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Forum: Platinen Toner auf Platine bügeln hat fehlgeschlagen


Autor: Spice (Gast)
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Hallo lieben User,

folgendes... Ich habe heute das erste mal versucht eine Platine zu 
bebügeln und zu ätzen. Ich konnte Interessante erkenntnisse sammeln, 
aber leider war die Platine nicht so wie ich es mir vorgestellt habe.
Ich habe (da ich keinen Laserdrucker habe) im copyshop nachgefragt ob 
die mir katalogpapier bedrucken würden, dann kam ein NEIN. Auf die frage 
was ich damit wollen würde, antwortete ich, dass ich den Druck auf eine 
Platine BÜGELN will. Das Wörtchen "Bügeln" hätte ich vielleicht 
vermeiden sollen, es rief bei dem lieben Herren eine Idee hervor, worauf 
hin ich mit einer bedruckten T-Shirtfolie nach hause ging :-D (hatte ja 
auch keine Ahnung worauf ich mich einlasse)
Zu hause angekommen, fing ich an zu hantieren und zu bügeln und als ich 
fertig war musste ich feststellen, dass auf der Platine der Toner und 
die T-Shirtfolie gut haftete. Ab dem Zeitpunkt wusste ich dass es nix 
wird und hoffte trotzdem, dass die folie mit weggeätzt wird. Leider war 
dem nicht so und aus dem Ätzbad kam eine Platine heraus, die fast wie 
frishgebügelt aussah. Kann mir vielleicht einer verraten, ob das nur mit 
katalogpapier klappt oder gibt es dafür auch spezielles Papier, was mein 
copyshop vielleicht doch einziehen mag???

MFG Spice

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenlaminator

Schau dir mal den dritten Eintrag an, das ist meiner. Funktioniert 
super!

Autor: Spice (Gast)
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hatte ich mir kurz vor deinem beitrag auch schon angesehen. muss der 
laminator umgebaut werden? dann kannst du mir sicherlich auch sagen wo 
ich silikonisiertes papier bekomm. Kann ich dafür einfach 
etikettenpapier verwenden, indem ich einfach die etiketten abmach und 
auf das blatt selbst drucke? Muss ich da spiegelverkehrt drucken, bei 
bedrahteten bauteilen? eigentlich ja nicht oder?

Vielen dank schon mal...
Spice

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Genau, ich habe zu erst meine alten Etiketten genommen.
Jetzt aber nicht mehr, die Leute im copyshop schmeißen davon dauernd 
riesige Rollen weg.

Du kannst jeden Laminierer nehmen, am besten einen bei dem die Seiten 
nicht aus ABS-Plastik sondern aus Metall sind.

Die Temperatur muss nicht so hoch sein!
Mein Plastik wird nicht weich weil das schon bei relativ niedrigen 
Temperaturen wunderbar klappt.

Das geht bei mir aber auch nur bei so wunderbar niedrigen Temperaturen 
weil der Laminierer weiß wo die Platine anfängt und aufhört.
Zwischen diesen beiden Stellen wird die Platine immer hin und her 
gefahren und als Wärmedämmung habe ich eine Haube gebaut.
Nach so 10 bis 20 mal hin und her fahren ist die Platine dann fertig und 
man kann das Papier dann abziehen.

Der Anpressdruck darf nicht zu groß sein und nicht zu klein.
Der Toner soll nicht auf die Platine ge-/zer-quetscht werden und die 
Rolle muss gerade bleiben.

In Eagle:
Die blaue Seite normal drucken, die rote gespiegelt.
Natürlich alles schwarz und mit erhöhter Temperatur. (wähle bei der 
Papierqualität im Druckertreiber "Pappe, Rau oder Karton" aus)

Nicht in der Mitte drucken, dann ist die Rolle schon zu kühl!
Am besten oben, am Anfang der Drucks ist sie noch schön heiß.

Autor: Spice (Gast)
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Danke für die ausführliche antwort... wie hast du das mit dem hin und 
herfahren realisiert? mir ist gerade in den sinn gekommen dies optisch 
zu bewerkstelligen mittels opto-switch lichtschranke (habe die sachen 
gerade in der bastelkiste), allerdings muss man dazu ja erstmal den 
kompletten laminierer durchblicken und den einzug dann quasi 
manipulieren? oder ist das ein laminiergerät, welches automatisch hin 
und her zieht?

gruss spice

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Mein Ursprünglicher Laminator:
Der mini-Getriebe-Motor ist durchgebrannt und die Temperatursicherung 
auch.

- Ich hab das ding nur warmlaufen lassen und auf eine hohe Heizstufe 
gestellt ... und dann stoppte der Motor ohne erkennbaren Grund und die 
Walze wurde kalt.
(die Zahnräder von dem Gerät stellten einen sehr hohen Widerstand dar 
und man konnte die Temperatur höher stellen als die Sicherung es 
zulässt)

Also die Elektronik war nicht so toll, da hab ich sie kurzerhand 
entfernt.
Die Mechanik war auch Fusch. (bei einem eigentlich teurem Gerät)
Nur die konnte ich mir aber nicht selbst bauen und hab sie so gemacht 
dass sie geschmeidiger läuft. (Abstände vergrößert damit die Zahnräder 
etwas spiel haben und Walzen gefedert)

Ich habe also nur den Teil mit den Rollen verwendet.
Dazu ein kleines Board mit einem Mega8, einem MOC + Triac für die Rolle, 
eine Diode 1N4148 zur Temperaturmessung und einem Schrittmotor.

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