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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lichtschalter mit Atmega Mikrokontroller steuern?


Autor: Alexander (Gast)
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Hallo!
Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit Mikokontrollern. Ich möchte 
jetzt mit einem Atmega (hab verschiedene Chips von Atmega) meinen 
Lichtschalter betätigen können. D.h. der Lichtschalter soll normal an 
und ausgeschaltet werden können wie bis jetzt (also mit der Hand), aber 
mein Mikrokontroller sollte zusätzlich auch noch das Licht an und 
ausschalten können.

Es handelt sich um keinen Dimmer, sondern nur um einen Licht an/aus 
Schalter.
Hoffe ihr könnt mir helfen.

Autor: Christian Kreuzer (christian_rx7) Benutzerseite
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Da bleibt mal die Frage, um was für eine Art von Lichtschaltung es sich 
handelt? (Ausschaltung, Wechselschaltung, Kreuzschaltung, 
Stromstoßschaltung, Treppenhausautomatik, ....)
Die Predigt mit der Netzspannung erspare ich dir jetzt mal.

Christian

Autor: Patrick (Gast)
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Ich habe die Aufgabenstellung nicht ganz verstanden. Willst Du jetzt mit 
dem Controller den Lichtschalter betätigen, oder willst Du mit dem 
Lichtschalter den Controller ansprechen, damit der dann das Licht 
einschaltet? Oder wie?

Autor: Alexander (Gast)
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Danke für eure schnellen Antworten.
Ich hab einen Atmega Kontroller mit einem IR Empfänger. Der Atmega wird 
mit Batterien gespeist.
Jetzt will ich auf meinern IR Fernbedienung eine Taste drücken und das 
Licht soll an bzw. aus gehen.

Hier ist ein Bild von dem Lichtschalter. Sicher sollte es am Ende 
natürlich auch sein.
http://img517.imageshack.us/my.php?image=imag0086di6.jpg

Autor: Alexey (Gast)
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Wieviele Drähte gehen in den Lichtschalter rein?
Sind da nur 2 Angeschlossen (dann ist es eine Ausschaltung) oder mehr?

Vom Batteriebetrieb würde ich dir übrigends Abraten nimm doch einen 
kleinen Transformatior von Reichelt (die sind echt winzig du brauchst ja 
nicht viel Leistung) Dann hast du deine Betriebsspannung dauerhaft. Als 
Schalter würde ich ein Solid -State -Relay empfehlen.
Was für eine Lampe hängt denn an dem Schalter dran?

Alexey

Autor: Michael Neumayer (neumi)
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Das von dem Lichtschalter nützt in diesem Fall leider relativ wenig, 
weil Lichtschalter in der Ansicht wie du deinen fotografiert hast leider 
alle mehr oder weniger gleich aussehen. Aus deinem Bild kann man nicht 
erkennen welche Schaltung in deinem Raum verwendet wird.

Die folgende Aussage ist nicht böse gemeint, also bitte nicht falsch 
verstehen, aber wenn du nicht einmal weißt welche Schaltung verwendet 
wird, ist dieses Projekt im Moment für dich eine Nummer zu groß glaub 
ich. Du willst mit Netzspannung arbeiten und da können Fehler schon 
einiges an Schaden anrichten. Es hat einen Grund warum es Elektriker 
gibt die sowas gelernt haben, und nicht jeder selbst sein Haus verkabelt 
wie er es für richtig hält.

Nun noch ein Tipp wie du rausfinden kannst welche Schaltung bei dir 
verwendet wird:
-) wenn es nur einen Lichtschalter gibt, ist es höchstwahrscheinlich 
eine Ausschaltung
-) wenn es zwei Lichtschalter gibt, ist es wahrscheinlich eine 
Wechselschaltung
-) wenn es drei oder mehr Lichtschalter gibt, ist es eine Kreuzschaltung
-) wenn es keine Schalter sondern Taster sind ist es eine 
Stromstoßschaltung
-) und wenn es Taster sind und das Licht nach einer gewissen Zeit wieder 
aus geht ist es eine Treppenhausautomatik

Damit keiner sagen kann in diesem Forum wird einem nicht geholfen 
sondern wird man nur zurecht gestutzt wenn man was neues probieren will.

lg neumi

Autor: Alexander (Gast)
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Es stimmt schon dass ich da sehr vorsichtig sein sollte. Andererseits 
dürfte das ja nicht zu schwierig sein?

Der Mikrokontroller ist aber an einem Server-PC angeschlossen der auch 
mit der IR Fernbedienung gesteuert wird, und das über einen 
Serielle->USB Adapter. Und ich hab ihn schon mit Strom versorgt. Denn an 
so hohe Spannungen trau ich mich nicht mit einem Transformator ran.

Ich dachte erst einfach einen Optokoppler zu verwenden um das Licht ein 
bzw. auszuschalten. Aber das braucht ja dann auch immer Strom so lange 
das Licht an ist. Aber müsste ja eigentlich relativ wenig sein, oder?

Oder gibt es bessere Vorschläge?

Hier sind zwei Bilder des Lichtschalters:
http://img299.imageshack.us/my.php?image=p1010795jh7.jpg
http://img253.imageshack.us/my.php?image=p1010803ma5.jpg

Autor: Peter (Gast)
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OT
ja ist ein schöner Busch-Jäger Ausschalter - aber wer verwendet heute 
noch
Lüsterklemmen? Wagos gibt es schon länger.

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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@Peter

es handelt sich hier aber um Dosenklemmen, Lüsterklemmen,
sind eben für Lüster (Leuchten) und haben zwei Schrauben.

Dosenklemmen nehme ich auch noch manchmal weil sie etwas
platzsparender sind.


Jürgen

Autor: Peter (Gast)
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ja stimmt es sind Dosenklemmen, aber kleiner als 2er Wagos sind sie 
nicht, dafür gefährlicher, man sieht schön wie das Kupfer am anderen 
ende Rausschaut, das wenn das dann an die Metallklammer von Schalter 
kommt ist das nicht so sehr gut.

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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genau, ich nehme auch fast immer die Wagos, zumal man
da schnell mal eine Leitung beistecken kann ohne
die ganze Verdrahtung aufzudröseln.

Jürgen

Autor: Alexander (Gast)
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Sollte ich dann die Dosenklemmen mit Wagos austauschen? Habt ihr ein 
Bild von Wagos? Wago ist ja ein Markenname...

Es wird eine Lampe mit 3 Glübirnen à 60W betrieben.

Habt ihr irgendwelche Ideen wie ich meine Idee verwirklichen kann?

Autor: Michael Neumayer (neumi)
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Da es sich dem Foto nach um eine Ausschaltung handelt, der verwendete 
Schalter aber ein Wechselschalter sein dürfte, gibt es eine einfache 
Möglichkeit die bestehende Schaltung so zu erweitern, dass man das Licht 
sowohl mit dem Lichtschalter als auch mit der Fernbedienung aus- und 
einschalten kann. Man braucht dafür nur ein Relais mit einem 
Wechselkontakt. Dann kann man mit dem Relais und dem Schalter eine 
Wechselschaltung aufbauen. Wenn man ein Relais einsetzt, dass für 230V 
geeignet ist, braucht man nur noch einen Transistor als Schalter um das 
Relais mit dem Mikrocontroller ansteuern zu können.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>dafür nur ein Relais
Dann sollte man allerdings ein bipolares einsetzen.

>Es wird eine Lampe mit 3 Glübirnen à 60W betrieben.
Da kannst du ja eine Drehstromlampe, ganz ohne N-leiter aufbauen..

Autor: nullahn (Gast)
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ATMega mit Netzteil versorgen
Lichtschalter an den ATmega
Solid State Relais in Lichtkreis

Aber wo willst du den Kram lassen.

@Peter
Was da Blank liegt ist der Neutralleiter das macht garnix.
Einfache Dosenklemmen kosten auch weniger.

Autor: Alexander (Gast)
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Danke für eure Antworten.
Da ich bis jetzt nur mit 3,3V, 5V und 9V gearbeitet habe, wäre es super 
wenn ihr mir am besten bei conrad.de und reichelt.de links zu den 
bauteilen mit den passenden spezifikation senden könntet.

Ich brauche wie ich es verstanden habe:
1x bipolares Relais (Solid State Relais?)
1x Transistor

Das sieht dann so aus?
                             -Transistor-E<--Vin (Schalter)
ATMEGA-(OUTPIN)->Transistor-B
|                            -Transistor-C-->GND (Schalter)
(INPUTPIN)
|
IR-Empfänger

Mit einem Transistor bin ich ja im "Hochspannungs-Stromkreis" 
mitdrinnen. Mit einer falschen Verschaltung kann ich sofort den Atmega 
damit schmorren, oder bei Spannungsspitzen??

Autor: Ebc Ebc (ebc)
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Autor: Alexander (Gast)
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Danke für die Links. Ist mein Schaltplan denn falsch?

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo??

Autor: Ja mann (Gast)
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Alexander, bitte nicht böse sein, aber Dein vorgeschlagener Schaltplan 
zeigt, dass du bitte auf keinen Fall Hand an 230 V anlegen solltest. Ein 
einfacher Transistor kann auf keinen Fall 230 V AC schalten. Du solltest 
Dir zu Deiner eigenen Sicherheit zunächst Basisbasiswissen der 
Elektrotechnik aneignen um so etwas anzufangen.

Autor: Alexander (Gast)
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Nach dem Transistor kommt natürlich noch das Relais.
Gibt es denn keine fertigen Schaltpläne für soetwas? Werd wahrscheinlich 
nicht der erste sein, der sowas machen will.

Hab mir schon so ein Grundlagen Elektronikbuch angeschaut. Ich hab aber 
kein Bock die ersten 500 Seiten zu lesen, die nur den Stoff erklären 
denn ich am Gymnasium schon gelernt habe.(Was sind Elektronen, 
elektrische Felder, Magnetfeld, Induktion, ...ich hasse Wiederholungen) 
Gibt es keine Informationsquelle die Elektronik mit 230V erklärt?

Autor: Martin P....... (billx)
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und du wärst nicht der erste der dabei bekanntschaft mit 230V macht .... 
oder ein feuer verursacht ...

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