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Forum: Offtopic Erdung im Garten


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

mich interessiert gerade folgendes. Wenn ich im Garten Elektrogeräte 
betreibe würde es theoretisch reichen wenn ich das grün/gelbe 
Erdungskabel einfach mit einem Metallanker in den Boden stecke? Würde 
bei einem Fehler der FI auslösen? Wäre einer bereit mir das kurz zu 
erklären wie das funktioniert? Wir hatten gestern eine kleine diskussion 
in unserem Club und da haben Sie nun die Meinungen ziemlich aufgeteilt. 
Was ist den nun richtig?

Autor: The Devil (devil_86)
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Gast wrote:
> mich interessiert gerade folgendes. Wenn ich im Garten Elektrogeräte
> betreibe würde es theoretisch reichen wenn ich das grün/gelbe
> Erdungskabel einfach mit einem Metallanker in den Boden stecke?

Reichen, naja, mir kommt die Frage, warum man das machen sollte. Man hat 
im Allgemeinen Schuko-Steckdosen im Garten, und da ist das "grün/gelbe 
Erdungskabel" schon dabei...

> Würde bei einem Fehler der FI auslösen?

Jep, ist doch seine Aufgabe!

> Wäre einer bereit mir das kurz zu erklären wie das funktioniert?

Was, ein FI?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hier ist ein Link zu dem Din(g)k:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter

MfG Paul

Autor: Gast (Gast)
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Erstmal danke für eure Antwort.

Es ging hier nur theoretisch... Der hintergrund war folgendes, bei einer 
Wasserpumpe ist das Erdungskabel nicht mit am Stecker angeschlossen und 
wurde mit dem Erdreich geerdet. Nun kamen Meinungen auf, dass es in 
diesem Fall nicht ausreichend geschützt ist und der FI bei einem Fehler 
nicht auslöst, da das am Hausanschluss von den Stadtwerken irgendwie 
Probleme gibt. Den genauen Hintergrund weiss ich auch nicht, aber es 
wurde dann erklärt, dass die Stadtwerke keine grün/gelbes Kabel mit 
anschliessen und das grün/gelbe dann erst im Haus aktiv wird. Deshalb 
hier die Nachfrage.

Autor: mr.chip (Gast)
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Das "grün-gelbe Kabel" muss den Strom einfach irgendwo hin, am FI 
vorbei, leiten, damit er auslöst. Grundsätzlich reicht es also, die 
Erdung irgendwo zu machen, wichtig ist aber, dass im Fehlerfall 
genügend Strom fliesst um den FI auszulösen. Feuchtes Erdreich sollte 
bei 230 V aber genügen.

Autor: The Devil (devil_86)
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Gast wrote:
> Es ging hier nur theoretisch... Der hintergrund war folgendes, bei einer
> Wasserpumpe ist das Erdungskabel nicht mit am Stecker angeschlossen und
> wurde mit dem Erdreich geerdet.

?? Wo gibt's denn sowas?

> Nun kamen Meinungen auf, dass es in diesem Fall nicht ausreichend
> geschützt ist und der FI bei einem Fehler nicht auslöst, da das am
> Hausanschluss von den Stadtwerken irgendwie Probleme gibt.

Über PE fließt der Strom im Fehlerfall in die Erde ab, PE ist nicht am 
FI angeschlossen. Die Stadtwerke spielen da nicht mit.

> Den genauen Hintergrund weiss ich auch nicht, aber es
> wurde dann erklärt, dass die Stadtwerke keine grün/gelbes Kabel mit
> anschliessen und das grün/gelbe dann erst im Haus aktiv wird.

Stimmt, im Hausschaltschrank gibt es eine PE-Schiene, die mit der Erde 
unter/seitlich dem Haus verbunden ist.

Autor: Browncoat (Gast)
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Kommt aufs Erdreich an, und auch auf die geografische Position in DTL. 
In Bayern reicht es wenn du nen Stock in die Erde steckst, dein Kabel 
anschliesst und dranpinkelst. Im Rest von DTL ist das nicht so einfach, 
da sollte schon ein Ringerder um dein Haus liegen. Da es sich aber hier 
um einen Garten handelt wird da wohl drüber hinweggesehen. Du könntest 
den PE auch auf N klemmen, allerdings auf N vor dem FI, sonst bringts 
herzlich wenig. Die Entsprechende Hauszuleitung ist eh meist nur 
vieradrig, somit ist das eigentlich gängige Praxis. Bis zum Haus PEN, ab 
Zähler wirds aufgeteilt und PE und N, in der Verteilung wird N nochmals 
aufgeteilt in hinter und vor dem FI.

MfG BC

Autor: eProfi (Gast)
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"einfach mit einem Metallanker in den Boden stecke? Würde bei einem 
Fehler der FI auslösen?"

Wichtig ist die Impedanz (Widerstand) des Erdungsspießes. Dafür gibt es 
sogar Messgeräte.
Einfach 5 cm gelb/grün abisolieren und in die Erde stecken ist zu wenig, 
üblich ist mindestens 100 cm verzinktes 4-fach-Profil.
Am besten mehrere (mit ein paar Meter Abstand) parallel geschaltet.
Leitfähige Wasserleitung (kein Plastik) dazu nützt auch.

Und einen Kübel Wasser drüber, damit's schön feucht ist.

Autor: Gast (Gast)
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Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

Wenn die Pumpe richtig mit einem oder mehreren Erdnägeln oder der 
gleichen geerdet wurde und die Pumpe einen Fehler hat, dann fliegt der 
FI  am Haus raus.

Stimmt das jetzt?

Autor: kontaktmann (Gast)
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werden deshalb nicht auch immer kleine Nanolöcher in die Wasserleitung 
ge-Lasert, damit es immer schön feucht ist um die Leitung. Nur so kann 
sichergestellt werden, dass sie Leitung schön kontaktet.

Autor: HildeK (Gast)
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>Wenn die Pumpe richtig mit einem oder mehreren Erdnägeln oder ...
Wenn deine Erdnägel tief genug in den Boden gehen und ausreichen 
Oberfläche (=Kontaktfläche) aufweisen, dann ja.
Siehe die Aussage von  eProfi (Gast), Datum: 19.08.2008 13:07
Dies ist auch die Technik, die z.B. bei einem Baustromverteilerkasten 
angewandt wird.

Autor: Timbo (Gast)
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werden deshalb nicht auch immer kleine Nanolöcher in die Wasserleitung
ge-Lasert, damit es immer schön feucht ist um die Leitung. Nur so kann
sichergestellt werden, dass sie Leitung schön kontaktet.

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