Hallo,
leider bringt mich die nvidia-eigene Software nicht an´s Ziel.
Ich suche ein (Freeware-) Tool, wo ich unter Windows XP im
Multimonitorbetrieb auf jeder Seite eine Taskleiste sowie ein eigenes
Startmenü habe, d.h. Fenster der jeweiligen Software sollen auch auf dem
Monitor starten, auf dem ich das Startmenü verwendet habe.
Gibt es das so etwas oder schließt Windows das von vornherein aus.
Software, die eine Taskleiste auf dem Zweitmonitor generiert habe ich
bereits gefunden, ohne Startmenü bringt das aber nur bedingt etwas, wenn
auf dem ersten Monitor ein Vollbildanwendung läuft, die man per
Windows-Taste nicht unterbrechen kann (z.B. diverse Spiele)
Wenn ein Spiel auf einem Monitor Vollbild läuft, kann man doch eh nicht
auf den 2. Monitor arbeiten, was hilft dir da eine Taskleiste. (Die Maus
ist doch im Spiel gefangen).
Da könntest du wohl recht haben. Habe den zweiten Monitor erst seit
heute und das zugegebenermaßer noch nicht getestet und somit nicht
bedacht.
Gibt es also keine Möglichkeit, dass eine Software (z.B. Mauswechsel
durch Tastenkombi) auch da Abhilfe schafft ?
bei vielen Spielen kommt man mit ALT-Tab raus, aber dann hat man auch
wieder die normale Taskleiste.
Unter XP geht es meines Wissens überhaupt nicht das eine Application
DirectX mit Vollbild macht und der andere Bildschirm normal arbeitet.
Bei Vista hat sich einiges geändert, aber das setzte ich noch nicht ein.
>aber das setzte ich noch nicht ein.
Drücke mich auch noch erfolgreich darum. Naja, werde das wohl so
hinnehmen müssen - Anschaffung erfolgte sowieso eher zum Arbeiten.
Aber Winamp nebenan komplett bedienen zu können, Bucht-Auktionen und
Forenbeiträge zu beobachten hätte sich beim Zocken trotzdem nicht
schlecht gemacht.
es geht auch wenn du 2 PC's nimmst, dann kannst du auch noch spielen.
einen KVM-Switch für Tastur/Maus und Netzerk zum austausch von Daten. Es
gibt sogar eine Software womit man den Monitor eines andern PC's als
Desktop Erweiterung nutzten kann.
> (z.B. diverse Spiele)Wenn dein Post nicht mit diesen Worten geendet hätte, hätte ich es mir
möglicherweise nicht ganz verkneifen können, den folgenden, zugegebener-
maßen auf die meisten Windows-Benutzer trollish wirkenden Vorschlag zu
machen:
Mach den Rechner platt und installiere Linux ;-)
Ich hätte, um die Trollität etwas zu dämpfen, sogar eine Begründung dazu
geschrieben:
Definiere einfach zwei X-Screens, einen für jeden Monitor, und starte
auf jedem einen eigenen Window-Manager, fertig. Wenn du möchtest,
kannst du dabei die beiden Startmenüs mit unterschiedlichen Inhalten
belegen.
Oder du definierst gleich zwei X-Displays und schließt eine zweite
Tastatur und Maus an. Dann kannst du mit der einen Hand in der Bucht
steigern und gleichzeitig mit der anderen Hand Forenbeiträge
schreiben.
Da aber bei den Spielen Windows einfach noch die Nase vorn hat (auch
wenn es unter Linux mittlerweile auch ein paar coole Egoshooter gibt),
und ich keinem Zocker den Spaß nehmen möchte, habe ich beschlossen, mich
zurückzuhalten ;-)
Entweder ist die Maus im Spiel "gefangen" oder das Spiel wird beim Klick
auf den zweiten Monitor abgelegt. Dann hast du aber unter umständen
Probleme wieder ins Spiel zu kommen...manche Spiele mögen das nicht so
;-)
Wird also wahrscheinlich nicht so funktionieren, wie du dir das
vorstellst.
Es gibt ein Programm, dass einen zweiten Start-Button macht. Ich kann
dir aber leider nicht sagen, wie es heißt.
Ein Kumpel von mir hatte das mal im Einsatz, ich habs aber nie für
nögtig gehalten (hatte aber jahrelang 2 Monitore).
> Ich würde es sehr schätzen, wenn die Linuxgemeinde auch mal die anderen> Betriebssysteme respektieren und tolerieren würde.
Tu ich doch: Ich respektiere BSD, Solaris, AmigaOS u.v.m. ;-)
Falls du auf Windows abzielst: Selbst dieses toleriere ich, ich benutze
es sogar recht häufig.
Mehr noch: Ich habe indirekt davon abgeraten, Linux zu installieren! Und
das, obwohl Linux (bzw. X11) das gesuchte Feature ohne jegliche
Zusatzinstallation bereitstellt, während für Windows bis jetzt keiner
der Forenteilnehmer eine angemessene Lösung gefunden hat.
Das habe ich deswegen getan (und auch so begründet), weil ich weiß, dass
beim Umstieg auf ein anderes Betriebssystem nicht nur technische Aspekte
eine Rolle spielen, sondern eben auch die Verfügbarkeit bestimmter
Programme, die für den Anwender wichtig sind.
Für den Fall, dass der Threadstarter wider Erwarten doch auf die von ihm
bisher genutzten Windows-Only-Prgramme verzichten können sollte und
damit die technischen Aspekte in den Vordergrund treten, wird er durch
meinen Beitrag darüber informiert, dass das gesuchte Feature (zusammen
mit vielen weiteren) in anderen Betriebssystemen bereits integriert ist.
Bin ich deswegen intolerant?
Ein -abartiger- Ansatz setzt einen Windows 2003 Server voraus.
Der Rechner wird so konfiguriert, daß der Desktop auf beide Monitore
ausgedehnt wird, dann wird per Remote Desktop (mstsc) eine zusätzliche
Sitzung auf dem Server geöffnet.
Und schon hat man zwei Startmenüs ...
Und kann sogar als zwei unterschiedliche Nutzer simultan arbeiten.
> Tu ich doch: Ich respektiere BSD, Solaris, AmigaOS u.v.m. ;-)
Weisst Du, wenn hier jemand eine Frage zu einem Renesas Mikrocontroller
stellt, dann wäre es auch ein wenig danebem ihm zu sagen, er soll doch
auf NEC Controller umsteigen, da bei denen genau das kleine Detail 100
mal besser geht, aber halt sonst die halbe Firmware umprogrammiert
werden müsste.
Rechtsklick in der Taskleiste ... Symbolleisten ... Neue Symbolleiste
Es lässt sich ein Ornder auswählen in dem Dateien, Ordner und
Verknüpfungen abgelegt werden können. Diese Symbolleiste kannst
hinziehen wohin man will (ausser Rand zum Nachbarmonitor)
Eine echte zweite Taskleiste mit Startmenü ist mit windowseigenen
mitteln (noch) nicht möglich. Diese Art der Symbolleiste reicht mir
vollkommen aus. Und dir?
Bevor ich es vergesse: Bei XP und co kann man dort irgendetwas fixieren.
könnte sein dass sich neu angelegte Startleisten also nur woanders
hinziehen lassen wenn man dieses fixieren abschltet und später wieder
einschaltet. Die Leiste lässt sich wie fast überall jedes Menüelement,
am vertikelen "Schieber" positionieren.