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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage, Keramik oder Folienkondensator


Autor: Sven (Gast)
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Hallo,

ich habe mich heute mit einem IC zur Lautstärke und Klangregelung (Höhen 
und Bässe) beschäftigt. Das IC ist auf einem Steckbrett aufgebaut und 
wird über den I2C-Bus angesteuert, funktioniert sehr gut. Das IC zur 
Klangregelung benötigt diverse Kondensatoren, habe erst einmal welche 
aus der Bastelkiste genommen.

Ich will die Schaltung jetzt auf eine Platine aufbauen, meine Frage ist 
nun: Welche Art von Kondensatoren, Folie- oder Keramik, sind für diese 
Audioanwendung besser geeignet? Oder ist die Wahl des Kondensatortypes 
egal?

Vielen Dank schon mal für eine Antwort.

Autor: nullahn (Gast)
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Folie

Autor: Harald A. (embedded)
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Habe mal ein wenig Google bemüht, aber nur weil ich das selber mal 
wissen wollte:
http://www.google.de/search?q=audio+eigenschaften+...

Und kam (unter vielen anderen) auf diesen Beitrag:
www.audio-consequent.de/info/inf_baue.htm

Autor: Sven (Gast)
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Vielen Dank für die Antworten,

habe den o.g. Artikel mal "kurz" durchgelesen, aber ich suche nicht den 
idealen Kondensator, sondern ledeglich ob der im beschriebenen Fall 
Keramik- oder Folienkondensatoren besser geeignet sind. Ich habe eh nur 
die Auswahl zwischen diesen beiden Aufbauarten (Keramik- oder Folie).
Ich beschäftige mich überwiegent mit Digitalelektronik und deren 
Programmierung, und kenne mich aus diesem Grund nicht besonders gut 
"Audio"-Dingen aus.
Über eine kurze Antwort warum nun der Eine, oder Andere, Typ besser 
geeignet ist würde ich mich sehr freuen.

Danke

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Über eine kurze Antwort warum nun der Eine, oder Andere, Typ besser
>geeignet ist würde ich mich sehr freuen.

Bei einigen Keramik-Kondensatoren hängt die Kapazität von Spannung und 
Temperatur ab, das ist meist unwillkommen. NP0/COG Keramik und Folie hat 
diesen Effekt nicht merkbar.

Aber das Thema Kondesator-Typen ist ein weites Feld, da gibt es noch 
viel: Keramik hat Piezo-Eigenschaften, dann gibt es natürlich auch 
Ohmsche Verluste, parasitäre Induktivität, selbstheilung bei 
Durchschlägen, Verhältnis Baugröße zu Kapazität, natürlich polare 
Elektrolyt- bzw. Tantal-Kondensatoren...

Es gibt also keine kurze Antwort.

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Keramikkondensator klärt gut auf. Wie mein 
Vorredner schon sagte: NP0/COG solte ok sein für Audio, bin da 
allerdings kein Purist. X7R und Y5V sind auch noch so gängig, allerdings 
von mir nur al Blockkondensator verwendet, für 
Signalverarbeitungsbelange verzerren die zuviel.


Cheers
Detlef

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