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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Notwendigkeit DSO/LA


Autor: uC Entwickler (Gast)
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Hi,
mich würde mal interressieren, wieso man als uC-Entwickler unbedingt ein 
DSO bzw. einen Logik Analysator braucht. Reicht nicht auch ein 
Analog-Oscar und ein Debugger?
Ich meine mit dem Oscar kann ich überprüfen, ob auf meinen Leitungen 
Datenherlaufen und mit welchem Pegel. Bei CLKs kann ich auch die 
Frequenz bestimmen. Bei analoger bzw. fast analoger(PWM) Peripherie 
reicht der Oscar sowieso.
Das einziges was ich mit dem analogen Oscar nicht kann ist bei digitalen 
Bussen feststellen, was übertragen wurde. Aber solange es nur um Busse 
geht, die zwischen uC und Peripherie laufen - bei mir bis jetzt immer 
der Fall - reicht dazu doch eigentlich der Debugger aus.
Warum also sollte ich jetzt viel viel Geld, was ich als Student nicht 
wirklich habe, in ein DSO oder einen LA investieren?

mfg uC Entwickler

Autor: Otto (Gast)
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die Aufzeichnungsdauer eines "normaler" KO reicht nicht, um die zu 
analysierenden Bitfolgen aufzunehmen und das Triggern auf bestimmte 
Protokolle gelingt auch nicht immer......

Otto

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Logic Analyser machen dann Sinn, wenn man schnell ablaufende Signale in 
aller Ruhe nochmal angucken will. Gerade im Bereich serieller 
Interfaces, Speicheransteuerung oder überhaupt bei Leitungsgebundenen 
Digitalübertragungen, wo zeitlich begrenzte Übertragungn (Bursts) 
stattfinden, hilft ein LA, ich sage mal 80% der (Timing-) Fehler zu 
finden.

Autor: uC Entwickler (Gast)
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KO?

Autor: uC Entwickler (Gast)
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Zugegeben: Timing Fehler findet der Debugger natürlich nicht. So ein LA 
sollte allerdings nicht schwehr im Selbstbau sein. Gibt da ja ne ganze 
Menge Projekte online.

Autor: Otto (Gast)
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KO = Kathodenstrahloszillograf

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>So ein LA
>sollte allerdings nicht schwehr im Selbstbau sein.

Najaa - für 100kHz sicher nicht, aber wenn man eine Samplerate von 2GHz 
haben muß, um 100Mhz noch fein genug abtasten zu können, wird es schon 
"schwerer". Es ist wohl entscheidend, wofür der LA gebraucht wird.

Autor: Michael Reschke (mick)
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Siehe auch:
http://www.pctestinstruments.com/deutsch/index.htm

Für diesen Preis, verbunden mit diesen Möglichkeiten (Analyse serieller 
Protokolle etc.) ist der Gedanke an Eigenbau schlichter Wahnsinn !

Ein LA erleichtert die Hard- und Software-entwicklung im MC-Bereich 
entscheidend.

Mick

Autor: Olaf (Gast)
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> Reicht nicht auch ein Analog-Oscar und ein Debugger?

Ja es reicht. Man kann auch alles damit machen. Aber ein LA
spart viel Zeit ein. Es waere daher gerade im professionellen Umfeld 
dumm darauf zu verzichten.

Und zuhause macht es damit auch mehr Spass wenn man ihn sich leistet. 
.-)

Olaf

Autor: uC Entwickler (Gast)
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Natürlich macht das Spaß und spart Arbeit und Zeit. Ist nur die Frage ob 
knapp 300€, was für mich schon eine recht große Investition darstellt, 
sich wirklich lohnen.
Wenn man Geld damit verdient, dann ist das keine Frage. Mir ist klar, 
dass eine Entwicklungsabteilung es sich leisten kann mehrere 
Stunden/Tage nach einem Fehler zu suchen, nur weil man schlechtes oder 
ungeeignetes Equipment hat.
Das lässt sich wahrscheinlich sogar recht genau bestimmen, wann ein 
Gerät Sinn macht, nämlich wenn die Kosten durch die Fehlersuche den 
Gerätepreis übersteigen.
Im Hobbybereich ist das nicht so einfach. Und es ist auch die Frage ob 
ich 500MHz SR im Hobbybereich brauche...

Autor: uC Entwickler (Gast)
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Sry: meinte natürlich, dass die Entwickler es sich NICHT leisten können 
...

Autor: Otto (Gast)
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Wie so oft kommt es darauf an, was Du genau programmieren möchtest -
für irgendwelche Ablaufsteuerungen macht ein LA sicher keinen Sinn.

Otto

Autor: uC Entwickler (Gast)
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Es geht mehr in Richtung Automatisierungstechnik, also:
Motorsteuerung, digitale Regler, Datenlogger, PC-Maschine-Schnittstelle, 
sowas

Autor: grmpf (Gast)
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Leg doch einfach mit dem Entwickeln los - wirst dann schon merken ob Du 
sowas brauchst oder nicht ^^

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