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Forum: HF, Funk und Felder Jegliche Funksignale nach innen führen


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich habe eine frage an euch. Da ich mich in der Welt der funksignale 
nicht wirklich auskenne, hoffe ich hier antworten zu finden.
Folgendes Problem. Ich bin in der Firma die meiste Zeit (ca. 95% am Tag) 
im Keller in einem Versuchsraum. In diesem Raum hat man sogut wie kein 
Handy-Empfang (o2, andere Netzte eher etwas besser), und da ich in einer 
BOS tätig bin, hat auch mein Funkmeldeempfänger (2m Band - Digitaler 
Meldeempfänger / DME) leider kein Empfang. Das ist nicht so gut.
Dieser Keller-Raum hat zwar auf beiden länglichen Seiten viele kleine 
Fenster, der empfang ist trotzdem "fast" null.
Gibt es eine Möglichkeit durch eine Antenne, die man evtl durchs Fenster 
führt oder so, die Funksignale von aussen in den Raum zu führen ?
Warscheinlich ist die Idee so unmöglich das ihr nur lachen könnt über 
diese Frage, aber ich hab halt einfach keine Ahnung ;)
Wahrscheinlich wird das nicht gehen denke ich, da man ja für alle 
Möglichen Frequenzen, andere Antennen bräuchte, oder ?

Danke im Voraus, Gruß, Thomas

Autor: Bernhard S. (dk9nw)
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Hallo Thomas,

Sofern dein Funkmeldeempfänger einen Anschluß für eine externe
Antenne hat ist dies überhaupt kein Problem.

Antennenkabel an deinen Anschluß für externe Antenne anschließen.
Kabel durchs Fenster nach draußen führen und dort die Antenne
möglichts hoch und frei aufstellen.

ciao
Bernhard

Autor: nullahn (Gast)
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@thomas
Leider geht das nicht so wie du die das vorstellst.

Du musst für jedes Gerät eine extra Antenne aufstellen und anschliessen.

bye

Autor: Thomas (Gast)
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alles klar, das habe ich mir ja fast schon gedacht. Der DME hat leider 
keinen Anschluss für eine externe antenne.
Außer über die Ladestation, die ich aber daheim benötige. Dann scheint 
das wohl mit dem Empfang da unten nichts zu werden.
Aber trotzdem Danke für die Hilfe !
Gruß, Thomas

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ein Vorverstärker für das 2m-Band an einer Rundempfangsantenne, 
Koaxkabel in den Keller und ein paar Drahtwindungen um den 
Meldeempfänger oder eine Stabantenne (etwa Lambda/4 also 50 cm lang) 
neben das Gerät sollten eigentlich den Empfang verbessern.

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Wenn ich jedoch oben Keller-LABOR lese, dann könnte auch Störstrahlung 
irgendwelcher Geräte dort einen Streich spielen und die sehr schwachen 
Außensignale im Wellensalat verschwinden lassen.

2.Es gab auch Handyhalter mit Antennenanschluss fürs Auto z.B.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Wenn das Signal außen einigermaßen stark ist kann man einfach außen eine 
geeignete Antenne aufstellen, Koaxkabel nach innen ziehen und innen 
wieder eine Antenne aufstellen.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Thomas (Gast)
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@ Martin L. : an sowas in der richtung dachte ich eigentlich. Außen 
(behaupte ich mal) ist das Signal sehr gut, da hatte ich noch nie 
Empfangsprobleme, (vom Funkmeldeempfänger ausgehend). Koaxialkabel habe 
ich, die Frage ist nur welche Antenne ich da bräuchte. Wahrscheinlich 
eine die genau für das 2m Band ausgelegt ist, oder ?
Wenn das funktionieren würde, mach ich mich mal auf die Suche nach so 
einer Antenne. Sollte nicht allzu-teuer sein.

Vielen Dank nochmal.

Autor: Bernhard S. (dk9nw)
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Hallo Thomas,

Vermutlich ist der BOS Sender vertikal polarisiert.

Da genügt eine Lamda/4 Groundplane. Innen und außen.

Für 2 m sind es ca 50 cm Draht nach oben und unten ein paar Radial 
leicht geneigt als Gegengewicht.
Nimm einfach ein wenig festen Kupferdraht. Das ist ganz schnell selbst 
gemacht. Google mal unter Groundplane. Amateurfunk ist ebenfalls auf 2m.
Da findest du viele Beispiele.

ciao Bernhard

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernhard S. wrote:

> Amateurfunk ist ebenfalls auf 2m.
> Da findest du viele Beispiele.

Betriebsfunk ist aber in der Frequenz etwas darüber, man sollte also
die Antennen prozentual verkürzen (im Vergleich zu 145 MHz).

Autor: Thomas (Gast)
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Hey super. Ich danke euch für eure Tipps. Werd mal ne Runde dazu googlen 
:)
Wenn man sowas selber bauen kann, wäre das natürlich Klasse (weil -> 
fast umsonst :)
Danke und Gruß, Thomas.

p.s. wenn ichs mal versucht habe sowas zu bauen, und es funktioniert sag 
ich bescheid.

Autor: Radiobaslter (Gast)
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Um Handy-Signale "drahtlos" aus dem Auto zu befördern, gibt es passive 
Antennen.
Ein abgestimmter Dipol im Fahrzeuginneren (eine Dipolhälfte an die 
Koaxseele gelötet, die andere an die Schirmung,
wird direkt mit einem Antennenstab, bzw. Groundplane-Antenne (wie schon 
beschrieben) an eine Aussenantenne weitergeleitet.

Duobandantenne:
Sowohl ein Dipol für das Handy, als aoch einen für das DME an das 
Koaxkabel anlöten.
Die Aussenantenne hat dann Sperrkreise für die Handy-Frequenz.
(Anennenstab geht in eine Spule über, dann wieder in einen Stab).

Vorteil, es wird nur 1 Koaxkabel / Antenne für beide Geräte benötigt.

Anregungen und Bilder z.B.: www.wimo.de

Viel Erfolg

ps: Statt Kupferdraht, dicken Silberdraht verwenden wg. den hohen 
Frequenzen

Autor: Bernhard S. (dk9nw)
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Hi,

>>>dicken Silberdraht verwenden wg...<<<

Na nun wollen wir doch die Sache nicht übertreiben.
Wir sind hier nicht im GHZ Bereich.

Habe die Sache mal mit dem Antennenberechnungsprogramm
MMANA-GAL nachgerechnet. Es sind 4 Kupferstäbchen a 45 cm
im Durchmesser von ca 1.5 mm bei 16o MHz nötig.

Du nimmtst einfach das Koaxkabel und lötest einen 45 cm Draht
an der Innenseele an. Die anderen drei werden am Außenmantel
angelötet und um 135 Grad nach hinten gebogen. Jeder um 120
Grad versezt. Das wars. Das Koaxkabel mit Kabelbinder an einem
Stab fest gemacht und der in den Boden gerammt. Fertig die Laube.

Nun zeigt die Innenseele mit der angeöteten Spitze schön nach oben.
Die anderen drei Radiale leicht nach unten.

ciao
Bernhard

Autor: Radiobaslter (Gast)
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Wg. Silberdraht dachte ich mehr an das Handy als an das DME.
Solche GPAs verwende ich auch für 70cm. Alles funktioniert problemlos.

Vy 73 Vadim, UA6FH

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