Meine Waschmaschine hat sich verabschiedet und ich bin der Sache auf den
Grund gegangen, habe alles mögliche ausprobiert und durchgetestet. Jetzt
bin ich bei der Heizspirale gelandet, die folgende Werte hat: 2050W und
230V. Meiner Berechnung nach müsste ich ja zwischen den beiden Polen ca
26 Ohm messen, messe jedoch einen unendlichen Widerstandswert. Kann ich
davon ausgehen, dass die Kaputt ist? Sorry, bin als Nachrichtentechniker
nicht so begabt, was "analoge" Größen angeht :P
ich wrote:
> Kann ich> davon ausgehen, dass die Kaputt ist? Sorry, bin als Nachrichtentechniker> nicht so begabt, was "analoge" Größen angeht :P
Aber das Ohmsche Gesetz wird dir doch ein Begriff sein, oder nicht?
Angenommen, es sei ein Heißleiter - wie wird dein Heizelement wohl so
weit auf Temperatur kommen, daß der Widerstand in Richtung 26 Ohm geht?
das mit dem Heißleiter setzt ja voraus, daß er kalt erst mal ein bischen
leitet, damit er wenn er heiß ist besser leitet. Aber unendlich ohm ist
ein ziemlich schlecher Startwert für einen Heißleiter ...
@ich
wenn du dir zutraust, die Heizspirale zu tauschen (ist eine kleine
bastelei)
guck nach bei NEDIS ob die das Teil haben, und ich kann dir dann einen
Preis dazu sagen ..
und beim nächsten mal :
".... Waschmaschinen leben länger mit calgoooooooooon...."
> Aber das Ohmsche Gesetz wird dir doch ein Begriff sein, oder nicht?
Was hat das Ohmsche Gesetzt mit einem Heißleiter zu tun?
>guck nach bei NEDIS ob die das Teil haben, und ich kann dir dann einen>Preis dazu sagen ..
Ein Ersatzteil habe ich bereits gefunden, kostet mich mit Versand 35 €.
Wollte bloß erst dann bestellen, wenn ich mir sicher bin, dass meine
Vermutung stimmt.
Wenn der Widerstand von der Spirale unendlich ist dann ist die Spirale
definitiv kaputt, um das zu wissen braucht man kein Ohmsches Gesetz. Du
kannst die Spirale mit einer Sicherung oder einer Glühbirne vergleichen,
brennt die Glühwendel bei einer Birne durch, so wirst du auch einen
unendlichen Widerstand messen.
ich wrote:
>> Aber das Ohmsche Gesetz wird dir doch ein Begriff sein, oder nicht?> Was hat das Ohmsche Gesetzt mit einem Heißleiter zu tun?
Wie wenig muß man denn wissen, um Nachrichtentechniker zu werden?
Mann Leute, ihr könnt aber ziemlich ablästern.
Ich hatte neulich auch einen Warmwasserboiler, bei dem ich dachte daß er
hinüber ist (auch unendlich Ohm zwischen Thermostat und MAsse [Ja,
wirklich Masse, es war ein 24V= Wasserboiler].
Bis mir einfiel, daß da noch irgendwo eine Thermosicherung dazwischen
hängen muß. Und Gott sei Dank war nur diese 20 ct Thermosicherung
defekt.
Was will ich damit sagen? Naja, mir ist meine Methodik "klar", weil ich
mich häufiger mit solchen SAchen beschäftige.
Wenn da ein Nachrichtentechniker auch grundsätzlich weiß an welchem Ende
der Lötkolben heiß wird, muß ihm noch nicht einfallen, nach einer
Thermosicherung zu suchen (welche ich persönlich in einer Waschmaschine
erst mal nicht versteckt verbaut vermute)
Die Ausführungen von "ich" ließen auf jeden Fall ein "ingenieurmäßges"
Vorgehen annehmen, also insofern wird er schon wissen was er tat. Er
wollte halt nur eine 2. Meinung, ob er da richtig liegt ...
@Ich: Ja, ich denke den Schritt kannst du "wagen", die 35 EUR zu
investieren. kommt allemale billiger als eine neue Maschine, und
gewaltig billiger als der "Waschmaschinen-Notdienst"
> und beim nächsten mal :> ".... Waschmaschinen leben länger mit calgoooooooooon...."
Quatsch. Entkalkungsmittel sind in ausreichender Menge im herkömmlichen
Waschmittel enthalten.
Wäre "Calgon" ein wirklich benötigtes Produkt, dann gäbe es auch mehrere
Hersteller, die vergleichbare Produkte herstellen. Schon mal
aufgefallen, wieviele Hersteller Reklame für Waschmaschinenentkalker
machen? Genau einer.
Und das sollte einen doch stutzig machen.
Ich kenne ausreichend viele Waschmaschinen, die auch bei sehr "hartem"
Wasser ihre 20 Jahre Lebensdauer hinbekommen haben, ohne ein einziges
Mal "Calgon" oder den komischen Typen im Blaumann gesehen zu haben.
"Kalkfraß", daß ich nicht lache!