Hallo zusammen
Hab mir für ein Moodlight-Projekt(5 mal 4 verschiedenfarbige LEDs) schon
10 Attiny 25 gekauft, wohl etwas vorschnell!
Es sollten ja schon 1024 oder 512 Stufen sein, damit es "ruckelfrei"
geht.
Der Attiny25 hat ja leider nur eine 3-Kanal 8-bit PWM.
Daher meine Frage:
Schafft ein Attiny 25 eine 4-Kanal Software PWM mit 10-bit?
Falls das nicht geht, könnte ich auch doppelt so viele Attinys einsetzen
und vllt. mit 9-bit auskommen:
Daher:
Schafft ein Attiny 25 eine 2-Kanal Software PWM mit 9-bit?
Das Problem ist allerdings, dass die Attinys noch empfangen müssen, wie
genau sie dimmen sollen, leidet eine Software PWM darunter?
Daher bin ich am überlegen einfach die 8-bit Hardware PWM mit zwei
Kanälen zu benutzen. Wäre es dann möglich per Software oder unter Hilfe
eines I/O-Ports(Schaltung?) ein neuntes bit dranzubasteln?
Wie ihr seht, ich bin ratlos
Ach bevor ich es vergess, die PWM wird geglättet, daher würden 50Hz als
nutzbare Frequenz ausreichen.
Mein Hauptproblem ist halt, dass der Attiny ja dauernd empfangen muss,
auf welche Stufe er dimmen soll und das frisst Prozessorzeit.
>Mein Hauptproblem ist halt, dass der Attiny ja dauernd empfangen muss,>auf welche Stufe er dimmen soll und das frisst Prozessorzeit.
Klarer Fall von Fehlplanung. Merk dir den letzten Dimmerwert,
dann muss er auch nicht dauernd empfangen.
@ Lars (Gast)
>Es sollten ja schon 1024 oder 512 Stufen sein, damit es "ruckelfrei">geht.>Der Attiny25 hat ja leider nur eine 3-Kanal 8-bit PWM.
Geht es auch mit 8 Bit, siehe LED-Fading.
>Daher meine Frage:>Schafft ein Attiny 25 eine 4-Kanal Software PWM mit 10-bit?
Wenn man auf 10 Hz runtergeht ;-)
>Schafft ein Attiny 25 eine 2-Kanal Software PWM mit 9-bit?
Die Kanalanzahl ist nicht sooo wichtig, aber die Freqeunz und Auflösung.
Siehe Soft-PWM.
>Das Problem ist allerdings, dass die Attinys noch empfangen müssen, wie>genau sie dimmen sollen, leidet eine Software PWM darunter?
Kommt drauf an.
>Daher bin ich am überlegen einfach die 8-bit Hardware PWM mit zwei>Kanälen zu benutzen. Wäre es dann möglich per Software oder unter Hilfe
<eines I/O-Ports(Schaltung?) ein neuntes bit dranzubasteln?
Nicht wirklich.
>Wie ihr seht, ich bin ratlos
Nimm 8 Bit Hardware-PWM und gut.
MFG
Falk
Danke erst mal
Das Problem mit den 8-bit ist halt, dass ich sehr langsame Übergänge
brauch, allerdings kann ich ja einfach den Glättkondensator, größer
dimensionieren, der haut mir dann die Stufen raus.
Da bei mir ja über die Ausgangsspannung eine Konstantstromquelle
gesteuert wird, erzeugt die PWM ja auch keine lineare Dimmung, sondern
eher eine quadratische(OK nich ganz-Diodenkennlinie halt...), da ja
nicht nur der Strom durch die LEDs geringer wird, sondern auch die
Spannung.
Daher könnte es mit 8-bit tatsächlich gehen und dann kann ich ja für
schnelle ein-aus Wechsel einfach einen I/O-Port mit niedrigem
Vorwiderstand nehmen, der geht dann nicht über den Kondensator.
Soft-PWM, hätt ich wohl eh kaum geschafft...
Die Hardware PWM läuft dann im Hintergrund seh ich das richtig? Kann
dann also die CPU mit einer super ineffizienten Art der Datenübertragung
belasten?
Obwohl ich wahrscheinlich auch das bleiben lass und die CPU einfach die
Dimmkurve selbst berechnen lass.
@ Lars (Gast)
>Das Problem mit den 8-bit ist halt, dass ich sehr langsame Übergänge>brauch, allerdings kann ich ja einfach den Glättkondensator, größer>dimensionieren, der haut mir dann die Stufen raus.
Nicht wirklich, siehe PWM.
>Da bei mir ja über die Ausgangsspannung eine Konstantstromquelle>gesteuert wird, erzeugt die PWM ja auch keine lineare Dimmung, sondern>eher eine quadratische(OK nich ganz-Diodenkennlinie halt...), da ja>nicht nur der Strom durch die LEDs geringer wird, sondern auch die>Spannung.
Nöö. Wenn schon PWM, dann brauchst du hinten keinen Tiefpas. Dein Auge
ist de Tiefpass.
>Die Hardware PWM läuft dann im Hintergrund seh ich das richtig? Kann
Ja.
>dann also die CPU mit einer super ineffizienten Art der Datenübertragung>belasten?
Wenn du das brauchst.
MFG
Falk