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Forum: Platinen Leiterbahndicke im Netz variieren


Autor: Stefan Essig (essig)
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Hallo, ich hab mal wieder ein Problem...

Ich habe eine Schaltung bei der Eingangs- und Ausgangsspannung mit 
Leiterbahnen verbunden sind. An diesen Leiterbahnen hängen nun 
verschiedene Bauelemente wie z.B. ein Leistungstransistor oder ein 
Drahtwiderstand aber auch die Versorgungsspannung von Opamps sowie 
Leitungen zur Spannungsmessung.

Mein Problem ist jetzt, dass wenn ich die minimale Leiterbahnbreite für 
das Netz GND mit CLASS einstelle alle Bauteile richtig fette 
Masse-Leiterbahnen bekommen oder dass überhaupt nicht geroutet wird wenn 
die Leiterbahn dicker ist als der Abstand zum nächsten Pin (bei den 
Opamps).

Wie bringe ich dem eagle Autorouter bei dass er z.b. nur den Teil des 
GND Netzes dick macht der zwischen 2 Bauteilen liegt (z.b. von den 
Drahtwiderstand auf GND) nicht aber die Leiterbahnen die nur wenig strom 
brauchen...

Bisher habe ich immer zuerst die dicken Leiterbahnen von Hand gezeichnet 
und dann für die dünnen den Autorouter drangelassen, das hat aber 
teilweise zu einem unbedfriedigenden Routing-ergebnis geführt und ich 
hab im Endeffekt alles von Hand gemacht :(


Grüßle vom Essig

Autor: Gast123 (Gast)
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Ich glaub das geht schneller per Hand zu machen als das dem Autorouter 
beizubringen. Mir würde auch gerade nicht einfallen, wie.

Autor: Stefan Essig (essig)
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Man müsste ja eigentlich nur im Schaltplan der Verbindung ein eigenes 
Netz zuweisen, aber dieses muss ja im Endeffekt auch an GND 
angeschlossen werden und dabei wird dieses eigene Netz ja von eagle 
wieder in GND interiert...

irgendwie muss es ja gehn oder routen da auch große Firmen von Hand???

Autor: Stefan Essig (essig)
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hat niemand ne idee?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Doch, der Gast hat es schon gesagt. Mach es manuell.

MFG
Falk

Autor: Stefan Essig (essig)
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naja, manuell will ich ja nicht... :)

Autor: Falk Brunner (falk)
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Ahh, du hast bestimmt ne High Tec 12 layer High Density Platine, wo das 
vollkommen unmöglich ist.

MFG
Falk

Autor: Hubert (Gast)
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Da kann selbst der Essig sauer werden...

Autor: Stefan Essig (essig)
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Klar ist das von möglich, aber wenn man schon so ne tolle Software hat, 
dann muss man sie doch auch bis aufs letzte Quäntchen ausreizen und 
ausserdem bin ich was das routen von hand angeht unglaublich faul ;-)

Grüßle

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Stefan Essig (essig)

>Klar ist das von möglich, aber wenn man schon so ne tolle Software hat,
>dann muss man sie doch auch bis aufs letzte Quäntchen ausreizen und

Irrtum. Du wirfst den Schinken nach der Wurst.

>ausserdem bin ich was das routen von hand angeht unglaublich faul ;-)

Dann such dir ein anderes Hobby.

MFg
Falk

Autor: Gast (Gast)
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>Dann such dir ein anderes Hobby.

Yepp.

Einen Autorouter richtig zu konfigurieren macht soviel Arbeit, da geht 
selber zeichen einfach schneller.

Kein Autorouter kann richtig gut EMV-gerecht Versorgung und Masse 
routen. Und niemand könnte so einen Autorouter konfigurieren :-(

@Steffan E.

>Klar ist das von möglich

Frecheit, du weißt wie das geht und fragst hier anstatt uns das zu 
erklären.
Das würd' mich nämlich interessieren, weil Supply mit dick kurz vor den 
IC, dann dünn weiter von Hand muß ich nämlich oft machen. Vielleicht 
kann man dem Autorouter in irgendeiner versteckten Einstellung auch 
beibringen, wie er neck-downs anlegt wo es sein muß...
Dann überleg ich mir auch nochmal den Autorouter zu benutzen...

Autor: Frank W. (frankw) Benutzerseite
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Gast wrote:
>>Klar ist das von möglich
>
> Frecheit, du weißt wie das geht und fragst hier anstatt uns das zu
> erklären.

Ich denke das "klar ist das möglich" war die Antwort auf Falk's 
sinnloses Posting. Sollte wohl heissen - Klar ist es möglich von Hand zu 
routen.

Frank

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Stefan Essig wrote:
> Klar ist das von möglich, aber wenn man schon so ne tolle Software hat,
> dann muss man sie doch auch bis aufs letzte Quäntchen ausreizen

Hast du ja jetzt gemacht. Mehr bietet der Autorouter eben nicht. Eagle 
ist ne tolle Sache, aber es gibt definitiv auch noch komplexere und 
leistungsfähigere gleichartige Software.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Ich verstehe auch nicht, warum ein Autorouter so etwas machen sollte. 
Der Sinn eines Netzes ist es doch gerade, Vorgaben für dieses Signal zu 
machen. (Hoher Strom = breit, Hohe Spannung = weit weg etc).

Eine Mögichkeit wäre es, den Autorouter die geringste Breite routen zu 
lassen und da, wo es nötig ist, die Bahnen zu verbreitern. Um eine 
manuelle Nachbearbeitung kommt man in der Regel sowieso nicht herum.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Detlev T. wrote:
> Ich verstehe auch nicht, warum ein Autorouter so etwas machen sollte.
> Der Sinn eines Netzes ist es doch gerade, Vorgaben für dieses Signal zu
> machen. (Hoher Strom = breit, Hohe Spannung = weit weg etc).

Aber wenn von der breiten Leiterbahn mehrere Abzweige abgehen, braucht 
diese auch nicht mehr so breit zu sein, da teile des Stromes im 
"hinteren" Teil der Leiterbahn gar nicht mehr ankommen.

Autor: Michael H* (Gast)
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stichwort: netzklassen. das sollte gehen. leider.
selber routen is ohne specctra einfach besser. aber wers nicht lernen 
will...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Michael H* wrote:
> stichwort: netzklassen. das sollte gehen. leider.

Was auch immer dieses Gestammel bedeuten soll: Mit Netzklassen kann man 
die Leiterbahndicke im Netz nicht variieren. Aber das hat der 
Threadopener auch schon probiert und im ersten Post sogar geschrieben.

Autor: Stefan Essig (essig)
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Hmm, schade dass das mit eagle nicht geht, habs inzwischen von Hand 
geroutet...

Wäre wiedermal nen tolles Feature gewesen :-(

Welche der oben genannten leistungsfähigeren Programme können denn 
sowas?

Autor: Gast (Gast)
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Layouten hat was mit Intuition zu tun.
Die vielen Regeln einem Autorouter beizubringen scheint mir unmöglich.

Da wären u.a.:

1.) Variable Leiterbahnbreiten in einem Signal, da der Stromfluß an 
verschiedenen Stellen unterschiedlich ist. Man müßte ja den Autorouter 
ähnlich einer Baumsruktur (dicker Stamm, dünne Zweige) konfigurieren. 
Das ergibt sich aber erst während des routens, ich weiß ja vor dem 
routen noch gar nicht, wie mein bahnen liegen, un dwieviel Strom da 
jeweils drüber geht, das seh ich ja erst während des verlegens. Keine 
Ahnung ob die High-End Programme so was können.

2.)Neck-downs, man kann hochstromiges problemlos auf kurzen Stücken über 
dünne Bahnen fließen lassen. Die Theorie zur Erwärmung ist ja recht 
komplex und nicht nur von der Leiterbahnbreite abhängig. 
Leiterbahnbreiten haben ja auch was mit dem Widerstand der Bahn und ev. 
Spannungsabfällen zu tun, besonders bei niedriger Spannung.

3.) EMV, wobei das ja auch viel mit dem Platzieren zu tun hat.

Im übrigen sieht man es jeder Platine sofort an, die mittels Autorouter 
gemacht ist.
Warum gibt es keine Autoplacer (funktionierende!)?
Die Netzklassen im Eagle sind schon eine feine Sache, auch ohne 
Autorouter, da der Rastnet-Befehl die Abstände bei den Polygonen sauber 
berücksichtigt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Gast (Gast)

>Die Netzklassen im Eagle sind schon eine feine Sache, auch ohne
>Autorouter,

Sicher, sioe sind aber im wesentlichen zum DRC gedacht. Damit man 
automatisch prüfen kann, ob bestimmte (Sicherheit)abstände eingehalten 
wurden etc.

MFG
Falk

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