Gast
#976841
Hi, ich verstehe, dass man die Blindleistung kompensieren muss, damit über die Leitungen hin und her fliessende Blindströme keine Verluste an den Leitungen verursachen. Und damit man die Leiterquerschnitte kleiner auslegen kann. Letzlich soll nur die Wirkleisung im Idealfall fliessen. Daher laufen SyM unbelastet in grösseren Betrieben, die über die Regler so geregelt werden, dass die Blindströme zu jedem Zeitpunkt kompensiert werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstrom-Synchronmaschine#Phasenschieberbetrieb So jetzt zur Frage: Im übererregten Betrieb wie man es zB hier sieht http://www.s-line.de/homepages/bosch/synchronmaschine/img138.gif ist die Polradspannung Up grösser als Us. Natürlich weil die Erregung Uf grösser gemacht wurden. Der Strom eilt der Strangspannung nach! Es wird aber immer vom kapazitativem Verhalten gesprochen. Eigentlich wäre es doch damit eine Induktivität! bzw es verhält sich wie eine Induktivität. Damit habe ich noch Probleme. Grüsse, Daniel