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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Emitterschaltung Gegenkopplung


Autor: Steven (Gast)
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Moin!

Ich habe einen Verstärker mit einem Transistor in Emitterschaltung. Nun 
soll noch eine Gegekopplung hinzukommen.
Bei der Gegekopplung wird ja die Verstärkung durch das Verhältnis der 
beiden Widerstände bestimmt. Also wenn jetzt eine Verstärkung von 16dB 
erreicht werden soll, muss doch der Gegenkopllungswiderstand um den 
Faktor 6 größer sein, oder?


Schöne grüße

Autor: Singvogel (Gast)
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Welche beiden Widerstände?

Es gibt ne Stromgegenkopplung und Spannungsgegenkopplung.

Evtl. Schaltbild?


> muss doch der Gegenkopllungswiderstand um den Faktor 6 größer sein, oder?

Um Faktor 6 grösser, als was?


Bis jetzt stimmt nur die Aussage, dass eine Spannungsverstärkung
von 6-fach ungefähr 15,5dB sind.

Autor: Steven (Gast)
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Ein Schaltbild kann ich gerade nicht erstellen.
Transistor in Emitterschaltung.
Stromgegenkopplung ... vom Kollektor wird über R und C auf die Basis 
gegengekoppelt. Der Ausgang der Schaltung beträgt 50Ohm.
Also müsste doch der Widerstand in der Gegenkopplung um den Faktor 6 
größer sein, als die Ausgangsimpedanz, um die 16dB zu erreichen, oder?

Gruß


Achja die Größe des Kondensators, der dafür sorgt das nur das Signal 
gegengekoppelt wird, ist doch relativ unkritisch, oder?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Stromgegenkopplung ...
> vom Kollektor wird über R und C auf die Basis gegengekoppelt
Das habe ich aber anders gelernt.
Und da stehts auch so, wie ichs gelernt habe:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1102161.htm
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204134.htm

> die Größe des Kondensators ... ist doch relativ unkritisch, oder?
Nur, wenn auch der Frequenzgang des Verstärkers relativ unkritisch ist.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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> vom Kollektor wird über R und C auf die Basis
>gegengekoppelt.

Das ist spannungsgegenkopplung.

Stromgegenkopplung ist ein Emitterwiderstand, der nicht oder nur 
teilweise mit einem C wechselspannungsmäßig überbrückt ist.
Wie viel der überbrückt ist, bestimmt die Gegenkopplung.
Da das aber klassische analoge Verstärkerstufen mit Biplortransistoren 
sind, kommst du um ordentliche Mathematik und dem 
Vierquadranten-Kennlinienfeld nicht drumrum...

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