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Forum: Offtopic Gibt es Materialien die keine Oberflächenstruktur aufweisen?


Autor: Lukas Migi (luke_)
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Das hab ich mich schon öfters gefragt nur wusste ich nicht wo ich es 
posten soll?
Gibt es eigentlich ein Material dass KEINE Oberflächen Struktur 
aufweist?
Denn Papier oder die Lotusblüte haben ja auch unter dem Mikroskop 
sichtbare Strukturen?


Würde mich echt interessieren!





Lukas

Autor: *.* (Gast)
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Einkörniger Siliziumkristall?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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'Keine Struktur' ist doch auch eine Struktur, oder?

Autor: Gast (Gast)
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Uhu Uhuhu, du wirst mir immer unsympatischer durch deine sinnlose 
Beiträge. Ich hab dich zwar nie leiden können, aber manchmal bringt mich 
dein Scheiß zum kochen.

Lukas, nein gibt es nicht. Sogar die super glatte Nanooberfläche hat 
eine Struktur. Die Klos in Tokyo fand ich genial, die waren zumindest im 
Hotel Nanobeschichtet, dass keine Uhu's drauf kleben geblieben sind...

Autor: Gast (Gast)
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kommt darauf an wie Du "keine Struktur" definierst! Ganz arg glatt!?

Strukturlos, also glatt, für Dein Tastgefühl (Fingerkuppe) dürfte wohl 
Glas sein, bei genügend großer Vergrösserung hat aber auch Glas eine 
Struktur, genmauso wie glasiertes Keramik (Wachbecken)

Ansonsten fällt mir noch alles ein was man lackieren und polieren kann - 
evt. noch poliertes Kunststoff!?

Autor: Gast (Gast)
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nachtrag:
ich glaube alles was man polieren kann ist "irgendwann" einmal 
strukturlos - zumindest bis zu einer gewissen vergröserung.

ich würde mal behaupten dass alles nur so lange strukturlos ist, bis man 
eine Methoden gefunden hat, die nicht vorhandene struktur so weit zu 
vergrössern, bis man sie wieder sehen kann!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Uhu Uhuhu, du wirst mir immer unsympatischer durch deine sinnlose
> Beiträge.

Na sowas. Aber nicht alles, was du nicht verstehst, ist sinnlos.

> Ich hab dich zwar nie leiden können, aber manchmal bringt mich
> dein Scheiß zum kochen.

Vielleicht solltest du einfach mal dein Hirn anwerfen, statt zu 
kochen...

Selbst wenn es ein Nicht-Struktur gäbe, wäre das auch eine Struktur.

Autor: Gast (Gast)
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Wasser?

Ist zwar flüssig, aber es wurde ja nicht nach festen Materialien 
gefragt.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Helium, das auf eine Temperatur knapp über dem absoluten Nullpunkt 
abgekühlt wird, wird nicht fest, sondern geht in einen sogenannten 
"supraflüssigen" Zustand über. Bei diesem sind die Atome in nahezu 
vollkommener Ruhe und die Oberfläche des flüssigen Heliums wird dadurch 
"ganz arg glatt", wie "Gast (Gast)" es so schön formuliert hat. So glatt 
ist die, dass sie mit den Wänden des Gefässes, wo das Helium drin ist, 
keine Reibung hat - würde man mit nem Teelöffel umrühren, dann würde das 
(flüssige) Helium nahezu endlos kreisen. Eben wegen der fehlenden 
Reibung.
(Quelle Brockhaus Multimedial)

Also - supraflüssiges Helium hat ne ganz arg glatte Oberfläche. Falls du 
sowas meinst.... wrd aber eher schwieriger, zu Hause im Bastelkeller das 
nachzuvollziehen.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Das Urkilo. Nein, nicht der olle Metallklumpen in Paris, das PTB hat ein 
aktuelles Urkilo. Es ist eine bis auf die atomare Ebene herunter absolut 
glatte Siliziumkugel. Um jegliche Verschmutzung zu verhindern, wird 
diese Kugel in einem Spezialbehälter in einem Reinraum aufbewahrt. Ein 
einzelnes Staubteilchen erzeugt bereits eine meßbare Abweichung. Glatter 
geht es nicht. Und damit sind wir auch schon bei der Antwort: Alle 
Materialien, die sich zu einem homogenen Einkristall züchten lassen wie 
eben Silizium. An zweiter Stelle würde ich Metalle sehen, die auf eine 
bereits recht glatte Oberfläche aufgedampft werden. Stichwort: 
Reflektionsschicht bei einer CD.

Gruß
Jadeclaw

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Naja... ich hab nur so nen bissel Werkstoffkunde im Abitur gehabt. Aber 
jedes Material hat eine gewisse Oberflaechenbeschaffenheit.

Wie kommst Du eigentlich auf die Frage?

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Ich würd mal sagen: Alles hat Struktur, man muss es nur weit genug 
vergrößern.

Mit dem Rastertunnelmikroskop kann man sogar einzelne Atome sichtbar 
machen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rastertunnelmikroskop

Und selbst dem Vakuum ordnet der Physiker eine Struktur zu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Vakuumfluktuationen

An strukturloser Materie würde mir eigentlich nur entartete Materie 
einfallen wie Bose-Einstein-Kondensat:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bose-Einstein-Kondensat

Wobei ich Uhuhu recht geben muss, genaugenommen gehört auch 
"strukturlos" zur Entität "Struktur", ebenso wie ne leere Menge auch ne 
Menge ist, wenn auch die Bemerkung hier nicht sooo erhellend war.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Johann L. wrote:

> Wobei ich Uhuhu recht geben muss, genaugenommen gehört auch
> "strukturlos" zur Entität "Struktur", ebenso wie ne leere Menge auch ne
> Menge ist, wenn auch die Bemerkung hier nicht sooo erhellend war.

Das ist ja schon lustig: Alle, die sich etwas näher mit der Frage 
beschäftigt haben, kommen zu demselben Schluß... Ist das wirklich nicht 
erhellend?

Die leere Menge ist es jedenfalls.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Wie ist denn der Strukturbegriff definiert?
Selbst ein Verbund aus Atomen ist eine Struktur.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nun, ich bin in mich gegangen und habe über meine Bosheit i.S. 
Struktur eine Nacht geschlafen und der große Geist hat mir folgendes 
eingeflüstert:

Die Struktur ist keine Materialeigenschaft, denn es kommt entscheidend 
darauf an, wie genau man hinguckt. Struktur ist also eher eine 
Eigenschaft des Auges/Meßgerätes, mit dem nach ihr gesucht wird ;-)

Aber Spaß beiseite: Da alles Struktur hat, führt die Frage, die Lukas 
gestellt hat, nicht weiter.

Wenn man aber nach der Textur fragt, dann ist man dem Dilemma 
entronnen...

http://de.wikipedia.org/wiki/Struktur
http://de.wikipedia.org/wiki/Textur

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