>Falsche Daten einzulesen bringt es doch auch nicht, oder ?
Exakt, wobei man oft pauschal sampeln muss, um hinterher zu entscheiden,
ob das, was man da hat, etwas Plausibles ist, oder nicht. Ein latchen
und das WR_E oder ALE beobachten, ist da noch das einfachste, weil es
effektiv ein synchrones System ist. Schwerer wird es, wenn man kein
Signal hat, das angibt, wenn die Adressen/Daten passen.
Aber nochmal zur Frage:
Ich glaube, daß hier wieder mal Metastabilität mit Instabilität
verwechselt wird. Letzteres ist ja das eigentliche, da häufige Problem
der Sychronisierung. Metastabilität bedeutet, daß der Ausgang eines FFs
nicht nur eine unbekannten und nicht vorhersehbaren Zustand einnimmt, da
es auf der Taktflanke gesampelt hat, sondern daß es so ungünstige
getroffen hat, daß es erst einmal nur halb schaltet und sich länger, als
gfs zu tolerieren ist, in einem Zwischenzustand aufhält. Erst, wenn es
dann vollständig gekippt ist, "entscheidet" sich der nachfolgende
Schaltungsteil, was dann wieder dazu führt, daß auch das nächste FF u.U.
wieder wechselnde Flanken sieht.
Da eine Einsynchronisation über direkt kaskadierte FFs geschieht, müsste
ein solcher metastailer Zustand aber schon extrem lange anhalten, wenn
er zu einem Problem werden soll. Dies ist extrem unwahrscheinlich, da
die heutigen Chiptechnologien sehr hohe Verstärkungen in den
mitkoppelnden Zweigen gestatteten, die zu extrem geringen Metazeiten
füheren.
>wo die Leute von Xilinx behauptet haben, dass diese
>Wahrscheinlichkeiten so klein sind, dass man sie fast gar nicht mehr
>messen kann.
Genau. Da geht es um einige 10ps mehr oder weniger. Das kann aber aber
sehr
gut simulieren und auch berechen.
Im Übrigen triff diese Werbeaussage, die Xilinx dazu auf der HP macht,
auch auf die anderen Herstelelr zu :-)