Spitzenspannung

Gast #71166
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Hallo.

Ich möchte gerne bei meinem Auto die Spitzenspannung der Zündspulen auf
der Primärseite messen. Sollte also nicht höher sein als ca. 30 Volt
(geschätzt) ; für das überleben meiner Schaltung sollte ich aber
genaueres wissen.

Deshalb meine Frage: Wie ist so ein Spitzenspannungsadapter für ein
Multimeter aufgebaut? Kann man den ohne weiteres selber bauen? Gibt es
Multimeter, die so eine Funktion schon inne haben und nicht zu teuer
sind?

Gruß
Jörg
Gast #71167
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keine Ahnung, obs das fertig gibt -  die Spitzenspannung ist aber
deutlich höher, bis zu 400V. Wie hoch sie ist, hängt von vielen
Faktoren ab, besonders auch vom Verhalten der Sekundärseite.
Normalerweise werden dafür auch in Werkstätten Oscis genutz, entweder
direkt oder als Teil eines PC-basierten Messsystems. Nur die Höhe der
Spannung sagt nicht allzuviel aus, wichtig ist auch der Verlauf über
die Zeit und evtl. Differenzen zwischen den Zylindern.
Gast #71169
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Danke erst mal.

Also mit primärseite meine ich nicht die Seite an der die Zündkerzen
dranhängen.
Bei der messug mit meinem Multimeter hat es 20 Volt angezeigt.

@uwe

seh ich das richtig dass ich den Kondensator über die Diode aufladen
soll und dann die spannung am kond. messe. Brauch ich da nen besonderen
kondensator. Der muß sich ja sehr schnell aufladen können (kleine
Kapazität?)

Gruß
Jörg
Gast #71172
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richtig erkannt: Kondensator über Diode aufladen.
Kondensator nicht zu groß, damit er sich auch schnell genug laden lässt
und nicht zu klein damit er sich nicht gleich wieder entlädt.
Einen Wert kann ich allerdings auch nicht angeben, da ich das Timing
dieses Impulses nicht kenne.

Aber zum messen der Drehzahl würde ich eher einen Vorwiderstand und
eine Z-Diode zur Spannungsbegrenzung verwenden.
Gast #71173
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Hallo,
es gibt z.B. schon Autoradios bei denen die Lau´tstärke von der
Geschwindigkeit des Autos abhängig ist.
Dazu habe schon viele Modele, wie VW, ein Kabel bei der
Spannungversorgung vorgesehen, diese max. 12V draufhaben und die
ebenfals die Zündfolge der Zündspule verwenden.

Also nim mal dein Autoradio raus und schau da mal nach.
Gast #71176
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das einfachste wird sein, sich Informationen über das Motorsteuergerät
zu beschaffen (gibts noch Autos ohne, von Oldtimern mal abgesehen?),
die haben eigentlich alle einen Drehzahlausgang, meist 12V Rechteck.
Anssonsten hatten wir das Thema hier schon, such mal in den älteren
Beiträgen.
Gast #71177
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Solange man die "Lärmkuve" des betreffenden KFZ Kennt kann man das so
machen aber da muß ich mich gleich fragen "Warum so kompliziert ?"

Aus den 70ern hab ich noch nen kleinen Schnuckeligen 2x20W Booster
(Gelhard ALA) xxxx (Halbes DIN-Format bzw. zum Unterschnallen) der das
Universell per Mikrofon macht.
Dementsprechend befindet sich auf der Gerätefront auch nur ein Regler
um die Empfindlichkeit bzw. Nachreglung  einzustellen.

Den hab ich in all den Jahren durch etliche Fahrzeuge geschleift
(Limousinen jenseits der 2T und 7L Hubraum bis runter zum
Käfer,Topolino,HE-KR,Isetta usw.) und überall hat er wunderbar
funktioniert.

Das kannste auch heute noch bequem für jeden Verstärker nachrüsten.

Die Schaltung gibt es als Anleitung oder auch fertig bzw. als Bausatz.

Warum Mikro und nicht Drehzahl bzw. Tacho ?

Drehzahlgebunden is ja schön aber im Stadtverkehr wäre es beim
Hochziehen immer etwas zu laut bzw. auf der Autobahn zu leise weil die
Fahrgeräusche (Fahrtwind,Reifen usw.) nicht einbezogen sind.
Auch exteren Lärmquellen wären nicht berücksichtigt (zb. im Sommer
Fenster/Dach Offen bzw. Lüftung/Klima im Sommer/Winter.Quasselnde
Passagierinnnen gg    usw.).


My 2 Cent  ;)
Gast #71178
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Also ich wollte eigentlich nur wissen, wie ich eine Spitzenspannung
messen kann, ohne mir gleich nen Oszi zu kaufen. In meinem
Werkstatthandbuch ist halt so nen Adapter abgebildet, den man einfach
ins Multimeter stopft.

Ich versuch dass mal mit der Diode und dem Kondensator

Jörg
Gast #71179
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Yo,das Problem ist nur das du nen Messgerät brauchst das die kurzen
Spikes auch messen kann und nen Multimeter ,egal welcher Qualität, eben
viel zu langsam ist um se noch vernünftig erfassen zu können.

Ein Oskar ist eigentlich das beste Mittel.

Alternativ ne Sample&Hold Stufe entsprechender Güte aber das ist dann
wieder einiges an Aufwand.

Mit Hausmitteln is da nix zu biegen.

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