Gast
#981775
Hallo Ich suche nach einer sehr simplen und kostengünstigen Möglichkeit ein Analogsignal über einen Optokoppler zu übertragen. Das ganze nach Möglichkeit halbwegs genau. Aber möglichst ohne teuren Analogoptokoppler. Auf der Seite http://www.iem.ing.tu-bs.de/paper/2004/hin_04.htm habe ich eine Schaltung gefunden, die mir potentialgetrennt einen Analogwert über eine Modulierung des Analogsignals in ein pulsphasenmoduliertes Signal übertragen soll. Ich habe jedoch Verständnisprobleme bei dieser Schaltung. So wie ich sie mir erkläre wird das Eingangssignal Impedanzgewandelt und je nach Bedarf verstärkt. Dieses Signal wird über den Tiefpass aus R5 und C1 gefiltert. Den Widerstand R7 sehe ich als Entladewiderstand für C1. Der IC1B geht je nach Differenz an den + und – Eingängen in die positive Sättigung oder auf sein negatives Rail, in diesem Fall 0.Die Schaltung aus IC2A, IC2B, IC3A und IC3B scheint ein Präzisionsschmittrigger zu sein. Hier habe ich schon ein Problem. Muss die Spannung an IC2B nicht auch +100mV sein? Ansonsten würde die Spannung an Pin7 immer grösser sein als an Pin 6 und der Komparator würde ständig im positiven Anschlag verbleiben. Das Ausgangssignal aus diesem Schmittrigger wird verwendet um über das Zeitglied aus R6 und C2 den Komparator IC1B umzuswitchen. Die Spannung an C2 müsste sich demnach immer um die Hystere von 200mV um den Wert der Eingangsspannung bewegen. Aber wie soll man bei diesem Prinzip einen Signal erhalten, das dem Analogwert entspricht? Müsste das Puls, Pause Verhältnis nicht immer dasselbe sein, nämlich die 200mV Hysterese? Ich hoffe jemand kann mir helfen, ich bin langsam mit meinem Latein am Ende. Vielen Dank Thomas