Gast
#978571
Ich hab nun wieder mal einen Vorstellungstermin bekommen, diesmal bei einem grossen Energiekonzern (=gut bezahlt), und versuche nun das beste draus zu machen: Mein Problem ist, dass ich zwar in der dort benötigten Technologie (J2EE) jahrelange Erfahrung habe, jedoch aufgrund eines beruflichen Irrweges (sagen wir es mal so...) in diesem Thema schon wieder relativ "weit" vom Fenster weg bin - ich habe in der Zwischenzeit Microcontroller programmiert, weil mich das eben auch interessierte. Mein Manko ist, dass ich mich für zu viele Dinge gleichzeitig interessiere (Elektronik, Microcontroller, Programmierung, Webtechnologien, ...) und daher eher ein Allrounder als ein Spezialist bin. Leider sind Allrounder aber nicht sehr gefragt... Ich weiss nun aus Erfahrung, dass es mir nicht sonderlich schwerfallen würde, mich in kurzer Zeit (sagen wir mal 1 Monat) soweit in mein altes Thema einzuarbeiten, um auch hier wieder an vorderster Front mitreden zu können. Da ich aber auch nicht weiss, worauf es denen exakt ankommt, kann ich mich nicht wirklich darauf vorbereiten. Hat es nun Sinn, zu Hause Java Technologie zu "büffeln", auf die Gefahr hin, das am Ende alles umsonst war? Ich habe schon des öfteren gehört, dass wenn man einmal zu einem Gespräch eingeladen ist, nicht mehr so sehr auf das technische Wissen, sondern auf das Rundherum ankommt - in diesem Fall täte ich besser daran, über meine "Soft Skills" nachzudenken und diese aufzupolieren, als mir das Java API einzuverleiben. Wie seht ihr das?