Nein, ist auch nicht kompliziert. Zuerst ist die Baudrate zu ermitteln,
Ansätze bieten die verwendeten Quarze der LS100/LR100. Sehr schnell
kann es nicht sein, da Verzweigungen zugelassen sind und die Anzahl der
möglichen Busteilnehmer auch recht groß sind. Also einen RS-485-Treiber
mit einem µC an den Bus hängen, der alle Daten mitliest und vor allem
das 9. Bit analysiert, die Daten umsetzt und an einen PC liefert. Das
Ganze zuerst nur mit der Zentrale, dann einen Teilnehmer hinzufügen und
immer schön fleißig das Protokoll auswerten.
Mit stellt sich aber die Frage nach dem Sinn der Aktion (außer
sportlichem Ehrgeiz natürlich). Weichendecoder gibt es mit dem LS100 in
ausreichender Qualität und m.M.n. auch preiswert, Rückmelder mit
LR100/101 auch. Gleisbesetztmelder liefern die oben schon aufgeführten
Hersteller in sehr guter Qualität und auch preiswert. Was hast Du denn
an Entwicklungen vor?
Thomas