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Forum: Offtopic wie viel gauss haben magnetfelder?


Autor: Albert (Gast)
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ein paar beispiele wärn cool :-)

Autor: Jupp (Gast)
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Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Hallo Albert,

Du willst vermutlich Beispiele haben um ein Gefühl für die Einheit 
"Gauß" zu erhalten? Hier ist es empfehlenswert sich an die Einheit Tesla 
zu gewöhnen. Das Gauss ist keine gesetzliche Einheit im Messwesen.

1 Tesla = 1VS/m²

Um ein Gefühl für die Einheit Tesla zu erhalten empfielt sich die 
Betrachtung der Formel für die Berechnung der Flussdichte einer Spule.

B = µo  µr  (I * N)/ L

Du kannst ja mal eine gewöhnliche Spule mit einem Eisenkern betrachten, 
auf welche 100 Windungen gewickelt sind. Nun berechnest du für 
verschiedene Ströme das resultierende Magnetfeld. Ich kann mir unter 
einem Strom sehr gut etwas vorstellen (da hat der Techniker oft ein 
gutes Gefühl für).

Wenn du willst kannst du die Spule ja auch real aufbauen und mal fühlen 
wie stark ein ferromagnetischer Gegenstand angezogen wird. Auf diese 
Weise erhältst du ein gutes Gefühl für die Größe "Tesla". Natürlich 
kannst du das auch in Gauss ausdrücken. 1 Gs = 10-4 T

Gruß
Jonny

Autor: vielleicht so (Gast)
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Das Erdfeld hat 0.1 Gauss, soweit ich mich erinnere

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Normal liefert Wiki für sowas Beispiele.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9F_(Einheit)

Bei Gauss steht heute aber nur, das es nicht die gesetzliche Einheit 
ist, sondern Tesla, und ne Umrechnung zu Tesla.

unter Tesla findet man dann aber nen Stapel beispiele die man sich 
umrechnen kann

http://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_(Einheit)

wuff (4,34 Gauss)

Autor: Nixwisser (Gast)
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Die Erdmagnetfeld hat angeblich ca. 30 ( Äquator ) bis 60 µT ( Nord- / 
Südpol ).

1 T = 1 Vs/m² = 10000 Gauss ( nicht mehr zugelassen ).

Sättigungsflussdichte bei Eisen usw., je nach Werkstoff, ca. 1,8 T.

Gruss

Autor: Trohl (Gast)
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sagt mal, wie viel Volt hat eigentlich eine Spannung?

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Beispiele
http://www.coolmagnetman.com/magflux.htm

Build your own Gaussmeter
http://www.coolmagnetman.com/magmeter.htm

A slightly more expensive Gaussmeter
http://www.coolmagnetman.com/magmetr1.htm

Modifications to the Gaussmeter
http://www.coolmagnetman.com/magmetr2.htm

In manchen sich drehenden Baugruppen mit Drehzahlüberwachung kann man 
einen Hall Sensor finden z.B. in manchen PC Gehäuselüftern oder in 
Floppy Laufwerken 
(http://www.instructables.com/id/A-magnetic-field-s...).

Autor: Albert (Gast)
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hi,

>Build your own Gaussmeter
>http://www.coolmagnetman.com/magmeter.htm

Das klingt sehr interessant. Ich habe es mal durchgelesen, was ich nicht 
verstehe ist, warum meint der, dass der absolute Wert nicht richtig ist, 
bis er eine 'Kalibrierungskurve' hat? Er hat doch einen Wert, z.B. 
1,3mV/Gauss, das müsste doch reichen, oder? Was soll man mehr 
kalibrieren?

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Der Wert 1,3mV/Gauss aus dem Datenblatt ist ein ungefährer Wert des 
Sensors, den man braucht, um die grundsätzliche Empfindlichkeit 
abzuschätzen und um die Auswerteschaltung auszulegen ("Bei 
Erdmagnetfeldmessungen sind ~0,65 mV zu messen, was muss mein 
Spannungsmessinstrument können?").

Die genauen Werte schwanken wahrscheinlich schon von Sensor zu Sensor in 
der gleichen Baureihe durch kleine Material- und Bauunterschiede in der 
Produktion. Ausserdem ist der Wert temperaturabhängig. Und die 
Spannungswerte sind nicht linear zur Magnetfeldstärke, d.h. Kurvenform 
Spannung (Y-Achse) gegen Magnetfeld (X-Achse) ist keine Gerade. Irgendwo 
ist auch Ende des Messbereichs ("Mein Magnet hat 4,7 T - kommen wirklich 
61 V aus dem Sensor?").

Man kann auch kalibrierte Sensoren kaufen, bei denen das alles 
ausgemessen und dokumentiert ist. Auf obiger Seite sind Preise für zwei 
unkalibrierte und für einen kalibrierten Sensor angegeben. Der 
Preisunterschied ist ein Faktor 10 bis 30 ($2 bis 5 USD gegen $ 60 USD).

Wenn der DIY-Ler die "Kalibrierung" selber machen kann und ihm diese 
Genauigkeit dann reicht, spart er einen schönen Batzen Geld!

Autor: vielleicht so (Gast)
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Magnetfelder kann man sehr gut selbst kalibrieren, mit einer 
Helmholtzspule. die hat innerhalb 1/3 Durchmesser, 1/3 Laenge ein sehr 
homogenes Feld. Wenn man gegen das Erdfeld runter geht muss man die 
Anordnung zu drehen beginnen.

Autor: Albert (Gast)
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OK, danke für den Tip.

>Wenn man gegen das Erdfeld runter geht muss man die
>Anordnung zu drehen beginnen.
Hm, das verstehe ich nicht ganz. Woher weiss ich denn wie weit ich 
drehen muss, bis das Erdmagnetfeld ausgeglichen ist?

Ich muss mal schauen, ob ich vielleicht noch ein Floppy Laufwerk finde. 
Welchen Sensor würdet ihr ansonsten empfehlen? Der 'Magnet Man' 
empfiehlt einen UGN3503, aber den scheints nicht mehr zu geben. Gibts 
was vergleichbares?

Autor: konstruktiv (Gast)
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Das Drehen benoetigt man gegen den Nullpunkt des Sensors hin, da der 
inner einen Offset hat. Durch das Drehen der Anordnung, zB auf einem 
Plattenteller fliegt der Offset raus, da das Erdsignal dann als AC 
reinkommt.

Autor: Albert (Gast)
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hm, immer wackeln, dass der sensor denkt es wäre AC an ground??!

Autor: Mr.X (Gast)
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>>ein paar beispiele wärn cool :-)

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