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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lipo-5Volt-Spannungsversorgung


Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hallo !

Es geht mal wieder um stepup- und down-Regler, habe die Suche benutzt 
aber nichts gefunden mit dem ich bei meinem geringen Elektronikwissen 
weiterkommen würde.
Und zwar habe ich hier sechs 2200mAh-Lipozellen liegen und würde daraus 
gerne eine 5Volt Spannungsversorgung zum aufladen von PocketPCs und GPS 
in der Wildniss bauen. Die Akkus sind mit 15C angegeben, das heisst doch 
das sie auf jeden Fall genügend Strom liefern können.
Ich habe mir im Forum diverse threads über die Schaltregler-Ics 
durchgelesen und weiß mittlerweile das wahrscheinlich der LTC3401, der 
MAX1674 oder auch der LM2585-5.0 ganz gut wären. Da man ja bei Maxim 
samples bekommen kann, wäre ich natürlich an einer Variante mit dem 1674 
interessiert, bei den anderen weiss ich nichtmal ob man die überhaupt 
bekommt.
Ich würde schon ganz gerne einen Strom von ca 1 Ampere erreichen, evtl 
auch etwas weniger. Laut Datenblatt müsste das doch gehen oder ? Wenn 
ich mir dann die Beispielschaltung in dem Datenblatt anschaue, steht da 
Output up to 300 maH, was denn nun ? 300 wären wirklich zu wenig. Kann 
mir das vielleicht mal jemand erklären ? Ich bin ja bei der Verschaltung 
der Lipos noch nicht festgelegt, ich könnte einen, zwei oder drei in 
Reihe schalten und dabei jeweils zwei, drei oder sechs parallel.
Je nachdem was für so einen Schaltregler halt am besten, und wo die 
Verluste am geringsten wären.
Ich habe mir zwar dieses switcherCAD-Programm installiert, nur bedienen 
kann ich es anscheinend deshalb noch lange nicht.
Vielleicht hat ja jemand sowas schon mal gemacht oder kann das mal für 
mich in das Programm eingeben.
Ich weiss das solche Schaltungen hier öfters angefragt werden, ich bin 
aber nicht fit genug um von zwei NiMh-Zellen und 300 mAh Strom auf 1-3 
Lipos und 1 Amp Strom umzurechnen...

ich sag' schonmal Vielen Dank,

Henning

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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hmmm,

kann mir denn wenigstens jemand sagen, was in der Regel besser ist, step 
up oder step down , also mit dem Akku unter 5 volt bleiben oder darüber 
gehen?
Oder ist das komplett egal?
Bringt eins der Systeme irgendwie Vorteile ?

Oder aber, welcher der folgenden Konverter am besten für diesen 
Einsatzzweck geeignet ist:

MAX8815
MAX1763
MAX1708
MAX8715

also für mich sieht es so aus, als wenn man jeden davon nutzen könnte 
und sie sich lediglich bei den max. Ampere und den zusätzlichen 
Funktionen unterscheiden.
Stimmt das so ?
Wäre für jede Antwort dankbar...

Wieviele unterschiedliche samples kann mann denn bei denen gleichzeitig 
bestellen, kann ich auch gleich alle vier anfordern?

Danke
Henning

Autor: Olaf (Gast)
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> Und zwar habe ich hier sechs 2200mAh-Lipozellen liegen und würde daraus
> gerne eine 5Volt Spannungsversorgung zum aufladen von PocketPCs und GPS
> in der Wildniss bauen.

Hab ich schon vor dir gemacht. :-P

http://www.criseis.ruhr.de/powerbox/powerbox.html

> Die Akkus sind mit 15C angegeben, das heisst doch
> das sie auf jeden Fall genügend Strom liefern können.

Aber Logo. Genug Strom koennte wohl bereits ein einzelner liefern,
aber natuerlich bietet sich das Zusammenschalten wegen der Kapazitaet
an.

> Ich würde schon ganz gerne einen Strom von ca 1 Ampere erreichen, evtl
> auch etwas weniger. Laut Datenblatt müsste das doch gehen oder ?

Es geht alles, haengt nur von deinen Faehigkeiten ab. Wenn du Probleme
mit modernen Wandlern hast, dann kannst du das auch mit einem MC34063 
und externem Transistor machen. Hat nur den Nachteil das halt etwas 
groesser wird. Dafuer bekommt man es sogar auf eine Lochrasterplatine 
hin.

> Ich habe mir zwar dieses switcherCAD-Programm installiert, nur bedienen
> kann ich es anscheinend deshalb noch lange nicht.

Angeboren ist das leider noch nicht. :-)

> kann mir denn wenigstens jemand sagen, was in der Regel besser ist, step
> up oder step down , also mit dem Akku unter 5 volt bleiben oder darüber
> gehen?

Das ist eigentlich ziemlich egal. Ich hab einen Boostconverter genommen 
weil die Laderegelung bei einem Akkupack in Parallelschaltung einfacher 
ist.
BTW: Bei meiner Schaltung oben ist auch noch der Laderegler drauf. 
Einfach irgendeine Spannung zwischen 8 und 16V dran und der Akku wird 
geladen.


> Oder aber, welcher der folgenden Konverter am besten für diesen
> Einsatzzweck geeignet ist:

Keine Ahnung. Ich lese jetzt auch nicht fuer dich die ganzen 
Datenblaetter durch. Wenn du aber noch keine Erfahrung mit soetwas hast 
dann wuerde ich dir empfehlen einen Schaltregler zu nehmen der unter 
100khz schaltet
wenn du nicht von jemand anderem das Design komplett uebernehmen kannst.
Fuer erste Experimente ist der MC34063 nicht schlecht.


> Wieviele unterschiedliche samples kann mann denn bei denen gleichzeitig
> bestellen, kann ich auch gleich alle vier anfordern?

Kommt drauf an ob du das Haeckchen bei Entwicklungsabteilung oder 
Nassauer machst.
Ausserdem brauchst du mehr als einen von einer Sorte, da bin ich mir
ganz sicher .-)

Olaf

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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MAX1797 geht sehr gut dafür. U_in_max beachten (5.5V!)
http://www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm/qv_pk/2377

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hi !

An Axel:  Hallo, hab mir das Datenblatt mal angeschaut, der grösste kann 
nur ca 'n halbes Ampere oder ? Das ist ein bißchen wenig,damit bekommt 
man fast nur ne Erhaltungsladung hin, aber trotzdem danke.

An Olaf:
Ja genau sowas hab ich gemeint, nur echt einfacher, da ich u. a. die 
Ladeschaltung nicht benötige.
Ich habe aus dem Ladegrund auch an ein einzelliges Akkupack gedacht.
Die Hersteller machen doch Werbung damit, das man kaum externe Bauteile 
benötigt. So wie ich es bis jetzt verstanden hab braucht man lediglich 
eine Spule, wenige Keramikondensatoren und einige Widerstände. Der 
MC34063 arbeitet doch nicht mit so niedrigen Eingangsspannungen und ist 
auch nicht so effektiv oder ?
Also mit Platinen ätzen und SMD löten hab ich keine Probleme, bei mir 
hapert es eher am Fachwissen, man kann anscheinend nicht einfach 
irgendeine Spule oder Kondensator nehmen.
Ich wäre ja stark an einem Bausatz interessiert, komischerweise hab ich 
noch nichts derartiges gefunden, obwohl doch mittlerweile millionen 
Geräte genutzt werden die die 5 Volt benötigen !
Und die Daten dieser Konverter lesen sich so verlockend....

Henning

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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obwohl, wenn ichs mir so überlege, es ist schon verlockend, nur irgendwo 
ne Autobatterie stehen zu sehen und schon is der Akku wieder voll...
Sieht halt auf den ersten Blick ziemlich kompliziert aus.
Henning

Autor: Olaf (Gast)
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> Also mit Platinen ätzen und SMD löten hab ich keine Probleme, bei mir
> hapert es eher am Fachwissen, man kann anscheinend nicht einfach
> irgendeine Spule oder Kondensator nehmen.

Nein, kann man nicht. Aber es gibt zu Schaltnetzteil-ICs normalerweise
Datenblaetter und Applikationen wo der Hersteller darauf eingeht.
Das kann sogar soweit gehen das da genau angegeben ist was man nehmen 
soll.

> obwohl, wenn ichs mir so überlege, es ist schon verlockend, nur irgendwo
> ne Autobatterie stehen zu sehen und schon is der Akku wieder voll...

Das war auch eine meiner Ideen dabei. Ausserdem das man fast jedes
beliebige Steckernetzteil zum laden nehmen kann was man sowieso dabei 
hat.

Es gibt aber auch einen Nachteil. Mein Akkupack sieht zu sehr nach Bombe 
aus als das man ihn mit in ein Flugzeug bekommen wuerde. Obwohl er 
natuerlich gerade da besonders praktisch waere, seufz.

Olaf

Autor: Matze (Gast)
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Vom Wirkungsgrad her dürfte es egal sein ob nun Step up oder Step down.
Wenn du mit nur 4V Eingangsspannung arbeitest dann hast du den Vorteil 
das du die Lipos parallel schalten kannst. Lipos sind sehr empfindlich 
bei Unterspannung  und können sogar explodieren wenn beim Laden eine 
Zelle über 4,2V ist. Einmal zu tief entladen und du hast die Lipos auch 
zerstört. Wenn du Lipos in Reihe schaltest, dann erfordert es also ein 
gewisse Hardware um sicher mit den Lipos umzugehen. Wenn du die Zellen 
aber parallel schaltest kann nicht soviel passieren. Beim Laden 
aufpassen das die Spannung nicht über 4,2V steigt und beim entladen 
nicht unter 3V. Wenn du die Zellen in Reihe schaltest dann müsstest du 
jede Zelle überwachen!
Oder du schaltest 2 Zellen in Reihe und den Rest parallel. Dann kannst 
du auch einen einfachen 7805 nehmen (oder besser einen Low Drop) und 
hast trotzdem einen Wirkungsgrad von 60 bis 80%, je nach dem wie voll 
dein Lipo ist.

Autor: Olaf (Gast)
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Es bringt uebrigens nichts mir derzeit Emails zu schicken.
Ich kann sie zwar empfangen, aber aus derzeit leider ungeklaerten
Gruenden gehen Emails die ich versende meistens verloren. :-(

Ich kann daher nicht Antworten.

Was die Frage nach den Bauteilen angeht, es steht einiges im Datenblatt
drin. Ich hab die Spule und die Kondensatoren bei Farnell bestellt.
Ich glaube aber gesehen zu haben das Reichelt mittlerweile ebenfalls
brauchbare Spulen hat. Ansonsten habe ich auch den Typ in die Schaltung
geschrieben.

Bei vielen Schaltnetzteilen braucht man Hochqualitaetive LowESR Elkos 
die nur schwer zu beschaffen sind. Allerdings kann man man die ganz gut 
von alten Motherboard kanibalisieren. Jedenfalls wenn die da noch keinen 
runden Deckel haben. .-)

Bei meiner Schaltung ist aber die Schaltfrequenz so hoch das die 
Kapazitaeten klein genug sind um Keramik-Cs zu verwenden. Die gab es 
auch bei Farnell. Wenn man sich unsicher bezueglich des 
Innenwiderstandes ist
dann einfach mehr Kapazitaet nehmen und die parallel schalten.
Letzeres ist manchmal auch aus Designgruenden ganz praktisch.

Meine Schaltung laeuft so wie sie ist nun seit mehreren Jahren ohne 
Probleme. Steht gerade hier auf dem Tisch und betreibt einen FPGA. :-)

Aendern wuerde ich heutzutage nur die Spule am Ausgang. Wie man sieht 
ist die Spule am Laderegler eine komplett geschlossene Ausfuehrung, die 
am Ausgang aber nicht. Da wuerde ich heute auch etwas geschlossenes 
verwenden weil das die EMV-Abstrahlung verringert. Fuer die Funktion 
sollte das aber belanglos sein.
Wenn man zuviel Langeweile hat koennte man noch bemerken das auf der 
Platine noch jede Menge Platz ist. Da wuerde z.B noch gut ein R8C drauf 
passen der den Ladezustand ueberwacht und ausgibt. Ist aber eher 
Spielkram.

Ausserdem wuerde ich mir noch ein kleinen 3.3V LowDrop Linearregler an
den Ausgang mit auf die Platine designen. Aber nur weil das fuer den
Betrieb von FPGAs auf dem Schreibtisch ganz nett waer.

http://www.criseis.ruhr.de/sany0465.jpg

Momentan steckt der 3.3V Regler immer als Aufsteckplatine drauf.
Das stoehrt etwas mein aesthetisches Empfinden. :-)

Olaf

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Olaf wrote:
> http://www.criseis.ruhr.de/sany0465.jpg

Hast du da alles voll Heißkleber geschmiert? Oder was ist das?

Autor: Olaf (Gast)
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> Hast du da alles voll Heißkleber geschmiert? Oder was ist das?

Du meinst auf dem 3.3V Modul? Das ist 2k-Kleber.

Olaf

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hi Olaf,

ja, mit Epoxyd werden meine Platinen und Basteleien auch oft für den 
rauen Einsatz gesichert...
hätte noch ein paar Fragen:

Das mit der doppelseitigen Platine hab ich noch nicht verstanden. Meinst 
Du das Du zwischen IC und Platine etwas Kupferfolie geklemmt hast, 
darunter ein Loch, und die von unten sichtbare Kupferfolie dann auf die 
Kupferrückseite der doppelseitigen Platine gelötet hast, zu Kühlzwecken 
? Dann hättest Du aber gleichzeitig ne IC-Heizung falls die Akkus sich 
mal leicht erwärmen würden, was aber bei den Entladeströmen wohl nicht 
auftreten sollte...
Die Geschichte mit R21 hab ich noch nicht gerafft, was muss man da 
machen um mit 2 A zu laden und warum ist das nur für Oberprofis?
Danke

Henning

Autor: Olaf (Gast)
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> Das mit der doppelseitigen Platine hab ich noch nicht verstanden.
> Meinst Du das Du zwischen IC und Platine etwas Kupferfolie geklemmt
> hast,

Das IC hat auf der unteren Seite eine Masseflaeche und erwartet
das es daruber seine Waerme abgeben kann. Dafuer reicht aber
es aber nicht aus das nur auf der Oberseite an Kupfer anzuloeten.
Das ist SEHR wichtig. Ueberleg dir mal wieviel Leistung das kleine
Winzding umsetzt!

Ich hab da deshalb ein Loch reingebohrt und dieses Loch mit einem
Stueck Kupfer gefuellt und dann mit Loetzinn aufgefuellt. Wenn
ich mich richtig entsinne war das Entloetlitze die ich da reingestopft
habe.

> Die Geschichte mit R21 hab ich noch nicht gerafft, was muss man da
> machen um mit 2 A zu laden und warum ist das nur für Oberprofis?

Du kannst den maximalen Ladestrom mit einem Widerstand einstellen.
Wie gross der werden kann haengt davon ab wie gut du das IC kuehlen
kannst. Wenn deine Waermeableitung sehr gut geworden ist dann
kannst du auch mit einem hoeheren Strom laden.

Es ist nicht so das die Akkus warm werden. Selbst ein Ladestrom
von 2A ist fuer vier parallel geschaltete Zellen eher ein Witz.
Die Waerme ensteht eher am Laderegler und wird ueber das Kupfer
an der Unterseite an die Akkus abgegeben. Ist aber nicht viel.
Ich schaetze mal die erwaermen sich dadurch auf 40Grad. Fuehlt
sich gerade ein bisschen warm an.

Es bringt auch nicht soviel den Ladestrom zu erhoehen. Die haelfte
der Zeit verbringt der Lader sowieso im Konstantspannungsmodus.
Ob das Laden dann 3h oder 5h dauert ist ziemlich egal. Zumal
ich den sowieso bloss 3-4mal im Jahr laden muss.

Olaf

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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ja, OK dann hab ichs ja sogar richtig verstanden,

Wenn ich das Akkupack mit einem vorhandenen Lipo-Ladegerät laden würde, 
dann könnte ich doch auf alle Teile ausser dem Boost-Konverter 
verzichten oder?
Ausserdem könnte ich dann auch mit 3-6 A laden (max 1C)ich benötige das 
Ding nämlich öfters...
Das würde mir es extrem erleichtern und die Fehlerwahrscheinlichkeit 
wäre viel geringer...
Henning

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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einen Tiefentladeschutz für die Lipos hat so ein Boost-Konverter doch 
schon mit an Bord oder ?
Henning

Autor: Olaf (Gast)
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> dann könnte ich doch auf alle Teile ausser dem Boost-Konverter
> verzichten oder?

Ich wuerde auf die Akkuueberwachung nicht verzichten. Das ist
die Versicherung gegen Wohnungsbrand wenn mal etwas mit dem
Ladegeraet nicht stimmt. Schliesslich steht man gerade beim
Laden ja nicht ganze Zeit daneben und passt auf.

> Ausserdem könnte ich dann auch mit 3-6 A laden (max 1C)ich benötige das
> Ding nämlich öfters...

Da muesste man die Akkuueberwachung anpassen, aber machbar waer das
natuerlich.
Aber es bringt nicht viel. Die minimale Ladezeit bei Lithiumakkus
liegt so bei 3h. Alles darunter ist gelogen weil  der Lader
sowieso irgendwann den Strom runterfaehrt wenn die Zellen
auf 4.2V sind.

> einen Tiefentladeschutz für die Lipos hat so ein Boost-Konverter doch
> schon mit an Bord oder ?

Datenblatt?

Olaf

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hallo !

ich meinte diesen low-battery-comparator,aber das alleine reicht wohl 
nicht?

Was wäre denn wenn man z.B. den MAX8715 nehmen würde, der braucht mind. 
2,6 Volt Eingangsspannung, würde das nicht heissen, das beim 
Unterschreiten der Ladevorgang abrechen würde was man dann sehen 
könnte...
Mal kurz 2,6 Volt müsste so ein Lipo doch abkönnen oder geht das nur bei 
Hochstromanwendungen?
Henning

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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gerade bei dieser battery-protection schreibst ja sogar Du, das sowas 
schwer zu bekommen ist, dann wird das für mich nicht leichter..
Ich glaube die anderen Teile hab ich sogar bei Conr..gefunden, so müsste 
ich nichtmal Porto zahlen! Und bei Texas Instruments kann man auch 
samples bekommen...
Henning

Autor: axelr. (Gast)
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Verbinde PIN10 mit PIN9 (LBO mit EN). Die beiden Widerstände R1(560k) 
und R2(120K) stellst Du so ein, das sich der Stepup bei einer 
Akkuspannung von unter 3Volt selbst abschaltet.
Um Missverständnissen vorzubeugen, ich rede von dieser Schaltung:
http://www.criseis.ruhr.de/powerbox/sheet2.jpg

Viel Spass
Axelr.

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hi Axel !

Danke für den Hinweis, obwohl ich ja gestehen muss das ichs nicht 
wirklich gerafft hab, was heißt Widerstände einstellen, gegen andere 
Werte austauschen oder was ? Das kommt noch..
Danke
Henning

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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> Ich wuerde auf die Akkuueberwachung nicht verzichten. Das ist
> die Versicherung gegen Wohnungsbrand wenn mal etwas mit dem
> Ladegeraet nicht stimmt. Schliesslich steht man gerade beim
> Laden ja nicht ganze Zeit daneben und passt auf.

ich lade akkus gerne in nem blumentopf aus terracotta. kost nix, brennt 
nich.

> Aber es bringt nicht viel. Die minimale Ladezeit bei Lithiumakkus
> liegt so bei 3h. Alles darunter ist gelogen weil  der Lader
> sowieso irgendwann den Strom runterfaehrt wenn die Zellen
> auf 4.2V sind.

hä ?

kauf dir mal n neuen lader.

wenn du akkus mit 1C lädst, sind die i.d.r. in etwas über ner stunde 
fertig.

ich lade meistens mit 0,5C schont die akkus.

bei lipos die 4,2V ladeschlusspannung sehr genau einhalten (paar mV) und 
die tiefentladespannung auch ernstnehmen. sonst sin die schnell kaputt.

wenns markenlipos sind hält sich die explosionsgefahr in grenzen, bei 
billigheimern hab ich schon berichte von modellbaukollegen denen das 
auto abgefackelt sind.

letzt auch ein in mehrere teile gesprengtes und angeschmolzenes 
alugehäuse gesehen, da kriegt man respekt.

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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ja, ich hab gerade ein Flugzeug gesehen, da fehlt alles zwischen den 
Flügeln, das muss so vomn Himmel gefallen sein...
Henning

Autor: Olaf (Gast)
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> ich meinte diesen low-battery-comparator,aber das alleine reicht wohl
> nicht?

Du meinst das Transistorgrab rechts unten? Das ist ja nur dafuer
da damit eine LED blinkt wenn der Akku leer wird und man mal ans
Laden denkt. Kannst du nauterlich problemlos weglassen. Der Akku
wird dann solange entladen bis die Schutzschaltung abschaltet.

> Was wäre denn wenn man z.B. den MAX8715 nehmen würde, der braucht mind.
> 2,6 Volt Eingangsspannung, würde das nicht heissen, das beim

Das Akku-Schutz-IC links unten wird den Akku abschalten wenn
die Akkuspannung zu hoch/niedrig ist, oder der Strom zu gross ist.
So aus dem Gedaechtnis lagen die Grenzen bei 2.5V/4.2V +/-2A.
Aber auch da koennte Datenblatt lesen weiterhelfen...

> gerade bei dieser battery-protection schreibst ja sogar Du, das sowas
> schwer zu bekommen ist, dann wird das für mich nicht leichter..

Relativ. Man kann sie schlecht neu kaufen. Aber sie sind halt in jedem
Akku drin den man mal ausschlachtet. Interessanterweise sind sie sogar
fast alle baugleich obwohl sie die unterschiedlichsten Namen haben.
Mach einfach mal irgendeinen Akku auf und vergleich die 
Anschlussbelegung
des ICs mit meiner Beschaltung.

> wenn du akkus mit 1C lädst, sind die i.d.r. in etwas über ner stunde
> fertig.

Die beluegen dich. Ist auch bei Handys sehr in Mode gekommen.
Selbst wenn du einen Akku mit 100A laden koenntest, irgendwann kommt der
Moment wo die Akkuspannung auf 4.2V angestiegen ist und dann muss
der Lader den Strom veringern. Wenn man an der Stelle mit dem Laden
aufhoert wuerde man auf 15-25% der Kapazitaet verzichten.
Aber  man muss ja nicht aufhoeren. Man kann dem User ja sagen das der
Akku voll ist und laedt heimlich weiter. Die meisten Menschen fuehlen
sich besser wenn sie beschissen werden und es nicht merken.


> bei lipos die 4,2V ladeschlusspannung sehr genau einhalten (paar mV) und
> die tiefentladespannung auch ernstnehmen. sonst sin die schnell kaputt.

Das wissen wir hier alle sonst wuerde wir nicht mit Lithiumzellen 
rummachen. Und sollten wir es nicht wissen, oder unsere Ladeelektronik 
einen Defekt haben so gibt es immer noch die Schutzschaltung!
Und letzere wuerde ich auf garkeinen Fall weglassen!

> wenns markenlipos sind hält sich die explosionsgefahr in grenzen, bei
> billigheimern hab ich schon berichte von modellbaukollegen denen das
> auto abgefackelt sind.

Modellbauer sind keine Referenz. Die meisten sind ziemlich unwissend und
basteln auf Einsteigernivou rum. Wuerde mich nicht wundern wenn die
sogar Zellen ohne Ueberstromueberwachung benutzen.

Olaf

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hallo !

ich hab jetzt doch mal bei Fastron wegen den geschirmten Induktivitäten 
angefragt, man sagte mir es wären diese hier:

http://www.fastrongroup.com/products/inductors/cat...

Die hatte ich auch gefunden, die können aber nur 2,8 Ampere, hat das 
irgendwelche Auswirkungen ? Die müssten doch trotzdem reichen oder ?
Danke
Henning

Autor: axelr. (Gast)
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Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hallo Axel,

Die geschirmten Spulen bei Würth haben auch alle deutlich weniger 
Ampere, ich bin da wirklich nicht fit genug um das beurteilen zu 
können...
Danke
Henning

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hallo !

jetzt hätte ich noch mal eine Frage zu der Drossel.
Ich habe hier eine bei Co... gefunden, kann mir jemand sagen ob die 
richtig wäre und ob sie bei der Frequenz noch arbeitet? Finde ich nicht 
im Datenblatt...


http://www1.conrad.de/fas6/fh.php?fh_params=fh_sea...

Danke schonmal
Henning

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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DER WARENKORB KONNTE NICHT ANGELEGT WERDEN

Schreib die Conrad-Artikelnummer hin, die Forensoftware macht daraus
einen passenden Link, den man auch wirklich verfolgen kann.

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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das ist ja n Service...

Die Artikelnummer ist 443454-62

Danke
Henning

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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hmmm, jetzt steht da die Art-Nummer ?
bei mir funktioniert der link, vielleicht auch nur wegen noch 
vorhandenen cookies?
Henning

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Henning Abheiden wrote:
> hmmm, jetzt steht da die Art-Nummer ?

Ja, der Klaus muss schon mit drin auftauchen:

Conrad-Artikel 443454

> bei mir funktioniert der link, vielleicht auch nur wegen noch
> vorhandenen cookies?

Ja, es ist ja deine Session, aber nicht unsere...

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hallo !

Olaf, wollte endlich mal an der Powerbox weitermachen, finde (habe es 
versucht,lange...)aber keine Ceramic LowESR-Kondensatoren, habe hier 
einen link, vermute das die richtig sind. Kannst Du oder jemand anders 
das vielleicht bestätigen?

http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...

LG
Henning

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Sind Keramische Kondensatoren nicht immer LOW ESR? Oder gibt es auch 
andere?
Diese Frage wurde ja noch nie in den Raum geworfen, darüber habe ich mir 
bis dato überhaupt keine Gedanken gemacht.
Ich sage Keramik==LOW-ESR. Schon automatisch...

Axelr.

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hi Axel,

da ich das jetzt das zweite mal lese, glaube ich das jetzt mal..
Danke

Henning

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Henning Abheiden wrote:
> Hi Axel,
>
> da ich das jetzt das zweite mal lese, glaube ich das jetzt mal..
> Danke
>
> Henning

Du kannst es auch gern noch ein drittes Mal lesen ;-))))

Was sagen denn unsere anderen Spezis?
Haben Keramik-Cs generell ein kleinen bis sehr kleinen ESR?

Autor: Henning Abheiden (henningap)
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Hi !
Auf jeden Fall wird einem bei rs-comp....wenn man ceramic und lowESR 
eingibt nur ein Kondensator angezeigt der irgendwie auch noch in der 
Tantaliumsparte mit drinsteckt. An anderer Stelle in dieser Schaltung 
werden extra Tantalium-Kondensatoren benötigt, das verwirrt natürlich 
schon. Ich gehe davon aus das solche Dinge für Leute die in der Materie 
stecken evtl. selbstverständlich sind...
Danke Dir nochmal Axel...
LG
Henning

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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http://www.epcos.de/web/generator/Web/Sections/Des...
hier kann man sich die Impedanzkurven einiger Keramik-Cs ansehen (auf 
die grauen Felder klicken, wird als pdf geladen)
habe jetzt bei anderen Herstellern nicht nachgesehen, und auch nicht was 
ein "normaler" AluElko im Vergleich nun an ESR hat. aber das kannst Du 
ja mal machen, wenn Es dich interssiert. Bei wikipedia unter 
Keramikkondensatoren sind die Links vieler Hersteller aufgeführt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Keramikkondensator#Ei...

Ich habe das Gefühl, das bei RS nicht immer alles 100% so da steht, wie 
wir das als Techniker erwarten.

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