FTDI 232 Chip mit AVR verbinden

OP #1008595
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

ich wollte mal den FTDI 232 an meinen AVR anschließen. Also hab ich mir 
mal das Datenblatt durchgelesen.

Leider weiß ich nicht so ganz, ob ich das richtig verstanden habe: Ich 
muss nur die RxD und TxD Leitungen des AVR mit denen des FTDIs verbinden 
und gut ist?!?
Muss ich das Hardware-Handshaking (DTR, CTS usw.) auch implementieren?

Wie werden die Chips dann angesprochen? Muss ich da noch irgendwas 
konfigurieren (sowohl vom AVR aus als auch vom PC aus)?
Wenn ich dann den PC mit anschließen will, brauche ich ja den VPD für 
das entsprechende OS. Kann ich die (virtuellen) Ports auch normal 
ansprechen, bzw. wie lauten die Bezeichnungen dann (Linux, ggf. WIn)?

Danke

Christian
Gast #1008615
Lesenswert?
• ▲
▼
> Leider weiß ich nicht so ganz, ob ich das richtig verstanden habe: Ich
> muss nur die RxD und TxD Leitungen des AVR mit denen des FTDIs verbinden
> und gut ist?!?

Ja

> Muss ich das Hardware-Handshaking (DTR, CTS usw.) auch implementieren?

Kannst du must du aber nicht

> Wie werden die Chips dann angesprochen? Muss ich da noch irgendwas
> konfigurieren (sowohl vom AVR aus als auch vom PC aus)?

Kommt darauf an. Welches OS?
Windows - Treiber installieren entweder virtuelle Comports oder über die 
dll von FTI

> Wenn ich dann den PC mit anschließen will, brauche ich ja den VPD für
> das entsprechende OS. Kann ich die (virtuellen) Ports auch normal
> ansprechen, bzw. wie lauten die Bezeichnungen dann (Linux, ggf. WIn)?

Diese Frage hab ich jetzt nicht verstanden.
OP #1008629
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

>> Wenn ich dann den PC mit anschließen will, brauche ich ja den VPD für
>> das entsprechende OS. Kann ich die (virtuellen) Ports auch normal
>> ansprechen, bzw. wie lauten die Bezeichnungen dann (Linux, ggf. WIn)?
>
> Diese Frage hab ich jetzt nicht verstanden.

Unter Linux (mein PC läuft unter Debian) heißen die seriellen 
Schnittstellen /dev/ttyS0, /dev/ttyS1, ...

Die Frage ist nun, ob dann die virtuellen Ports hinten anliegen oder ob 
sie unter anderen Adressen zu erreichen sind.

Danke soweit mal, das war schon mal sehr informativ.
Christian
Gast #1133098
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo!

Ich hätte noch Fragen hierzu:

Wenn ich es also richtig verstanden habe, ist es nicht nötig Pin RTS und 
CTS vom FT232 anzuschließen?

Was ist mit Pin TEST? Ist nicht klar ersichtlich ob der auf Masse muss?

Zu guter letzt noch Pin CBUS3. Der gehört, laut Datenblatt, auf den Pin 
I/O des µC. Der Mega88 hat jedoch kein Pin der mit I/O bezeichnet 
ist.....

Danke für die Hilfe im Voraus!!!
#1133128
Lesenswert?
• ▲
▼
Silver69 wrote:
> Was ist mit Pin TEST? Ist nicht klar ersichtlich ob der auf Masse muss?

"Puts the device into IC test mode. Must be tied to GND for normal 
operation, otherwise the device will appear to fail."

Finde das schon ziemlich klar ersichtlich. Aus dem Datenblatt zum 
FT232R, Seite 7.

> Zu guter letzt noch Pin CBUS3. Der gehört, laut Datenblatt, auf den Pin
> I/O des µC. Der Mega88 hat jedoch kein Pin der mit I/O bezeichnet
> ist.....

"Configurable CBUS I/O Pin. Function of this pin is configured in the
device internal EEPROM. Factory default configuration is PWREN#. See
CBUS Signal Options, Table 3.9."

Ebenfalls aus dem Datenblatt, Seite 8.
Persönliche Seite #1133155
Lesenswert?
• ▲
▼
Christian Wolf wrote:
> Hallo,
>
> ich wollte mal den FTDI 232 an meinen AVR anschließen. Also hab ich mir
> mal das Datenblatt durchgelesen.
>
> Leider weiß ich nicht so ganz, ob ich das richtig verstanden habe: Ich
> muss nur die RxD und TxD Leitungen des AVR mit denen des FTDIs verbinden
> und gut ist?!?
> Muss ich das Hardware-Handshaking (DTR, CTS usw.) auch implementieren?

RXD und TXD reichen zwar, aber ich empfehle Dir, zumindest CTS noch 
anzuschliessen, sonst hast Du keine Moeglichkeit, herauszufinden, ob 
tatsaechlich echte Daten vom Mikrocontroller anliegen (auf der 
PC-Seite).

> Wie werden die Chips dann angesprochen? Muss ich da noch irgendwas
> konfigurieren (sowohl vom AVR aus als auch vom PC aus)?

Nein.
Aber z.B. libftdi wird benoetigt, wenn Du einen PC-Client schreiben 
willst (Linux).

> Wenn ich dann den PC mit anschließen will, brauche ich ja den VPD für
> das entsprechende OS. Kann ich die (virtuellen) Ports auch normal
> ansprechen, bzw. wie lauten die Bezeichnungen dann (Linux, ggf. WIn)?

/dev/ttyUSBx
Der Treiber ist seit laengerem im main kernel branch, also auf jeder 
halbwegs aktuellen Distro bereits enthalten.

> Danke
>
> Christian
Gast #1137232
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo!

Irgendwie passt es noch hier rein, also mache ich kein neues Thema auf.

Ich wollte am Wochenende endlich mal den FT 232 ausprobieren, also habe 
ich eben meine Testschaltung geätzt.

Leider habe ich gerade einen RIESEN Layoutfehler gefunden (Ich habe 
unterhalb des FT232 einen Kondensator gelegt, komisch dass das die 
Prüfung übersehen hat). Und zwar ist das der 100nF Kondensator, der von 
Pin 3V3out auf Masse liegen sollte ("should").

Was meint ihr? Kann ich zu Testzwecken diesen Kondensator weglassen?

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.