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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik igbt mit µC direkt ansteuern


Autor: Diamand (Gast)
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Hallo leute

Kann jemand  mir sagen ob man  ich  ein logic pegel-IGBT direckt von 
eimen µC  ansteuern kann??.  Sie sind doch Spannungsgesteuert oder 
!!!!!!!!  oder brauche ich noch einen Treiber davor ?  und was dann  mit 
dem Schutz ?  mit will  wie möglich mit wenige Bauteile auskommen.

Danke  für jeder Hilfe

Diamand

Autor: 11833 (Gast)
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"ein logic pegel-IGBT"

Welches denn? Ein Datenblatt wäre Gold wert, Diamand.

Autor: Diamant (Gast)
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hier ist der Bauteil im Anhang

Autor: HildeK (Gast)
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Ich habe zwar noch nie einen eingesetzt, aber RTFM:
- R2, Gate to Emitter Resistance min. 10kOhm
- Gate to Emitter Voltage Continuous abs. max. +/-10V

Sollte also kein Problem sein.

>und was dann  mit dem Schutz ?
Welchem Schutz?

Autor: Diamant (Gast)
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ist diese R2 nicht in dem Treiber integriert ??? oder soll  ich  noch 
dazu schalten.

vom schutz meine  ich den µC  und den Treiber .
ist es da nicht nötig ???

danke

Autor: Diamant (Gast)
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schutz  vor induzierte Spannungen natürlich, denn ich  will eine Spule 
damit treiben

Autor: HildeK (Gast)
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>ist diese R2 nicht in dem Treiber integriert ???
Ja, ist er. Das heißt, dein Ausgang wird mit >10k belastet. Deshalb: 
kein Problem.

>schutz  vor induzierte Spannungen natürlich, denn ich  will eine Spule
>damit treiben
Freilaufdiode?
Die Spannung treten am Kollektor auf - den musst du ev. schützen.
Natürlich kann kapazitv von C auf das Gate eine parasitäre Kopplung da 
sein. Muss man getrennt untersuchen. Ev. auch am Gate einen 
(hochohmigen) Vorwiderstand hinzufügen und ev. Schutzdioden gegen Masse 
und VCC (solche sind im Gate für >10V schon eingebaut).
Aber:
- die restlichen Details deiner Schaltung sind mir unbekannt
- wie ich schon sagte: "Ich habe zwar noch nie einen eingesetzt"

Autor: GB (Gast)
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Hallo,

> Ja, ist er. Das heißt, dein Ausgang wird mit >10k belastet.

Falsch, der 10k-Widerstand trägt nur unwesentlich zur Belastung bei.
Du lädst das Gate über einen 70 Ohm Serienwiderstand.
Transistor aus -> Gatekapazität ungeladen -> 0V an der Gatekapazität. 
Einschalten: Gate über 70 Ohm an 5V = 70mA Peak.
Beim Ausschalten umgekehrt.
Ich glaube kaum, dass der µC das kann.

> Deshalb: kein Problem.

Deshalb: ernsthaftes Problem. Problem wird umso größer, je höher die 
Schaltfrequenz ist. Ohne Treiber wir das nichts.

GB

Autor: Martin Schneider (Gast)
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Du solltest einen Reihenwiderstand zwischen µC und IGBT einplanen,
so 100R bis 1k.
Die Schutzschaltung im IGBT sorgt bei zu hoher Spannung am Kollektor für 
einen Strom Richtung Gate, das funktioniert aber nur, wenn das Gate 
nicht zu niederohmig getrieben wird.
(Ich habe 1k genommen, Motorradzündanlage, ähnliches Teil von Motorola)

Ahoi, Martin

Autor: Rolf Heindorf (Firma: AERAS GmbH) (rolf-heindorf)
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Hallo,

"Deshalb: ernsthaftes Problem. Problem wird umso größer, je höher die
Schaltfrequenz ist. Ohne Treiber wir das nichts."
Die Schnelligkeit der Gateaufladung hängt natürlich vom gelieferten 
Strom ab. Weiß jetzt nicht, was ein µC bringt. Leistungsmäßig scheint es 
kein Problem zu sein. Mit 10µs Schaltzeit und entsprechend 100 kHz komme 
ich nach P=QxUxf bei 5V und 17 nC auf 8mW.

"Die Schutzschaltung im IGBT sorgt bei zu hoher Spannung am Kollektor 
für
einen Strom Richtung Gate, das funktioniert aber nur, wenn das Gate
nicht zu niederohmig getrieben wird."
Da stimme ich zu, könnte u.U. Probleme geben.Hab' aber keine Ahnung, was 
ein µC schlucken kann.Ich würde deshalb keinen Widerstand in Reihe 
schalten.Der µC wird die kurze Stromspitze doch schon 
vertragen/begrenzen.

Autor: Diamand (Gast)
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danke schön für ihre beiträge.  ich probiere und sagt euch dann 
bescheid

Autor: Diamand (Gast)
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ist es noch nötig einen kondensator zw. Collektor und emitter zu 
schalten  so 220uF/400V ?????

Autor: Martin Schneider (Gast)
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Falls du den IGBT zuverlässig himmeln willst, wäre das eine brauchbare 
Methode...

Im Ernst: 220µF/400V speichern genug Energie, um den kurzschließenden 
IGBT zu grillen - ich hoffe, du meintest 220nF...
Der ist bei mir nicht drin, in den Zündanlagen, in denen der verbaut 
wird, dient er normalerweise dazu, die Spannungsanstiegsgeschwindigkeit 
bei Abschalten des Transistors und damit die Höhe der entstehenden 
Spannungsspitze an der Induktivität zu begrenzen - das übernimmt die 
Schutzschaltung im IGBT. Die ist bei den Ignition-Typen dafür ausgelegt, 
das auch im Dauerbetrieb zu tun.

Ahoi, Martin

Autor: Diamand (Gast)
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danke martin
  ja  ich meinte der 220nF

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