Hallo Phillip,
ich hab ebenfalls die letzten Tage mit dem ILX535K experimentiert.
Versuche die Zeilenkammera von http://mitglied.lycos.de/bk4/ccds.htm
nachzubauen.
Bei mir sah das Signal anders aus. Zunächst habe ich mir die
Input-Signalfolge entsprechend dem Datenblatt mit dem Atmega8 generiert
und anschließend dierekt an den ILX535K angeschlossen (Phi_1, Phi_2, RS
und 3x Phi_ROG). Konnte dann an den drei Vout-Ausgängen am Oszi einen
Takt erkennen, der die gleiche Frequenz wie der Takt vom Atmega8 hatte.
Wenn der CCD abgeschattet war, lagen oberer und unterer Wert bei ca. 6 -
8 V (vieleicht auch höher). Bei Belichtung sank der untere Wert dann
gegen 0. Das konnte man eindeutig reproduzieren. Ich denke, dass es der
kleinen Abbildung auf S3 des Datenblattes recht nahekam. Der schattierte
Bereich auf der Zeichnung entsteht offensichtlich bei Belichtung.
Allerdings irritiert mich die Angabe im Datenblatt, dass Vout(G)
typischerweise lediglich bei 500mV liegen sollte, wo ich doch viel
höhere Werte erkennen konnte. Ich spreche übrigens in der Vergangenheit,
weil ich zwischendurch mal die Versorgungsspannung des CCDs von 15V auf
16V erhöht habe. Hab ihn dabei wohl gegrillt. Muss jetzt ers wieder nen
neuen besorgen.
Um noch schneller zu prüfen, ob der CCD überhaupt noch lebte, habe ich
ganz am Anfang erst mal einen Takt an Phi_1 und RS angelgt und den
invertierten Takt davon an Phi_2. Dann nur noch die Versorgungsspannung
angelegt und schon konnte ich ein ähnliches Signal an Vout erkennen, wie
ich es oben beschrieben habe, das bereits auf Abschattung des CCDs
reagierte.
Als Anhang füge ich mal meinen Assemblercode zur Taktgeneration am
Atmega8 bei. Bitte aber um Nachsicht, es ist mein erstes
Assemblerprogramm und erwarte kein Fleißkärtchen dafür.
Habe Atmega8 mit 16 Mhz Quarz verwendet.
Gruß
Meinrad
Gruß
Meinrad