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Forum: Platinen Bohrständer: wie genau das Loch treffen


Autor: Timbo (Gast)
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Hallo,

ich habe mir den originalen Dremel-Bohrständer gekauft und bereu die 
Anschaffung nicht. Das einzige was es für die Kleinbohrmaschinen mit 
vernünftiger Qualität gibt. Geschraubt und nicht gekabelbindert.
Allerdings habe ich ein Problem: früher habe ich mit HSS Bohrern gebort 
und die zentrieren sich in die Löcher. Der Bohrständer ist aber dafür 
da, dass ich auch mit HM Bohrern bohren kann (brechen freihand ab). Aber 
die Mistgribel zentrieren eben nicht (Überraschung...).
Wie bekomme ich es nun hin genau das Loch zu treffen? Jemand eine gute 
Idee? Laserpointer hat ja zu großen Punkt... Von unten beleuchten? 
Schatten des Bohrers irgendwie nutzen?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Von unten beleuchten?
Genau. LED unters Bohloch, dann sieht man es besser.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Bohrst du Platinen? Wenn ja:
Ganz genau triffstes Loch, indem du den Bohrständer weglässt. Eher 
rutscht der Bohrer nämlich ins Loch und du führst die Maschine von Hand 
nach, als dass die Maschine fest eingespannt ist und die ganze Platine 
mitgezogen wird, um zu zentrieren.

Autor: Timbo (Gast)
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Hast Du das schon mal mit einem Hartmetallbohrer probiert? Das kannst Du 
sowas von vergessen, der bricht sofort ab. Zudem ist er nicht spitz und 
wird daher auch nicht ins Loch gezogen.

Autor: Thomas S. (thomass)
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Hallo,

ich habe vor ca. 2 Jahren angefangen Platinen zu  bohren und hatte 
damals eine neue Standerbohrmaschine 400V Drehstrom also echt zu groß 
zum Platinenbohren.
Das drehspiel der Maschine war ~0.02mm und es sind mir eine Menge Bohrer 
gebrochen.
Zuvor habe ich mit einer Tischbohrmaschine vom Baumarkt gebohrt bei der 
war das Spiel der Spindel >0.8mm aber trotzdem fast keine karputen 
Bohrer leider war diese dann defekt und ich habe mir die neue gekauft.
Als ich letzten Monat wieder mal Platinen gebohrt habe habe ich bemerkt, 
dass die Spindel nun mehr Spiel  bekommen hat, gemessen habe ich 
~0.15mm.
Bis jetzt ca. 500 Löcher habe ich keine gebrochenen Bohrer :-).
Ich konnte nun das gleiche Verhalten feststellen wie bei meiner alten, 
wenn die Maschine frei dreht sieht man den Bohrer flattern jedoch sobald 
man das Loch der DK mit der Spitze trifft zentriert sich der Bohrer und 
läuft rund.
Natürlich muss man drill add heißt es glaube ich verwenden und den 
Lochdurchmesser 0.3-0.4mm einstellen.

Nur so als Erfahrungswert

Thomas

Autor: Timbo (Gast)
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drill aid nehm ich auch. Aber was Du sagst trifft bei mir nur für HSS 
Bohrer zu. Das Spiel des Bohrers ist in meinem Dremel nicht messbar. 
Sieht nach weniger als 100 um aus. Brechen tun die Dinger gern bei zu 
kleiner Geschwindigkeit... Also Standbohrmaschine ist da nicht der 
Bringer.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Bisher hab ich keinen einzigen Bohrer beim Freihand-Bohren von Platinen 
abgebrochen. Alle kaputten kamen bisher durch Missgeschicke (Proxxon mal 
falsch abgelegt etc.) zustande. Ansonsten warn die Dinger einfach nur 
strumpf. Und das warn auch meistens Hartmetall-Bohrer.

Autor: Timbo (Gast)
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Krasse Sache! Ne, das bekomm ich nicht hin!

Autor: Christian (Gast)
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Ich hab heute das erste mal mit Speerbohrern gearbeitet. Habe ne 
Ständerbohrmaschine (DDR Ständer, AEG Maschine) verwendet, die kein 
erkennbares spiel hatte. Ging alles fix und ohne Verluste.

Meine ersten Versuche hatte ich mit HM-Spiralborern frei Hand, und ich 
hab es geschafft bei ~20 Löchern 3 Bohrer zu zerstören ;-) Nie wieder 
hab ich mir da gesagt ^^

good luck!

Autor: Thomas S. (thomass)
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Timbo wrote:
> drill aid nehm ich auch. Aber was Du sagst trifft bei mir nur für HSS
> Bohrer zu. Das Spiel des Bohrers ist in meinem Dremel nicht messbar.

Das war es bei mir zuerst auch nicht denn 0.02mm Spiel ist nichts.
Hast Du mehr Spiel dann zentriert sich der Bohrer im Bohrloch.Verfährt 
der Bohrständer nicht genau im 90° Winkel zur Platine kann es sein das 
sich der Bohrer verkantet und abbricht wenn die Spindel kein Spiel hat 
hätte Sie Spiel könnte es der Bohrer ausgleichen.Ich verwende auch 
Hartmetallbohrer.

> Sieht nach weniger als 100 um aus. Brechen tun die Dinger gern bei zu
> kleiner Geschwindigkeit... Also Standbohrmaschine ist da nicht der
> Bringer.

Ich habe fast die Höchste Drehzahl ~2500 U/min und absolut keine 
Probleme ist natürlich nicht zu den 30000 vom Drehmel.
Ich hoffe das meine Fräse bald läuft und ich keine Probleme mehr habe.

@Sven

Also frei Hand habe ich auch mal probiert kostete mir jedoch zuviele 
Bohrer. Bis 10 Bohrerlöcher mag es ja noch OK sein aber bei mehreren 
100ert???

Thomas

Autor: Timbo (Gast)
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Ich werde jetzt zwei Dinge probieren: Laserpointer mit Kollimatorlinse 
und Beleuchtung von unten. Mal sehen obs klappt.

Autor: Telekatz (Gast)
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Autor: Oliver Döring (odbs)
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Autor: ACVoltage (Gast)
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moin...

Mit Vollhartmetall nen 0,6er oder 0,8er freihand bohren ??

Viel Spass :-)

Besser ist es, einfach ne Stereo-Kopflupe zu verwenden. Und gute 
Beleuchtung.

Ich hab mit Profil-Schienen und Linearkugellagern, die auf Rundstäben 
laufen mir nen Bohrständer selber gebaut. NULL Spiel

Bei der Maschine ist es wichtig, das die eine Spannzangen-Aufnahme 
hat.  Normale Bohrfutter zentrieren nicht richtig und klemmen VHM-Bohrer 
nicht fest genug, weil die extrem hart und glatt sind.

Autor: ... (Gast)
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also bei eagle  die zentrierung zum loch bohren benutzen.

dril-aid.ulp    zb. auf 0.4mm eingestellt

macht dan beim bohren keine probleme, bohrer zentriert selber.

bei speerspitzenbohre, hat mann allerdings ein problem,   ;-)
der bohrt grundsätzlich da wo man ihn aufsetzt. (der wandert nicht)

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo,

es gibt Hartmetallbohrer die keinen 3.125mm (1/8in) Schank haben. Die 
brechen viel weniger leicht. Nur sind sie leider nur schwer zu bekommen. 
Aber sie sind es wert. Zur besseren Genauigkeit verwende ich ein Stereo 
Vergroesserungsglas (Uhrmacher) was auf die Brille passt. Damit lassen 
sich die Bohrloecher viel besser anzielen und es ergeben sich saubere 
Bohrungen.

Mit einem Stroboskop kann man uebriegns das Drehverhalten der Bohrachsen 
bequem ueberpruefen. Da sieht man die vielen Maengel.

Ich verwende schon seit vielen Jahren eine alte Vraible-speed Dremel mit 
Staender. Geht wunderbar. Bei diesem Staender bewegt sich ueberigens der 
kleine Bohrtisch auf dem die Platine liegt. Es geht ueberraschenderweise 
sehr bequem mit so einer Einrichtung.

Absaugen des Bohrstaubs ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig.

Gerhard

Autor: Dirk Willner (Gast)
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Nicht lachen.....

Ich habe einen alten---BrennPeter---
(Ein BrennKolben)

Damit kann man immer noch in Holzbrettern für feierliche
Anlässe schöne Schriftzüge gestalten....

Pech nur, das ich versehentlich, das Teil auf einer
alten Platine plaziert hatte...Sie wurde weich...

Hmmm....
Lupe (Groß mit Ringleutstoffröhre.)

und dann mit dem BrennerPeter (extrem nadelförmige Lötspitze)
einfach ab in die Lötaugen. (die Spitze reines Kupfer abfeilen)

Pertinax ist sehr hart.....aber
3-5 piks bekommt man hin...wieder aufheizen und weiter.

Man erhält so einen kleinen Grad, der den Bohrer zentriert.

Dann rutscht kaum noch ein Feihandbohrer ab. (ohne Garantie)

Es ist ein Mehraufwand, der sich lohnt, wenn nicht alles automatisch
klappt.




Bohrer:


da gehen die Meinungen auseinander....

HS,HSS,usw.

Keine Meinung.

Aber, ein vieleicht schon alter Tip........

Zahntechniker!!!

Alte Bohrer reichen allemal aus um in
Platinen Löcher zu bohren....

Zumindest mache ich es so. 2 Pack. Kaffee..und ein paar Bohrer/Schleif-
Teile (passen in jeden *remel). Habe ich "auf Tasche"

Extrem scharf und brechen nicht. Keine Ahnung ....Material.

Nun, es ist nur ein Vorschlag, zum bohren von  Platinen.


Für weitere Tips
immer her damit.
Dirk

Autor: Andre Z. (andrez)
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Ich bohre mit einer 40 EUR Ständerbohrmaschiene ausm Baumarkt, das 
klappt super, bisher ist mir nur einmal ein ohrer abgebrochen, und das 
nach vielen hundert Löchern!

Zum treffen der Löcher beleuchte ich von untern, indem ich einen 
Bauscheinwerfer neben die Bohrmaschiene stelle. Das klappt wunderbar!

Autor: X. H. (shadow0815)
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Ich überlege mir folgendes:
Bohrständer oder eine Welle auf die Maschine?
Wenn man die Maschine nicht mehr in der Hand hält müsste man ja 
feinfühlich genug werden?
Außerdem holt man sich bei x Löchern keinen Krampf mehr...

Autor: Hugo Miller (Gast)
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Ich habe damals mit 15 oder so 0.8mm zuerst Freihand und dann mit einer 
billigen Bohrstaender gebohrt. Da das Spannfutter der Bohrmaschine keine 
0.8mm Bohrer hielt habe ich diese mit 2 Lagen Tesafilm umwickelt. So 
habe ich einge hundert Loecher mit einem Bohrer gemacht ohne dass mir 
etwas abgebrochen ist. Durch die weiche Lagerung konnte sich keine Kraft 
aufbauen die den Bohrer abgebrochen haette.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich bohre 0.5mm mit der Proxxon freihändig, allerdings mit 
HSS-Spiralbohrer. Die stecken in einer Hülse aus 1mm 
Kabelisoliermaterial und sind somit auch weich gelagert, passen in die 
1mm Spannzange und brechen nur sehr selten. Der letzte 0.5mm Bohrer hat 
schon knapp 1000 Löcher in Epoxyd hinter sich. Vor dem Bohren schärfe 
ich den Winzling an einem feinen Schleifstein. Geht ab wie Butter.

Autor: Philip (Gast)
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Das mit dem Tesafilm stimmt wirklich.
Hab des bei mir auch so gemacht allerdings weil das Spannfutter der 
Bohrmaschine zu gross war um die kleinen Bohrer aufzunehmen...

Mir ist noch kein einziger Bohrer gebrochen und ich habs sogar mal 
spasseshalber mit 0,33mm Bohrer versucht - Mit Erfolg!!!


mfg Philip

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