Die sind eine PWM für die Heizspannung.
So wird eine extra Spannungsversorgung dafür eingespart.
Die Spannung die die Heizung sieht, ist
Betriebsspannung*Wurzel(Tastverhältnis).
Weiterhin findet die Heizung immer dann statt, wenn die Segmente aus
sind.
Von daher liegt der komplette Heizfaden auf Masse, und alle Segmente
sind gleich hell. Da die Betriebsspannung von etwa 16-18V für ein VFD
eigentlich recht niedrig ist, wird die Spannung so am effektivsten
ausgenutzt. Wenn man das VFD mit Gleichspannung heizen würde, würde ein
Ende die 16-18V sehen, das andere Ende eine um die Heizspannung
niedrigere Spannung.
Einen Nachteil hat aber die PWM: Durch die kurzen Stromimpulse können
die Heizdrähte anfangen zu schwingen, und das hört man dann.
Es gibt auch noch andere Methoden, z.B. mit dem Stepup auch gleich die
Heizspannung mit zu erzeugen. Dies hat aber den Nachteil, dass es sich
hier um eine Wechselspannung handelt, und man daher dieser ein Offset
geben muss, damit die Heizspannung nicht negativer wird als Masse, sonst
leuchten auch ausgeschaltete Segmente schwach.
Oder man versorgt die Heizung einfach mit Gleichspannung. Bei kleinen
(kurzen) VFDs geht das, bei längeren sieht man deutlich einen
Helligkeitsunterschied zwischen den Enden.