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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 6 Volt am AVR


Autor: Dirk (Gast)
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Hallo

Eine kleine Frage:
Die Atmega´s kann man laut Datenblatt von 4,5 - 5,5 Volt betreiben.
Hat schon mal jemand die Teile mit 6 Volt betrieben??? Halten die das
aus?
Wenns klappt könnte ich mir dann den Spannungregler etc. sparen, da ich
eine mobile Anwendung mit 6 Volt Lithiumbatterien betreiben will.

Danke

Dirk

Autor: Olaf (Gast)
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Hi Dirk,
wenn da bis 5,5 Volt steht, dann solltest du dich auch danach richten.
Schalte doch einfach eine Diode in Reihe, dann bist du auf der sicheren
Seite.

Olaf

Autor: Christian (Gast)
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Hallo

also mit (versehendlichen) 6,5V hab ich einen AT90S1200 zerstört...

Christian

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Olaf

Aua, mit der Diode hätte ich auch selbst kommen können. Soweit ich weiß
fallen doch immer so 0,7 Volt ab. Gibt es keine bei der nur 0,5 Volt
abfällt??


Danke
Dirk

Autor: andré (Gast)
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Warum sind dir die 0,2V denn soo wichtig?

mfg

Autor: crazy horse (Gast)
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wirklich zu empfehlen kann es nicht sein, unter absolute max. ratings
steht 6,0V.
Das STK500 lässt sich allerdings bis 6,0V einstellen, und ich habe mal
versehentlich ca. 100 Mega16 mit dieser Einstellung programmiert - sie
funktionierten alle noch (und tun es heute noch), zumindest habe ich
keine Reklamationen bekommen.

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Es haben ja auch schon Menschen überlebt, die vom Blitz getroffen wurden
...

Bei 6.0V hört es mit 2 Lithium-Zellen ja noch nicht auf, die
Schlußspannung beträgt zwischen 3.1 und 3.2V.

Warum nimmst Du nicht nur eine Lithium-Zelle (dann mit AVR L-Version),
oder eben einen Regler? Ist auch energiesparender, den AVR mit
niedrigerer Spannung zu betreiben.

Stefan

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Ein kleiner LP2985 oder ein MAX1615 sollten doch als Regler gehen,
ich würde keine 6 Volt anlegen, was wenns mal 6,2 werden?
Gruß
AxelR

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo

Ich brauche deshalb die 6 Volt, weil ich damit noch ein kleines
Magnetventil neben dem Atmel betreibe (über ULN2803). Das braucht nun
mal 6 Volt.

andre`: Ich hab mir gedacht: 6 Volt - 0,5 Volt = 5,5 Volt. Das ist das
maximale was im Datenblatt drin steht.
Ich kann natürlich auch mit 5,3 Volt arbeiten (war ja auch nur ne
Frage). Wenn ich eh in einen Laden gehen muß um mir eine Diode zu
kaufen gibt es ja vielleicht auch was passendes als die Standardtypen.
Ein Lowdrop Spannungsregelr ist bei 6 Volt auch schon fast am Ende (hab
ich schon Probiert).

Hat den sonst noch jemand eine Idee???

Grüße Dirk

Autor: Frank Linde (Gast)
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ATMEL als L-Version mit einer Zelle betreiben und den 2803 mit zwei
Zellen versorgen.

Gruß, Frank

Autor: Frank Linde (Gast)
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... oder auch nicht. Kann man den 2803 auf der Eingangsseite mit 3 Volt
betreiben?

Gruß, Frank

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Frank

Halt, Stop:
Nochmal: Ich möchte bzw. kann nur die 6 Volt Zellen benutzen, weil das
Magnetventil nicht mit 3 Volt zu betreiben ist. Das braucht die 6
(mindestens 5)Volt. Dazu benutze ich die (ich glaube) CRP2
Lithiumzellen.

Mit den 3,6 Volt Zellen und den L-Versionen funktioniert das gut. Das
hab ich auch schon gemacht. Auch den ULN hab ich schon mit 3 Volt
betrieben.
Ich muß halt irgendwie relativ einfach 0,5 Volt abknabbern, ohne viel
Aufwand wenn möglich.

Grüße
Dirk

Autor: crazy horse (Gast)
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langsam kapier ich hier nichts mehr. Was jammerst du denn nur mit deinen
5,5V rum? Warum willst du gerade 5,5V? Ist doch Sch...egal, ob 5,3 oder
5,5. Nimm die Diode oder besorg dir einen ordentlichen LDO, die gibts
mit weniger als 0,3V. Man kann wirklich Probleme erfinden, wo keine
sind :-(

Autor: Till (Gast)
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ja, wie oben geschrieben mit einer diode. schottkys liegen bei etwa
0,2V, normale siliziumdioden um die 0,6. da sie aber gut streuen nimm
doch wenn es dir denn wichtig ist dein multimeter und mess ein paar
durch bis die passende dabei ist. auf 100mV kommts aber wohl doch eher
kaum an, wenn der chip auch mit knapp 5V läuft nimm doch zwei dioden,
dann bekommt er ca. 4,8V.

 Alternativ ginge doch auch ein einfacher zehner - regulator:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201211.htm

das braucht dann nur einen widerstand, eine zehnerdiode, und halt den
üblichen elko nah am chip. Vorteile: billig, kein drop out, geht auch
wenn die spannung unter 5V gesunken ist und verminert sie dann auch
nicht mehr. Nachteil: verbraucht strom solange die spannung der zelle
noch über der Z spannung liegt.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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iss gut jetzt!!

nimm drei schottky's und aus die Maus.

Axel

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Till

vielen Dank, sowas hab ich gesucht. Endlich mal ne kreative mail mit
der man was anfangen kann.
Das Problem ist halt, daß ich bei batterieversorgten Schaltungen die
Batterie solange wie möglich ausnutzen will.

Crazy horse: Wenn es dein Hobby ist hier im Forum die Leute in einem
scheiß aggressiven Ton anzumachen finde ich das schlichtweg genauso
Scheiße. Es ist halt nicht jeder Elektroing. Es gibt tatsächlich auch
noch Leute die beschäftigen sich erst kurz mit der Materie, haben die
Weisheit noch nicht mit Löffeln gefressen und haben deshalb noch ein
paar Fragen.

Wenn du schon einen LDO mit 0,3 erwähnst hättest du ja wenigstens mal
den Typ nennen können.

Danke und Tschüss

Dirk

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Wenns Dir ums Stromsparen geht, dann geht kein Weg an einem Regler
vorbei. Die gibts z.B. von National: LM2930-5.0

oder auf der National-Seite suchen lassen:
http://www.national.com/appinfo/power/

Ich selber benutze am liebsten TOREX-Regler, die kommen mit 10uA
Strom-Selbstverbrauch aus.

Den mc nur aus einer Zelle zu betreiben und den Rest aus 2 würde ich
nicht machen (abhängig von der Ladeschaltung), weil der untere Akku
dann immer leerer als der obere wird, das kann auf Dauer Probleme
machen.

Deine Leistungselektronik versorgst Du natürlcih nicht über den Regler,
sondern hängst sie direkt an den Akku.

So schlimm fand ich den Ton von Crazy-Horse übrigens nicht. Ich habe
mich während der Diskussion auch schon gefragt, wo eigendlich das
Problem ist.

Stefan

Autor: Till (Gast)
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Bei guter Ausnutzung der Zellenkapazität bleiben dann wohl der LDO oder
der Zerhnerregulator.

Bei dem LDO ist die Frage wie er sich verhält wenn die
Versorgungsspannung schon deutlich unterhalb der eigentlich benötigten
5,3V liegt. Der Stromverbrauch der Zehnerdiode wird sich nur im diesem
Bereich oberhalb von ~5V auswirken. Dann ist ein Zehnerregulator simpel
und absolut Stötunanfällig, wärend man bei Regulator IC aufpassen muss
das sie nicht Schwingen. Berüksichtigen würde ich bei der Überlegung
allerdings auch so etwas wie normale Einschaltdauer des Gerätes und
Selbstentladestrom der Zellen. Es bringt nix uA zu sparen wenn die
Zelle slbst eh schon einen deutlichen Selbstenmtladestrom hat. Und
sicher ist es sinnvoll einen stromsparenden uC zu benutzen, was auch
den Widerstand vor der Zehnerdiode recht groß wählen lässt. Sieht nach
ideal für sowas wie den MSP430 aus, bei anderen uC wenigsten einen low
power typen nehmen.

Ob es wirklich sinnvoll ist an das obere Ende der erlaubten
BVetriebsspannung, 5.5V, zu gehen, würde ich erst mal schauen wie sich
den Stromverbrauch gegen Betriebsspannung verhalten. Bei TTLs scheint
der rapide hochzugehen. Eventuell ist es sogar stromsparender mehr
Spannung im Regler zu verbrennen und dafür geringeren Stromverbrauch zu
bekommen. Schließlich ist das was dich eigentlich interessiert nicht
wie lange irgendeine Spannung an der Zelle gegeben ist, sondern die
Amperestunden.

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