Spülmaschine einschalten - womit?!

#989610
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Hallo,

da ich dazu ja kaum einen einzelnen BT137 nehmen kann (oder?), wüsste 
ich gerne, womit "ihr" für gewöhnlich größere Lasten schaltet?! Sollte 
was halbwegs gut erhältliches sein, am besten ein Triac.

Wobei...das Datenblatt sagt "8A" für den BT137 - Kühlblech dran, 
fertig?!

Klaus.
#989627
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...mein Weib arbeitet, daher muss der ATMEL die SpüMa einschalten. (Es 
geht darum, die SpüMa in xx.x Stden einzuschalten, damit sie fertig ist, 
wenn wir von der Maloche kommen...selbiges wird 1:1 per Funk an die WaMa 
gekoppelt...zumindest ist das der Plan).

Wieviel kW weiß ich nicht, sagen wir mal 3.5kW :) Ich muss nachher mal 
schauen.

Klaus.
Gast #989645
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Du schaltest doch mit dem "Ein-Taster" der Spülmaschine auch nur die 
Steuerung ein und nicht den ganzen Apparat. Die Steuerung selbst wird 
wohl keine 3,5 KW umsetzen. ;-)

Davon abgesehen: Die Versicherungen finden es nicht lustig, wenn ein 
Wasserschaden auftritt und die Maschine unbeaufsichtigt betrieben wurde.

MfG Paul
#989674
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...mustergültiger Thread :)

Das mit der Versicherung wäre ja wirklich "neu".

Ja, ich will nicht den "Einschalter" an der Front nutzen, sonder die 
ganze Maschine "hart" schalten. Zeitschaltuhr habe ich, funktioniert 
auch super - aber ich will unnützen Schnickschnack verbauen, also 
Prozessor, Folientastatur, Display - in der Arbeitsplatte.

Klaus.
Persönliche Seite #989700
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@ Paul Baumann
Wer von euch steht die ganze Zeit bei der Waschmaschine oder dem 
Geschirrspüler?
Das tut sich doch niemand an, nie im Leben ... glaub ich nicht.

@ Klaus R. (klaus2)
Kann man Triacs nicht parallel schalten?
Einfach einen MOC3064 und 3 Triac's und die schaltest du dann parallel 
mit dem µC.

Den "Ein-Taster" kann man aber einfach überbrücken und diese Brücke 
kannst du auch mit einem Transistor oder Relais erstellen.

Um die Zeit einzugeben würde ich ein LED-Display empfehlen und einen 
kleinen Mega8 der das alles kontrolliert.
Du brauchst doch keine vollwertige Uhr, das soll doch bestimmt nur eine 
Art Timer werden.
#989702
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Das mit dem Triac ist technisch eigentlich kein Problem. Wir haben das 
in unseren Projekten aufgebaut und getestet. Ein galvanische Trennung 
würde ich immer dringend empfehlen. (Optokoppler-Triac) Der maximal zu 
schaltende Strom und die hohe Spannung sind bei dem Aufbau der Schaltung 
unbedingt zu berücksichtigen. Leiterbahndicke, Dimensionierung der 
Anschlussklemmen, Mindestabstände der spannungsführenden Teile, 
einhalten der Isolationsabstände, etc.
Die Links führen zu den Projektartikeln, hier findest du die Infos zu 
der Technik.
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_%C2%B5C-Board_und_Peripherie#230V_Schaltinterface
http://www.mikrocontroller.net/articles/Steuerung_und_Regelung_eines_Raums_mit_dem_AVR-Webserver
 Achtung, Achtung, Achtung,
Wer mit Spannungen oberhalb der Schutzkleinspannung von 50V (hier 230V 
Netzspannung) arbeitet sollte wissen was er tut. Bei Berührung besteht 
Lebensgefahr. Es sollte unbedingt auf die Sicherheitsvorschriften 
geachtet werden. Ein fachgerechter Umgang ist unbedingte Voraussetzung 
für das Arbeiten mit solchen Spannungen. Des weiteren sollte man wissen, 
dass in Deutschland bei Schäden durch nicht geprüfte bzw. nicht 
zugelassene Geräte die Versicherungen nicht aufkommen.
Enter on your own risk!
Grüße B. Sommer
Gast #989734
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> Kann man Triacs nicht parallel schalten?

Nein. Wenn die Flussspannungen der Triacs unterschiedlich sind, dann 
teilt sich der Strom ungleichmäßig auf. Wenn die Flussspannung dann mit 
steigender Temperatur abnimmt, dann kann es thermische Instabilitäten 
geben.
Gast #989739
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Robustes Relais, mit Snubber und des hält, zu der Zeit wo des Relais 
schaltet wird normal bei neuen Maschinen doch nur des Schaltnetzteil 
angepowert....

Oder hald bei alten maschinen mit drehschalter des was grad an ist
Gast #989741
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Ich würde den Strom für die Maschine über Relais/Schütz schalten, da man 
da eine sichere galvanische Trennung hat.
Außerdem würde ich das Wasser über ein Magnetventil schalten.
Denn dann rinnt das Wasser im Fall dass der Schlauch platzt nur so lange 
wie die Maschine für's Waschen brauchen würde.
Man könnte aber auch gleich ein paar Überschwemmungssensoren verbauen um 
auf Nummer sicher zu gehen.
#989784
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...das mit den Wassersensoren ist ne gute idee - aquastop hat die 
maschine, nur kein "terminiertes anlaufen". geh ich recht der annahme, 
das aquastop als magnetventil ausgeführt ist und spannungslos "zu" ist?

in die arbeitsplatte soll eine 7 seg anzeige (blau, weil es so schön 
prollig ist), der punkz gibt halbe stunden an. eine folientastatur mit 
up/down reicht, lange up startet den spülvorgang.

relais ist evtl die sicherste alternative...

Klaus.
#989795
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Es gibt für diese Art Fragen eine ganz einfache Antwort:

Opto-Triacs... Zum Beispiel S216S02 von Sharp. Die sind bei den üblichen 
Verdächtigen leicht erhältlich.

Lassen sich ansteuern wie eine LED, schalten verschleißfrei 16 Ampere, 
bieten galvanische Trennung und schalten auf Wunsch nur im 
Nulldurchgang, was Störungen vermeidet.

Etwas teurer als ein Relais, ja. Auch teurer als die Lösung mit 
Optokoppler und TRIAC, aber dafür hält es ewig, funktioniert auf Anhieb, 
und damit vermindert man das Risiko, sich beim Basteln einen Schlag zu 
holen.
Angehängte Dateien:
#989799
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4.70€ - das ist fair! Aber wie immer gilt es: Nimms aus der Bastelkiste! 
Und da hab ich schon ein 16A Relais gefunden, nebst Snubber. Das wirds, 
feddich.

Aber vielen Dank für die Anregungen!

...muss ich mir nurnoch was zu den "Tasten" einfallen lassen, Sensoren 
wären doch besser - ich versuche es mal mit Reflexlichtschranken hinter 
blauem Plexiglas.

Klaus.

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