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Forum: Offtopic "Überteuerte Technik" - Platz 01


Autor: Marc U. (forenklotz)
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Amazon Kindle

Wer wollte nicht schon immer mal mit der Zeit gehen und dünne 
Zeitschriften und Romane von unter 200 Seiten, durch ein unkompaktes 
Gerät ersetzen mit einer Bildschirmdiagonalen von 6 Zoll! Dann hat deine 
Stunde jetzt geschlagen, denn ab sofort gibt es Technik aus der 
Steinzeit wieder ganz teuer!

Dieses Gerät, das Bücher so fortschrittlich erscheinen lässt wie 
Cäsium-Atomuhren gibt es für den unglaublichen Preis von nicht zehn oder 
fünf Dollar, auch nicht sechs oder achtzig Dollar, nein, für den 
unglaublichen Preis von nur dreihundertsechzig Dollar! Also schlag jetzt 
zu und geh mit der Zeit!


http://www.amazon.com/Kindle-Amazons-Wireless-Read...
*ich schmeiß mich weg ;P

Autor: Gast (Gast)
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lol, das beste ist ja, dass das Teil über 4700 Bewertungen hat, die 
meisten davon 5 Sterne! ^^

Autor: Alex22 (Gast)
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Ist ja wohl klar, das das über kurz oder lang die Bücher ablösen wird. 
Ich finde diese auf E-Paper basierenden Geräte super. Zurzeit sind sie 
leider noch ein bisschen groß und können nur S/W darstellen...

Autor: Christian R. (supachris)
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Das Buch ablösen haha, nicht in den nächsten 300 Jahren. Ergänzen in 
manchen Bereichen ja. Aber ein Buch ist ja mehr als nur reiner Container 
für Buchstaben....

Autor: Blob! (Gast)
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wieso eigentlich nicht!? - früher hat man CD's und Schallplatten 
gekauft, heute lässt man das "Trägermedium" weg und kauft nur noch den 
eigentlichen Inhalt als mp3 (audiophile Hörgenießer können auch flac 
kaufen)

Hättest Du Deinem Opa vor 30 Jahren erzählt, dass Du abends Dein Telefon 
mit in die Disko nimmst, hätter er Dich als völlig Bekloppt einweisen 
lassen!

Und wieso zur Hölle hat ein Kühlschrank nen Netzwerkanschluß!?

Also bitte etwas mehr Weitsicht! ;)

Autor: Spötter (Gast)
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"Und wieso zur Hölle hat ein Kühlschrank nen Netzwerkanschluß!?"

Ist doch klar, NUR so kann er, falls er zu Beginn des 3-Wochen-Urlaubs 
ausgefallen war, nach seiner Reparatur dem WLAN mitteilen, warum es in 
der Küche so stinkt !

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Alex22 wrote:
> Ist ja wohl klar, das das über kurz oder lang die Bücher ablösen wird.
> Ich finde diese auf E-Paper basierenden Geräte super. Zurzeit sind sie
> leider noch ein bisschen groß und können nur S/W darstellen...

Jo, Papier ist echt Mist, noch nicht mal ein DRM (digital rights 
management) lässt sich damit umsetzen.

Autor: andi (Gast)
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wer zum Teufel braucht einen Netzwerkanschluß an seinem Kühlschrank, 
Kaffeemaschine, Kloschüssel, etc....? Ich glaube, diese anfängliche 
Euphorie der Möglichkeiten der Digitaltechnik ist mittlerweile vorbei. 
Wer brauchts schon? Das mag ja sein, dass man in 10 Jahren Bücher im 
digitalen Format für diese digitalen Dinger im Handel anbietet, so wie 
aktuell MP3, aber Bücher ganz ersetzen, dass glaube ich kaum. Dafür ist 
diese ganze Digitaltechnik viel zu kurzlebig und unsicher, oder glaubt 
einer von euch, dass es aktuell ein Speichermedium gibt, dass seinen 
Inhalt 500 Jahre behält? Bücher schon.

Autor: Master Snowman (snowman)
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@ Johann L.: der war gut! :) ..aber du weisst schon, dass DRM nur 
theoretisch Digital Rights Management heisst, im praktischen ist's 
Digital Restriction Management!

Autor: John Swift (johnswift)
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> http://www.amazon.com/Kindle-Amazons-Wireless-Read...
> *ich schmeiß mich weg ;P

Du meinst, überteuert ist es, weil du es dir nicht leisten kannst. 
Offensichtlich sehen es andere Menschen als günstig an. Der Markt ist 
dafür da, der Preis scheint also zu stimmen. Wo ist nun noch mal dein 
Problem?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Offensichtlich sehen es andere Menschen als günstig an.

"Offensichtlich"?

Um Herrn von Bülow zu zitieren: "Ach."

Autor: John Swift (johnswift)
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Rufus t. Firefly wrote:
>> Offensichtlich sehen es andere Menschen als günstig an.
>
> "Offensichtlich"?

Ja. Ehrlich, dass sind doch Peanuts. Wurde auch endlich Zeit, dass sich 
da etwas in dieser Richtung bewegt.

Und irgendwann wird es auch einen markt für den Wiederverkauf digitaler 
Bücher geben.

Autor: Spötter (Gast)
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"Und irgendwann wird es auch einen markt für den Wiederverkauf digitaler
Bücher geben."

=> und auch sogenannte Alt-(Digital-)Papiercontainer !

Autor: John Swift (johnswift)
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> => und auch sogenannte Alt-(Digital-)Papiercontainer !

Solange man den digitalen Müll nicht in Grüne-Punkt-Tonnen entsorgen 
muss, ist das kein Problem.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Fuer mich koennte ein solches System (weiterentwickelt, d.h. duenner und 
besser) zwar kein Buch, aber durchaus eine Zeitschrift oder dergleichen 
ersetzen. Wieviel Papier wird durch den Druck von Millionen von 
Zeitschriften verschwendet. Auf Dauer werden wir uns das nicht leisten 
koennen. Und die Verteilung koennte ebenfalls voll automatisch erfolgen. 
Problem ist halt dass das alles noch nicht ausgereift ist. Einfach mal 
paar Jahre warten.

Autor: Gast (Gast)
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Ich seh es schon kommen: In ein paar Jahren scrollt hier wieder jemand 
durch den Thread durch und muss alut lachen, weil wir heute an der 
Durchsetzungsfähigkeit des eBooks zweifeln! :D

"Die Banausen, solche Heiden, ja hält man es für möglich - haben die das 
wirklich nicht kommen sehen dass papier heute garnicht mehr verwendet 
wird!"



In 50 Jahren wischt Ihr euch sogar digital den Ar.... ab!

Spaßige Grüße!

Autor: gast (Gast)
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Siehe Papierkarten <-> Navi.

Autor: Marc U. (forenklotz)
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Also ich will das ja nicht ins schlechte Licht rücken, denn ich glaube 
auch an die Möglichkeiten des Digital Paper - das jetzt zwar nicht als 
Ablöser für das Buch aber als dynamischere Zwischenlösung. Als Beispiel 
werden sich besonders die Schüler freuen denke ich, denn wer hat denn 
früher nicht gelangweilt vor statischen Texten und dergleichen gesessen. 
Wenn der Lehrer versucht hat Abläufe zu erläutern, da glaube ich 
immernoch an den Spruch: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" und umso 
einleuchtender ist es meistens, wenn es auch noch Animationen gibt. Also 
ich denke niemand will dem Digital Paper seine Zukunft streitig machen.

Was Energiespargedanken angeht, ja es gibt wohl schon die ein oder 
andere Lösung die nur Energie verbraucht, wenn die Fläche benutzt wird, 
aber ich glaub nicht, dass das OLED war. Also in jedem Falle ist die 
benötigte Energie für die Herstellung eines "Blattes" Papier tendentiell 
geringer als die für ein Medium, dass immer Energie verbraucht wenn die 
Seite gewechselt wird oder permanent geleuchtet wird. Bei Büchern mit 
1000 Seiten besteht vielleicht eine Chance, aber davon mal abgesehen, 
Papier ist an sich doch wirklich so günstig in der Herstellung und das 
einzigste was die Industrie wirklich stören kann sind nicht die 
Kubikmeterpreise für Holz sondern die Stromkosten.
Wer schon einmal die 10 Meter hohen Papierrollen gesehen hat wird 
verstehen was ich meine...

Desweiteren könnte ich mir vorstellen, obwohl die Gesetzeslage es wohl 
nie zulasen wird, dass wenn E-Papers eine kabelfreie Verbindung 
erhalten, werden sich die Werbetreibenden noch mehr freuen, dann haben 
sie gleich einen Platz mehr an dem sie dich zuspammen können.


Was meine subjektive Meinung betrifft, es muss noch dünner werden, mit 
richtigen Farben, und dann dürfte die Fläche allerdings nicht zu sehr 
abstrahlen, denn wenn ich heute ein Ebook lese, dann tränen mir nach 
spätestens 40 Min. - 1 Std die Augen, weil der Hintergrund zu hell ist. 
Was im allgemeinen auch der Grund ist, warum ich mir immernoch lieber 
die richtigen Bücher kaufe als das Ebook dazu zu lesen.

Autor: Guru (Gast)
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Ich glaube, dass die Lesekompetenz und das allgemeine Textverständnis 
noch weiter sinken werden mit der breiten Einführung des e-Papers.  Dann 
wird alles noch weiter mit Bildern, Animationen und sinnlosen Video 
zugepflastert.

Autor: Ist das denn gut? (Gast)
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Wenn das so weiter geht, kommen wir dem so genannten vergessenen (oder 
wie wird das genannt?) Zeitalter immer näher. Spätere Generationen 
werden vor einem Rätsel stehen, wenn so gut wie keine Informationen über 
dieses Zeitalter mehr vorhanden sind. Die ganzen digitalen Daten werden 
irgendwann verschwinden und es bleibt nichts zurück. Wenn jetzt auch 
noch die Bücher verschwinden und alle Informationen ins Digitale 
verfrachtet werden, stellen wir unsere Kultur auf eine vergängliche 
Basis.

Autor: Peter X. (vielfrass)
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Mal ne Frage:
Kann ich in einem Digitalen Buch auch selber Randnotizen reinschreiben 
und drin rummalen?

Autor: gast (Gast)
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/Wenn das so weiter geht, kommen wir dem so genannten vergessenen (oder
wie wird das genannt?) Zeitalter immer näher. Spätere Generationen
werden vor einem Rätsel stehen, wenn so gut wie keine Informationen über
dieses Zeitalter mehr vorhanden sind. Die ganzen digitalen Daten werden
irgendwann verschwinden und es bleibt nichts zurück. Wenn jetzt auch
noch die Bücher verschwinden und alle Informationen ins Digitale
verfrachtet werden, stellen wir unsere Kultur auf eine vergängliche
Basis./

Was juckt mich denn was nach mir kommt....:o)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Guru wrote:
> Dann
> wird alles noch weiter mit Bildern, Animationen und sinnlosen Video
> zugepflastert.

Kostenlose ebooks mit "layered ads" oder so'nem Käse...  Da weiß man
dann, was man von einem Papierbuch hat.  Da schiebt sich nicht einfach
unmotiviert ein Werbeprospekt vor die Seite, wenn man drin lesen will.

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, für so kurzlebige Sachen wie Zeitungen und Zeitschriften wird das 
sicherlich kommen, gibts ja jetzt schon viele als eBook. Aber echte 
Bücher wird es sicher nicht (so schnell) ersetzen. Hoffe ich zumindest. 
Ein Speicherkartenregal statt Bücherregal? Das ist doch stillos. Und 
abends mal gemütlich bei einem Glas Wein eine gute Speicherkarte 
lesen....hmm...naja.

Autor: Marc U. (forenklotz)
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Und was soll man noch im Raum aufstellen wenn kein Bücherregal? ;P

Autor: Bud Bundy (Gast)
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na die Hüllen Deiner eBooks, die du auf SD-card gekauft hast! ^^

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Marc U. wrote:

> Und was soll man noch im Raum aufstellen wenn kein Bücherregal? ;P

Einen Taperoboter für die Backups. :-)

Sowas kann ja durchaus auch Möbelform annehmen:

http://www.sun.com/storagetek/tape_storage/tape_li...

Begehbar. :-)

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Michael G. wrote:
> Fuer mich koennte ein solches System (weiterentwickelt, d.h. duenner und
> besser) zwar kein Buch, aber durchaus eine Zeitschrift oder dergleichen
> ersetzen. Wieviel Papier wird durch den Druck von Millionen von
> Zeitschriften verschwendet. Auf Dauer werden wir uns das nicht leisten
> koennen. Und die Verteilung koennte ebenfalls voll automatisch erfolgen.
> Problem ist halt dass das alles noch nicht ausgereift ist. Einfach mal
> paar Jahre warten.

Ganz zu schweigen von den Unmengen an Klopapier, die man sparen könnte, 
wenn man statt dessen elektronisches Klopapier verwendete!

Die Frage ist nur, ob man das vor der Neubenutzung erst löschen muss, 
oder einfach überschreiben kann.

 rofl 

Autor: Nexus (Gast)
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Ihr solltet noch die haptische Wahrnehmung des Menschen berücksichtigen. 
Deswegen glaube ich, dass sich solche Bücher erst nach Jahrzehnten 
(Zeitspanne einer Generation) durchsetzen werden.

Abgesehen davon glaube ich, dass mit Hilfe dieses Elektonikkrams alles 
im negativen Sinn vereinfacht wird. Nehmen wir zum Beispiel GOOGLE: 
Diese Maschine erlaubt es uns alles zu finden, allerdings nur das, was 
es uns zu finden ermöglicht. In diesem Sinne wird unserer Sicht auf die 
Welt eingeschränkt. Wir sind doch schon so bequem, dass wir andere 
Quellen garnicht mehr ausschöpfen.

Ein anderes Beispiel ist mein Bruder (unter uns ein ganz schöner 
Pflegefall, aber das ist ein anderes Thema). Der kommt doch eines Tages 
herunter und fragt mich, ob ich ihm ein Vokabel vom englischen ins 
deutsche übersetzen kann. Er könnte seine Suchmaschine momentan nicht 
nutzen. Ich sagte ihm, er könne mein Wörterbuch nehmen. Er hat das Wort 
nicht gefunden..

Von diesen Beispielen kann ich euch noch mehr aufzählen. Z.B.:
- Zeichungen erstellt man mit Autocad, anstelle mit Papier und Tusche.
- Schaltungen werden heutzutage simuliert und auf IC's synthetisiert. 
Das hat mit handwerklicher Arbeit eigentlich weniger zu tun.
- Die Analogtechnik ist im Rückzug. Auch diese erlaubt uns nur 
eingeschränkt unserer Umgebung warzunehmen.

Autor: Spötter (Gast)
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"Die Banausen, solche Heiden, ja hält man es für möglich - haben die das
wirklich nicht kommen sehen dass papier heute garnicht mehr verwendet
wird!"

Ganz genauso ging es uns schon vor über 15 Jahren,
als das "papierlose Büro" erfunden wurde.

Die wirtschaftlichen Folgen wurden völlig unterschätzt:
Die Regenwälder breiten sich seitdem immer mehr zu Lasten anderer, 
wirklich produktiv genutzter Flächen aus ...

Gruss

Autor: Mau (Gast)
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@ Nexus,

Diese Entwicklung steht grade erst am Anfang. Wir werden uns noch 
wundern...

Mit zunehmenden Rechnerleistungen wird es immer mehr zu einer 
Virtualisierung der "Welt" (jene in der wir kognitiv zu Hause 
sind)kommen.

Die Matrix wird uns alle verschlingen... Bald....

Autor: Nexus (Gast)
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@ Mau.

Du meinst so mit Exoskeletten, die uns dann auch noch ein bischen die 
körperliche Arbeit abnehmen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Ich sagte ihm, er könne mein Wörterbuch nehmen.
> Er hat das Wort nicht gefunden..

Nun, es könnte ja auch sein, daß es nicht drinsteht. Es gibt ja 
schließlich unterschiedlich umfangreiche Englisch-Wörterbücher und auch 
unterschiedlich häufig genutzte Wörter ... ja, auch im Englischen.

Welches Wort war es denn?

Autor: Hornschaber (Gast)
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Einige werden wohl langsam alt und rutschen damit offensichtlich 
unvermeidlich in die "früher war alles besser"-Schiene.
Mein Beileid.

Autor: daniel (Gast)
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einige sind wohl zu jung um einen überblick zu haben
naja .. mein beileid^^

Autor: Nexus (Gast)
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Das Wort hieß "Bohrung". Es stand definitiv drin, ich habe es ihm ja 
hinterher (in Windeseile) herausgesucht. Es ist ein besonders fettes von 
Langenscheidt. Er konnte es nicht finden, da er auf die altbewährte Art 
nicht suchen kann.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ach Du Scheiße.

Gut, das ist wirklich grenzwertig.

Kann der gudsde denn wenigstens noch Text ohne Hyperlinks lesen? Kann er 
noch umblättern oder sucht er immer nach Scrollbalken?

Autor: Nexus (Gast)
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Er liest nur noch vom Bildschirm.

Autor: Hornschaber (Gast)
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>einige sind wohl zu jung um einen überblick zu haben
>naja .. mein beileid^^

Da haben wir ja schon einen, der es freiwillig zugibt. :)
Na, schon im neuen Manufaktum-Katalog geblättert? ;)

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Hornschaber wrote:
> Einige werden wohl langsam alt und rutschen damit offensichtlich
> unvermeidlich in die "früher war alles besser"-Schiene.
> Mein Beileid.

Es wird doch noch erlaubt sein, technische Entwicklungen kritisch zu 
hinterfragen?

Autor: Hornschaber (Gast)
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>Wer wollte nicht schon immer mal mit der Zeit gehen und dünne
>Zeitschriften und Romane von unter 200 Seiten, durch ein unkompaktes
>Gerät ersetzen mit einer Bildschirmdiagonalen von 6 Zoll! Dann hat deine
>Stunde jetzt geschlagen, denn ab sofort gibt es Technik aus der
>Steinzeit wieder ganz teuer!
>
>Dieses Gerät, das Bücher so fortschrittlich erscheinen lässt wie
>Cäsium-Atomuhren gibt es für den unglaublichen Preis von nicht zehn oder
<fünf Dollar, auch nicht sechs oder achtzig Dollar, nein, für den
>unglaublichen Preis von nur dreihundertsechzig Dollar! Also schlag jetzt
>zu und geh mit der Zeit!

Zeig mir bitte schnell das kritische Hinterfragen der technischen 
Entwicklung in diesem Beitrag.

>Jo, Papier ist echt Mist, noch nicht mal ein DRM (digital rights
>management) lässt sich damit umsetzen.

Oder in diesem.

Das digitale Klopapier zitiere ich hier mal nicht.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Besonders toll finde ich den Zusatz "Wireless".
Bis jetzt war das ja immer so ein Kabelsalat beim Lesen eines Buchs. Das 
ist auch der Grund, weshalb viele Jugendliche nur ungern ein Buch lesen, 
weils schlichtweg zu kompliziert ist - die ganze Verkabelung und so... 
da bringt so ein "Wireless Reading Device" schon enorme Vorteile.
Wie oft schon habe ich mich im Kabelsalat verheddert? Bei nicht sehr 
Umfangreichen Büchern geht das noch. Aber wenn ich so an Potter Band 7 
denke... Oder Meyer's grosses Konversationslexikon in 26 Bänden...

;-)

> In 50 Jahren wischt Ihr euch sogar digital den Ar.... ab!

Naja, das ist ja kein Problem, da das ein mehr oder weniger digitaler 
Zustand ist - entweder der A.... ist abgewischt (1) oder er ist nicht 
abgewischt (0).

Bitte nicht allzu ernst nehmen ;-)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Jörg Wunsch wrote:
> Kostenlose ebooks mit "layered ads" oder so'nem Käse...  Da weiß man
> dann, was man von einem Papierbuch hat.  Da schiebt sich nicht einfach
> unmotiviert ein Werbeprospekt vor die Seite, wenn man drin lesen will.

Hab auch schon Buecher mit Werbeseiten gesehen... scheint eine Zeit lang 
ueblich gewesen zu sein.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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andi wrote:
Dafür ist
> diese ganze Digitaltechnik viel zu kurzlebig und unsicher, oder glaubt
> einer von euch, dass es aktuell ein Speichermedium gibt, dass seinen
> Inhalt 500 Jahre behält? Bücher schon.

alte bücher ja, aber fast alles im 19. bis anfang 20. jahrhundert wurde 
auf säurehaltigem papier gedruckt und teilweise mit eisenhaltiger tinte 
beschrieben und ist somit nur 70-100 jahre haltbar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Langzeitarchivierung

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Ist doch ne feine Sache, allerdings viel zu teuer. Dummerweise kostet es 
wohl Geld, wenn man .doc oder .pdf anschauen will - man muss sie sich 
mailen und Amazon konvertiert die dann (gegen "a small charge") bevor 
sie auf dem Kindle landen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Hab auch schon Buecher mit Werbeseiten gesehen... scheint eine Zeit lang
> ueblich gewesen zu sein.

Hat Rowohlt in der ro.ro.ro.-Reihe in den 80ern gemacht. War meistens 
Werbung für Tütensuppenartiges, aus welchen Gründen auch immer. 
Glücklicherweise war die Fußpilzseite beidseitig bedruckt, so daß sie 
sich aus dem Buch entfernen ließ.

Arschlöcher.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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In meinen Schulbüchern (bin momentan 13. Klasse) ist auch oft genug 
Werbung vom Verlag oder sogar von Microsoft drin (besonders in den 
Englischbüchern von Cornelsen).
Auch in Englisch hab ich mal ne Geschichte gelesen wo es um die Zukunft 
der Bildung ging. Da hatten zwei kleine auch nochn Buch aufm Speicher 
(=Dachboden grml) gefunden und sich gewundert, dass beim Vor- und 
Zurückblättern derselbe Inhalt wieder und wieder erschien...

Was Gedrucktes ist einfach was Wunderbares. Schlicht und ergreifend.

Autor: adx (Gast)
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Ich finde, die Batterie oder der Akku sollte bei solchen Geräten für 
>100h  Dauerbetrieb reichen. Sonst muss man ja wieder ständig (wie bei 
Notebooks) auf die Akkuanzeige schauen. Wenn die Dinger dann auch noch 
halbwegs preisgünstig (<100€), ziemlich robust und 
temperaturunempfindlich sind (normale LCDs sind ab ca. 60°C, die man im 
prallen Sonnenlicht leicht erreicht kaum mehr ablesbar), sind sie meiner 
Meinung nach wirklich eine Konkurrenz zum Buch. So sind sie aber eher 
ein Nischenprodukt.

Autor: Sweet Home Alabama (Gast)
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Ohne jetzt den ganzen Thread gelesen zu haben: Ich finde das im Prinzip 
nicht schlecht. Dieses ePaper ist wirklich sehr gut lesbar. Wenn das 
Gerät nicht so DRM-verseucht wäre und vielleicht noch mit offenen 
Formaten arbeiten würde, würde ich es mir kaufen.

Autor: na sowas (Gast)
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Jörg Wunsch wrote:
> Kostenlose ebooks mit "layered ads" oder so'nem Käse...  Da weiß man
> dann, was man von einem Papierbuch hat.  Da schiebt sich nicht einfach
> unmotiviert ein Werbeprospekt vor die Seite, wenn man drin lesen will.

Andreas Schwarz (andreas) (Admin) wrote:
> Hab auch schon Buecher mit Werbeseiten gesehen... scheint eine Zeit lang
> ueblich gewesen zu sein.

Ich habe bereits so ein ebook Reading Device. Meines nennt sich ziemlich 
altes, gebraucht gekauftes Notebook; hat einen deutlich größeren 
Bildschirm; kann nicht nur Grau, sondern auch Farbe; läuft ohne Netz 
noch ungefähr 3 h am Stück; lässt mir die Kontrolle über "layer ads", 
kann sogar wireless und das beste, es hat weniger als ein Drittel des 
Dingens von Amazon gekostet. Achja und DRM hat sich freiwillig meiner 
Kontrolle untergeordnet - it's not a bug, it's a faeture!

Hach .. (schwärm) .. macht Spass darauf zu lesen ..

und mein Readerchen kann noch sooo viel mehr .. ;)

(nur bei Spielchen mit 3D-Grafik versagt es den Dienst komplett; aber ob 
der Kindle bei schnellen 3D-Darstellungen brilliert? :))

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Also wenn das Teil klappbar ist, eine Größe von 2 DinA4 Seiten hat, 
unter ~70 Euro kostet, man da normale SD/MMC-Karten reinstecken kann und 
die Software mit PDF, PS, TXT und ODF Dateien umgehen kann würde ich mir 
eins kaufen.

Das angebotene Teil ist für Leute die sich auch sonst jeden neuesten 
Technikfirlefanz kaufen, Hauptsache neu und es hebt einen von der Masse 
ab.

Autor: Gast (Gast)
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Vergleich mal den Kontrast zwischen deinem alten Notebook und einem 
E-Paper Display...

Autor: Hornschaber (Gast)
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Man kann diese Geräte wirklich nicht mit Notebooks vergleichen, das 
Lesegefühl ist vollkommen anders (besser), da einen kein Bildschirm 
aktiv anstrahlt.

Es gibt übrigens eine gute Alternative für das gehypte Amazon-Gerät:
http://en.wikipedia.org/wiki/Sony_Reader

Sieht 100mal besser aus, ist kompakter und man kann rtf,pdf,txt,lrf 
lesen.
Da die Firmware auf Linux basiert, sind auch erweiternde Patches zu 
erwarten.
Nebenbei gehen auch jpeg,png,bmp,mp3 und aac (Kopfhöreranschluss 
vorhanden).
Und es gibt je einen Slot für Memory Stick Pro Duo und SD-Card 
(allerdings (noch?) kein SDHC).

Die Akkulaufzeit lässt sich übrigens schlecht in Stunden angeben, da das 
Gerät nur dann nennenswert Strom verbraucht, wenn umgeblättert wird. Ist 
eine Seite einmal auf dem Bildschirm, ist der Verbrauch nahe 0. 
Demzufolge wird die Akkulaufzeit mit 7500 Seiten angegeben.

Ich sage nicht, dass solche Geräte (und das sind ja hier noch die 
absoluten Kinderschuhe) Bücher ersetzen können. Aber ich sage auch 
nicht, dass Videospiele "herkömmliche", also Brett-, Holz-, etc-Spiele 
ersetzen können, und schaut euch an, wie es sich entwickelt.

Das Gerät gibts für knapp 300€ auch schon bei ebay, wenn man es sich aus 
USA mitbringt oder bringen lässt, sinds etwa 200€.

Autor: na sowas (Gast)
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> Vergleich mal den Kontrast zwischen deinem alten Notebook und einem
> E-Paper Display...

Was soll ich mit noch mehr Kontrast? Mein Kontrast reicht mir völlig 
(hab glücklicherweise kein so dämliches Spiegeldisplay, das die 
angeblich so viel modernere Technik den Leuten heutzutage vor den Latz 
knallt).

Autor: Gast (Gast)
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Naja, wenn du nur drinnen lesen willst reicht es wohl. Kommt aber nicht 
wirklich an den Lesekomfort eines Buches ran.

Autor: na sowas (Gast)
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> Naja, wenn du nur drinnen lesen willst reicht es wohl.

Nö, im indiekten Tageslicht (Sonne scheint) sieht es irgendwie bereits 
aus wie e-Paper :)

> Kommt aber nicht
> wirklich an den Lesekomfort eines Buches ran.

Das will ich gerne zugeben, dafür hat es aber etliche andere Vorzüge 
(vor allem der Preis)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hat das Dingen überhaupt ein LCD? Ist ja ansonsten gar nicht 
vergleichbar mit einem normalen Laptop.

Autor: Wasser (Gast)
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>Ist ja wohl klar, das das über kurz oder lang die Bücher ablösen wird.
>Ich finde diese auf E-Paper basierenden Geräte super. Zurzeit sind sie
>leider noch ein bisschen groß und können nur S/W darstellen...

Glaube ich nicht. Vor 10 Jahren war ich übrigends einer der wenigen die 
bestritten haben das es in 5 Jahren keine Briefe sondern nur noch Mails 
geben wird. <gg>

Wer bitte ist so Blöd und kauft sich ein Gerät für viel Geld welches 
Strom verbraucht und bei Sonneneinstrahlung nicht lesbar ist.

Ok ok mitlerweile sollen sie dinger ewig halten und das mit der 
Sonneneinstrahlung haben die wohl auch recht gut in den Griff bekommen. 
Aber was ist mit vermerken ? Kannst du den kleinen Rechner mal eben in 
den Park nehmen und liegen lassen ? ? ? Was erzählt man der Versicherun 
wenn son Teil weg kommt ? Mein Gerät zum lesen von Digitalen Demo 
Büchern ist kaputt ?

Und kann man das Buch noch in 50 Jahren lesen ? ODer gibts dann andere 
die seit 35 Jahren nciht mehr kompatibel sind <gg> ODer geht die ganze 
Halbleiterkacke nach 20 Jahren eh kaputt ? Evtl. kann man ja noch ein 
Buchbackuper kaufen für 500€ <ggG>

Ich bin mir selten sicher aber das zeugs wird sich die nöchsten 50 Jahre 
nicht durchsetzen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Wasser wrote:
>>Ist ja wohl klar, das das über kurz oder lang die Bücher ablösen wird.
>>Ich finde diese auf E-Paper basierenden Geräte super. Zurzeit sind sie
>>leider noch ein bisschen groß und können nur S/W darstellen...
>
> Glaube ich nicht. Vor 10 Jahren war ich übrigends einer der wenigen die
> bestritten haben das es in 5 Jahren keine Briefe sondern nur noch Mails
> geben wird. <gg>
>
> Wer bitte ist so Blöd und kauft sich ein Gerät für viel Geld welches
> Strom verbraucht und bei Sonneneinstrahlung nicht lesbar ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Papier
Vorteile:
# hoher Kontrast (ähnlich normalem Papier)
# der Bildinhalt sieht aus jedem Blickwinkel gleich aus (Vorteil 
gegenüber LCDs)
# wegen der externen Beleuchtung bei normalem Raumlicht ebenso wie in 
hellem Sonnenschein lesbar.
Bevor man was vom Stapel lässt ist erkundigen nicht schlecht.

Autor: Wasser (Gast)
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>Bevor man was vom Stapel lässt ist erkundigen nicht schlecht.

Bzw. Weiterlesen und anständig Zitieren !

>Wer bitte ist so Blöd und kauft sich ein Gerät für viel Geld welches
>Strom verbraucht und bei Sonneneinstrahlung nicht lesbar ist.

>Ok ok mitlerweile sollen sie dinger ewig halten und das mit der
>Sonneneinstrahlung haben die wohl auch recht gut in den Griff bekommen.

Nicht nur das lesen was man gerne lesen will !

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Ich find sowas ziemlich überflüssig.

Eine mimetische Technologie, umwittert vom unwiderstehlichen Nimbus des 
Fortschritts, will das altbewährte Buch ersetzen?

Hatte jemand von euch schon mal Kunstformen der Natur in der Hand?
Und fände es ganz toll, das auf nem E-Paper zu sehen? Was für ein 
armseliger, erbärmlicher Abglanz muss das sein!

Kann ich so ein Buch nem Kumpel ausleihen? Nein, natürlich nicht. Es sei 
denn, ich geb ihm mein Gerät und kann selber keine Bücher mehr lesen.
Oder er muss sich auch so ein Gerät kaufen (merkt ihr was?) damit ich es 
ihm leihen kann. Was aber garantiert durch ein DRM verhindert wird.

Der entscheidende Unterschied zwischen Buch und Gerät ist -- so trivial 
es sich anhört -- dass ein Buch sein Inhalt ist, während bei dem 
E-Zeug Gerät und Inhalt getrennt sind, mit all den Problemen, die das 
mit sich bringt: DRM, Gerät kaputt --> kein einziges Buch kann ich mehr 
lesen.

Ist das in 10 Jahren noch aktuell? Bei den heutiger irrwitzigen 
Innovationszyklen ist das Ding spätestens in 2 Jahren für die Tonne, sei 
es auch nur, weil es unmodern und nicht mehr cool ist.

Resourcensparend? Da würde mich mal die Öko-Bilanz interessieren: 
Kompletter Resourcenverbrauch (Material+Herstellung+Transport+Betrieb, 
Netzteile, Akkus, Medien, etc. nicht vergessen) geteilt durch 
Lebensdauer. Das soll besser sein als ein Buch???

Wie entsorgt man das? In den Alt-E-Buch-Container? Ins 
E-Buch-Antiquariat? Oder verschippern in die "Dritte" Welt? Welche 
Schadstoffe sind da drin?

Kann ich so ein Teil einfach am Strand in der Sonne liegen lassen? Was 
ist, wenn mein kleiner Neffe vorbeikommt und das Ding als Hammer oder 
Fliegenklatsche benutzt? Das Techno-Zeug muss also unbedingt weit weg 
von der Brut; ein Buch hätte bei entsprechender Aktion vielleicht n paar 
Eselsohren oder ne zerrissene Seite. Das Techno-Zeug muss direkt auf die 
Halde. Ein paar Tropfen Salzwasser killen das Ding, wenn ich ausm Meer 
zurückkomme und ein Tropfen drauf landet, auf nem Buch gibt das nen 
kleinen Salzfleck, der mich auch ein paar Jahre später noch an der 
Urlaub erinnert...
Gut, nen Haeckel würde ich auch nicht an den Strand mitnehmen.

Wie macht das ne Familie? Brauch da jeder sein Gerät? Offenbar, wenn 
alle gleichzeitig lesen wollen. Was aber in einer deutschen 
Durchschnittsfamilie nie der Fall sein dürfte, die sitzen bestenfalls 
alle gemeinschaftsstiftend vor der Glotze -- oder jeder vor seiner 
eigenen.

Kann ich da Randnotitzen machen, Anmerkungen, Skizzen? Man kann ja noch 
nichtmal Querlesen auf so einem Gerät und nicht blättern -- man kann 
vielleicht Knöpfchen drücken oder Mauszeug bedienen, aber nicht 
blättern.

Man hat ne Kiste in der Hand (was wiegt sowas eigentlich) und kein 
Material, dass sich einigermassen der Hand und der momentanen 
Greifposition anschmiegt.

Praktisch wäre es evtl. bei fremdsprachlichen Büchern, wenn man direkt 
ein unbekanntes Fremdwort nachschlagen könnte. Entweder bezahlt man 
horrende Summen für ein Wörterbuch, oder man bräuchte einen 
online-Zugang, was das ganze Komplett vollends irrwitzig macht: Ein Buch 
mit online-Zugang, Betriebsystem (ok, das hat es auch ohne 
online-Zugang), Wirewall, etc.

Fazit: Das ganze ist bestenfalls ein Prestige-Objekt und zeigt:
"Ich gehe mit der Zeit und weiß, was angesagt ist. Je technischer eine 
Lösung, desto besser."

Autor: Neu (Gast)
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Was wäre, wenn es in Zukunft möglich ist ein Buch zu "bauen" das aus 
real haptisch anzufassenden E-Papierseiten besteht? Ich wähle dann auf 
dem Buchdeckel aus, in was für ein Buch sich das Buch verwandeln soll. 
Dann hätte ich den konventionellen Blätterspaß und gleichzeitig ein sich 
wandelndes Buch.

Heute ist das natürlich noch Zukunftsmusik, aber ich kann mir denken, 
dass im Zuge der Nanotechnik durchaus Dinge möglich sein könnten, die 
wir heute allenfalls erahnen können. Ein E-Buch, welches genauso 
aussieht wie ein Papierbuch und sich auch so blättern lässt, aber dank 
Technik im Inhalt variabel ist.

Und nebenbei: Warum sind so viele von euch gegen diese Technik? Es 
handelt sich doch um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Der ganze 
Fortschritt ist im Wesentlichen eine solche Maßnahme. Sie kurbelt die 
Wirtschaft an und gibt uns Ingenieuren Arbeit.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Hatte jemand von euch schon mal Kunstformen der Natur in der Hand?

Ja, das ist nett. Ich käme bei so etwas ebensowenig wie bei anderen 
Kunstbänden auf die beknackte Idee, mir das auf einem Display ansehen zu 
wollen. Die Photobände von Ansel Adams sind im Duotone- oder sogar 
Tritone-Verfahren gedruckt worden, das sind von ihm mitentwickelte 
hochauflösende Drucktechniken, mit denen der Tonwertumfang 
anspruchsvoller Photographien reproduziert werden kann. Sowas nimmt man 
nur mit etwas Andacht in die Hand.

Der Grundgedanke eBook-Reader hat aber auch etwas für sich, betrachte 
ich die Inkompatibilität meiner Leserate und der 
Fluggepäckbeschränkungen, ist jeder längere Urlaub ein Problem. Ich habe 
aus Verzweiflung bereits einen längeren Text auf dem Display meines 
Telephones gelesen (das allerdings ist erstklassig), aber mit einem 
"electronic Ink"-Display ist das nicht zu vergleichen.

Allerdings sähe ich soetwas nur als Ergänzung und nie, *nie!* niemals 
nie als Ersatz für Bücher an.

Im Bereich der technischen bzw. techniknahen Literatur allerdings frage 
ich mich schon lange, ob es wirklich erforderlich ist, das 
zwölfhunderste "Die besten Office95/97/2000/XP/2003/2007-Tips"-Buch 
wieder und wieder auf Papier herzustellen. Das wird vielleicht ein 
halbes Jahr lang genutzt und ist dann obsolet, weil es dann wieder eine 
neue Version gibt.

Da wäre eine elektronische Distributionsform sicherlich besser.

Allerdings nur auf einem wirklich exzellenten Display, ein 
hochauflösendes "electronic ink"-Display muss es schon sein.

Insgesamt sprechen aber sehr viel mehr Punkte gegen eBooks als dafür, 
vor allem der "Rechte"-Faschismus.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Neu schrob:
> Was wäre, wenn es in Zukunft möglich ist ein Buch zu "bauen" das aus
> real haptisch anzufassenden E-Papierseiten besteht? Ich wähle dann auf
> dem Buchdeckel aus, in was für ein Buch sich das Buch verwandeln soll.
> Dann hätte ich den konventionellen Blätterspaß und gleichzeitig ein sich
> wandelndes Buch.
>
> Heute ist das natürlich noch Zukunftsmusik, aber ich kann mir denken,
> dass im Zuge der Nanotechnik durchaus Dinge möglich sein könnten, die
> wir heute allenfalls erahnen können. Ein E-Buch, welches genauso
> aussieht wie ein Papierbuch und sich auch so blättern lässt, aber dank
> Technik im Inhalt variabel ist.
>
> Und nebenbei: Warum sind so viele von euch gegen diese Technik? Es
> handelt sich doch um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
> Der ganze Fortschritt ist im Wesentlichen eine solche Maßnahme.
> Sie kurbelt die Wirtschaft an und gibt uns Ingenieuren Arbeit.

Das ist genau die Intention einer solchen "Innovation", die des Kaisers 
neue Kleider als Fortschritt verkauft. Es ist ein Puzzleteil in einem 
System, das nur funktionieren kann, wenn es ständig wächst und wächst 
(welches biologische System stafft es, in einem beschränken Lebensraum 
unablässig ständig zu wachsen?).

Dass es nicht um das Gerät an sich geht, sieht man daran, dass es erst 
entwickelt wird, dann beworben, um einen Bedarf zu schaffen und dann 
verkauft wird. Die Entwicklung gründet also nicht auf einem vorhandenen 
Bedarf. Es ist Teil und Instrument, eine riesige Maschine in Gang zu 
halten und immer weiter aufzublähen. Das Ziel einer solchen Entwicklung 
ist auch nicht, ein Gerät hervorzubringen, dass die nächsten 50 Jahre 
unverändert zur Verfügung steht und Dienst am Menschen leistet. Nein, es 
muss ständig verbessert werden und die alten müssen entsorgt werden!

Die Begründung ist dann, der technische Fortschritt erfordere das. Warum 
fängt man so etwas also an, was eine Kette von ständig neuen 
Produktlinien sytemisch bedingt?

Es wird was neues, hochtechnisches entwickelt und dann:
"Wir haben da eine Lösung, und bei richtiger Formulierung des Problems 
sieht alles andere blass dagegen aus."

Diese kritische Hinterfragung bin ich oben zugegebenermassen schuldig 
geblieben, und in einem Technik-Forum sind solche Gedanken wohl ziemlich 
ketzerisch.

Aber mit deinem Einwand hebst du die Diskussion auf die Ebene, auf die 
sie eigentlich gehört. Nachdem das Produkt einer kritischen Begutachtung 
IMHO nicht standhält, enpuppt es sich auf höherer Ebene als Produkt 
eines Systems, das immer weiter wachsen muss, um zu funktionieren. Ob es 
sich dabei um elektronisches Papier oder was anderes handelt, ist dabei 
ziemlich egal und austauschbar.

Autor: Sweet Home Alabama (Gast)
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> Was wäre, wenn es in Zukunft möglich ist ein Buch zu "bauen" das aus
> real haptisch anzufassenden E-Papierseiten besteht? Ich wähle dann auf
> dem Buchdeckel aus, in was für ein Buch sich das Buch verwandeln soll.
> Dann hätte ich den konventionellen Blätterspaß und gleichzeitig ein sich
> wandelndes Buch.

Im Prinzip nicht schlecht, aber so ein eBook hätte dann eine begrenzte 
Anzahl von Seiten. Das heißt, bei langen Büchern fehlt am Ende ein 
Stück, oder man muss am Anfang weiter lesen. Das finde ich eher 
suboptimal.
Am besten man gestaltet so ein eBook modular. Das heißt, man könnte ein 
Art Erweiterungspack anbieten, mit dem man das eBook um 100 Seiten 
verlängern kann, wenn das Buch zu lang ist.

> Dass es nicht um das Gerät an sich geht, sieht man daran, dass es erst
> entwickelt wird, dann beworben, um einen Bedarf zu schaffen und dann
> verkauft wird. Die Entwicklung gründet also nicht auf einem vorhandenen
> Bedarf.

Natürlich muss erst etwas entwickelt und auf den Markt gebracht werden, 
um zu sehen, ob ein Bedarf danach entsteht. Wenn die nicht der Fall ist, 
wird eben nichts verkauft.
Wie soll denn bitte ein Bedarf nach etwas entstehen, von dem man nicht 
weiß, dass es existiert oder existieren könnte?

Autor: Gast123 (Gast)
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Mal wieder das typische Schwarz-Weiß-Sehen. Ich stimme hier Rufus mal 
voll zu. Es ist eine super Ergänzung. Auf der Arbeit könnte ich sowas 
nutzen, um Datenblätter, Schaltpläne oder ähnliches zu nutzen, ohne sie 
ständig drucken zu müssen (dann wäre natürlich DIN-A4-Format 
praktischer, aber es geht erstmal ums Prinzip).

Ebenso gibt es eben Bücher, die man einfach nur so mal lesen möchte und 
dann fast man sie eh nie wieder an. Eine andere Anwendung wären 
Zeitungen oder Zeitschriften. Die liest man meist auch eh nur einmal und 
schmeißt sie wieder weg. Oder man liest die meisten Artikel erst gar 
nicht. Da braucht man kein gedrucktes Papier.

Für viele Anwendungen sind aber Bücher immer noch erste Wahl und werden 
es auch bleiben. Ein E-Book (das Ding von Amazon finde ich persönlich 
wegen den genannten Einschränkungen völlig uninteressant) kann aber für 
bestimmte Anwendungen für eine bestimmte Zielgruppe interessant werden. 
Die Sprüche von wegen E-Books werden die Bücher völlig ersetzen kommen 
doch nur aus den Marketingabteilungen der Hersteller.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Die Sprüche von wegen E-Books werden die Bücher völlig
> ersetzen kommen doch nur aus den Marketingabteilungen der Hersteller.

Erinnert sich noch wer an den Spruch vom "papierlosen Büro"?

Autor: Gast123 (Gast)
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Naja während der .com-Blase hat man ja noch alles geglaubt :D

Autor: mh (Gast)
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Der Papierbedarf ist doch stetig gestiegen. Heutzutage wird doch jeder 
Popanz ausgedruckt um kurz darauf im Papiermüll zu landen.

Autor: Neu (Gast)
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@ Johann

> Diese kritische Hinterfragung bin ich oben zugegebenermassen schuldig
> geblieben, und in einem Technik-Forum sind solche Gedanken wohl ziemlich
> ketzerisch.

Ich denke nicht das diese Gedanken ketzerisch sind. Du hast doch 
vollkommen Recht. Mich stimmt diese Entwicklung auch nachdenklich und 
dennoch weiß ich, dass mein Wohlstand darauf basiert. Er basiert darauf, 
dass jede Menge Kram produziert wird, der eigentlich nicht gebraucht 
wird. Ich würde sonst als Arbeitskraft nicht gebraucht. Ich denke hier 
hat jeder Ingenieur auch eine gewisse Verantwortung das kritisch zu 
hinterfragen --> siehe auch den Thread zur Produktidentifikation.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Gast123 wrote:
> Mal wieder das typische Schwarz-Weiß-Sehen. Ich stimme hier Rufus mal
> voll zu. Es ist eine super Ergänzung. Auf der Arbeit könnte ich sowas
> nutzen, um Datenblätter, Schaltpläne oder ähnliches zu nutzen, ohne sie
> ständig drucken zu müssen (dann wäre natürlich DIN-A4-Format
> praktischer, aber es geht erstmal ums Prinzip).

Es ging ja um Bücher, dafür sind die Dinger wohl konzipiert. Wenn ich 
mir mal ne kontrete Situation auf Arbeit vorstelle: Schaltplan (ca. 6 
DIN A4, Layout, Datenblätter daneben mit Pin- und SFR-Belegung, etc.) 
Auf einem Monitor ist ds zugegebenermassen nervig, und ich hab's daher 
auf Papier, was ich dann aber öfter brauchen kann. Wenn ich mehrere 
Dokumente nebeneinander brauche wird die Anzeige entweder winzig klein, 
oder man bräuchte mindestens 3-4 von den Dingern. Wirklich überzeugend 
finde ich die Vorstellung immer noch nicht.

Und es ist kein Schwarz-Weiß-Sehen. Ich mach mir eben Gedanken um die 
Sachen und hinterfrage das Zeug, das ständig neu auf den Markt drängt. 
Und ich kann eben nicht wirklich was überzeugendes darin sehen.

Neu wrote:
> @ Johann
>
>> Diese kritische Hinterfragung bin ich oben zugegebenermassen schuldig
>> geblieben, und in einem Technik-Forum sind solche Gedanken wohl ziemlich
>> ketzerisch.
>
> Ich denke nicht das diese Gedanken ketzerisch sind. Du hast doch
> vollkommen Recht. Mich stimmt diese Entwicklung auch nachdenklich und
> dennoch weiß ich, dass mein Wohlstand darauf basiert. Er basiert darauf,
> dass jede Menge Kram produziert wird, der eigentlich nicht gebraucht
> wird. Ich würde sonst als Arbeitskraft nicht gebraucht.

Geht mir ja nicht anders, auch ich verdiene meine Brötchen mit "Dingen, 
die die Welt nicht braucht" -- etwas überspitzt gesagt. Natürlich 
interessiere ich mich für Technologie. Halbleiter-, Gen-, Nuklear-, 
Nano- oder Informationstechnologie finde ich hochinteresant und 
-spannend. Was aber nicht heißt, dass ich deren Einsatz jeweils 
undifferenziert gegenüberstehe. Wenn man sich keine Gedanken um "Gott 
und die Welt" macht, dann geht es einem in der heutigen Zeit bestimmt 
besser.

> Ich denke hier
> hat jeder Ingenieur auch eine gewisse Verantwortung das kritisch zu
> hinterfragen --> siehe auch den Thread zur Produktidentifikation.

So rosig sieht's mit "Produktidentifikation" wahrlich nicht aus.

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