Gast
#950359
Hallo Leute, ich habe eine Frage hinsichtlich richtiger Auswertung von Messwerten. Zur Verdeutlichung folgendes Beispiel: Ein GPS Gerät wird zur Höhenmessung eingesetzt. Als Referenzwert für unterschiedliche Höhen dient ein senkrecht gespanntes Maßband, welches am Erdboden mit 0 m beginnt (natürlich wird das GPS am Erdboden keine 0 m anzeigen, sondern die Höhe über NN). Jetzt werden bei unterschiedlichen Höhen (z.B. 10, 20, 30 m) je 3 Messwerte aufgezeichnet. Diese streuen unterschiedlich stark (z.B. für 0 m: 0,5 m - 1,9 m - 1,3 m und für 30 m: 29,9 m - 30,3 m - 30,1 m). Die Frage ist, wie wird der tatsächliche Höhenoffset berechnet? Dieser Offset soll von den GPS Messwerten subtrahiert werden, um am Erdboden möglichst 0 m anzuzeigen und so eine Darstellung 'gemessene Höhe über tatsächliche Höhe' zu ermöglichen. Mein erster Ansatz war, den GPS Wert für die 0 m Messung als Höhenoffset zu definieren und diesen von allen weiteren subtrahieren. Allerdings ist grade bei 0 m die Streuung sehr groß und dadurch wird der berechnete Mittelwert (welcher als Offset genommen wird) sehr fehlerbehaftet sein. Daher meine nächste Überlegung: Den Messwert, mit geringster Streuung zur Berechnung des Offsets einsetzen. Macht das soweit Sinn oder würdet ihr ein anderes Verfahren empfehlen? Grüße, Bastian