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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Neigungssensor ohne Vorkenntnisse?


Autor: Dennis Schaller (sagatious)
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Also hallo erstmal :)

Mir wurde dieses Forum empfohlen, da ich möglichweise vorhabe einen 
Neigungssensor als im Abitur zu programmieren.

Allerdings habe ich keinerlei Vorkenntnisse (Programmieren kann ich 
natürlich), allerdings habe ich eben nochnicht mit solchen Chips 
gearbeitet.

Meine Fragen:
1. Kann mir jemand einen Sensor empfehlen (einen der ohne viel Löten 
usw. läuft, da keine Kenntnisse in dem Bereich)?

2. Ich (und mein Lehrer im Fach Programmieren) haben noch nie mit einem 
solchen Chip gearbeitet. Kann mir jemand sagen wie umfangreich die 
Programmierung eines solchen Chips ist (bis man ein einfaches Programm, 
z.B. zum steuern der Maus über den Sensor programmiert hat)?

Danke,
SagaTious

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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>Programmieren kann ich natürlich
Welche Sprache?

>1. Kann mir jemand einen Sensor empfehlen (einen der ohne viel Löten
>usw. läuft, da keine Kenntnisse in dem Bereich)?
Es gibt auch Evaluationboards. Da wäre die Hardware schon fertig 
augebaut, falls es nur um die reine Programmierung geht.
Hier gibt's ne kleine Übersicht:
http://www.sander-electronic.de/be00006.html

>2. Ich (und mein Lehrer im Fach Programmieren) haben noch nie mit einem
>solchen Chip gearbeitet. Kann mir jemand sagen wie umfangreich die
>Programmierung eines solchen Chips ist (bis man ein einfaches Programm,
>z.B. zum steuern der Maus über den Sensor programmiert hat)?
Die Auswertung des Sensors dürfte man wohl recht schnell haben. Da sehe 
ich die Hauptaufgabe wohl eher darin das auf eine Mausbewegung 
umzusetzen.

Autor: Dennis Schaller (sagatious)
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Jörg S. wrote:
>>Programmieren kann ich natürlich
> Welche Sprache?

Im Moment Delphi. Finds aber auch nicht sonderlich schwer mich in andere 
Sprachen einzulesen.

Die Sensoren da sehen ja ganz gut aus. Allerdings sehe ich da beim 
Anschließen ein Problem. Solch einen Parallelport (?) hab ich nicht an 
meinem PC. Gibts da Adapter? :)

Autor: Gast (Gast)
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>Parallelport
Wohl eher seriell. Oder welches Eval Board soll parallel haben?
Für serielle Schnittstelle gibt's USB Adapter.

Autor: Dennis Schaller (sagatious)
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Alles klar. Wusste grad nicht was das da fürn Kabel ist :)

Hmm MMA7260QT ist der zu empfehlen? 3-Achsig hört sich nicht schlecht 
an. Da ich mir (mit meinem Lehrer) noch überlegen muss was genau das 
werden soll, würde eine Unterstützung von 3 Achsen die meisten Freiräume 
lassen denke ich.

Man kriegt dann von dem Chip Messdaten wieder. Also für jede Achse einen 
aktuellen Wert und wenn man den Sensor dann bewegt noch einen Wert, 
welcher dann nach der Bewegung aktuell ist?
Mit diesen Werten müsste man ja eigentlich recht einfach Programme 
schreiben können, die dann den Sensor benutzen um Dinge zu bewegen.

Hat noch jemand was wissenwertes, worauf ich mich einstellen muss, wenn 
ich sowas Programmieren will? (Schwierigkeiten oder so) :)

Autor: Gast (Gast)
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> Man kriegt dann von dem Chip Messdaten wieder. Also für jede Achse einen
> aktuellen Wert und wenn man den Sensor dann bewegt noch einen Wert,
> welcher dann nach der Bewegung aktuell ist?

Was meinst du damit? Der Wert der Beschleunigung ist immer aktuell. Wenn 
du dich nicht bewegst, ist die Beschleunigung 0 (ausgenommen die 
Erdanziehungskraft), ansonsten ist sie abhängig von deiner Bewegung. 
Wenn du direkt die Lage eines Objektes bestimmen möchtest, brauchst du 
schon einen Referenzpunkt, so dass du anhand der aufgetretenden 
Beschleunigung die Position im Raum berechnen kannst. Ohne Referenzpunkt 
keine Positionsbestimmung, da du ja nie weißt, wie der Sensor gerade im 
Raum liegt.

Autor: Bertram S. (bschall)
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Einfach ist der ADXL203 kostet zwar etwas mehr aber, lässt sich dafür 
einfach löten und die Berechnungen fallen auch nicht schwer!

Autor: Dennis Schaller (sagatious)
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Also löten muss man immer? (Kann ich zumindest nicht, Hilfe finden 
dürfte aber nicht zu schwer fallen)

Und @ Gast: Alles klar. Also muss man um fixe Koordinaten zu finden erst 
einen Ausgangpunkt festlegen und über die Beschleunigung vom Punkt 
weg/zum Punk hin, kann man dann die neuen Koordinaten berechnen?

Den Ausgangspunkt legt man dann irgendwie über eine integrierte Software 
fest?

(Wie bereits gesagt, hab nch nie mit sonem Teil gearbeitet, hoffe mal 
meine Fragen sind nicht so dumm dass hier gleich keiner mehr Lust hat zu 
antworten :/ )

Edit: Beim ADXL203 gibts einmal CE und einmal EB. Mann braucht dann 
beides. CE = Chipeinheit und EB = Evaluationsboard? Also Chip auf Board 
löten und dann anschließen?

Autor: Guido Körber (Gast)
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Es geht auch einfacher:
http://www.codemercs.com/JW24F8_D.html

Da muss dann nur noch das USB Kabel ran.

Autor: Dennis Schaller (sagatious)
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Das wäre dann perfekt. Gibts irgendwo ein Tutorial, wie man so Teile in 
"Programmierbereitschaft" bringt?

Autor: Guido Körber (Gast)
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"Programmierbereitschaft"?

Autor: Dennis Schaller (sagatious)
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Glaub das hat sich schon erledigt. Bei dem JoyWarrior24F8 hab ich 
gelesen, dass er nach dem Anschließen über USB direkt als "Eingabegerät" 
erkannt wird.

Das ist eigentlich alles was ich mit "Programmierbereitschaft" meinte 
(vielleicht ein bisschen ungeschickt ausgedrückt :D).

Werd mir dann wahrscheinlich den JoyWarrior24F8 mal bestellen und 
erstmal gucken ob ich damit zurechtkomme. Also werden weitere Fragen 
vielleicht bald folgen :P

Danke für die ganze Hilfe,
Dennis

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