Heiße Seite von EVGs

Gast #963374
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Aus irgendeinem Grund haben EVGs eine "heiße Seite" und sollen dort mit 
möglichst kurzen Leitungen an die Röhre angeschlossen werden.

Warum ist das so?
Kann man diese Seite anhand dazugehöriger Bauteile identifizieren (auf 
den meisten EVGs wird es wohl aufgedruckt sein)?
Gast #963641
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Generell ist an der heißen Seite gegenüber N bzw PE beim Starten eine 
hohe Spannung, abhängig von der Lampenart und -leistung (KV-Bereich). 
Damit verbunden auch zum einen die Störungen, die dabei entstehen, und 
zum anderen die Leitungsinduktivität, die dann zum tragen kommt und 
evtl. bei zu langen Leitungen die Lampe nicht mehr zünden läßt.

Für welchen Lämpchenart ist das denn?
TL? HI? HQL?
Gast #964216
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Das heiße Ende bei den Dingers ist da, wo beide Leistungstransistoren 
zusammengeschaltet werden, von da geht es nämlich an eine Spule und ein 
Kondensator, die beide übrigens parallel geschaltet sind (Schwingkreis). 
Der Schwinkreis ist wiederum parallel zur Lampe. Bei Resonszfrequenz 
entsteht ja am Parallelschwingkreis eine sehr hohe Spannung, die die 
Lampe zündet. Und da ist das heiße Ende, also die Verbindung 
Schwingkreis und Leistungstransistoren.

Das kalte Ende der Lampe endet übrigens i.d.R. an 2 Kondensatoren, der 
eine nach +U und der andere nach -U geschaltet.
Gast #964218
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In der Bild ist übrigens der stehende Trafo mit Aufschrift VOGT 3,5mH 
wohl die Spule vom schwingkreis, der weiße Kondensator daneben (3n3 oder 
6n8) der dazugehörige Kondensator. Von da geht ein Draht anne Lampe und 
macht die an. und ich mach mir jetzt die Lampe aus.

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