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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welcher ARM, oder überhaupt?


Autor: Sebastian (Gast)
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Hi,

ich muss mit ca. 10Mhz 8bit breite Daten ausgeben.Ich hatte das bis 
jetzt ganz elegant mit einem AVR gemacht, allerdings nur mit 4Mhz. 16Mhz 
des Avr waren dafür sehr angenehm ausreichend. Jetzt müsste ich den AVR 
auf 40Mhz übertakten, was ziemlich unangemessen wäre :-))
Ich benötige ca. 128k für die Daten. Ram wird kaum benutzt, flash in ein 
register lesen, und ausgeben (Das ganze erzeugt ein statisches Bild auf 
nem TV)
keine zähler, keine timer, alles hardcoded. Ich hatte erst an einen 
CPLD+Flash gedacht, allerdings sind das dann 2 Ics, und mehr platz auf 
dem Board.

Der Arm sollte (genau wie der AVR) die Widerstandmatrix direkt treiben 
können.

Achso und ein Freier, gut funktionierender Assembler sollte verfügbar 
sein.

Autor: chris (Gast)
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lpc2101/2/3 mit externem SPI flash.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sebastian (Gast)

>Ich benötige ca. 128k für die Daten. Ram wird kaum benutzt, flash in ein
>register lesen, und ausgeben (Das ganze erzeugt ein statisches Bild auf
>nem TV)

AT91SAM7

http://www.mikrocontroller.net/articles/Entwicklun...

MFG
Falk

Autor: Mätte (Gast)
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gibt auch AVR-32 ...

Autor: Andreas K. (a-k)
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Bei ARMs könnte es etwas haarig sein, eine auf den Takt genau konstante 
I/O-Rate hinzubekommen, zumal manche ARMs bei I/O nicht eben schnell 
sind.

Das könnte allerdings was für PIC30 (dsPIC33) sein. 10MB/s aus dem Flash 
direkt auf die I/O ist problemlos machbar und es gibt 28-Pinner mit 
128KB Flash.

Autor: Johnny (Gast)
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Vielleicht kann das mit einem Controller mit DMA elegant gelöst werden.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Es vermute, dass der Datenstrom absolut gleichförmig erfolgen muss, weil 
sonst Bildstörungen auftreten. Was bei Controllern mit hinsichtlich des 
Zeitverhaltens auf der Ebene einzelner Takte schwer durchschaubaren 
Busstrukturen interessant werden kann. Egal ob programmiert oder per 
DMA. Daher die Idee mit den PIC30, deren Zeitverhalten ist so einfach 
wie bei AVR, die sind aber schnell genug.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Ja was ganz einfaches. Muss ich mir wohl mal ein experimentierboard 
bestellen.... pic30 mal sehen, ob ichs nicht doch diskret löse :-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Einen Flash-Sample-Player kann man auch ohne Controller mit einem 
ausreichend großem EPROM/Flash-ROM, einem Taktgenerator und ein paar 
kaskadierbaren Zähler-ICs "in Hardware" bauen.
Ein Controller könnte, wenn das Timing doch etwas komplexer ist, den 
Ablauf "vonnt janze" steuern.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Dass es mit >= 2 ICs kein Problem ist hatte er oben ja schon 
geschrieben.

Autor: Sebastian Heyn (basti_h)
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Dann wenn ich Flash nehme und Diskret, müsste ich dann noch irgendwie 
V/Hsync erzeugen. Also kommen wieder Ics dazu. Also fällt das schonmal 
aus.

MMHH ich grübel schon noch wie ich das am schmutzigsten lösen kann :-))

Autor: Markus (Gast)
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Die pic30 sind ziemlich alte controller, die fressen viel Strom und 
werden gut warm. Besser sind da die Pic24. z.B. PIC24HJ256GP206 mit 256 
KB Flash.

Autor: chris (Gast)
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Hallo, habe auch ein paar mal Videobilder direkt erzeugt, bzw. Overlay.
Wieviel Daten brauchst du konkret, 128kbit oder kbyte. Weiters, musst du 
nicht nur die Daten seriell, 1 Pin (SPI) ausgeben ?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Mit PIC30 hatte ich eher die Familie gemeint als konkrete Modelle. Es 
ist m.E. ein Fehler von Microchip, für eng verwandte Modelle völlig 
verschiedene Namen zu verwenden. Eine bekannter Marke wie "AVR" kann 
nicht entstehen, wenn sich das ohne Not in dsPIC30, PIC24 und dsPIC33 
aufdröselt.

Autor: Markus (Gast)
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@ Andreas Kaiser
Ich hatte schon einiges mit den PICs zu tun, diese Namensgebung macht 
schon sinn, daran kann man die "Generation" dieser Prozessoren erkennen.

Also die dsPIC30-er reihe ist die erste, schlechterer Energieverbrauch, 
schlechtere Register / Möglichkeiten der implementierten Pheriperie. 
Betrieb mit 5V möglich

Die PIC24-er optimierter vom Stromverbrauch, bessere Pheriperie, 3,3V, 
dickeres Errata, in dem nicht alle Bugs drin stehen (die sind halt 
neu)...

Beispiel: PIC24 hat eine Auto-Baud Erkennung für UART in der HW 
implementiert, beim dsPIC30 muss das umständlich (mit Timer) zu Fuß 
programmiert werden (dazu gibts von Microchip Appnotes).

Autor: chris (Gast)
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Pic 24 hat wenig mit pic30 gemeinsam, pic33 ist der Nachfolger von 
pic30, aber nur mehr 3.3V und nicht mehr 5V.

Autor: Andreas K. (a-k)
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chris wrote:

> Pic 24 hat wenig mit pic30 gemeinsam

Die Prozessorarchitektur und alles was irgendwie mit 
Entwicklungssystemen zu tun hat ist identisch. Und wird auch von 
Microchip selbst unter "PIC30" einsortiert.

Und der Unterschied zwischen diversen PIC24-Typen und den dsPIC33 
besteht m.W. nur im DSP-Support von ansonsten praktisch identischen 
Typen, so dass hier sicherlich die Chips in der Fertigung identisch sind 
und der effektive Unterschied im Marketing und einer Fuse besteht.

Autor: chris (Gast)
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Ja, pic3x sind DSP controller, pic24 haben nicht die zweite ALU sowie 
dsp befehle, sprich weniger silizium, deshalb billiger.
Auch ein Grund ist der fehlende PLL sowie die Takteinheit vom 18F 
inklusive das Flash. Diese Taktreduzierung macht den 3x Kern erst als uC 
interessant, da sonst der Stromverbrauch zu hoch ist, im Vergleich zu 
konkorrenten und spart silizium.

Autor: Markus (Gast)
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@ Andreas Kaiser:
Nein das ist nicht so. Selbst der Herstellungsprozess der PIC24 ist ganz 
anders. Es ist zwar der gleiche Compiller/Entwicklungsumgebung, aber die 
CPUs der neueren Generation haben auch mehr Befehle.
Also man könnte es mit einem Pentium 2 und Pentium 4 vergleichen, 
Pentium 4 arbeitet schneller und stromsparender mit gleicher 
Taktfrequenz wie ein Pentium 2.
Ein Code für einen dsPIC30 geschrieben läuft unter Umständen nicht im 
PIC24, auch nicht wenn er in C geschrieben wurde. (Was auch stark von 
den Pheriperie-Registern abhängt)

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