekulationssteuer abgezogen! Gleichzeitig habe ich aber noch 
andere Aktien, mit denen ich Verlust mach (z.B. ich kaufe für 50000 Euro 
Aktien und die Aktien sind nach ein paar Monaten nur noch 10000 Euro 
wert). D.h. unterm Strich hab ich für 60000 Euro Aktien gekauft und für 
60000 Euro verkauft! Musste aber von meinem "Gewinn" automatisch 25% 
abtreten! Wird dann mein Verlust auch berücksichtigt, oder wie sieht das 
dann aus?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Wird dann mein Verlust auch berücksichtigt, oder wie sieht das
>dann aus?

So wie ich Papa Staat kenne, eher nicht.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Selbst Schuld wenn man auf den Hunger in der Welt spekuliert...

Autor: mitgelesen (Gast)
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Es ist arm wenn schon die ersten beiden Antworter nur nichtssagenden 
Müll abliefern. Ich hoffe du bekommst noch eine kompetente Antwort aber 
ich glaube es kann nur noch schlimmer werden

Autor: Matthias S. (da_user)
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Naja.. was erwartest du in einem Elektronikboard zu Wirtschafts- und 
Steuerfragen? ;-)

übrigens war dein Beitrag der 3te sinnlose, meiner zählt nicht, ich war 
schonmal dran ;-)

Autor: Martin (Gast)
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>übrigens war dein Beitrag der 3te sinnlose

kannst du nicht zählen?
1. Stefan
2. Matthias Lipinsky (lippy)
3. Matthias S. (da_user)
4. mitgelesen

Der sinnloseste war ja wohl der allererste.

Autor: Matthias S. (da_user)
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ok... ich tausche ein "Beitrag" gegen "Antwort" ;-)

Autor: H. Kirchmann (Gast)
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>D.h. unterm Strich hab ich für 60000 Euro Aktien gekauft und für
>60000 Euro verkauft! Musste aber von meinem "Gewinn" automatisch 25%
>abtreten! Wird dann mein Verlust auch berücksichtigt, oder wie sieht das
>dann aus?

Die Spekulationssteuer nach dem neuen Gesetz wird auf potentielle 
Gewinne erhoben. Liegt der beim Aktienkauf prognostizierte Gewinn über 
dem später nachweislich erzielten Gewinn, zahlst du Steuern auf die 
Prognose bezogen auf den Zeitraum,über den du die Aktien hältst.

Hättest du also in deinem Beispiel die Aktien für 50000 gekauft mit 
einer erwarteten Kurssteigerung um 400% (wie bei den Aktien für 10000) 
und machst einen geringeren Gewinn oder sogar Verlust, zahlst du 
(vereinfacht) trotzdem 25% auf die erhofften 200000 Gewinn. Also überleg 
dir gut, ob du wirklich Geld mit anderer Leute Arbeit verdienen willst, 
oder ob du nicht lieber selbst etwas leisten willst.

Gruß
H.

Autor: crazy horse (Gast)
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es geht doch um Steuergerechtigkeit :-), höre ich zumindest immer.
Also werden dir von deinem Verlust automatisch 25% vom Finanzamt 
ertattet - oder liege ich da jetzt ganz falsch?? :-)

Ne, die geben nichts freiwillig, das ist immer ein Kampf, vom Fiskus was 
zu bekommen.
Genau weiss ich es nicht, aber ich glaube gehört zu haben, dass du 
Verluste (wenn realisiert) im Rahmen der Jahressteuererklärung geltend 
machen kannst, also dann mit deinen Gewinnen verrechnen kannst.
4000 Gewinn -> 1000 € Steuer direkt weg.
2000 Verlust -> am Jahresende also nur noch 2000 Gewinn, macht "nur" 
noch 500 Steuer, irgendwann bekommst du also 500 zurück. Unabhängig von 
der Steuer immer noch ein satter zinsloser Kredit fürs kaputte System.

Wer kann: soweit wie möglich weg mit Geld und Gold. Hat man hier was, 
ist man nur der Arsch, Selbstbedienung nach Belieben.

Autor: H. Kirchmann (Gast)
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>Also werden dir von deinem Verlust automatisch 25% vom Finanzamt
>ertattet - oder liege ich da jetzt ganz falsch?? :-)

Ja. Es wäre ja noch schöner, wenn Stefan sich seine Verluste beim 
Glückspiel vom Staat erstatten lassen könnte.

Autor: crazy horse (Gast)
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"Also überleg
dir gut, ob du wirklich Geld mit anderer Leute Arbeit verdienen willst,
oder ob du nicht lieber selbst etwas leisten willst."

das ist stark, meine Herren..., ziemlich dumm dazu.
Machen wir doch 100% Aktiengewinnsteuer, erledigen wir damit die Börse 
und alle Aktiengesellschaften in einem Rutsch (die haben eh genug) und 
verteilen das an die Bedürftigen und sozial schwachen. Klingt schön, 
frage mich nur - woher den Nachschlag im nächsten Jahr ergaunern??

Autor: H. Kirchmann (Gast)
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>das ist stark, meine Herren..., ziemlich dumm dazu.

Was ist dumm? Nicht zu arbeiten und von Aktiengewinnen zu leben? Das ist 
Ansichtssache. Wer auf diese Weise Reichtum scheffelt, bezeichnet sich 
wahrscheinlich als äußerst klug. Und wenn er dann alles auf einmal 
verliert, kann er ja nicht plötzlich dumm sein, dann ist nur der böse 
Markt schuld. Die früheren Gewinne wurden natürlich in Sicherheit 
gebracht, und die Verluste werden auf die Schultern der Allgemeinheit 
verteilt.
Es ist nur dumm, diese Methoden überhaupt zu bewerten. Gesetze lesen und 
umgehen kann jeder, der es nötig hat.

H.

Autor: 3374 (Gast)
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Noch viel duemmer ist es ein Pensionskasse zu haben die mit dem 
Aktienmarkt Geld verdienen muss. Oh, das kann man sich nicht aussuchen ? 
Wie ungeschickt... Bye bye Pensionskasse.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Machen wir doch 100% Aktiengewinnsteuer, erledigen wir damit die
> Börse und alle Aktiengesellschaften in einem Rutsch (die haben eh
> genug) und verteilen das an die Bedürftigen und sozial schwachen.

Genauso wurde doch in einem Teil dieses Landes lange gelebt.

> Klingt schön, frage mich nur - woher den Nachschlag im nächsten
> Jahr ergaunern??

Da brauchst Du natürlich reiche Verwandte ...

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Was ist dumm? Nicht zu arbeiten und von Aktiengewinnen zu leben?
> Das ist Ansichtssache. Wer auf diese Weise Reichtum scheffelt,
> bezeichnet sich wahrscheinlich als äußerst klug. Und wenn er dann
> alles auf einmal verliert, kann er ja nicht plötzlich dumm sein,
> dann ist nur der böse Markt schuld. Die früheren Gewinne wurden
> natürlich in Sicherheit gebracht, und die Verluste werden auf die
> Schultern der Allgemeinheit verteilt. Es ist nur dumm, diese
> Methoden überhaupt zu bewerten. Gesetze lesen und umgehen kann
> jeder, der es nötig hat.

Aha, endlich mal ein Experte in Sachen "Dummheit".

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Peter Funke (toto)
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Da fällt mir das zu ein Youtube-Video "Volker Pispers - Berufsgruppen die diese Welt nicht braucht"

Zusätzlich würde ich noch die Börsenumsatzsteuer wieder einführen.

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