mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ohmmessung Atmega8


Autor: duron005 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

Ich habe folgendes Problem. Ich möchte eine Ohmmessung mit einem atmega8 
controller durchführen. Die Widerstände, die ich messen möchten liegen 
so zwischen 4 und 80 Ohm. Das Problem ist dass der Prüfstrom die größe 
von 3 mA  nicht überschreiten darf (sind Elektrozünder, die sonst zünden 
würden).

Hat wer eine Messschaltung bzw. Vorschläge, wie man das mit dem AD- 
wandler des controllers realisieren könnte?

lg Sebastian

Autor: JLo0815 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie nah kannst du an die Zünder ran? Ich würde vorschlagen:

1mA Stromquelle -> Messwiderstand -> Verstärker -> AD-Wandler

Du mußt halt den Teil zwischen Stromquelle und Verstärker schön 
rauscharm aufbauen dann klappt das

Autor: Jan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Öhm also sei mir nicht böse, aber wenn ich höre Elektrozünder und sehe 
das du von Grundkenntnissen der Elektronik keine Ahnung hast..... also 
ich weis ja nicht.

Ansonsten empfehle ich dir, dich mal über Spannungsteiler schlau zu 
machen fürn Anfang.

Gruß Jan

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine 3mA Stromquelle zu bauen dürfte kein Problem sein. Eine 3mA 
Stromquelle so zu bauen, dass sich allen Sicherheitsvorschriften für das 
Prüfen und den Umgang mit diesen Zündern entspricht, ist schon ein ganz 
anderes Kaliber. Für das Messgerät dann noch eventuell notwendige 
Zulassungen zu bekommen ist nochmal was anderes.

Mein Rat: Was fertiges, zugelassenes, geprüftes kaufen.

Autor: duron005 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wie kommst du darauf, dass ich von elektronik keine ahnung habe? was hat 
das mit den elektrozündern zu tun??

Autor: Jan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine 3mA Stromquelle zu bauen und den Spannungsabfall am Prüfwiderstand 
oder an der Referenz zu ermitteln und nötigenfalls zu verstärken sind 
beides einfache Anforderungen.

Also entweder fehlen dir Grundkenntnisse oder du verschweigst uns das 
eigentliche Problem.

Gruß
Jan

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
duron005 wrote:
> wie kommst du darauf, dass ich von elektronik keine ahnung habe?

Weil du sonst nicht fragen müsstest. Wir reden hier vom Ohmschen Gesetz. 
Einfacher geht es ja nimmer.

> was hat
> das mit den elektrozündern zu tun??

Wenn du nicht weißt was du auf der Elektronikseite tust, und ich glaube 
du weißt es absolut nicht, wie willst du dann sicherstellen, dass mit 
deinen Zündern nichts passiert?

Autor: duron005 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ehrlich gesagt habe ich mir nicht allzuviel Gedanken darüber gemacht und 
mir gedacht ich hole mir zuerst ein paar Denkanstöße. Das mit der 
Konstantstromquelle ist ein guter Ansatz.(der mir gefehlt hat)
Mehr wollte ich ja auch gar nicht wissen.Den Rest bringe ich alleine 
zusammen.

Dein Statement mit dem "Ohmschen Gesetzt" ignoriere ich jetzt mal, da es 
nichts zu einer ernst gemeinten Konversation beiträgt.

Mit den Elektrozündern kann nichts schlimmes passieren, wenn die 3 mA 
eingehalten werden und zweitens wird der Ohmessung in +30 Meter 
Entfernung durchgeführt. (ausreichende Entfernung für diese Art von 
pyrotechnischen Artikeln)

lg Sebastian

Autor: Gast2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mit denen kann sehr wohl was passieren, wenn zum Beispiel die 30m lange 
Leitung mit 3mA auf ca. 200V geladen ist, die sich dann beim 
Anschliessen entladen. Oder wenn es in der Naehe hochenergetische Felder 
gibt... Oder wenn jemand versucht Stoerungen bei offener Leitung mit 
einem Kondensator abzublocken, dessen Ladung sich dann ueber den Zuender 
entlaedt...

Ohne Grundkenntnisse nicht sicher zu machen.
Das auch noch gesetzeskonform zu machen, reichen Grundkenntnisse sicher 
nicht.

Gast2

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine Stromquelle brauchst Du nicht, es reicht ein simpler Vorwiderstand 
nach VCC.
Der hat dann auch den Vorteil, daß er nicht durchschlagen kann und dann 
0 Ohm hat.

Das bischen Nichtlinearität laß den AVR rausrechnen.
Der freut sich, wenn er mal ein bischen rechnen darf und nicht immer nur 
in Endlosschleifen 99,99% der Zeit rumgammeln muß.


Aber der ATmega8 ist keine gute Wahl, da der keinen Verstärker vorm ADC 
hat.
Ein ATtiny261 ist da besser, d.h. du kriegst ne bessere Auflösung.


Peter

Autor: Martin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ehrlich gesagt habe ich mir nicht allzuviel Gedanken darüber gemacht

Und das ist auch keine gute Voraussetzung. Das kann dann nur in die Hose 
gehen.

Autor: S. Seegel (energizer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich habe mal sowas gemacht, für A- und U-Anzünder. Die Zünder müssen 180 
mA bzw. 450 mA für 5 Minuten aushalten, d.h. du kannst mit Deinen 3 mA 
noch etwas nach oben, dann misst sichs leichter. Recht gut geht das mit 
einem LM317 in Konstantstromschaltung, etwa auf 10 - 15 mA konfiguriert, 
danach am besten noch einen Schutzwiderstand schalten der den max. Strom 
im Fehlerfall auf einen ungefährlichen Wert begrenzt. Vorher empfiehlt 
es sich aber dringend, sich die Funktion einer Konstantstromschaltung 
sehr genau vor Augen zu führen, und auf das "Problem" dass selbige haben 
zu achten bzw. vorzubeugen.
Wenn du den Strom z.B. auf 15 mA erhöhst, bekommst du bei 100 Ohm 
Pillenwiderstand nach Herrn Ohm eine Spannung von 1,5 V, vielleicht ist 
Dir die daraus resultierende Auflösung auch ohne Vorverstärker am ADC 
bereits ausreichend.

Viel Spaß,

Stefan

Autor: duron005 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
danke für deine Antwort.Der Pillenwiderstand ist bei meinen Zünder 
geringer und beträgt nach meiner Anfrage nur ca. 5 bis 8 Ohm. D.d ich 
würde auf alle Fälle eine Verstärkerschaltung benoetigen. (anscheinend 
ist der  ATtiny261 besser dafür geeignet wegen der integrierten 
Verstärkerschaltung). Das Problem ist nur das flashen von den Dingern... 
ich bräuchte also etwas um das programm in den kontroller zu bringen, 
was ich leider nicht habe.

Der Vorschlag mit dem Vorwiderstand gefällt mir auf den ersten Blick 
sehr gut. Ich werde mir diese Möglichkeit mal genauer anschauen, und 
dann den mega8 rechnen lassen;)

lg

Autor: mäxchen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem ist nur das flashen von den Dingern...
ich bräuchte also etwas um das programm in den kontroller zu bringen,
was ich leider nicht habe.

Hast du denn schon jemals ein Mikrocontroller programmiert? Falls nein, 
dann bringe erst mal eine LED zum Blinken!!

PS AVR-Tutorial

Autor: Fabian B. (fabs)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@duron005: Nur mal zur Info: selbst bei sprengzugelassenen Zündern darf 
der Prüfstrom bis 25mA gehn. Hast du das was ganz exotisches?

Gruß
Fabian

Autor: duron005 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich habe jetzt nochmals nachrecherchiert.Die 3mA sind definitiv zu 
gering. Die 15 bis 25 mA wären für meinen Anwendungsfall passend. Habe 
das mit dme Vorwiderstand nochmals angeschaut. Sieht nicht schlecht 
aus.Ein 330 Ohm Vorwiderstand bei Zünderwiderständen von 5 bis 80 und 5 
V Versorgung wäre passend und ausreichend genau.Da es so ca. 32 
Zündpunkte sind habe ich mir schon Multiplexer besorgt.

@mäxchen.. ja ich habe schon µcontroller programmiert. Kenne den attyni 
zu wenig, da ich noch nichts mit dem zu tun hatte, trotzdem bin ich mir 
sicher ohne ein wenig Aufwand ich kein programm auf den controller 
bringen kann (brauche serielles kabel usw, und müsste schauen, wie ich 
den bootloader auf den tiny bringe). das mit dem lauflicht soll wohl 
eine verarschung sein?

lg

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.