Meister!? Du brauchst die Dinger doch blos mit Deinem Multimeter
(Widerstandsmessung oder Durchgangsprüfer) durchzuchecken. Prüfspitzen
dranhalten, Knopf drücken und hören, wann es piepst.
Du wirst dann herausfinden, dass je zwei der vier Pins dauerhaft
miteinander verbunden sind. Das hat außer der besseren mechanischen
Stabilität übrigens noch einen anderen Grund. Bisweilen will man ganz
viele solche Taster an einen Mikrocontroller anschließen; genau das ist
z. B. bei Deiner PC-Tastatur der Fall, wo es ca. 120 Taster sind. Da
man bei dieser Menge aber schlecht von jedem Taster eine eigene Leitung
zu dem µC führen kann, der auch gar nicht so viele IO-Pins hat,
verschaltet man die Taster in einer Matrix und fragt sie im
Zeitmultiplexverfahren ab. Zum µC muss man dann nur die n Zeilen- und m
Spaltenleitungen der Matrix führen, um n * m Taster im Griff zu haben
(also z. B. nur 10 + 10 = 20 IO-Leitungen für 10 * 10 = 100 Taster). So
weit, so gut. Will man nun diese Tastenmatrix auf einer billigen
einseitigen Platine realisieren, wird man feststellen, dass man bei
Verwendung zweipinniger Taster für jeden eine Drahtbrücke benötigen
würde --> erhöhter Platzbedarf und Bestückungsaufwand --> teure Platine.
Billiger ist es, einfach die Taster so wie die auf Deinem Board
vierpinnig zu machen; dann haben sie die Drahtbrücke sozusagen in sich
integriert.