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Forum: FPGA, VHDL & Co. Cyclone II FPGA Starter Board: VGA und NIOS II


Autor: Wolfgang M. (Gast)
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Hi,

nun wollte ich die alte auf einem XT basierende Haustechnik, die in 
letzter Zeit immer häufiger ihren Geist aufgibt, dem aktuellen Stand der 
Technik entsprechend ersetzen und habe mir nach Studium diverser Infos 
zu Starter-Kits das obige Board geholt, weil ich dachte "Fein, da hast 
Du alles drauf was du brauchst": VGA-Ausgang, PS2-Eingang und einen 
Prozessor, der sich in C programmieren lässt. Als FPGA-Anfänger war mir 
nicht klar, dass man für den NIOS II Prozessor eine Lizenz braucht. Wenn 
nach einer Stunde bei uns im Laden das Licht ausgehen würde, nur weil 
die Demo-Zeit abgelaufen ist, ist das sehr unpraktisch... :-(

Wo kann man denn am günstigsten eine NIOS II Lizenz erhalten? Ich 
brauche sie nur genau 1 Mal für diese eine Applikation... Gibt es für 
solche Situationen Sonderlizenzen/Sonderkonditionen?

Dann die andere Frage: VGA-Ausgang
Das, was ich da bisher gesehen habe, ist nur ein sehr rudimentärer 
VGA-Controller: 640x480 Pixel in 256 Grautönen. Gibt es noch nichts 
passendes, was z.B. den alten XT-Farbbildschirm mit 80x25 Zeichen bei 16 
Farben mit fixem Font darstellen kann?

Viele Grüße,

Wolfgang

Autor: Zed (Gast)
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Warum nicht einfach einen kleinen embedded PC mit Linux?
Der kann dann auch SXGA bei 16,7Mio Farben am VGA und hat noch Ethernet 
und sowieso...

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Ich verwende z.B. den LEON. Der belegt bei einem Cyclone II FPGA vom Typ 
EP2C35 mit 35000 LEs z.B. nur etwa 1/3 der Resourcen zusammen mit 
allerlei IO Hardware-Interfaces.

Du könntest aber auch einen der open source Prozessoren von opeen cores 
benutzenn. Muss ja nichts Komplizieres sein.

Autor: Wolfgang M. (Gast)
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Ein PC sollte es diemal gerade nicht sein. Ich hätte gerne etwas 
Lüfterloses ohne Festplatte, klein, kompakt... und Linux kenne ich 
leider noch nicht so gut, dass ich mir selbst einen passenden Kernel 
compilieren könnte.

Autor: Wolfgang M. (Gast)
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Habe gerade mal beim LEON reingeschaut. Ich glaube, dass ist genau das, 
was ich bruache. Vielen Dank für den Tipp. Dass es solche kostenlosen 
Prozessor Cores geben könnte hatte ich noch nicht in Erwägung gezogen.

Autor: Zed (Gast)
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Embedded PCs haben keine Festplatte und keine Lüfter.

Und klein gibts die auch - Compact Flash Modul größe oder DIL64.
Hersteller z.B. SSV Embedded o.ä.
http://www.dilnetpc.com/

Kontron hat etwas größere Module - aber auch ohne Festplatte und 
Lüfterlos.
http://de.kontron.com/products/computeronmodules/

Autor: Gast (Gast)
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>Ich verwende z.B. den LEON
@Jurgen Schuhmacher:
Welche Hardware benutzt Du?

>Das, was ich da bisher gesehen habe, ist nur ein sehr rudimentärer
>VGA-Controller: 640x480 Pixel in 256 Grautönen.
@Wolfgang M.:
Da wirst Du Dir was scheiben müssen. Der Grund liegt auch immer 
irgendwie in der Beschränktheit des Chips. Mit den paar RAM-Blöcken, 
kann man eben kein klassisches DP-RAM aufziehen.

Autor: Gastarbeiter (Gast)
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Ist es überhaupt zweckmaessig, einen Nios einzusetzen? MAn benötigt ja 
immer das EDK, oder wie das heisst. Könnte mal bitte jemnand eine 
Toolchain / ein Setup vorstellen, welches komplett kostenlos ist aber 
vollkommen industrietauglich ist ?

Kann man einen LEON mit dem SOPC-builder betreiben / erstellen ?
Kann man überhaupt mit dem SOPC-b. arbeiten, ohne Kosten zu haben ?

Autor: Kest (Gast)
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SOPC kann man auch ohne NIOS verwenden.

Ich verstehe es nicht, wieso "industrietauglich" unbedingt "kostenlos" 
sein soll? Meinst Du, die "Industrie" möchte 400,- im Jahr an NIOS 
sparen? ;-)

Grüße,
Kest

Autor: FPGA-Designer (Gast)
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Ich glaube, "industrietauglich" sollte eher "nicht basteln" heissen.

Ich verwende den SOPC Builder mit einem selbstgeschriebenen Prozessor. 
Im Prinzip kannst Du jeden open core Prozessor reinwerfen. Der muss nur 
MM können, mehr nicht. Es ist freilich so, daß die Simulierei und 
Testerei mit NIOS besser unterstützt ist.

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