USB-Controller für AVR als DIL/DIP-Package

#971944
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Hallo zusammen,

ich lese mich nun schon eine Weile in Sachen USB mit den AVRs ein und 
habe auch schon ein paar Hinweise auf USB-Controller gefunden (von FTDI 
oder den MAX3420E).

Gibt es (außer den fertigen, teuren Modulen von FTDI) tatsächlich keine 
USB-Controller für Leute die sich nicht mit SMD-Löten rumschlagen 
möchten, nicht eigene Platinen ätzen möchten, sondern einfach ein 
DIP-Package fürs Steckbrett oder Rasterplatine bräuchten? Ich konnte 
nichts finden. :(

Hat hier vielleicht jemand einen Tipp für einen USB->Seriell-Wandler im 
DIP-Package?

Danke und Gruß
Dominique Görsch
#971963
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Hallo Dominique,
bei der Seite die ich genannt habe gibt es auch fertige hex-Files für 
den ATTINY45, da brauchst Du nicht einmal C zu können um Dir einen 
USB-Seriell-Wandler zu basteln. Neben dem Tiny brauchst Du nur noch nen 
Kondensator und nen paar Widerstände, also alles im machbaren Bereich.

Also hier nochmal die Seite:

http://www.recursion.jp/avrcdc/

Ganz oben auf der Seite ist auch nen Bild von dem cdctiny45rc, da sieht 
man wie klein man das Teil machen kann.
Moderator Persönliche Seite #972141
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Btw., das Löten eines TQFP-64 braucht viel weniger Zeit als deine
aufwändige Suche nach irgendwelchen partout noch im altmodischen
DIP erhältlichen Chips. ;-)  Die TQFP-64-AVRs gehören mit ihren
0,8 mm Pinabstand durchaus noch zu den einfacheren Übungen heutzutage,
was das Löten angeht.

Der Wermutstropfen aber ist: wenn dein BASCOM die AT90USBxxx-Teile
nicht gerade von Haus aus USB-seitig unterstützt, dann gibt's die
Software dafür auch jeweils nur als C-Projekte.
#972321
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Hallo Jörg,

Jörg Wunsch wrote:
> Btw., das Löten eines TQFP-64 braucht viel weniger Zeit als deine
> aufwändige Suche nach irgendwelchen partout noch im altmodischen
> DIP erhältlichen Chips. ;-)

es geht nicht nur um das "löten können", sondern vielmehr darum, dass 
ich wohl überwiegend auf Rasterplatine aufbauen werde und auch gerne auf 
dem Steckbrett prototypen möchte. Das wird mit SMD-Kram schwer. ;)

@ Frank & Jan:
Die DIP-Module hatte ich (bei FTDI) schon gefunden und ja auch in meinem 
ersten Posting erwähnt, sie sind preislich aber keine Alternative.

@ Peter
Danke, sieht zumindest zum Basteln interessant aus, werde aber als 
Erstes nun Jacobs Vorschlag, USB in Software zu machen, ausprobieren.

Gruß
Dominique Görsch
Moderator Persönliche Seite #972378
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Dominique Görsch wrote:

> es geht nicht nur um das "löten können", sondern vielmehr darum, dass
> ich wohl überwiegend auf Rasterplatine aufbauen werde und auch gerne auf
> dem Steckbrett prototypen möchte. Das wird mit SMD-Kram schwer. ;)

Persönlich bin ich mit Rasterplatinen und Steckbrettern nie warm
geworden.  Einfache Dinge baue ich in ,,3D-Bauweise'', alles andere
bekommt eine Platine.  Die ist mittlerweile vom CAD-System bis zur
fertig geätzten Platine u. U. schon an einem Abend fertig zu
bekommen.

Ansonsten gibt's aber auch Lötadapter, die die TQFP-Gehäuse nach
draußen auffächern.  Sinnvoll wäre in diesem Falle einer, der die
USB-Hardware gleich noch mit an Bord fest verdrahtet hat.
#972567
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Man sollte vielleicht mal hier schauen:
http://www.it-wns.de/themes/kategorie/detail.php?artikelid=168&source=2
7 Euronen ist nicht verkehrt. Und wer einigermaßen löten kann,
bekommt das auch gelötet.
Projektbeschreibung:
http://heldt-intern.dyndns.org/index.php?page=universeller-usb---uart-adapter

@Jörg: Lötadapter für ATMega128 und pinkompatible (ca 4-5 Typen zwischen 
64 und 256kB)gibt es z.B. von Olimex. Ich wundere mich nur, daß der Shop 
hier auf der Seite diese nicht hat, obwohl Olimex-Ware angeboten wird. 
Wäre schön, wenn zumindest die Leerplatinen zu haben wären, 
'AVR-H128/PCB-only' = EUR 2,95+Tax. Ich würde dann auch freiwillig ein, 
zwei Euro drauflegen, wenn mir dafür der Aufwand mit Auslandsüberweisung 
/ Western Union erspart bleibt.

Gruß
Jadeclaw.
Persönliche Seite #972581
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> Ich würde dann auch freiwillig ein, zwei Euro drauflegen,
> wenn mir dafür der Aufwand mit Auslandsüberweisung
> / Western Union erspart bleibt.

(leicht OT): Merkwürdig ist hierbei, daß man zu Olimex keine 
BIC/IBAN-Überweisungen machen kann, obwohl die doch innerhalb der EU 
sind.

Eine BIC/IBAN-Überweisung ist innerhalb der EU kostenfrei, daher an und 
für sich kein Drama.

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