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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PWM - Optokoppler Problem


Autor: Mike Schultz (Gast)
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Hi,

ich versuche mich gerade an einer Heizgriffsteuerung für mein Motorrad
mit Hilfe einer PWM.
Meine Schaltungn habe ich im Anhang gepostet. (R2 hat glaube ich 1
kOhm)

Mein Problem ist jetzt das der MOSFET bei den Frequenzen die ich
eigentlich benutzen wollte nicht schnell genug wieder abfällt und
deshalb dauerhaft eingeschaltet bleibt.
Ich kann also zwischen aus volle Leistung "wählen", dazwischen gibt
es
keine Abstufungen.
Ich hab mal mit einem Oziloscop den Ein- und Ausgang des Optokopplers
gemessen. Am Eingang ist das Signal noch vorhanden, am Ausgang ist es
total "verwaschen". Jetzt weiß ich niur nicht was ich ändern muß, den
Optokoppler oder ob es reicht die Beschaltung zu ändern. Den BUZ11
würde ich, wenn es geht, gerne weiter verwenden.

Mike

Autor: crazy horse (Gast)
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und bei welcher Frequenz läuft das ganze? Ist nicht gerade die ideale
Treiberschaltung für einen MOSFET, da der aktive Bereich nicht schnell
genug durchfahren wird -> Gefahr der Überlastung des FET.
Warum überhaupt Optokoppler? Galvanische Trennung kann ja kaum der
Grund sein. Und für die Spannungsverstärkung 5V->12V gehts es ja auch
mit Transistoren, OPs oder am besten für den FET mit speziellen
MOSFET-Treibern, ist hier aber nicht erforderlich.
Die einfachste Lösung dürfte ein Logic-level-Fet sein (auch wenn du den
BUZ11 behalten willst). Der AVR hat einen pushpull-Ausgang, das ist
wesentlich besser für den FET als deine Optokoppler-Mimik.
Je nach Last geht es aber auch mit dem BUZ11 direkt am AVR (mit 10R
gatewiderstand), auf jeden Fall, wenn du den AVR mit 6V statt 5V
betreibst.

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo Mike,

die beste Möglichkeit einen Mosfet mit steilen Rechecksignalen
anzusteuern ist eine push-pull Ansteuerung mit 2 Transistoren
oder mit einem entsprechenden IC.
Der Transistor in dem Optokoppler zieht das Gate vom Fet zwar
relativ schnell nach +12V aber der 2k2 oder 1k Widerstand ist zu
hochohmig um das Gate schnell gegen Msse zu ziehen.
Das Gate wirkt wie ein Kondensator und der muß entladen werden.
Ein kleinerer Wiederstandswert wird nicht gehen, weil dann der
Optokopplertransistor überlastet werden kann.

Gruß,
Arno

Autor: Mike Schultz (Gast)
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Wie müßte den die push-pull Schaltung aussehen, der Begriff sagt mir
nämlich gerade gar nichts, bzw. welcher IC wäre dafür geeignet?

MfG Mike

Autor: Conlost (Gast)
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Schau mal den link an, da siehst du ein IC welches dafür
vorgesen ist.

http://www.onsemi.com/pub/Collateral/MC34151-D.PDF

Die Ausgangsstufe in dem IC ist eine pushpull Stufe.
Es gibt sicherlich noch andere, aber im Moment fällt mir keins
mehr ein.

Gruß,
Arno

Autor: Tom Bayer (Gast)
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Hallo Mike,

ich habe für meine PWM Schaltungen, wenn auf schnelligkeit angekommen
ist, sehr gute Erfahrungen mit dem MAX4420 gemacht. Kannst dir das
Datenblatt ja mal anschauen. Die Flanken sind auch bei höheren
Frequenzen noch sehr gut. Und du kannst dir ja zwei Stück einmal als
Muster bestellen ;-)

Autor: Michael (Gast)
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Ich würde den BUZ11 einfach mit dem AVR-Pegel ansteuern und evtl. auch
noch mit auf dem Heizkörper montieren - die Wärme ist dann dort, wo sie
hin soll :-)

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Warum schnell ansteuern? Frequenzen > 1s dürften doch kein Problem sein.
Bei langsamer Ansteuerung kannst Du Deine HW beibehalten und musst nur
etwas SW ändern, ohne irgendwelche Nachteile. Bei Heizungssteuerungen
werden noch ganz andere "Frequenzen" benutzt. Der Griffgummi (und der
Handschuh) ist doch ein Wahnsinns-Tiefpass.

Stefan

Autor: Mike Schultz (Gast)
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Ok, dann werde ich die PWM wohl doch per Hand programmieren.
Nur schade, daß man die Tiefpass nicht berechnen kann grins

Mike

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Berechnen könnte man das wohl schon, aber dazu müsste man die
Empfindlichkeit Deiner Temperaturfühler kennen ;-) Aus eigener
Erfahrung kann ich sagen, dass die Empfindlichkeit OHNE Heizgriffe ab
-10Grad unangenehm ansteigt ...

Stefan

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