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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 12 V Akku an 24 V laden?


Autor: tini (Gast)
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Hallo ihr lieben Experten,

als Abschluss unseres Praktikums in der Firma sollen wir eine kleine 
Aufgabe lösen. Wir haben ein Schaltnetzteil vorgegeben mit den 
Ausgangspannungen 5V (max 2A) und 24V (1A).
Mit dem sollen wir 2 Akkus (Bleigelakku, je 15Ah), die 
parallelgeschaltet sind laden.

Ich habe mich schon informiert, das ich den Akku an 13,8V mit 1/10 C, 
also ca. 3 A laden sollte.
Ich habe vor 13,8V mit einem Stepdown converter auf 13,8V zu bringen. 
dann habe ich jedoch maximal! 2 A ladestrom, d.h. max. 1/15 C.

Kann das gutgehen, oder wie sollte ich es planen???


mfg tini

Autor: antwortet auch auf blöde fragen (Gast)
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ja funktioniert, aber dadurch ist die ladezeit länger ...

Autor: Sebastian (Gast)
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Der geringere Ladestrom wird dem Akku wohl nicht schaden. Ansonsten 
könnte man die 5 Volt auch noch per Step-Up hochwandeln, aber die 
Parallelschaltung beider Schaltreglerausgänge kann dann problematisch 
werden.

Autor: Bensch (Gast)
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> dann habe ich jedoch maximal! 2 A ladestrom

Falsch. Denk mal nach.....

Autor: tini (Gast)
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warum falsch???

an 24 V habe ich 1 A. (24VA) --> somit an 12 V (bei Wirkungsgrad = 100%) 
2A (24VA), oder?

Gibt es so einen DC-DC Wander fertig, oder soll ich ihn selber aufbauen? 
Und wie schalte ich das ganze ab, wenn z.B. nur noch 1/100 C Ladestrom 
fließt?

Autor: Sebastian (Gast)
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So etwas gibt es fertig, aber 13.8V Ausgangsspannung könnten einen 
Eigenbau erfordern. Vielleicht gibt es fertige Wandler, deren Ausgang 
man etwas trimmen kann.
Die Abschaltung ergibt sich von ganz allein. Wenn der Akku 13.8 Volt 
erreicht hat, fließt einfach kein Strom mehr hinein (weil keine 
Potentialdifferenz mehr besteht).

Autor: tini (Gast)
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Ich habe jetzt schon diverse Elektronik-Shops wie Conrad,Reichelt und 
Pollin durchsucht. Dort habe ich keine Step-Down Wandler auf 13,8V 
gefunden. Gibt es irgendwo Dimensionierungshinweise, wie ich so ein Teil 
aufbauen soll, oder gibt es doch in einem anderen Shop diese Bauelemente 
direkt zum bestellen.

13,8V ist doch die richtige Spannung zum Laden eines Bleiakkus, oder 
irre ich mich?

Autor: Roland Praml (pram)
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Du könntest den STATRON 2218.2 von Pollin nehmen und hoffen, dass da ein 
Poti drin ist, mit dem du die Ausgangsspannung korrigieren kannst.

Gruß
Roland

Autor: Tom (Gast)
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Als Praktikant wird vielleicht erwartet, dass du selber was bastelst.

Guck mal den LT1074 an.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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LM2576-ADJ. Gibt es bei Reichelt bzw. bei Darisus. Begrenzt auf 3A, geht 
also auch bei leergenuckeltem Akku nicht hops. Die passenden 
Leistungsinduktivitäten gibt es bei Darisus ebenfalls. Der Wirkungsgrad 
liegt laut Datenblatt um die 85%, es ist hier mit einem Ausgangsstrom um 
1.5A zu rechnen. Gesamtkosten so um die 10 Euronen für die gesamte 
Schaltung.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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am besten du nimmst dafür gleich einen fertigen Präzisionsregler.
Da gäbe es zum Beispiel die Schaltung: 
http://www.schaltplaene.de.ki/blei.html

würde versuchen die Schaltung mit nem starken transistor zu verstärken.

Autor: Max (Gast)
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Geh besser auf 14,2...14,4V (Auto-Bordnetzspannung) um die Akkus richtig 
voll zu bekommen. Dann gehts auch mit nem Standard 15V Wandler (z.B. 
Tracopower) mit einer Diode in Reihe oder einem Spannunsteiler.

Autor: Tom (Gast)
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> Da gäbe es zum Beispiel die Schaltung:
> http://www.schaltplaene.de.ki/blei.html

Das ist aber ein Linearregler. Dann gibts nur 1 A Ladestrom.

Autor: Daniel B. (inox5) Benutzerseite
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und verdammt viel Verlustleistung...en schaltregler wär schon gut

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