Gast
#978712
Hallo,
seit langem beschäftige ich mich damit, wie man am besten einen µC-Pin
(Eingang oder Ausgang) aus einem Gehäuse ("black box" für den Benutzer)
nach draußen führt und diese dabei gegen alle möglichen
"Angriffsversuche" eines dummen Benutzers absichern kann.
Dabei schweben mir folgende Gefahren vor: Negative Eingangsspannungen,
Kurzschluß gegen Masse oder Plus (bei Ausgang), ESD, langes
ungeschirmtes Kabel angeschlossen, das als Antenne wirkt und HF nach
draußen oder drinnen transportiert, Überspannung und was einem sonst
noch so einfällt.
Dabei habe ich mal gesehen, daß es sog. "EMI suppressors" als Bauteile
zu kaufen gibt. Was machen die?
Natürlich habe ich mir folgendes zurechtgelegt: Kondensator nach Masse
als Schutz gegen ESD und HF, Diode auf Masse als Schutz gegen negative
Eingangsspannungen, Serienwiderstand als Schutz gegen Kurzschluß, oder
halt den µC komplett abtrennen, indem man einen TTL-"Opfer"-Chip davor
setzt.
In manchen professionellen Geräten habe ich eine extra Platine gesehen,
die beispielsweise direkt auf den SUB-D-Stecker gelötet ist und tausend
kleine SMD-Bauteile beheimatet, und erst von dort geht es dann per
Flachbandkabel zur (ungeschützten) µC-Schaltung.
Wie machen die Profis einen möglichst einfachen Rundumschutz?
Gibt es vielleicht fertige Bausteinchen, mit denen man Ein- und Ausgänge
an einen DAU durchreichen kann?
Gruß, der Gerhard