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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laptop Akku selbstbau


Autor: Akku (Gast)
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Mein Laptop arbeitet mit 14,8V Akku Spannung und hat ca. 4000mAh.
Nach jahrelanger benutzung ist der Akku eher platt und ich dachte mir ob 
man nicht ein dickes "Akkupack" selberbauen kann.
Vielleicht aus vielen einzelnen kleinen Akkus.
Insgesamt sollten diese dann eine höhere Kapazität haben.
Vielleicht 8000mAh, sodass man in der Bahn lange und ausgiebig arbeiten 
kann.


Was würdet ihr da für Zellen empfehlen?
Und ist es möglich alle Zellen im selbstgebauten pack "gleichzeitig" zu 
laden?


Für Tipps bin ich sehr dankbar!

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die Akkus alleine sind´s nicht. Du bekommst die Elektronik, die die 
Kapazität der alten Zellen gemessen und den Ladezustand überwacht hat, 
nicht zurückgesetzt und somit wird Dein System nach dem einlöten der 
neuen Zellen immer noch melden, daß diese ihr Lebensende erreicht haben. 
Kaufe Dir bei
http://akku500.de/edirectNotebookakkus.htm?gclid=C...
einen neuen.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Läuft der laptop auch ohne akku am Steckernetzteil? Wenn ja, dann kannst 
du den ja dadrüber versorgen.

Das mit der Elektronik stimmt wohl, aber das stört ja nicht wenn man es 
so einstellt, dass der Laptop nicht automatisch runter fährt.

Autor: Jens (Gast)
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Ich hatte mal ein Notebook, das wollte um die 15V an der Buchse
alter 12,6V Bleigelakku und des Teil lief, zwar konnten die 
Originalakkus ned geladen werden aber bei 12,6V/10 Ah war das wurst

Autor: DaVinci (Gast)
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Schön viele Zellen aneinander schliessen, dicke Elkos dazwischen 
Spannungsregelung + Stecker. Dann siehste schon mal wie lange die Akkus 
halten.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Das mit der Elektronik stimmt wohl, aber das stört ja nicht wenn man es
>so einstellt, dass der Laptop nicht automatisch runter fährt.


Naja - das Problem ist, daß die Elektronik das Laden nicht erlaubt, wenn 
die Parameter nicht stimmen. Will sagen, neue Zellen werden an alter 
Elektronik nur auf den Kapazitätswert der alten Zellen geladen. Das kann 
von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein und ist deshalb zu 
unsicher. Ein Neukauf eines Nachbauakkus schlägt mit vielleicht 50...70 
EUR zu Buche, billiger wird der Kauf von Einzelzellen auch nicht, die 
dann aber auch noch eingebaut werden müssen und eventuell gar nicht 
funktionieren...

Autor: DaVinci (Gast)
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Er soll die Akkus auch nicht am Gerät laden, sondern separat. Er soll 
nur sein akku rausnehmen und die selbstgebauten über den stecker an sein 
notebook als spannungsversorgung anschliessen, vorausgesetzt sein lappi 
funktioiniert auch ohne akku und nur mit netzteil. Dann ist das kein 
problem. Er sucht ja nur eine möglichkeit, wie er sein lappi bei 
längeren Bahnfahrten lange versorgen kann. Bei meinem Asus Lappi is das 
kein problem...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Er soll die Akkus auch nicht am Gerät laden, sondern separat. Er soll
>nur sein akku rausnehmen und die selbstgebauten über den stecker an sein
>notebook als spannungsversorgung anschliessen,

Hä? Nee - das ist kein guter Tip.

Autor: avion23 (Gast)
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Alle Laptop akkus, die ich geöffnet haben, haben nur eine 
Spannungs/Stromüberwachung und keine Kapazitätsüberwachung. D.h. wenn 
man die Zellen durch Zellen selber Technologie ersetzt, ist es kein 
Problem.

Sebst bei den Ladungszählern soll eine Rekalibrierung möglich sein.

Autor: Apfelkenner (Gast)
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Die Rekalibrierung passiert meist bei jedem Entladevorgang. Viele 
Hersteller empfehlen, denn Akku ab und zu komplett zu entladen, damit 
die Elektronik erkennen kann, wieiviel Saft noch drin war. Darüber würde 
ich mir also keine Sorgen machen.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Die Elektronik im Akku rechnet mit wie viel Ladung entnommen und 
nachgeladen wird. Bei der Entladung wird eine Schlussspannung 
eingehalten, wird die erreicht, signalisiert die Akku-Elektronik dem 
System, dass es aufhören muss Strom zu ziehen.

Wenn die gespeicherten Werte von der Realität abweichen korrigiert die 
Elektronik die gespeicherten Werte. Da die Messung natürlich nur eine 
endliche Genauigkeit hat laufen auch im normalen Betrieb die Soll- und 
Ist-Werte auseinander. Alleine schon deswegen müssen die Werte ständig 
angepasst werden. Wenn man einen vollen Entalde/Ladezyklus macht ist die 
Elektronik wieder auf den Akku kalibriert.

Wer mehr wissen will sollte mal nach "SM-Bus" und "Smart Battery 
Protocol" suchen.

Autor: Jorge (Gast)
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Meiner Erfahrung nach stirbt die Elektronik im Laptop oder/und in den 
Zellen noch vor dem Akku an thermischer Überlastung. Ein neues 
(Original-) Akkupack ist dann möglicherweise auch gleich kaputt. Die 
typische Situation ist das Notebook permanent am Netz zu betreiben. In 
der Folge verabschiedet sich der Akku dann die Ladeelektronik. Besonders 
das Ziehen des Akkus während des Betriebs oder auch 
Kontaktunterbrechungen bedeuten das sofortige Aus. Bei gut gepflegten 
Akkus ist die Laufzeit oftmals mehrere Jahre (>3) bei intensiver 
Nutzung. Hängt das Gerät ständig am Netz ist es nach kurzer Zeit kaputt.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wirtschaftlich gesehen, wäre noch zu prüfen ob Preis der frischen Akkus 
und des ZUSÄTZLICHEN Ladegeräts nicht höher ist, als der originale 
Ersatzakku mit der vollen Funktionalität.

Eine Idee wäre noch der Mißbrauch von Akkuschrauber_Akkus. Dann ist 
wenigstens das passende Ladegerät schon dabei. Der Schaltkries für den 
Landezustand fehlt natürlich.

Autor: avion23 (Gast)
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@Jorge
bist du dir da sicher? Da ist ein kleiner IC drin und ein doppel-nfet. 
100°C sind für die kein Problem. Eine Li* Zelle erleidet permanenten 
Schaden ab 50°C-60°C. Schon ab 30°C ist die Leistungsfähigkeit 
vermindert (je nach Zelle).

Autor: oszi40 (Gast)
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Hallo  avion23,

wenn der alte Akku im Noteboook am Kurzschlußtod stirbt, dann geht auch 
die Ladeschaltung in Eimer. Genau das hat Jorge beschrieben und ich 
schon mehrfach erlebt. Dann nützt natürlich auch ein neuer Akku nix 
mehr, weil er nie mehr geladen wird.

Autor: avion23 (Gast)
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@ oszi40
der IC dort drin misst den spannungsdrop über den mosfet. das ist 
temperaturabhängig, reicht aber für eine überstromabschaltung. zumindest 
meine li* packs konnte ich mit einem schraubendrehen kurschließen, ohne 
das etwas passiert. Gegen eine schleichende Überlastung dürften die 2,3 
Übertemperatursicherungen ausreichen.

Man kann die Überstromabsicherung oft auch träger machen (beschaltung 
des IC). Dann kann ich mir vorstellen, dass etwas kaput geht. Was 
wirklich ein Risiko ist, ist Überspannung. die FETs sperren nicht weit, 
30V ungefähr. Aber sie sind ESD geschützt.

>wenn der alte Akku im Noteboook am Kurzschlußtod stirbt, dann geht auch
>die Ladeschaltung in Eimer. Genau das hat Jorge beschrieben und ich
>schon mehrfach erlebt

Was ist denn da genau im Eimer? Hast du die FETs durchgemeßen? Das 
interessiert mich, weil ich die Technologie für ziemlich foolproof 
halte.

Autor: Yob (Gast)
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Langsam kommt ihr von der Fragestellung weg :). Mich würde in erster 
Linie überhaupt mal interessieren wie der Herr oder die Dame namens AKKU 
einen 8000mAh Selbstbau Akku realliesieren möchte welcher keinen Klotz 
darstellt und sich so für den mobilen Einsatz eignet. 6600mAh kann ich 
mir noch vorstellen allerdings gibt es diese günstig zukaufen wenn man 
etwas sucht und umgeht damit jegliches Risiko & behält seine Garantie 
etc. Erstmal muss sich der Selbstbau auch lohnen, finde ich.

Grüße Yob

Autor: oszi40 (Gast)
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@ avion23
Nachgemessen hab ich nicht,
zur Eingrenzung kann ich jedoch sagen, das es vor längerer Zeit einige 
Dell600/610 waren. Akku war dick + tod und Ladeschaltung funktionierte 
anschließend nicht mehr, auch nicht mit werksneuen Akkus.

Wenn der alte Akku wesentlich mehr Strom braucht, weil eine/mehrere 
Zellen Kurzschluss haben, da ist es eigenlich normal,daß was kaputt 
gehen muß.
Es wäre eher schlechter gewesen, wenn nichts kaputt gegengen wäre. Dann 
wäre das Notebook vermutlich ausgebrannt!

Autor: Guido Körber (Gast)
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Es gibt von findigen chinesischen Herstellern Akkuzellen deren Kapazität 
durch Aufbringen der passenden Beschriftung erhöht wird.

Wann immer ein Akkupack angeboten wird, das mehr als vielleicht 20-30% 
über der Kapazität der Originalteile liegt (das gilt natürlich auch für 
einzelne Akkuzellen) sollte man skeptisch werden.

Autor: Jorge (Gast)
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>Was ist denn da genau im Eimer? Hast du die FETs durchgemeßen? Das
>interessiert mich, weil ich die Technologie für ziemlich foolproof
>halte.

Es gibt Notebooks, die das Problem nicht haben und "foolproof" sind. Ich 
konnte bislang allerdings noch keinen Zusammenhang mit Marken und 
Modellen herstellen. Es lohnt sich vielleicht schon in ein neues 
Akkupack zu investieren, es sollte sich aber wirklich um ein "Original" 
handeln sonst wird man nicht schlauer und noch ärmer.

Mein Ärger sitzt tief!

Autor: Jorge (Gast)
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Nachtrag: Also wenn man etwas messen kann, dann ist man schon im 
Vorteil, das würde ich zuerst mal versuchen. Ich konnte nichts 
definitives messen. Normalerweise repariere ich meinen Fernseher blind.

Autor: Gast (Gast)
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Ich habe bei meinen Laptoppakku auch die Zellen gewechselt, dass mit der 
Spannungsüberwachung der Zellen habe ich folgendermaßen gelöst:
die alten Zellen bleiben an der Elektronik dran
die neuen Zellen werden zusammengeötet und mit dünnen Drähten parallel 
zum alten Akku geklemmt
erst jetzt werden die alten zellen getrennt
alles ordentlich zusammenlöten, drahtbrücken entfernen. Die Elektronik 
geht davon aus das der Akku noch die alte Kapazität hat. Volladen, und 
Batteriebetrieb bis zum Ausschalten (Powermanegment deaktiviert) sorgt 
dafür das die Schaltung die neue Kapazität lernt. So spart man das 
kostenpflichtige Resettool für die Akkus. Zellen gibs bei ebay, mit ein 
bisschen suche kannst du auch ein Akku für ein NB bekommen dass so 
exotisch ist das dafür nicht viel geboten wird und von den die Zellen 
verwenden. Das ist zwar alles ein bisschen am ursprünglichen Thema 
vorbei (großer Eigenbauakku) aber vieleicht eine akzeptable Lösung oder 
Alternative.
Gruß

Autor: gast (Gast)
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1 um zu kapieren was da so vor sich geht erstmal die smart-battery spec 
lesen.
2. Datenblätter für die diversen ICs besorgen, die üblichen verdächtigen 
wären Ti, LT und Maxim.
3. SM-Bus sniffen und schauen was überhaupt übertragen wird. Meistens 
Füllstandsanzeige, im Ladefall auch Anforderung an Ladestrom. Man kann 
einen µC als Translator dazwischensetzen. Alles kein Hexenwerk wenn man 
die Funktion mal kapiert.

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