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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Polung bei Kopfhörern egal?


Autor: Kopfhörer (Gast)
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Hallo,

ich habe einen handelsüblichen Kopfhörer und eine Buchse auf die Platine 
gelötet. Bei der Buchse sind ja je 2 Kontakte. Einmal Masse und einmal 
Signmal vom Kopfhörer-Verstärker. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob es 
egal ist, wo was rankommt. Oder ob die Kopfhörer gepolt sind. Gut, die 
Chance liegt bei 50% aber wenn es einer von euch weiß, dann erspart mir 
das eine Fehler-Quelle....

Vielen Dank.

Autor: Tobi (Gast)
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Hi!

Es wird in beiden Richtungen funktionieren, aber der Klang wird leiden, 
wenn Du falsch polst!

Gruß Tobi

Autor: Kopfhörer (Gast)
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aber das der Kopfhörer total stumm bleibt oder irgendwas wegschmort oder 
so, ist nicht der Fall?

Autor: Dan M. (killler07)
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Nein, aber du wirst starke Klangeinbussen haben, vorallem im niedrigen 
Frequenzbereich.

Autor: holger (Gast)
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>Einmal Masse und einmal Signmal vom Kopfhörer-Verstärker.

Hallo Jungs, wir reden von Mono!
Ist völlig wurscht wie der Kopfhörer angeschlossen wird.

Autor: Alber (Gast)
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Hm, Ich bin mal neugierig, aber seid ihr sicher das die Klangeinbußen so 
groß sind? Ich würde behaupten das es kaum Auswirkungen hat zumindest 
könnte ich mir eventuelle Auswirkungen nicht erklären.

Gruß
Alber

Autor: holger (Gast)
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>Bei der Buchse sind ja je 2 Kontakte.

Autsch, meinen letzten Post vergessen, löschen oder sowas.
Hör auf die anderen und niemals auf MICH :(

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Er schrieb 1x Signal und 1x Masse, also Mono. Da ist es völlig egal wie 
der Kopfhörer gepolt ist.

Autor: Bensch (Gast)
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Nein, es ist auch bei Mono nicht egal. Mach mal den Test.

Autor: holger (Gast)
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>Nein, es ist auch bei Mono nicht egal. Mach mal den Test.

Stimmt. Bei Stereo kommen diese Klangveränderungen bei verpolten
Lautsprechern ja auch von den Signalen die auf beiden Kanälen
gleich sind, z.B. der Bass. Laufen die beiden Kopfhörerlautsprecher
nicht gleichphasig, hört es sich in der Mitte ziemlich dünn an.
Bei Mono würde ich jedenfalls eine Verminderung der Lautstärke
erwarten.

Autor: Dan M. (killler07)
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Es ist halt einfach so, dass wenn man den Lautsprecher verpolt 
anschliesst, die Membran andersherum schwingt.
Bei hohen Frequenzen ist das annähernd egal, bei tiefen können aber 
Probleme wegen dem grösseren Aussschlag entstehen.
Das wird hier zwar nicht passieren, aber wenn man verpolte Boxen sehr 
laut stellt, kann es sein dass sie am Korb anstossen bei harten Bässen.
Aber auch sonst kommen verinfacht gesagt die ganzen Berechnungen der 
Ingineure nicht mehr hin.
Das ist bei Mono!

Bei Stereo kann man dann durch unterschiedlich (!) Gepolte lautsprecher 
zusätzlich noch eine Phasenverschiebung feststellen. Die Schallwellen 
können sich gegenseitig "auslöschen", der Ton wirds leiser und dünn.

Autor: Jorge (Gast)
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Dass bei Gegenphase der Bass fehlt stimmt für Lautsprecher, beim 
Kopfhörer nicht so ohne weiteres, weil schliesslich der Kopf dazwischen 
ist, die Druckwelle gleicht sich nicht aus. Trotzdem hört man einen 
Unterschied allerdings längst nicht so drastisch wie bei verpolten 
Lautsprechern.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

die Polung ist eigentlich egal. Üblicherweise wirst Du aber die 
Gehäusemasse auf den Außenleiter legen.

Ich denke im Gegensatz zu anderen Mitschreibern, daß die Soundqualität 
bei den niedrigen Frequenzen nicht leiden wirst, wenn die Kopfhörer 
falsch polst. Das Ohr an sich ist nämlich zu träge, um diese 
Unterschiede mitzubekommen.

Man darf in diesem Punkt Kopfhörer nicht mit Lautsprechern gleichsetzen:
Bei Lautsprechern ist es tatsächlich so, daß bei einer Verpolung die 
Musik dumpf wird. Die Ursache ist, daß ein akustischer Kurzschluß 
auftritt: der eine Lautsprecher schiebt, der andere saugt, und insgesamt 
wird dadurch die Schallabstrahlung behindert.
Damit ein akustischer Kurzschluß auftritt, muß der Lautsprecherabstand 
in einem bestimmten Verhältnis zu den akustischen Wellenlängen 
auftreten. Bei üblichen Lautsprecherabständen tritt der akustische 
Kurzschluß bei den niedrigen Frequenzen (große Wellenlänge) besonders 
stark in Erscheinung.

Da die Kopfhörer nicht akustisch gekoppelt sind, ist der akustische 
Kurzschluß hier kein Thema.


Gruß,
  Michael

Autor: Bensch (Gast)
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> aber wenn man verpolte Boxen sehr
laut stellt, kann es sein dass sie am Korb anstossen bei harten Bässen.

Das soll vom Verpolen kommen ????

Beim Kopfhörer ändert sich bei Verpolung am Frequenzgang nichts, es gibt 
auch keine Auslöschung, schliesslich ist der Kopf dazwischen- gilt 
möglicherweise nicht für jeden... :-)

Aber die Ortbarkeit der Signale ist futsch. Sollte man mal ausprobieren.

Autor: Dan M. (killler07)
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Jo kann durchaus vom verpolen kommen (selbst erlebt). Man kann richtig 
angeschlossene Boxen einfach lauter stellen bis sie kratzen.

Das mit der Auslöschung geht bei Kopfhörern natürlich nicht ;=).
Ging dabei von Lautsprechern aus.

Autor: Chris (Gast)
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>> aber wenn man verpolte Boxen sehr
>> laut stellt, kann es sein dass sie am Korb anstossen bei harten Bässen.
>
> Das soll vom Verpolen kommen ????

Da frag ich mich auch, wie das funktionieren soll. Audio-Signale haben 
doch praktisch keinen Gleichspannungsanteil, also ist die Auslenkung in 
beide Richungen identisch, also ist die Polung völlig egal.

Verpolte Lautsprecher sollte man auch nur als "verpolt" wahrnehmen, wenn 
genau einer von den zwei verpolt ist.

Autor: holger (Gast)
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>Beim Kopfhörer ändert sich bei Verpolung am Frequenzgang nichts, es gibt
>auch keine Auslöschung, schliesslich ist der Kopf dazwischen- gilt
>möglicherweise nicht für jeden... :-)

Der Kopf besteht zum größten Teil aus Wasser. Und das ist keine
Barriere für Schall. Gut mag sein das manche da ein Vakuum haben,
aber die lesen hier zum Glück nicht mit ;)

Autor: Bensch (Gast)
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> Verpolte Lautsprecher sollte man auch nur als "verpolt" wahrnehmen, wenn
genau einer von den zwei verpolt ist.

So isses...

> Jo kann durchaus vom verpolen kommen (selbst erlebt). Man kann richtig
angeschlossene Boxen einfach lauter stellen bis sie kratzen.

Nein, das is Quark.
Möglicherweise ist die Lautstärke durch die Gegenphasigkeit verringert, 
sodass man meint, der Anschlag würde früher auftreten. Aber bei gleicher 
Leistung gibt's keinen Unterschied.

Autor: Dan M. (killler07)
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Also meine Soundkarte bietet eine Funktion, um verpolte Lautsprecher 
aufzuspüren.

Sie gibt den gleichen (!) Ton aus und verpolt dabei den Lautsprecher. 
Man kann einen deutlichen Unterschied hören. Dann heisst es, mann soll 
den Zustand wählen, bei dem der Ton heller klingt, dort ist der 
Lautsprecher richtig gepolt.
DIe Lautsprecher werden dabei einzeln, nacheinander Behandelt.

Demnach muss auch die Ausleknung irgendwie anders sein (behaupte ich 
jetzt mal).

Autor: Bensch (Gast)
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> Gut mag sein das manche da ein Vakuum haben,
aber die lesen hier zum Glück nicht mit ;)

Och, manchmal hab ich schon den Eindruck, dass hier manche ganz schon 
blond sind.....

Autor: Max (Gast)
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Holger, du redest wieder Unsinn!

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Wenn ein (einer!) Lautsprecher im Spiel ist, ists Pappe wie Deckel, 
wierum der nu angeklemmt wird. Da dämpft oder schluckt oder dumpft nix, 
da springt auch keine Spule ausm Spalt oder sonstwas. Da leidet auch 
keine Klangqualität oder räumliche Ortung drunter, weil räumliche Ortung 
bei einem einzelnen Lautsprecher sowieso nich ganz trivial ist... Die 
Spule schwingt andersrum und das wars.

Wenn ich zwei oder mehr Lautsprecher verkehrtrum anklemme, ist das auch 
egal, da leidet auch absolut garnix.

Wenn sich unter zwei oder mehr Lautsprechern allerdings einige 
richtigrum und einige falschrum angeklemmte befinden, DANN leidet 
einiges. Zwar nicht das Material, aber der Klang und alles, was 
dazugehört (Auslöschungen und andre Phasensauereien).

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Junge junge....

Die NF-Ausgänge sind in der Regel durch Kondensatoren 
gleichspannungsentkoppelt. Daher ist es ungefähr 200m Latte, wie rum ein 
Lautsprecher angeklemmt ist.

Nur bei speziellen Brückenschaltungen von mehrern Lautsprechern ist 
darauf zu achten, das die Lautsprecher entweder entgegengesetz oder 
gleich gepolt sind... jenachdem, was gerade gewünscht ist. Für den 
normalen Hausgebrauch trifft aber sowas in der Regel nicht zu.

>> aber wenn man verpolte Boxen sehr
>> laut stellt, kann es sein dass sie am Korb anstossen bei harten Bässen.

Ich weiss nicht, wo man solche Gerüchte aufschnappt, aber das ist Blech. 
Lautsprecher sind in der Regel so aufgebaut, das sie nach "oben" wie 
nach "unten" den selben maximalen Hub haben.  Daher macht eine solche 
Aussage überhaupt keinen Sinn!

>> Jo kann durchaus vom verpolen kommen (selbst erlebt). Man kann richtig
>> angeschlossene Boxen einfach lauter stellen bis sie kratzen.

Es gibt da sowas, daß sich subjektives Empfinden nennt: Man hört, was 
man hören möchte. Und wenn Lautsprecher einmal anfangen zu katzen, sind 
sie ohnehin meist nicht mehr zu retten: Wenn die Spule einmal am Chassis 
plattgedrückt worden ist, ist die meist sofort hinüber.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Niels Hüsken wrote:
Ich danke dir ;-)

AAABER: Niels' und meine Aussagen treffen nicht auf HIFI zu; da fallen 
andere Faktoren (Privatkraftwerk, Klanglack, Entmagnetisiergeräte und 
dreifach-aluminiumgeschirmte Lichtwellenleiter) ins Gewicht.

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Kopfhörer wrote:

> ich habe einen handelsüblichen Kopfhörer und eine Buchse auf die Platine
> gelötet. Bei der Buchse sind ja je 2 Kontakte. Einmal Masse und einmal
> Signmal vom Kopfhörer-Verstärker. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob es
> egal ist, wo was rankommt. Oder ob die Kopfhörer gepolt sind. Gut, die
> Chance liegt bei 50% aber wenn es einer von euch weiß, dann erspart mir
> das eine Fehler-Quelle....

Im Pinzip ist es egal, aber bei den meisten Kopfhörern ist ein Pol als 
Abschrimung gedacht. Auf diesen sollte man dann auch GND (-) legen. Man 
erkennt den Schirm meist daran, daß man ihn nicht abisolieren muss :)

Autor: Bender (Gast)
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Hab da in so nem Hifi Laden eine Mehrfachsteckdose  für 290,-€ 
gesehen.Mit vergoldeten Steckern.  Den Unterschied soll man angeblich 
sofort raushören ;)

Autor: Kopfhörer (Gast)
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ALSO, eigentlich wollte ich nur wissen, was passieren kann. Ein 
Bastelfreund hat sich einen Kopfhörer-Verstärker gebaut und da ist der 
Kopfhörer stumm, kein rauschen, kein fiepen kein Knacksen. Und nun - ich 
habe ja das selbe vor - wird von hinten angefangen den Fehler zu suchen. 
Also ob ein "verpolter" Kopfhörer für die Total-Stille verantwortlich 
sein kann. Der Klang ist erstmal egal, weil ja absolut nichts zu hören 
ist.

Und ich wollte bei meiner Platine da gleich es richtig machen.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Hallo,
ich finde es ja faszinierend, wieviel Nonsens hier verbreitet wird.
Deshalb mal die wenigen richtigen Antworten zusammengefasst:
Wenn man 2 Lautsprecher- oder Kopfhörerkanäle hat und beide gleichphasig 
anschließt, ist die Polung egal. Ein Tonsignal ist immer symmetrisch zum 
Nullpunkt. Schließt man dagegen einen von beiden Kanälen anders herum 
an, dann scheint der Klang nicht aus der Mitte zu kommen, sondern von 
"irgendwoher". Das Gehör verwendet die Phasendifferenz beider Ohren für 
die Richtungsortung, daher funktioniert diese Ortung so nicht mehr 
korrekt.
Zusätzlich ist es bei Lautsprechern so, daß niederfrequente Töne durch 
die gegenphasige Ansteuerung ausgelöscht werden. Das liegt daran, daß 
diese Wellenlängen in der Gegend der Lautsprecher- und Hörerabstände 
liegen. Bei Kopfhörern tritt dieser Effekt natürlich nicht auf, da die 
beiden Kanäle ja akustisch voneinander getrennt sind. (da soll es ja 
Ausnahmen geben ;-) )
Kaputt geht auf jedenfall nichts.

Gruß
Andreas

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Kopfhörer wrote:
> ALSO, eigentlich wollte ich nur wissen, was passieren kann.
Absolut gar-nix. Punkt :-)

Autor: holger (Gast)
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Normalerweise hat so ein Kopfhörer einen Klinkenstecker
mit drei Kontakten. Ob nun 2,5mm, 3,5mm oder 6,3mm sollte
hier egal sein. Verpolen ist hier unmöglich. Wenn die Buchse
zum Kopfhörer mehr als drei Kontakte hat, dann sind da in der
Regel Kontakte zum ein/ausschalten interner Lautprecher mit drauf.
Da kann man schon was falsch anschliessen.

Autor: Michael (Gast)
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>Ist völlig wurscht wie der Kopfhörer angeschlossen wird.

Eigentlich ja und doch wieder nicht. Wenn man das Signal über den Schirm 
zum Kopfhörer schickt hat man beste Chancen sich auch Fremdsignale 
einzufangen. Für Gewöhnlich legt man ja die Masse auf den Schirm um eben 
Fremdeinflüsse zu minimieren.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Zusätzlich ist es bei Lautsprechern so, daß niederfrequente Töne durch
>die gegenphasige Ansteuerung ausgelöscht werden. Das liegt daran, daß
>diese Wellenlängen in der Gegend der Lautsprecher- und Hörerabstände
>liegen. Bei Kopfhörern tritt dieser Effekt natürlich nicht auf, da die
>beiden Kanäle ja akustisch voneinander getrennt sind.

Es ist bei Stereo-Kopfhörern generell nicht egal, wieherum die einzelnen 
Seiten gepolt werden. Bei tiefen Frequenzen kann es durch die Laufzeit 
der Signale im Gehörgang zu fiesen Effekten kommen, wenn die Phasen der 
Signale nicht stimmen. Dies reicht von Balanceverzerrungen (Musik läuft 
einseitig im Kopf) bishin zu psychoakustischen Auslöschungen oder 
Verstärkungen von bestimmten Tonsignalen kommen, so daß Gesang oder 
einzelne Instumente überbetont oder schwächer wahrgenommen werden. Mit 
dem Originalklang hat das dann jedenfalls nicht mehr viel zu tun. Diese 
Effekte sind keinesfalls nur auf Lautsprecherboxen beschränkt. Dies nur 
als kleine Anmerkung...

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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@Trave Rec
Diese Effekte habe ich im Absatz davor beschrieben ;-)
Es ging in diesem Absatz nur um die Auslöschung der tiefen Töne durch 
Phasenunterschiede. Und da der Kopf i.A. nicht hohl ist, hast Du im 
Gehörgang auch keine Überlagerungen der beiden Kanäle. Es gibt auch 
keine Auslöschungen irgendwelcher Frequenzbereiche physiologischer Art. 
Das Problem ist nur die räumliche Ortung, bedingt durch die 
Phasendifferenzen zwischen beiden Ohren, die jetzt eben nicht mehr 
stimmen.

@holger
einem dreipoligen Anschluß kann man sehr wohl falsch anschließen. Was 
ist, wenn Du den Masseanschluß falsch belegst ? Dann geht ein Kanal in 
Reihe durch beide Hörer während der andere Kanal an der Mittelanzapfung 
hängt. Das hört sich bestimmt interessant an ;-)

Gruß
Andreas

Autor: Troll (Gast)
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>>Ist völlig wurscht wie der Kopfhörer angeschlossen wird.
>
>Eigentlich ja und doch wieder nicht. Wenn man das Signal über den Schirm
>zum Kopfhörer schickt hat man beste Chancen sich auch Fremdsignale
>einzufangen. Für Gewöhnlich legt man ja die Masse auf den Schirm um eben
>Fremdeinflüsse zu minimieren.

Kannst du mir das mal näher ausführen, was sich da ändern sollte wenn 
man es andersherum anschließt.

Autor: nixversteh (Gast)
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> Und da der Kopf i.A. nicht hohl ist, hast Du im
> Gehörgang auch keine Überlagerungen der beiden Kanäle. Es gibt auch
> keine Auslöschungen irgendwelcher Frequenzbereiche physiologischer Art.
Das nicht, aber es fühlt sich  an, als ob dir jemand die Ohren aussaugt.

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