Gast
#972341
Hallo, ich bin gerade dabei, einen Parallelschwingkreis zu berechnen, es geht um den Bau eine Fuchs-Antenne. anmerkung: Bevor jetzt jemand die drei Kommastellen bei den Werten moniert: Gerundet wird am Schluss, wenn es an den Schaltungsentwurf geht. Der Kreis soll für die Mitte des 20m-Afu-Bandes konzpiert werden, d.h. d.h. fres = 14175kHz. Rothammels Antennebuch empfiehlt dafür ein L von 4,3uH. Das ergibt dann ein C parallel dazu von 29,317pF. Soweit so gut. Künnte man jetzt mit entsprechendem Drehko so aufbauen. Da mir nun die Aussage untergekommen ist, daß man den Fuchskreis innerhalb eines Bandes nicht umzustimmen braucht, hat mich natürlich die Bandbreite interessiert, vor allem, weil die Literatur eigentlich immmer sagt, daß eine hohe Güte gefordert ist, was dem möglicherweise widerspricht. Will ich aber die Bandbreite berechnen, muss ich den Realteil der Spulenimpedanz bei der Resonanzfrequenz kennen. Dazu konnte ich leider nirgends was finden. Näherungsweise habe ich dann mal den Kupferwiderstand der Spule verwendet und diesen in den entsprechenden Parallelwiderstand transformiert. Für Die Bandbreite erhält man dann, wenn man die Transformationsgleichung in die Bandbreitengleichung einsetzt (man also den Reihenwiderstand direkt einsetzen kann): B = Rreihe/(2*PI*L) = 12,701mH/(2*PI*4,3uH) = 470Hz. Das wäre ja sehr schmalbandig und riecht für mich in mancherlei Hinsicht verdächtig. Die Fragen dazu sind nun: Habe ich mich total verrechnet, den Sinn von Gleichungen evtl. missinterpretiert? Ist es richtig, den Kupferwiderstand als Näherung zu verwenden? Bei größeren Frequenzen schlägt ja u.a. der Skin-Effekt gewaltig zu, der den Leiterquerschnitt empfindlich reduzieren kann. Ist mein Ergebnis so richtig, dann stimmt die Aussage, daß man den Fuchskreis innerhalb des Bandes nicht nachstimmen mus, nicht. Ist diese Schlussfolgerung richtig? Gruß, Harald/DJ3HRN