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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Sinus verstärken mit Transistor


Autor: Martin (Gast)
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Hallo zusammen,

ich versuche gerade eine Wechselspannung zu verstärken, mit der 
Schaltung wie im Bild. Frequenz ca. 50kHz. Ich bekomme aber immer eine 
Verstärkung kleiner 1 heraus. Kann mir jemand sagen, was ich falsch 
mache?

Grüße
Martin

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>was ich falsch mache?

Deine Schaltung ist ein Emitterfolger, da ist Ausgangsspannung grob 
Eingangsspannung - UBE mit UBE~0.7V.

Also wenig geeignet für Spannungsverstärkung.
Nimm eine andere Schaltung.

Autor: Martin (Gast)
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Bloß welche Schaltung eignet sich dazu? Das mit dem Emitterfolger, hätte 
mir auch auffallen müssen...

Autor: Olli R. (xenusion)
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Du willst eine Emitterschaltung, keinen Emitterfolger:

http://de.wikipedia.org/wiki/Transistorgrundschaltungen

Autor: Skua C:\> (skua)
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Autor: Martin (Gast)
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Vielen Dank!

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

ich habe mich noch einmal damit beschäftigt. Ich habe mal eine Schaltung 
angehängt. Sieht das schon besser aus oder bin ich immer noch auf dem 
Holzweg?

Grüße
Martin

Autor: Bri (Gast)
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Es sieht besser aus. Aber diese Schaltung hat Nachteile. Mach mal noch 
einen Widerstand von der Basis zu Masse (Spannungsteiler mit Rv) und 
zwischen Emitter und Masse noch einen Widerstand von ca. 100 Ohm und 
parallel dazu noch einen Kondensator. (Gleichspannungsgegenkopplung zur 
Stabilisierung des Arbeitspunktes, Wechselspannung wird durch den 
Kondensator nicht oder nur wenig gegengekoppelt.)

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

die Sache ist, dass das zu einer Aufgabenstellung gehört, die besagt, 
dass man einen AC-Verstärker aus einem Bipolartransistor 2 Widerständen 
und 2 Kondensatoren aufbauen soll. Die sind ja hier schon verbaut. 
Deswegen hat mich das ganze ja auch so verdutzt. Mit den zusätzlichen 
Widerständen, wie du es beschreibst, wäre es ja grade ne bekannte 
Grundschaltung. Also muss man ohne die zusätzlichen Widerstände 
auskommen. Würde die Schaltung denn grundsätzlich die Arbeit verrichten?

Grüße
Martin

Autor: Bri (Gast)
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Der Arbeitspunkt ist nicht stabilisiert, aber sonst funktioniert die 
Schaltung. Du kannst es ja mal mit LTspice simulieren. Ich hab noch ein 
altes Lehrbuch, da wird das als Grundschaltung angegeben und darauf 
aufbauend werden dann bessere Varianten vorgestellt.

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

das mit dem stabilisierten Arbeitspunt ist klar denke ich. Um diesen zu 
stabilisieren, würde man noch einen Widerstand von Basis zur Masse 
einfügen, wenn ich das richtig verstanden habe, so dass über den 
Spannungsteiler Rv und Widerstand Basis-Masse immer eine feste 
Grundspannung an der Basis liegt.

Mhh, ich werde später vielleicht mal das ganze simulieren, wenn ich Zeit 
finde.


Grüße
Martin

Autor: HildeK (Gast)
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>die Sache ist, dass das zu einer Aufgabenstellung gehört, die besagt,
>dass man einen AC-Verstärker aus einem Bipolartransistor 2 Widerständen
>und 2 Kondensatoren aufbauen soll.
Dann schalte Rv zwischen B und C anstatt zwischen B und VCC: 
Spannungsgegenkopplung; stabilisert auch den Arbeitspunkt und du hast 
dein Budget nicht überschritten. Wenn du nicht rechnen willst, fange mal 
mit Rv=1Meg an.

>Würde die Schaltung denn grundsätzlich die Arbeit verrichten?
Grundsätzlich ja, sie ist aber kritisch bez. der Wahl des Rv und der 
Arbeitspunkt wird stark temperaturabhängig sein. Auch die 
Exemplarstreuung des Transistors wird einen individuellen Abgleich nötig 
machen.

Autor: Martin (Gast)
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>Dann schalte Rv zwischen B und C anstatt zwischen B und VCC:
>Spannungsgegenkopplung; stabilisert auch den Arbeitspunkt

Wodurch ergibt sich dann die Stabilisierung des Arbeitspunktes genau?


Grüße
Martin

Autor: HildeK (Gast)
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>Wodurch ergibt sich dann die Stabilisierung des Arbeitspunktes genau?
Wenn die Kollektorspannung ansteigt, dann wird über diesen Widerstand 
mehr Strom in die Basis fließen, so dass die Kollektorspannung wieder 
sinkt.
Suche mal nach 'Spannungsgegenkopplung Transistor', da sollte vieles 
auftauchen.

Autor: Martin (Gast)
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Vielen Dank für die Hilfe!

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