Hallo an alle.
Ich habe hier ein kleines Verständnis Problem. Den Basiswiderstand bei
einem NPN zu berechnen ist ja kein Problem, jdeoch wie sieht es da bei
einem PNP aus dessen Bezugspunkt ja nicht die Spannung aus zB einem
Mikrocontroller ist, sondern immer GND, also 0V. Wenn ich hier eine Last
zb von 200 mA schalten will wie rechne ich denn den Basiswiderstand
gegen 0V aus ? Mach ich einen Denkfehler ?
>Mach ich einen Denkfehler ?
Ja, hier:
>einem PNP aus dessen Bezugspunkt ja nicht die Spannung aus zB einem
Mikrocontroller ist, sondern immer GND, also 0V
Der Bezugspunkt bei jedem Transistor ist sein Emitter bzw (bei FETs)
der Source-anschluss!
Den rechnest du genauso aus wie im NPN Fall.
Also wenn der Transistor mit seinem Emitter an +5V haengt dann ist der
Spannungsabfall am Basisvorwiderstand 5V - UBE(0.7V) - Ulow. Ulow =
Spannung am Ausgang bei logisch 0 (meistens zu vernachlaessigen). Der
Transistor wird ja eingeschaltet wenn der Ausgang auf 0V liegt.
Bedenke aber das es nicht ohne weiteres moeglich ist die Spannung am
Emitter hoeher zu legen als die Ausgangsspannung des treibenden ICs.
Also du kannst nicht den Emitter auf +12V legen und das treibende IC hat
eine Versorgungsspannung von 5V.
Gruss Helmi
Ahaaaa, okay, dann macht es einen Sinn, wenn der Bezugspunkt jeweils der
Emitter ist.
Helmi:
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann würde der PNP bei einer
höheren Emitterspannung als der Treibende IC nicht mehr richtig Sperren,
sondern ewig "etwas" Leiten... Wohingegen der NPN nie "Richtig" Leiten
würde ( Also auf den Sättigungsbetrieb bezogen....
Wenn dem so ist, denke ich ich habs kappiert :-)
>Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann würde der PNP bei einer>höheren Emitterspannung als der Treibende IC nicht mehr richtig Sperren,>sondern ewig "etwas" Leiten... Wohingegen der NPN nie "Richtig" Leiten>würde ( Also auf den Sättigungsbetrieb bezogen....
So isses. Wenn du mit dem PNP eine hoehere Spannung schalten willst
must du noch einen 2. Transistor davor schalten. (der Trend geht
eindeutig zum zweit Transistor). Oder aber ein Openkollektortreiber wie
74xx06 oder 74xx07 oder den ULN2803.
Nun, grad stellt sich mir aber noch ne Frage:
Wenn Ich mit 5V und einem µC arbeite, 5V beim pnp also am Emitter
anliegen, der Ausgang eines AT Megas ( oder auch viele ander ) liefern
nur ca 4,5 V, dann würde der Transistor ja nie richtig sperren. Wie wird
das gelöst ? Reicht da ein einfacher Pull up zur Basis ?
Und wenn ich einen 2. Transistor davor schalte um eine höhere Spannung
zu schalten, wie errechnet sich denn dann der Basiswiderstand ( denn ich
hab ja zusätzlich noch eine Kollektor Emitter strecke gegen GND die ich
berücksichtigen müsste. ) Und wie gestaltet sich der Basiswiderstand des
2. Transistors ? Damit schalte ich ja keine Last mehr sondern nur noch
einen sehr geringen Strom, oder ? Ist dieser Strom dann abhängig von dem
Basisstrom des Scahltenden Transistors zzl seinem Pullup ? oder vergess
ich da noch was?
Gruss, Andy
Lies dir mal im Datenblatt die Messbedingungen für die 4,5 V durch, da
fliesst ein Strom nach Masse.
Ein PNP wirkt praktisch als PullUp. Dürfte also deutlich näher an den 5
Volt sein.
Arno
>>Der Bezugspunkt bei jedem Transistor ist sein Emitter bzw (bei FETs)>>der Source-anschluss!>Achja? Auch bei Basis- oder Kollektorschaltung?
Ja tut es. Es geht ja nur um den Transistor.
Basisschaltung besagt ja nur, dass die Basis wechselspannungsmäßig auf
Masse liegt. Mehr nicht.
Hi `chen, Ich nochmal...
je länger ich über die Beispielrechnung von Helmi nachdenke desto
unlogischer erscheint mir da etwas...
Muss die Basis beim PNP nicht negativer sein um überhaupt in der
sättigung arbeiten zu können ? Da die Basis ja an einem Spannungsteiler
hängt, R1 mit 390 Ohm aber kleiner als R2 ist, wie kann dann die Basis
negativer sein um den T in der sättigung betreiben zu können ??? Wenn
ich nen Denkfehler macht, unterbrecht mich ruhig.. :-)
Für mich wäre nach diesem Beispiel folgende Rechnung logischer:
Wenn der Pullup R1 mit 390 Ohm deklariert ist und U++ 12V sind, dann
fliesst durch diesen Widerstand einen Strom von 12 / 390 = 30,7 mA also
runden wir mal auf 31 mA. Da für die Last ja ein Basisstrom von 2 mA
fliessen muss, muss dann nicht der gesamte Strom also 31 + 2 = 33 mA nun
über R2 und den NPN abgeleitet werden damit das ganze funktioniert ?
Wäre dann nicht :
R2 = (12V - 0.7V - 0.5V) / ((2mA * 10) + 31mA) = 10,8 V / 51mA = 212 Ohm
oder sagen wir in der E12 Reihe 220 Ohm oder besser 180 Ohm ??? Somit
ist dieser Widerstand auch kleiner als R1 und somit die Basis auch
negativer, damit das funktionieren kann ??????
Errechnet sich dann nicht auch R3:
IB2 = ((2mA * 10) + 31mA) / 200 = 2,55 mA
R3 = (4.5V - 0.7V)/ (2,55mA * 10) = 149 Ohm = 150 Ohm Norm ?????
Das wäre für mich Logisch. Wenn ich falsch liege, dann erklärt mir bitte
wo mein denkfehler liegt. Ich möchte das ganze auch Verstehen.
Gruß, Andy
oder liegt der fehler evtl doch in der formel zur berechnung von R1 ?
0,7V /2mA ???
ist es nicht eher 12V - 0,7V / 2mA ??????
dann wäre der Widerstand rund 5,6k was mir etwas logischer erscheint als
die 390 Ohm
hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.............................
>Muss die Basis beim PNP nicht negativer sein um überhaupt in der>sättigung arbeiten zu können ? Da die Basis ja an einem Spannungsteiler>hängt, R1 mit 390 Ohm aber kleiner als R2 ist, wie kann dann die Basis>negativer sein um den T in der sättigung betreiben zu können ??? Wenn>ich nen Denkfehler macht, unterbrecht mich ruhig.. :-)
Negativer in bezug auf den Emitter. Wenn der Emitter auf 12V liegt und
die Basis auf 11.3V dann ist die Basis doch negativer als der Emitter.
Haengt nur vom Standpunkt des betrachtens ab. Ist wie auf einem Berg
alle sind kleiner als ich der oben steht.
>Wenn der Pullup R1 mit 390 Ohm deklariert ist und U++ 12V sind, dann>fliesst durch diesen Widerstand einen Strom von 12 / 390 = 30,7 mA also>runden wir mal auf 31 mA.
Soviel fliest da nicht maximal liegen am R1 0.7V an die
Basis-Emitterstrecke begrenzt das. Also bleiben fuer den R1 ca. 1.8mA.
An dem R2 liegen jetzt 12V - 0.7V (UBE vonm PNP) - 0.5 (Saettigung vom
NPN) = 10.8V an.
10.8V / 560 Ohm = 19.2mA fliessen dann ueber den R2. An der Basis vom
PNP teilen die sich auf in 1.8mA fuer den R1 und in 17.4mA fuer die
Basis.
Verhaeltnis von IC/IB vom PNP = 300mA / 17.4mA = 17. Angenommene
Stromverstaerkung vom PNP = 150. Also ist die uebersteuerung vom PNP
jetzt
150 / 17 = 8.7 fach.
Also ist der PNP damit gut durchgesteuert. Wie gesagt der Faktor sollte
so zwischen 3 .. 10 liegen.
In den Kollektor vom NPN fliesen jetzt 19.2 mA. Dadurch ergibt sich ein
mindest Basisstrom von 19.2mA / 200 = 96uA.
Wie legen den Uebersteuerungsfaktor jetzt auf 10 fest. Also soll in die
Basis jetzt 960uA fliessen.
Am R3 liegt die folgende Spannung:
Uouthigh (4.5V) - UBe(von NPN = 0.7V) = 3.8V
Damit errechnet sich der R3 = 3.8V/960uA = 3958 Ohm = 3.9K Normwert
Das hier sich jetzt geringfuegig andere Werte ergeben liegt daran das
hier jetzt rueckwaerts gerechnet wurde.
Gruss Helmi
Hmmmm..... Okay, wenn das dann mal so ist, dann ist das wohl so. Dann
dank ich nochmal herzlich für die mühe..
..und auch all denjenigen die nix besseres zu tun haben als ihren
unsinnigen Senf dazu zu geben. Anscheinend habt ihr auch zu viel zeit,
nur mit dem Unterschied euren Senf will keiner wissen, der müllt nur das
Board zu ! Entweder seid ihr nicht in der Lage Vernünftige Antworten zu
geben oder habt ein psychisches Problem, dann solltet ihr euch behandeln
lassen. Es gibt hier keine Antwort Pflicht und wer nicht antworten will
oder keine Zeit hat der muss das auch nicht tun. Ein Hoch auf die
Anständigen die wenigstens was sinnvolles in diesem Board beitragen um
anderen zu helfen, so wie Helmi, der das Board nicht sinnlos zu pulvert
um über andere zu lästern. Sorry, aber mich kotzen diese Proleten echt
an.
PS: Man würde sicherlich mit der Suchfunktion öfters sinnvolle und
hilfreiche informationen finden wenn nicht die hälfte mit solchem
scheiss zugemüllt wäre, denn das macht absolut keinen spass sich nur
durch dummlaberei zu wühlen, denn DAS kostet unnötig Zeit !
Hallo,
gut gebrüllt Löwe. Genau meine Meinung. Warum kann man die
Dilettenten-Pädagogik nicht einfach weg lassen?! Naja, das wäre eine
Frage der Selbstdisziplin. Daher:rein illusorisch.
Als User sollte man filtern können, mit wem man sich weiter auseinander
setzen will. Dann bleibt das Ganze übersichtlicher.
Und: Sonderlob für Helmi!!